DE8806654U1 - Hauskomposter - Google Patents
HauskomposterInfo
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C05—FERTILISERS; MANUFACTURE THEREOF
- C05F—ORGANIC FERTILISERS NOT COVERED BY SUBCLASSES C05B, C05C, e.g. FERTILISERS FROM WASTE OR REFUSE
- C05F17/00—Preparation of fertilisers characterised by biological or biochemical treatment steps, e.g. composting or fermentation
- C05F17/90—Apparatus therefor
- C05F17/907—Small-scale devices without mechanical means for feeding or discharging material, e.g. garden compost bins
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- Y02P20/145—Feedstock the feedstock being materials of biological origin
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Description
88 327 Kü/M
Trapp
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Besch re i bung Titel: Hauskompost er
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hauskompost er zum
Kompostieren von organischen Haus- und Gartenabfällen.
Aus der DE-PS 702 123 ist bereits ein HauskomDOSter
bekannt/ bei dem das Prinzip der Heingärung zur Anwendung kommt. Es handelt sich um einen Massivbehälter in gemauerter
Bauweise. Der Gärsaft/ der, mit Wasser verdünnt, als Kopfdüngung verwendbar ist, wird in einem ebenfalls
gemauerten Saftschacht unterhalb der Erdoberfläche aufgegangen,
aus dem er umständlich entnommen werden muß.
Eine ähnliche Abfa Il-Verrottungsanlage zeigt die
DE-OS 22 33 823. Auch hier ist eine massive Bauweise anzunehmen, wobei wiederum ein Saftschacht in die Erde
ei nge lassen ist.
Die DE-AS 24 24 688 beschreibt einen Komposter für Hausmüll
und Gartenabfälle, der zwar nicht nach dem Heißgarungsprinzip
arbeitet, aber bereits eine sich nach oben verjüngende Form aufweist, die verhindert, daß auf die Seitenwände eine
Schubkraft ausgeübt wird, die den kontinuierlichen Durchsatz
stört.
Die DE-OS 26 54 027 zeigt einen Komposter, bei dem bereits das Problem des leichten Entnehmens angesprochen wird,
wobei dieses jedoch auf recht komplizierte Weise gelöst werden soll. Allerdings ist hierbei schon ein kontinuierlicher
Durchsatz in greifbare Nähe gerückt.
Der Erfindung Liegt die Aufgabe zugrunde, einen Hauskompost er zu schaffen, der unter optimaler Ausnutzung der Heißgärung
einen kontinuierlichen Durchsatz ermöglicht, kostengünstig
und einfach zu erstellen ist und eine leichte Entnahme von Mi'.mus- und Saftdünger getrennt ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Kennzeichnungsmerkmale des Schutzanppruches 1 gelöst.
Zweckmäßige Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu
entnehmen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 in Perspektive einen betriebsfertigen
geschlossenen Haus komposter,
Fig. 2 den Komposter in gleicher Ansicht geöffnet und ohne Frontwand,
Fig. 5 eine Seitenansicht des Gärsaft-Auffangbehälters
mit Abtropfb lech.
Der Hauskompost er besteht im wesentlichen aus einem U-förmigen,
nach vorne offenen Sockelteil 1, aus zwei Seitenwänden 2, die gleich ausgebildet und somit untereinander
austauschbar sind, aus einer Rückwand 3 und einer Frontwand
Das Sockelteil 1 und die Wände 2, 3, 4 sind Betonfertigteile,
stehen mit Gehrungskanten 5 aneinander und sitzen unten in V-Nuten 6 des Sockelteils 1. Die Wände 2, 3, 4 sind
trapezförmig ausgebildet, bilden somit einen steilen
Pyramidenstumpf und erleichtern den Aufbau des Komposters, indem sie sich dabei gegenseitig abstützen. Wie Fig. 2 zeigt,
werden in Nuten 7 in den Oberkanten der Wände 2, 3, 4 nicht dargestellte Winkelstäbe eingelegt und mit Mörtel verschmiert.
Schließlich können in unterschiedlichen Höherslagen
Spannbänder 8 vorgesehen werden.
• · · · « h · f &phgr; 4
An einer der Seitenwände 2 ist oben ein Deckel 9 mit
Scharnieren 10 befestigt, der licht-, aber nicht luftdicht
schließt. Die Frontwand 4 weist unten eine Entnahmeöffnung
auf, die mit einer Entnahmetür 12 geschlossen wird. Diese legt sich mit Schrägflächen 13 an entsprechende Schrägflachen 14
der Entnahmeöffnung 11 an (siehe auch Fig. 3). Die Frontwand
sitzt auf dem oberen Rand des Sockelteils 1 und hinter einer nach oben ragenden Abwinklung 15 eines Lochblech-Rostes 16, das
auf dem Sockelteil 1 aufliegt und mit den Seitenteilen 2 und der Rückwand 3 festgeklemmt wird. Der Lochblech-Rost 16 ist
in Fig. 2 abgebrochen dargestellt und kann auf der Unterseite zur Versteifung Winkelbleche 17 aufweisen.
In einer gewissen Höhe über der Entnahmeöffnung 11 sind
in den Seitenwänden 2 waagerechte Schlitze 18 vorgesehen, in die flache Zwischenstäbe 19 eingeschoben werden. Diese
Zwischenstäbe 19 haben die Aufgabe, die zu kompostierenden
Abfälle festzuhalten, so daß für die aerobe Heißgärung die
notwendige Luftzufuhr gesichert ist, die durch den Rost 16 und auch über die Schlitze 18 möglich ist.
Der Komposter ist durch den Rost 16 in eine obere Gärkammer und in einen Raum im Sockelteil 1 zur Aufnahme
eines Auffangbehälters 20 für Gärflüssigkeit unterteilt, die
mit Wasser verdünnt ein wertvoller Flüssigdünger auf natürlicher Basis ist. Der Auffangbehälter 20 ist in Fig. 5
separat mit einem trichterartigen Abtropfblech 21 dargestellt,
das, wie dargestellt, lose auf dem Auffangbehälter 20 liegen kann oder am Rost 16 befestigt ist oder vom Rost 16 selbst
gebildet wird, wenn dieser wie eine Flachschale ausgebildet
ist.
Die Betriebsweise des Komposters ist wie folgt: In den
fertig aufgestellten Komposter wird nach öffnen des Deckels
9 zunächst etwa ein Eimervol'. Gartenerde oder Fertigkompost
als Startmasse eingefüllt. Durch Herausziehen der
Zwischenstäbe 19 läßt man das eingefüllte Gut bis auf den Rost
16 absinken. Danach werden die Zwischenstäbe 19, von denen in
Fig. 2 einer herausgezogen dargestellt ist, sofort wieder
eingesteckt. Weitere Mengen organischer Abfälle werden nach
Anfall von oben eingefüllt. Der Deckel 9 wird nach dem Einfüllen sofort wieder geschlossen, damit Gärgase, die übel
riechen können, nicht entweichen und Fluginsekten nicht in den Komposter gelangen können. Werden neben KüchenabfäI L en auch
trockene Gartenabfälle, wie Laub oder Gras, eingefüllt, so ist
die Zugabe von Flüssigkeit, z.B. Tee- oder Kaffeeausguß, zu
empfehlen. Die Gärf lüssigkeit kondensiert sich an den
Innenwandflächen und fließt an diesen herunter, sickert durch die Löcher des Rostes 16 und sammelt sich im Auffangbehälter
20. Die aufgefangene Gärflüssigkeit bildet auch eine ständige
Verdunstungsquelle, die für die aerobe Heißgärung die nötige Feuchtigkeit liefert.
Nach einigen Wochen ist im unteren Teil des Komposters der erste Kompost durch öffnen der Entnahmetür 12 nach
Hochschieben eines Riegels 22 mit einer kleinen Marke und
einer Handschaufel herausnehmbar. Nach dem Entleeren des Zwischenraumes zwischen dem Rost 16 und den Zwischenstäben 1Q
können alle Zwischenstäbe 19 kurz herausgezogen werden, damit
die darüber befindliche Kompostmasse nachrutscht. Sofort nach dem Nachrutschen, das durch die Schräge der Wände 2, 3, 4
begünstigt wird, wer'' *» die Zwischenstäbe 19 wieder
eingeschoben, wobei sie sich mit Abwinklungen außen an den Seitenwänden 2 abstützen.
Claims (10)
1. Hauskomposter zum Kompostieren von organischen Hausund
Gartenabfällen, gekennzeichnet durch ein U-förmiges, zur
Frontseite hin offenes Sockelteil (1) zur Aufnahme eines herausnehmbaren Auffangbehälters (20) für Gärflüssigkeit,
ferner durch zwei Seitenwände (2) und eine Rückwand (3), die trapezförmig nach oben verjüngt sind, mit Gehrungskanten (5)
aneinander Liegen und in V-Nuten (6) in der Oberkante des Sockeltoils (1) stehen, sowie durch eine Frontwand (4) mit
einer durch eine Entnahmetür (12) verschließbaren Entnahrneöffnung (11) und durch einen an einer der Wände
(2, 3, 4) anscharnierten Deckel (9).
2. Hauskomposter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß in den Seitenwänden (2) oberhalb der Oberkante der Entnahmeöffnung (1*) in gleicher Höhe angeordnete Schlitze
(18) zum Einstecker von Zwischenstäben (19) vorgesehen sind.
3. Hauskomposter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Oberkanten des Sockelieils
(1) und den Wänden (2, 3, 4) ein Lochblech-Rost (16) eingeklemmt ist.
4. Hauskomposter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rost (16) auf seiner Unterseite durch Winkelbleche (17) verstärkt ist.
5. Hauskomposter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet durch ein tricherförmiges, über dem
Auffangbehälter angeordnetes Abtropfblech (21).
6. Hauskomposter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abtropfblech (21) auf dem Auffangbehälter (20) lose
auf I iegt.
I
7. Hauskomposter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
I daß das Abtropfblech (21) Teil des Rostes (16) ist.
I
8. Hauskomposter nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
?■ gekennzeichnet durch in unterschiedlichen Höhen angeordnete,
&iacgr; die Wände (2, 3, 4) umschließende Spannbänder (8).
j
9. Hauskomposter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
' gekennzeichnet durch die Gehrungskanten (5) überspat ^ende, in
Nuten (7) der Oberkante, der Wände (2, 3, 4) eingelegte
Winkelstäbe.
10. Hauskomposter nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Sockelteil (Dx die Wände (2, 3, 4) und
die Entnahmetür (12) Beton-Fertigteile sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806654U DE8806654U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Hauskomposter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806654U DE8806654U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Hauskomposter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806654U1 true DE8806654U1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=6824279
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806654U Expired DE8806654U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Hauskomposter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806654U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4314786A1 (de) * | 1992-05-12 | 1993-11-18 | Thilo Kreiser | Komposter |
| DE9405953U1 (de) * | 1994-04-09 | 1994-06-16 | Schaijk, Petrus Adrianus van, Nijmwegen | Behälter für die Kompostierung von organischem Material |
-
1988
- 1988-05-20 DE DE8806654U patent/DE8806654U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4314786A1 (de) * | 1992-05-12 | 1993-11-18 | Thilo Kreiser | Komposter |
| DE9405953U1 (de) * | 1994-04-09 | 1994-06-16 | Schaijk, Petrus Adrianus van, Nijmwegen | Behälter für die Kompostierung von organischem Material |
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