DE8806558U1 - Poröser Metallgegenstand - Google Patents

Poröser Metallgegenstand

Info

Publication number
DE8806558U1
DE8806558U1 DE8806558U DE8806558U DE8806558U1 DE 8806558 U1 DE8806558 U1 DE 8806558U1 DE 8806558 U DE8806558 U DE 8806558U DE 8806558 U DE8806558 U DE 8806558U DE 8806558 U1 DE8806558 U1 DE 8806558U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
metal particles
metal
particles
porous
bull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8806558U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart & Co 8510 Fuerth De GmbH
Original Assignee
Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart & Co 8510 Fuerth De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart & Co 8510 Fuerth De GmbH filed Critical Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart & Co 8510 Fuerth De GmbH
Priority to DE8806558U priority Critical patent/DE8806558U1/de
Priority claimed from DE3816337A external-priority patent/DE3816337A1/de
Publication of DE8806558U1 publication Critical patent/DE8806558U1/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F3/00Manufacture of workpieces or articles from metallic powder characterised by the manner of compacting or sintering; Apparatus specially adapted therefor ; Presses and furnaces
    • B22F3/10Sintering only
    • B22F3/11Making porous workpieces or articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22FWORKING METALLIC POWDER; MANUFACTURE OF ARTICLES FROM METALLIC POWDER; MAKING METALLIC POWDER; APPARATUS OR DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR METALLIC POWDER
    • B22F1/00Metallic powder; Treatment of metallic powder, e.g. to facilitate working or to improve properties
    • B22F1/10Metallic powder containing lubricating or binding agents; Metallic powder containing organic material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Powder Metallurgy (AREA)

Description

27.295/70-R1
Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart GmbH & Co.. Kaiserstrasse 30, 8510 Fürth /Bayern
Poröser Metallgegenstand Die Erfindung betrifft einen porösen Metallgegenstand aus Metallpartikeln, die mindestens entlang eines Teiles ihrer Oberfläche mit einer Schicht überzogen und unter Ausbildung
eines mechanisch stabilen Körpers mit zwischen den
Metal'par tikel&eegr; befindlichen Poren miteinander verbunden
Aus der DE-OS 25 05 148 ist ein poröser Metallgegenstand aus Metal 1 partikel &eegr; bekannt, die mindestens entlang eines Teiles ihrer Oberfläche mit einer Schicht überzogen sind. Bei der die Metall partikel überziehenden Schicht handelt es sich dort um einen überzug aus einem Flussmittel, das dazu dient, die auf den Metallpartikeln befindliche Oxidschicht auf zubrechen., .Di.es.es, ,Auf brechen der Oxidschicht
der einzelnen Partikel mit Hilfe des Flussmittels erfolgt bei relativ hohen Temperaturen, wie sie beim Sintern dieses porösen Metal 1 gegenstandes angewandt werden. Zum Sintern eines solchen porösen Metallgegenstandes sind demnach grosse Energiemengen erforderlich. Ausserdem erfolgt die Sinterung dieser bekannten porösen Metallgegenstände insbes. in einer inerten Atmosphäre, so dass spezielle Sinterofen erforderlich sind.
Ein Verfahren zur Herstellung hochporöser Körper aus sinterbaren Pulvern ist bspw. aus der DE 30 21 384 Al bekannt. Bei diesem Verfahren wird ein Trägerkörper aus einem organischen oder aus einem anorganischen Werkstoff mit dem sinterbaren Pulver eingekrustet, wonach ein Sintervorgang folgt, bei dem der organische oder anorganische Werkstoff des Trägerkörpers entfernt werden kann. Auch bei diesem Verfahren sind zur Sinterung relativ hohe Temperaturen und somit grosse Energien erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen porösen Metallgegenstand der eingangs genannten Art zu schaffen, der zu seiner Herstellung keine wesentliche Energiemenge benötigt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Oberzugsschicht aus einem die Metal 1 partikel aneinander festlegenden Bindemittel besteht. Ochsn kann das Bindemittel aus einem mindestens zwei Komponenten aufweisenden Reaktionskleber bestehen. Die mechanische Verbindung der Metallpartikel ist nach Ablauf der Reaktion des Reaktionsklebers gegeben, wobei ein poröser Metallgegenstand entsteht, Die mindestens zwei Komponenten des Reaktionsklebers werden dabei vorzugsweise derartig ausgewählt, dass ein
it J
• * * i
Reaktionsablauf des Reaktionsklebers nach dem Zusammenbringen der mindestens zwei Komponenten bei normaler Zimmertemperatur oder gegebenenfalls bei ttwas erhöhter Temperatur innerhalb einer bestimmten gewünschten Zeitspanne gegeben ist. Selbstverständlich kann der Reaktionskleber auch mehr als zwei Komponenten aufweisen. Bei diesen Komponenten handelt es sich bspw. um eine erste Komponente, die den Grundstoff des Reaktionsklebers bildet, um eine zweite, den Härter bildenden Komponente, um eine dritte, einen Beschleuniger bildenden Komponente sowie gegebenenfalls um weitere an sich bekannten Komponenten eines solchen mehrkomponentigen Reaktionsklebers. Bei Verwendung eines mindestens zwei Komponenten aufweisenden Reaktionsklebers ergibt sich der Vorteil, dass die mechanisch feste Verbindung der Metallpartikel nicht durch die Anwendung einer relativ hohen Temperatur, wie sie beim an sich bekannten Metal 1 pulversintern erforderlich ist, durchgeführt wird, sondern durch den Reaktionsablauf des Reaktionsklebers. Auf diese Weise ist es möglich, beliebige Metal 1 partikel miteinander fest zu verbinden, um einen mechanisch stabilen Körper beliebiger Form auszubilden. Es ist also nicht mehr erforderlich, einen bei relativ hohen Temperaturen ablaufenden Sinterprozess durchzuführen, sondern es genügt, die Metal 1partikel mit einem Reaktionskleber zu vermischen und das so vorbereitete Gemisch aus Metal 1partikel&eegr; und Reaktionskleber in eine bestimmte Form einzubringen, um den gewünschten Körper herzusteilen.
Bei den Metal 1 partikel &eegr; kann es sich um Partikel eines bestimmten Metalls handeln. Das kann ein beliebiges Metall sein. Selbstverständlich ist es auch möglich, dass der poröse Metallgegenstand aus Partikeln unterschiedlicher Metalle und/oder Metallegierungen besteht. Desweiteren
ist es muglicn, dass der poröse Metallgegenstand bspw. einen Kern aus mittels eines Reaktionsklebers miteinander fest verbundener Metal 1 partikel und einer äusseren Lage oder Beschichtung aus einem beliebigen anderen Material zusammengesetzt ist. Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die Metal 1partikel aus mindestens einem Nichteisenmetall sind. Dabei kann es sich bspw. um Kupfer,Magnesium, Blei, Zink und deren Legierungen handeln. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass die Metal 1partikel aus Aluminium sind. Selbstverständlich sind auch Legierungen aus Aluminium mit beliebigen anderen Metallen bzw. insbes. m it an sich bekannten Nichteisenmetallen möglich. Es ist bekannt, dass reines Aluminiumpulver sinterträge ist. Das resultiert daraus, dass Aluminiumpulver eine dichte Oxidhaut besitzt, welche selbst bei hohen Temperaturen, wie sie zum Sintern des Aluminiumpulvers erforderlich sind, und die nur geringfügig unter der Schmelztemperatur des Aluminiums liegen, ein Zusammensintern der Aluminiumpartikel zumindest erschwert. Deshalb ist es nur unter erschwerten Bedingungen möglich, mit Aluminiumpartikeln einen porösen Sintergegenstand mit einer guten mechanischen Festigkeit herzustellen. Eine solche gute mechanische Festigkeit wird erst durch das Zumischen anderer Metal 1 partikel zu den Aluminiumpartikeln möglich. Bei diesen anderen Metal 1 partikel&eegr; handelt es sich bspw. um Partikel aus Kupfer,Magnesium. Silizium oder Legierungen dieser Metalle. Ausserdem ist es 2"r Erzielung einer ausreichenden mechanischen Festigkeit eines porösen Sintergegenstandes aus Aluminium erforderlich, die zu Sinternden Partikel in einer dem Sinterkörper entsprechenden Torrn einem hohen Druck auszusetzen. Während des sich an diesen Pressvorgang anschl iessenden, bei entsprec'-->r!^ hohen Temperaturen stattfindenden Sintervorgangs treten an den Partikeln Flüssigphasen auf, die zur Versinterung der Aluminiumpartikel führen. Es ist jedoch problematisch, Aluminiumpartikel einer relativ engen Kornklasse mit den
für den Sintervorgang erforderlichen Legierungsparti';eln so innig zu vermischen, dass ein Versintern der Partikel zu einem porösen Sintergegenstand ausreichender mechanischer Festigkeit ohne vorherige Verdichtung der Partikel, d.h. durch ein sog. Schüttsintern möglich wäre. Im Vergleich dazu ist es erfindungsgemäss erstmals möglich, unabhängig vom Oberflächenzustand der Metallpartikel und unabhängig von der vom Oberflächenzustand abhängigen Sinteraktivität der Metallpartikel poröse Metallgegenstände mit einer guten mechanischen Festigkeit und einer gewünschten Porosität herzustellen.
Die Metallpartikel weisen vorzugsweise eine Partikelgrösse zwischen 20 &mgr;&pgr;&igr; und 5 mm auf. Die Gestalt der Metallpartikel kann kugelförmig, spratzig, dentritisch, plattenförmig oder beliebig anders sein. Das Verhältnis des Anteils der Metallpartikel zum Anteil des Reaktionsklebers liegt vorzugsweise zwischen 99:1 bis 80:20 Gew.-«. Dieses Verhältnis ist nicht nur von der mittleren Korngrösse der Metallpartikel, sondern auch davon abhängig, welche Porosität der Metallgegenstand aufweisen soll.
Es 1st möglich, dass die Partikelgrösse der Metallpartikel nur Innerhalb eines engen Bereiches variiert, d.h.innerhalb einer engen Kornklasse Hegt. Es 1st jedoch wahlweise auch möglich, dass die Grosse der Metallpartikel in einem weiten Korngrössenbereich Hegt. Durch Verwendung von Metallpartikeln, die in zwei oder mehr voneinander verschiedenen Kornfraktionen vorliegen, d.h. die In unterschiedlichen Korngrössenbereichen !legenest es möglich, poröse Metallgegenstände herzustellen, die wunschgemäss an verschiedenen Bereichen des Gegenstandes unterschiedliche Porositäten besitzen.
»••••II · · ·
• •••••I ■ · ·
• ·"«·· · «a« as m
Bel dem Verfahren zur Herstellung eines derartigen porösen Metallgegenstandes, bei welchem Metallpartikel mit einem die Oberfläche der Metallpartikel benetzenden Material vermischt werden und die auf diese Weise benetzten Metallpartikel in eine den porösen Metallgegenständen entsprechende Form eingebracht werden, werden die Metallpartikel mit einem Bindemittel vermischt, wobei -ras Bindemittel die Metallpartikel oberflächlich mindestens teilweise in einer dünnen Schicht bedeckt, wonach die mit dem Bindemittel benetzten Metallpartikel in die dem porösen Metallgegenstand entsprechende Form eingebracht werden. Als Bindemittel wird vorzugsweise ein mindestens zwei Komponenten aufweisender Reaktionskleber verwendet, der vorzugsweise in flüssiger Form vorliegt. Dadurch ist es einfach möglich,die Metallpartikel mit dem Reaktionskleber gut zu vermischen. Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn ein dünnflüssiger Reaktionskleber zur Anwendung gelangt, weil dann die einzelnen Metallpartikel nur mit einer sehr dünnen Bindemittel- bzw. Kleberschicht benetzt werden, so dass die Porosität des hergestellten Metallgegenstandes nicht beeinträchtigt wird.
Vorzugsweise werden Metallpartikel aus.einem Nichteisenmetall mit dem Reaktionskleber vermischt. Als Nichteisenmetalle kommen Kupfer, Magnesium, Blei, Zink u.dgl., bzw. deren Legierungen zur Anwendung. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass Metallpcrtikel aus Aluminium mit dem Reaktionskleber vermischt werden.
Es ist möglich, dass die Metallpartikel innerhalb eines relativ engen Korngrössenbereiches eine
konstante Grosse besitzen, es ist jedoch auch möglich, dass die Metallpartikel Korngrössen innerhalb eines vergleichsweise weiten Korngrössenbereiches aufweisen bzw. in voneinander verschiedenen Korngrössenbereichen, d.h. Kornfraktionen liegen. Durch geeignete Wahl der Partikelgrösse ist es einfach möglich, die Porosität des mit dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Metallgegenstandes wunschgemäss einzustellen.
Den Metailpartikeln wird der Reaktionskleäer vorzugsweise in einem Verhältnis von 99:1 bis 80:20 Gew.-X zugemischt. Das Verhältnis zwischen Metallpartikeln und Reaktionskleber ist u.a. von der mittleren Korngrösse der Metallpartikel, von der Korngrössenverteilung der Metallpartikel und von der gewünschten Porosität des mit dem erfIndungsgenrtssen Verfahren hergestellten Metallgegenstandes abhängig.
Den Metallpartikeln können die mindestens zwei Komponenten des Reaktionsklebers gleichzeitig zugemischt werden. Es ist jedoch auch möglich, dass den Metallpartikeln die mindestens zwei Komponenten des Reaktionsklebers nacheinander zugemischt werden. Die Vorgehensweise der Zumischung der Komponenten des Reaktionsklebers zu der. Metallpartikeln ist insbes.von dem speziellen zur Anwendung gelangenden Reaktionskleber
bzw. von dessen Komponenten abhängig.
Die Reaktion des Reaktionsklebers kann in der dem porösen Metallgegenstand entsprechenden Form bei normaler Umgebungstemperatur oder bei erhöhter Temperatur bzw. bei normalem Luftdruck oder bei erhöhtem Druck durchgeführt werden. Unabhängig davon, ob die Reaktion bei normaler Umgebungstemperatur oder bei erhöhter Temperatur bzw. bei normalem Luftdruck oder bei erhöhtem Druck durchgeführt wird, ist es zweckm?ssig, die Form unmittelbar nach dem Einbringen der mit dem Reaktionskleber vermischten Metallpartikel in die dem herzustellenden porösen Metallgegenstand entsprechende Form zu rütteln, um eine bestimmte Verdichtung der Metallpartikel zu bewerkstelligen und somit unerwünschte Hohlräume im porösen Metallgegenstand zu vermeiden. Das ist insbes. dann vorteilhaft, wenn ein derartiger erfindungsgemässer poröser Metallgegenstand als Filterelement oder als Wärmetauscherelement verwendet wird. Bei einem Filterelement der zuletzt genannten Art kann es sich um ein sog. Aerosolfi1ter handeln. Es ist jedoch auch möglich, ein solches Filterelement als Chemisorbtionsfi1ter anzuwenden, wenn entsprechende Metallpartikel bzw. wenn entsprechend heschichtete Metallpartikel zur Anwendung gelangen.
Erfindungsgemäss kann der poröse Metallgegenstand auch als in einer Recycling-Anlage anwendbarer wiederaufschmelzbarer Körper verwendet werden. Das ist insbesondere bei dem Wiederaufschmelzen von Aluminiumpartikeln vorteilhaft. Aluminiumpartikel können nämlich nur in einer in eine kompakte Form gebrachten Gestalt wiecrraufgeschmolzen werden. Es ist nicht möglich, derartige Aluminiumpartikel selbst, d.h. unmittelbar wieder aufzuschmelzen.
• · &bgr; · &igr; &igr; &igr; · »
«••••ft f ««
• '· ·· fl If· *·· f
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles eines erf1ndungsgemässen porösen Metal 1 gegenstandes . Es zeigt:
Figur 1 eine Ansicht eines porösen Metal 1 gegenstandes von der Se i te , und
Figur 2 eine stark vergrösserte Darstellung des Details II aus Figur 1 im Schnitt.
Figur 1 zeigt in einer Seitenansicht einen porösen Metallgegenstand 10 aus Me ta 11partike 1 &eegr; 12, die in Figur stark vergrössert dargestellt sind. o>ie Metal 1 partikel sind mindestens auf einem Teil ihrer Oberfläche mit einer Schicht 14 überzogen, die aus einem mindestens zwei Komponenten aufweisenden Reaktionskleber besteht. Ein Teil der in Figur 2 dargestellten Metal 1 partikel 12 sind voneinander durch die Schicht 14 beabstandet und gleichzeitig miteinander mechanisch fest verbunden. Ein anderer Teil der Metal 1 partikel 12 ist ebenfalls mit dem Reaktionskleber 14 beschichtet, wobei die Metallpartikel 12 jedoch entlang gemeinsamer Berührungsflächen 16 unmittelbar aneinander anliegen. Mit der Bezugsziffer 18 sind Poren des Metal 1 gegenstandes 10 bezeichnet.
Nachfolgend wird ein bei einem porösen Metallgegenstand der oben beschriebenen Art zur Anwendung gelangendes Bindemittel, bzw. das Mischungsverhältnis zur Herstellung eines porösen Aluminiumgegenstandes beschrieben. Bei diesem Bindemittel handelt es sich um ein sog. Alpha-Bind-System der Fa. Frankonia, Nürnberg. Dieses Alpha-Bind System hat eine Polyurethan-Basis und besteht aus den beiden Komponenten A-Alpha 6 und B-FR 13. Die Vernetzung der Komponenten erfolgt durch Polyaddition von Diisocyanaten oder von Polyisocyanaten an Diolen z.B. Polyether-Polyole
t 1 f t ·
oder Naturstoffen wie Stärke oder Diaminen. Die Viskosität der Komponente &Agr;-Alpha 6 beträgt 38 Sekunden und die Viskosität der Komponente B-FR 13 beträgt 36 Sekunden (-gemessen nach DIN-Becher 4 mm Durchmesser). Die beiden Komponenten werden im Verhältnis 1:1 gemiseht.Anschliessend erfolgt eine Mischung zwischen den Aluminiumpartikeln und dem Binder, wobei ein Kilogramm Alumi&eegr;ium-Griess mit 1-2 Gew.-X Binder, d.h. mit 10-2Og Binder innig gemischt wird. Diese Mischung erfolgt mit Hilfe eines Zwangsmischers während einer Zeitspanne von ca. 60 Sekunden. Die so vorbereiteten Aluminiumpartikel werden dann in eine Form eingebracht, in der sie grössenordnungsmässig während einer Zeitdauer von 3 bis 4 Minuten verbleiben. Danach kann der poröse und mechanisch feste Metallgegenstand aus der Form entnommen werden.

Claims (6)

• · 27.295/70-Rl Eckart-Werke Standard Bronzepulver-Werke Carl Eckart GmbH & Co., Kaiserstr. 30, 8510 Fürth/Bay. Ansprüche
1. Poröser Metallgegenstand aus Metallpartikeln (12), die mindester*, auf einem Teil ihrer Oberfläche mit einer dünnen Schicht (14) überzogen und unter Ausbildung eines mechanisch stabilen Körpers mit zwischen den Metallpartikeln (12) befindlichen Poren (18) miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Überzugsschicht (14) aus einem die Metallpartikel (12) aneinander festlegenden Bindemittel besteht.
2. Gegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Bindemittel aus einem mindestens zwei Komponenten aufweisenden Reaktionskleber besteht.
3. Gegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallpartikel (12) aus mindestens einem Nichteisenmetall sind.
4. Gegenstand nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallpartikel (12) aus Aluminium sind.
5. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Metal 1 partikel (12) eine Partikelgrösse zwischen 20 pm und 5 mm aufweisen.
6. Gegenstand nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis de Anteils der Metallpartikel (12) zum Anteil des Reaktionsklebers zwischen 99:1 bis 80:20 Gew.-% liegt,
DE8806558U 1988-05-13 1988-05-13 Poröser Metallgegenstand Expired DE8806558U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8806558U DE8806558U1 (de) 1988-05-13 1988-05-13 Poröser Metallgegenstand

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE8806558U DE8806558U1 (de) 1988-05-13 1988-05-13 Poröser Metallgegenstand
DE3816337A DE3816337A1 (de) 1988-05-13 1988-05-13 Poroeser metallgegenstand, verfahren zur herstellung eines derartigen poroesen metallgegenstandes und verwendung eines solchen poroesen metallgegenstandes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8806558U1 true DE8806558U1 (de) 1988-10-20

Family

ID=25868069

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8806558U Expired DE8806558U1 (de) 1988-05-13 1988-05-13 Poröser Metallgegenstand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8806558U1 (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004014076B3 (de) Metallschaumkörper mit offenporiger Struktur sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE3813804C2 (de)
DE2503165C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Sinterkörpers mit örtlich unterschiedlichen Materialeigenschaften und Anwendung des Verfahrens
AT509981B1 (de) Verfahren zur herstellung von verbundkörpern sowie danach hergestellte verbundkörper
DE10346281B4 (de) Verfahren zur Herstellung von Bauteilen mit einer Nickel-Basislegierung sowie damit hergestellte Bauteile
DE2835033A1 (de) Verfahren zur herstellung eines leichtmetall-sinterkoerpers
DE3514299A1 (de) Blatt aus sinterfaehigem pulvermaterial
EP0272447A2 (de) Verbundwerkstoff mit einer durch Kathodenzerstäubung aufgebrachten Gleitschicht
DE2206400B2 (de) Verbundwerkstoff, insbesondere zur Herstellung von Reib- und Gleitlementen, sowie Verfahren zur Herstellung solcher Verbundwerkstoffe
DE2702602A1 (de) Formwerkzeuge zum formen von formbaren materialien sowie verfahren zur herstellung solcher formwerkzeuge
DE4106001A1 (de) Gleit- bzw. schiebematerial und verfahren zu seiner herstellung
DE3505863C2 (de) Verfahren zum Versiegeln von porösen Metallen
EP0554682A1 (de) Verfahren zur Herstellung verschleissfester Oberflächenschichten
DE2928572A1 (de) Schichtwerkstoff und verfahren zu seiner herstellung
EP0290820B1 (de) Verfahren zur Herstellung dispersionsgehärteter Metallegierungen
DE1280516B (de) Verfahren zur Erzielung eines hohen Zinngehalts in einem Verbundmetallstreifen fuer Gleitlager
DE112014004497T5 (de) Aluminiumbasierter poröser Körper und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3816337C2 (de)
CH663219A5 (de) Flammspritzwerkstoff.
DE8806558U1 (de) Poröser Metallgegenstand
EP1716263B1 (de) Gleitlagerwerkstoff
DE3212513A1 (de) Flammspritzpulver und dessen herstellung
DE60300068T2 (de) Metallschaum und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3421858C2 (de)
DE3813803A1 (de) Schichtwerkstoff oder schichtwerkstueck und verfahren zu seiner herstellung