DE8806558U1 - Poröser Metallgegenstand - Google Patents
Poröser MetallgegenstandInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
- B22F3/00—Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
- B22F3/10—Sintering only
- B22F3/11—Making porous workpieces or articles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22F—WORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
- B22F1/00—Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
- B22F1/10—Metallic powder containing lubricating or binding agents; Metallic powder containing organic material
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Description
27.295/70-R1
Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart
GmbH & Co.. Kaiserstrasse 30, 8510 Fürth /Bayern
eines mechanisch stabilen Körpers mit zwischen den
Aus der DE-OS 25 05 148 ist ein poröser Metallgegenstand
aus Metal 1 partikel &eegr; bekannt, die mindestens entlang eines Teiles ihrer Oberfläche mit einer Schicht überzogen sind.
Bei der die Metall partikel überziehenden Schicht handelt es sich dort um einen überzug aus einem Flussmittel, das
dazu dient, die auf den Metallpartikeln befindliche Oxidschicht auf zubrechen., .Di.es.es, ,Auf brechen der Oxidschicht
der einzelnen Partikel mit Hilfe des Flussmittels erfolgt
bei relativ hohen Temperaturen, wie sie beim Sintern dieses porösen Metal 1 gegenstandes angewandt werden. Zum Sintern
eines solchen porösen Metallgegenstandes sind demnach
grosse Energiemengen erforderlich. Ausserdem erfolgt die
Sinterung dieser bekannten porösen Metallgegenstände
insbes. in einer inerten Atmosphäre, so dass spezielle Sinterofen erforderlich sind.
Ein Verfahren zur Herstellung hochporöser Körper aus sinterbaren Pulvern ist bspw. aus der DE 30 21 384 Al
bekannt. Bei diesem Verfahren wird ein Trägerkörper aus einem organischen oder aus einem anorganischen Werkstoff
mit dem sinterbaren Pulver eingekrustet, wonach ein
Sintervorgang folgt, bei dem der organische oder anorganische Werkstoff des Trägerkörpers entfernt werden
kann. Auch bei diesem Verfahren sind zur Sinterung relativ hohe Temperaturen und somit grosse Energien erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen porösen Metallgegenstand der eingangs genannten Art zu schaffen,
der zu seiner Herstellung keine wesentliche Energiemenge benötigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die
Oberzugsschicht aus einem die Metal 1 partikel aneinander
festlegenden Bindemittel besteht. Ochsn kann das Bindemittel
aus einem mindestens zwei Komponenten aufweisenden Reaktionskleber bestehen. Die mechanische Verbindung der
Metallpartikel ist nach Ablauf der Reaktion des Reaktionsklebers gegeben, wobei ein poröser Metallgegenstand entsteht,
Die mindestens zwei Komponenten des Reaktionsklebers werden dabei vorzugsweise derartig ausgewählt, dass ein
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Reaktionsablauf des Reaktionsklebers nach dem
Zusammenbringen der mindestens zwei Komponenten bei normaler Zimmertemperatur oder gegebenenfalls bei
ttwas erhöhter Temperatur innerhalb einer bestimmten gewünschten Zeitspanne gegeben ist. Selbstverständlich
kann der Reaktionskleber auch mehr als zwei Komponenten
aufweisen. Bei diesen Komponenten handelt es sich bspw. um eine erste Komponente, die den Grundstoff des
Reaktionsklebers bildet, um eine zweite, den Härter
bildenden Komponente, um eine dritte, einen Beschleuniger bildenden Komponente sowie gegebenenfalls um weitere an
sich bekannten Komponenten eines solchen mehrkomponentigen Reaktionsklebers. Bei Verwendung eines mindestens zwei
Komponenten aufweisenden Reaktionsklebers ergibt sich
der Vorteil, dass die mechanisch feste Verbindung der Metallpartikel nicht durch die Anwendung einer relativ
hohen Temperatur, wie sie beim an sich bekannten Metal 1 pulversintern erforderlich ist, durchgeführt wird,
sondern durch den Reaktionsablauf des Reaktionsklebers.
Auf diese Weise ist es möglich, beliebige Metal 1 partikel miteinander fest zu verbinden, um einen mechanisch
stabilen Körper beliebiger Form auszubilden. Es ist also nicht mehr erforderlich, einen bei relativ hohen
Temperaturen ablaufenden Sinterprozess durchzuführen,
sondern es genügt, die Metal 1partikel mit einem
Reaktionskleber zu vermischen und das so vorbereitete
Gemisch aus Metal 1partikel&eegr; und Reaktionskleber in eine
bestimmte Form einzubringen, um den gewünschten Körper herzusteilen.
Bei den Metal 1 partikel &eegr; kann es sich um Partikel eines bestimmten Metalls handeln. Das kann ein beliebiges Metall
sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass der
poröse Metallgegenstand aus Partikeln unterschiedlicher
Metalle und/oder Metallegierungen besteht. Desweiteren
ist es muglicn, dass der poröse Metallgegenstand bspw.
einen Kern aus mittels eines Reaktionsklebers miteinander
fest verbundener Metal 1 partikel und einer äusseren Lage
oder Beschichtung aus einem beliebigen anderen Material zusammengesetzt ist. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen,
dass die Metal 1partikel aus mindestens einem Nichteisenmetall
sind. Dabei kann es sich bspw. um Kupfer,Magnesium,
Blei, Zink und deren Legierungen handeln. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die Metal 1partikel
aus Aluminium sind. Selbstverständlich sind auch
Legierungen aus Aluminium mit beliebigen anderen Metallen bzw. insbes. m it an sich bekannten Nichteisenmetallen
möglich. Es ist bekannt, dass reines Aluminiumpulver
sinterträge ist. Das resultiert daraus, dass Aluminiumpulver
eine dichte Oxidhaut besitzt, welche selbst bei hohen Temperaturen, wie sie zum Sintern des Aluminiumpulvers
erforderlich sind, und die nur geringfügig unter der Schmelztemperatur des Aluminiums liegen, ein Zusammensintern
der Aluminiumpartikel zumindest erschwert. Deshalb ist es nur unter erschwerten Bedingungen möglich, mit Aluminiumpartikeln
einen porösen Sintergegenstand mit einer guten mechanischen Festigkeit herzustellen. Eine solche gute
mechanische Festigkeit wird erst durch das Zumischen anderer Metal 1 partikel zu den Aluminiumpartikeln möglich.
Bei diesen anderen Metal 1 partikel&eegr; handelt es sich bspw.
um Partikel aus Kupfer,Magnesium. Silizium oder Legierungen
dieser Metalle. Ausserdem ist es 2"r Erzielung einer
ausreichenden mechanischen Festigkeit eines porösen Sintergegenstandes aus Aluminium erforderlich, die zu
Sinternden Partikel in einer dem Sinterkörper entsprechenden Torrn einem hohen Druck auszusetzen. Während des sich an
diesen Pressvorgang anschl iessenden, bei entsprec'-->r!^
hohen Temperaturen stattfindenden Sintervorgangs treten
an den Partikeln Flüssigphasen auf, die zur Versinterung der Aluminiumpartikel führen. Es ist jedoch problematisch,
Aluminiumpartikel einer relativ engen Kornklasse mit den
für den Sintervorgang erforderlichen Legierungsparti';eln
so innig zu vermischen, dass ein Versintern der Partikel zu einem porösen Sintergegenstand ausreichender
mechanischer Festigkeit ohne vorherige Verdichtung der Partikel, d.h. durch ein sog. Schüttsintern möglich wäre.
Im Vergleich dazu ist es erfindungsgemäss erstmals möglich, unabhängig vom Oberflächenzustand der
Metallpartikel und unabhängig von der vom Oberflächenzustand abhängigen Sinteraktivität der Metallpartikel
poröse Metallgegenstände mit einer guten mechanischen Festigkeit und einer gewünschten Porosität herzustellen.
Die Metallpartikel weisen vorzugsweise eine Partikelgrösse zwischen 20 &mgr;&pgr;&igr; und 5 mm auf. Die Gestalt der Metallpartikel
kann kugelförmig, spratzig, dentritisch, plattenförmig
oder beliebig anders sein. Das Verhältnis des Anteils der Metallpartikel zum Anteil des Reaktionsklebers liegt
vorzugsweise zwischen 99:1 bis 80:20 Gew.-«. Dieses Verhältnis ist nicht nur von der mittleren Korngrösse
der Metallpartikel, sondern auch davon abhängig, welche Porosität der Metallgegenstand aufweisen soll.
Es 1st möglich, dass die Partikelgrösse der Metallpartikel
nur Innerhalb eines engen Bereiches variiert, d.h.innerhalb
einer engen Kornklasse Hegt. Es 1st jedoch wahlweise auch möglich, dass die Grosse der Metallpartikel in einem weiten
Korngrössenbereich Hegt. Durch Verwendung von Metallpartikeln,
die in zwei oder mehr voneinander verschiedenen Kornfraktionen
vorliegen, d.h. die In unterschiedlichen Korngrössenbereichen
!legenest es möglich, poröse Metallgegenstände herzustellen,
die wunschgemäss an verschiedenen Bereichen des Gegenstandes
unterschiedliche Porositäten besitzen.
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Bel dem Verfahren zur Herstellung eines derartigen porösen
Metallgegenstandes, bei welchem Metallpartikel mit einem
die Oberfläche der Metallpartikel benetzenden Material vermischt werden und die auf diese Weise benetzten
Metallpartikel in eine den porösen Metallgegenständen
entsprechende Form eingebracht werden, werden die Metallpartikel mit einem Bindemittel vermischt, wobei -ras
Bindemittel die Metallpartikel oberflächlich mindestens
teilweise in einer dünnen Schicht bedeckt, wonach die mit dem Bindemittel benetzten Metallpartikel in die dem
porösen Metallgegenstand entsprechende Form eingebracht werden. Als Bindemittel wird vorzugsweise ein mindestens
zwei Komponenten aufweisender Reaktionskleber verwendet, der vorzugsweise in flüssiger Form vorliegt. Dadurch ist
es einfach möglich,die Metallpartikel mit dem Reaktionskleber gut zu vermischen. Besonders vorteilhaft ist es
dabei, wenn ein dünnflüssiger Reaktionskleber zur Anwendung
gelangt, weil dann die einzelnen Metallpartikel nur mit einer sehr dünnen Bindemittel- bzw. Kleberschicht benetzt
werden, so dass die Porosität des hergestellten
Metallgegenstandes nicht beeinträchtigt wird.
Vorzugsweise werden Metallpartikel aus.einem Nichteisenmetall
mit dem Reaktionskleber vermischt. Als Nichteisenmetalle
kommen Kupfer, Magnesium, Blei, Zink u.dgl., bzw. deren
Legierungen zur Anwendung. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass Metallpcrtikel aus Aluminium mit
dem Reaktionskleber vermischt werden.
Es ist möglich, dass die Metallpartikel innerhalb eines relativ engen Korngrössenbereiches eine
konstante Grosse besitzen, es ist jedoch auch möglich,
dass die Metallpartikel Korngrössen innerhalb eines vergleichsweise weiten Korngrössenbereiches aufweisen
bzw. in voneinander verschiedenen Korngrössenbereichen, d.h. Kornfraktionen liegen. Durch geeignete Wahl der
Partikelgrösse ist es einfach möglich, die Porosität des mit dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten
Metallgegenstandes wunschgemäss einzustellen.
Den Metailpartikeln wird der Reaktionskleäer vorzugsweise
in einem Verhältnis von 99:1 bis 80:20 Gew.-X zugemischt.
Das Verhältnis zwischen Metallpartikeln und Reaktionskleber ist u.a. von der mittleren Korngrösse der Metallpartikel,
von der Korngrössenverteilung der Metallpartikel und von
der gewünschten Porosität des mit dem erfIndungsgenrtssen
Verfahren hergestellten Metallgegenstandes abhängig.
Den Metallpartikeln können die mindestens zwei Komponenten des
Reaktionsklebers gleichzeitig zugemischt werden. Es ist jedoch auch möglich, dass den Metallpartikeln die mindestens
zwei Komponenten des Reaktionsklebers nacheinander zugemischt werden. Die Vorgehensweise der Zumischung der Komponenten
des Reaktionsklebers zu der. Metallpartikeln ist insbes.von
dem speziellen zur Anwendung gelangenden Reaktionskleber
bzw. von dessen Komponenten abhängig.
Die Reaktion des Reaktionsklebers kann in der dem porösen
Metallgegenstand entsprechenden Form bei normaler
Umgebungstemperatur oder bei erhöhter Temperatur bzw. bei normalem Luftdruck oder bei erhöhtem Druck durchgeführt
werden. Unabhängig davon, ob die Reaktion bei normaler Umgebungstemperatur oder bei erhöhter Temperatur bzw. bei
normalem Luftdruck oder bei erhöhtem Druck durchgeführt wird, ist es zweckm?ssig, die Form unmittelbar nach dem
Einbringen der mit dem Reaktionskleber vermischten Metallpartikel in die dem herzustellenden porösen
Metallgegenstand entsprechende Form zu rütteln, um eine bestimmte Verdichtung der Metallpartikel zu
bewerkstelligen und somit unerwünschte Hohlräume im
porösen Metallgegenstand zu vermeiden. Das ist insbes.
dann vorteilhaft, wenn ein derartiger erfindungsgemässer
poröser Metallgegenstand als Filterelement oder als
Wärmetauscherelement verwendet wird. Bei einem Filterelement der zuletzt genannten Art kann es sich um
ein sog. Aerosolfi1ter handeln. Es ist jedoch auch möglich,
ein solches Filterelement als Chemisorbtionsfi1ter
anzuwenden, wenn entsprechende Metallpartikel bzw. wenn
entsprechend heschichtete Metallpartikel zur Anwendung
gelangen.
Erfindungsgemäss kann der poröse Metallgegenstand auch
als in einer Recycling-Anlage anwendbarer wiederaufschmelzbarer
Körper verwendet werden. Das ist insbesondere bei dem Wiederaufschmelzen von Aluminiumpartikeln vorteilhaft.
Aluminiumpartikel können nämlich nur in einer in eine kompakte Form gebrachten Gestalt wiecrraufgeschmolzen
werden. Es ist nicht möglich, derartige Aluminiumpartikel
selbst, d.h. unmittelbar wieder aufzuschmelzen.
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Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung
schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles eines
erf1ndungsgemässen porösen Metal 1 gegenstandes . Es zeigt:
Figur 1 eine Ansicht eines porösen Metal 1 gegenstandes von der Se i te , und
Figur 2 eine stark vergrösserte Darstellung des Details II aus Figur 1 im Schnitt.
Figur 1 zeigt in einer Seitenansicht einen porösen
Metallgegenstand 10 aus Me ta 11partike 1 &eegr; 12, die in Figur
stark vergrössert dargestellt sind. o>ie Metal 1 partikel
sind mindestens auf einem Teil ihrer Oberfläche mit einer Schicht 14 überzogen, die aus einem mindestens zwei
Komponenten aufweisenden Reaktionskleber besteht. Ein Teil der in Figur 2 dargestellten Metal 1 partikel 12 sind
voneinander durch die Schicht 14 beabstandet und gleichzeitig miteinander mechanisch fest verbunden. Ein anderer
Teil der Metal 1 partikel 12 ist ebenfalls mit dem Reaktionskleber 14 beschichtet, wobei die Metallpartikel
12 jedoch entlang gemeinsamer Berührungsflächen 16 unmittelbar aneinander anliegen. Mit der Bezugsziffer 18
sind Poren des Metal 1 gegenstandes 10 bezeichnet.
Nachfolgend wird ein bei einem porösen Metallgegenstand
der oben beschriebenen Art zur Anwendung gelangendes Bindemittel, bzw. das Mischungsverhältnis zur Herstellung
eines porösen Aluminiumgegenstandes beschrieben. Bei diesem Bindemittel handelt es sich um ein sog. Alpha-Bind-System
der Fa. Frankonia, Nürnberg. Dieses Alpha-Bind System hat eine Polyurethan-Basis und besteht aus den
beiden Komponenten A-Alpha 6 und B-FR 13. Die Vernetzung der Komponenten erfolgt durch Polyaddition von Diisocyanaten
oder von Polyisocyanaten an Diolen z.B. Polyether-Polyole
t 1 f t ·
oder Naturstoffen wie Stärke oder Diaminen. Die Viskosität
der Komponente &Agr;-Alpha 6 beträgt 38 Sekunden und die Viskosität der Komponente B-FR 13 beträgt 36 Sekunden
(-gemessen nach DIN-Becher 4 mm Durchmesser). Die beiden Komponenten werden im Verhältnis 1:1 gemiseht.Anschliessend
erfolgt eine Mischung zwischen den Aluminiumpartikeln und
dem Binder, wobei ein Kilogramm Alumi&eegr;ium-Griess mit
1-2 Gew.-X Binder, d.h. mit 10-2Og Binder innig
gemischt wird. Diese Mischung erfolgt mit Hilfe eines Zwangsmischers während einer Zeitspanne von ca. 60 Sekunden.
Die so vorbereiteten Aluminiumpartikel werden dann in eine
Form eingebracht, in der sie grössenordnungsmässig während
einer Zeitdauer von 3 bis 4 Minuten verbleiben. Danach kann der poröse und mechanisch feste Metallgegenstand aus
der Form entnommen werden.
Claims (6)
1. Poröser Metallgegenstand aus Metallpartikeln (12), die mindester*, auf einem Teil ihrer Oberfläche mit
einer dünnen Schicht (14) überzogen und unter Ausbildung eines mechanisch stabilen Körpers mit
zwischen den Metallpartikeln (12) befindlichen Poren (18) miteinander verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die Überzugsschicht (14) aus einem die Metallpartikel (12) aneinander festlegenden
Bindemittel besteht.
2. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Bindemittel aus einem mindestens zwei Komponenten aufweisenden Reaktionskleber besteht.
3. Gegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallpartikel (12) aus
mindestens einem Nichteisenmetall sind.
4. Gegenstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallpartikel (12) aus Aluminium sind.
5. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metal 1 partikel (12)
eine Partikelgrösse zwischen 20 pm und 5 mm aufweisen.
6. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis de Anteils der Metallpartikel (12) zum Anteil des
Reaktionsklebers zwischen 99:1 bis 80:20 Gew.-% liegt,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806558U DE8806558U1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Poröser Metallgegenstand |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8806558U DE8806558U1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Poröser Metallgegenstand |
| DE3816337A DE3816337A1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Poroeser metallgegenstand, verfahren zur herstellung eines derartigen poroesen metallgegenstandes und verwendung eines solchen poroesen metallgegenstandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8806558U1 true DE8806558U1 (de) | 1988-10-20 |
Family
ID=25868069
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8806558U Expired DE8806558U1 (de) | 1988-05-13 | 1988-05-13 | Poröser Metallgegenstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8806558U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-13 DE DE8806558U patent/DE8806558U1/de not_active Expired
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