DE8806650U1 - Kolben für pflanzenölbetriebene Verbrennungsmotoren - Google Patents
Kolben für pflanzenölbetriebene VerbrennungsmotorenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F3/00—Pistons
- F02F3/0015—Multi-part pistons
- F02F3/0023—Multi-part pistons the parts being bolted or screwed together
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kolben für Verbrennungsmotoren, die mit
Pflanzenöl als Kraftstoff betrieben werden.
\ Das Verbrennungsmotoren auch mit Pflanzenöl als Kraftstoff betrieben werden
; können, ist schon lange bekannt. Auf der Suche nach alternativen Brennstoffen
: gewinnt das Pflanzenöl als nachwachsender Energielieferant einen immer höheren
&iacgr; Stellenwert. Versuchsweise sind dazu herkömmliche Dieselmotoren nr?t Rapsöl,
■ Sonnenblumenöl usw. betrieben worden.
Neben wirtschaftlichen Aspekten soll auch ein zuverlässiger Dauerbetrieb angestrebt
werden. An den Motoren werden verschiedene Änderungen durchgeführt, jedoch häufig die serienmäßig eingebauten Leichtmetallkolben beibehalten oder
aber gegen andere Diesel kolben ausgetauscht. Der Nachteil der bisher verwendeten
Kolben ist jedoch, daß deren Feuorstege und Kolbenringe nach Dauerbetrieb
■ mit Pflanzenöl, insbesondere bei wechselnder Last und Drehzahl, durch Verbrennungsrückstände
verkoken und damit bald zum Ausfall des Kolbens führen.
Bei Schwachlastbetrieb setzen sich die Verbrennungsrückstände durch vergrößertes
KoIbetrlaufspiel an Feuersteg und Ringe fest. Bei nachfolgender Belastung verkleinert
sich das Laufspiel, wodurch die harte Koksschicht, besonders am Feuersteg, einen hohen Verschleiß oder sogar ein Festklemmen des Kolbens zu*· Folge
hat. Stark gefährdet sind dabei Kolben in luftgekühlten Motoren, die mit größeren
KoI benspiel toieranzen arbeiten.
Die vorstehend genannten Nachteile sollen durch einer Kolben der Eingangs genannton
Art beseitigt werden und damit zu einem sicneren Dauerbetrieb mit Pfianzenöl
führen.
Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß der Feuersteg des Kolbens aus einem ungeteilten,
radial beweglichen Stahl ring (4) besteht. Per Kolben ist aus 4 Hauptteilen
aufgebaut (Zeichnung 1). Zwischen dem Kolbenkörper (1) aus Leichtmetall
und der darauf aufgeschraubten Kolbenplatte (3) aus Stahl (42 Cr Mo 4) liegt der
ungeteilte Stahlring (4) auf einem Unterlegring (2) aus Stahl.
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Die Wirkungsweise des ungeteilten Stahlrings (4) beruht auf dessen Wärmedehnung.
Diese Wärmedehnung beeinflußt über den Anpressdruck des Stahlrings (4) an die
Zylinderlaufbahn die bestimmende Wärmeübergangszahl und damit die Wärmeabfuhr vom Stahlring (4) an die Zylinderwand (5). Bei zunehmender Belastung erhöht sich
die Wärmedehnung und damit aber auch die Wärmeübergangszahl, wodurch eine annähernd
gleichbleibende Stahlringtemperatur erzielt wird und damit fast konstanter Anpressdruck an die Laufbahn. Von großer Bedeutung ist die Gestalt des
Stahlrings (4). Der Stahlring (4) ist ungeteilt mit L-förmigem Querschnitt. Dabei
ist die Außenkante des langen L-Schenkels leicht abgeschrägt und die Innenkante
um 45 ° abgewinkelt (Zeichnung 2). Zum einen wird dadurch an der Außenkante
ein Abschaben von Verbrennungsrückständen von der Zylinderwand vermieden,
die hinter den Stahlring (4) gelangen und dessen radiale Bewegung blockieren könnten.
Zusammen mit der abgewinkelten Innenkante wird die Berührfläche zur oberen Kolbenplatte
(3) klein und ein unnötiges Aufheizer des Stahlrings (4) vermieden.
Der Stahlring (4) muß unter leichtem Druck, ohne axiales Spiel in seiner Lagerung
gehalten werden, damit seine Innenseite gegen das Eindringen von Verbrennungsrückständen
abgedichtet ist. Damit verschleißbedingte Undichtheiten und damit vereinzelt eintretende Rückstände nicht die Arbeitsfähigkeit des Stahlrings
(4) beschränken, ist auf dessen Innenseite ein Freiraum eingedreht (Zeichnung 2). Die in diesem Frei raum aufgenommenen Rückstände können, wenn erforderlich,
in den üblichen Überholungsintervallen beseitigt werden.
Durch diesen Kolben für pflanzenölbetriebene Verbrennungsmotoren wird der Kolben
schon am Feuersteg soweit abgedichtet, daß die gesamte Kolbenringpartie vor Verbrennungsrückständen geschützt ist und damit ein frühzeitiger Kolbenausfall
vermieden wird. Aber nur durch die entsprechende Gestaltung des Stahlrings (4) (Schutzrechtansprüche 2. - 4.) wird dieser selbst vor den zerstörenden Auswirkungen
der Verkokung geschützt.
Claims (4)
1. ein ungeteilter Stahlring (4) radial beweglich im Feuersteg des Kolbens gelagert
ist.
2. die Außenkante am langen L-Sehenkel des Stahlrings (4) leicht abgeschrägt
ist und die Innenkante um 45 ° abgewinkelt (Zeichnung 2).
3. der ungeteilte Stahlring (4) an der Innenseite seines langen L-Schenkels
einen eingedrehten rechteckigen Freiraum besitzt (Zeichnung 2).
4. der ungeteilte Stahlring (4) im Betrieb ohne axiales Spiel, unter leichtem
Druck, zwischen der Kolbenplatte (3) und dem Unterlegring (2) geführt ist
(Zeichnung 1).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806650U DE8806650U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Kolben für pflanzenölbetriebene Verbrennungsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE8806650U DE8806650U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Kolben für pflanzenölbetriebene Verbrennungsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806650U1 true DE8806650U1 (de) | 1988-08-04 |
Family
ID=6824276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806650U Expired DE8806650U1 (de) | 1988-05-20 | 1988-05-20 | Kolben für pflanzenölbetriebene Verbrennungsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806650U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-20 DE DE8806650U patent/DE8806650U1/de not_active Expired
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