DE8805907U1 - Vorrichtung zum Verflüssigen von Schmelzmassen - Google Patents

Vorrichtung zum Verflüssigen von Schmelzmassen

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29BPREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B13/00Conditioning or physical treatment of the material to be shaped
    • B29B13/02Conditioning or physical treatment of the material to be shaped by heating
    • B29B13/022Melting the material to be shaped
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/0097Glues or adhesives, e.g. hot melts or thermofusible adhesives

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Description

BESCHREIBUNG Vorrichtung zum Verflüssigen von Schmelzmassen
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verflüssigen von Schmelzmassen, insbesondere Schmelzklebstoffen mit den Merkmalen im Oberbegriff des Hauptanspruches.
Be^ derartigen Schmelzvorrichtungen soll die im Hauptschmelzbehälter befindliche Masse gleichmäßig und intensiv erwärmt werden und zu einem Auslaß fließen. Dies ist mit bekannten Vorrichtungen nicht möglich.
Aus der US-PS 3 531 023 ist es bekannt, im
HauptschmeLzbehälter Heizrippen anzuordnen. Diese ragen vom Boden des Häuftschmelzbehä Iters nach oben. Durch die Anordnung am Behälterboden kann die Schmelzmasse nicht mit der gewünschten Gleichmäßigkeit abfließen. Außerdem sind im VorschmeIzbehälter getrennte Heizrippen vorgesehen, was insgesamt einen erhöhten Bauaufwand mit sich bringt.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Möglichkeit zur besseren und behinderungsfreien Erwärmung der Schmelzmasse aufzuzeigen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den Merkmalen im Kennzeichen des Hauptanspruches.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat den Vorteil, daß aus dem Vorschme Izbereich heraus durch weiterführende Heizrippen eine Erwärmung im Hauptschmelzbereich erfolgt. Dies kann zusätzlich zu einer Erwärmung des Hauptschmelzbehälters durch eingelegte Heizelemente geschehen. Die im Hauptschme Izbehä lter befindliche Schmelzmasse wird von zwei Seiten und damit besonders intensiv und gleichmäßig erwärmt.
Im Sinne eines optimalen Fließverhaltens der Schmelzmasse empfiehlt es sich, den Hauptschmelzbehälter unter dem Vorschme Izbehälter anzuordnen und dabei die Rippenfortsätze von oben in den Hauptschmelzbehälter mit Abstand zum Behälterboden ragen zu Lassen. Hierdurch behindern die Rippenfortsätze nicht die Fließbewegung der Schmelzmasse. Mit einer Konturenanpassung der Rippenfortsätze an den Wannenboden wird ein überall gleichmäßiger Abstand und
(Fortsetzung der Beschreibung auf Seite 3 der ursprünglichen AnmeLdungsfassung)
damit ein gleichmäßiges Fließverhalten gewährleistet. Zugleich wird auch eine besonders gleichmäßige Scfime I ümassene rwärmung erreicht. In diesem Sinne empfiehlt es sich auch, mehrere Heizrippen des Vo rschme I zbehä11ers durch einen gemeinsamen Fortsatz miteinander zu verbinden. Wenn die Heizrippen als Rost ausgebildet sind, eignen sich hierfür besonders die Querrippen. Die Heizelemente sind dann nur in den Längsrippen angeordnet.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise und schematisch dargestellt.
Im einzelnen zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Schmelzvorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Vorschme I zbehäI ter gemäß Pfeil II von Fig. 1 ,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Schmelzvorrichtung von Fig. 1 entlang Schnittlinie III-II und
Fig. A einen Schnitt durch d-ie Schmelzvorrichtung entlang Schnittlinie IV-IV in Fig. 3.
Fig. 1 zeigt eine Schmelzvorrichtung (1) für Schmelzmassen, insbesondere Schmelzklebstoffe (sogenannte Hotmelts). Diese Materialien werden als Beschichtungsmittel oder als te-nporä-e und/oder permanente Schmelzklebstoffe eingesetzt.
Die Schmelzvorrichtung (1) besteht aus einem Vorratsbehälter (2), der die kalte und damit noch feste Schmelzmasse aufnimmt. Unter dem Vorratsbehälter (2) ist ein ringförmiger Vorschule I zbehä I te r (3) mit trichterartig in Fließrichtung einwärts geneigten Innenwänden angeordnet, der an der Unterseite aündig in e'-ien wannenf örmi gen
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HauptschmeLzbehäLter (4) übergeht. In diesem wird die SchmeLzmasse auf Verarbeitungstempera tur erhitzt und verfLüssigt und geLangt über einen AusLafl (10) in den Pumpen-FiLterbLock (14) einer Fördervorrichtung (13). Diese drückt die flüssige Schmelzmasse über einen ebenfalls beheizten Schlauch (15) und einen Auftragekopf (16) auf das zu beschichtende Material (nicht dargestellt). Vorratsbehälter, Vorschmelz- und HauptschmeIzbehä 11er (3,4) sind außenseitig von einer Isolierung (5) umgeben. Die Schmelzvorrichtung (1) ist auf einem Chassis fahrbar
Wie Fig. 1 und 2 näher verdeutlichen, sind im VorschmeIzbehäIter (3) zum Anschmelzen der von oben gelieferten Schmelzmasse Heizrippen (6) in Form eines Rostes mit einander rechtwinklig kreuzenden Quer- und Längsrippen (11,12) vorgesehen. Die Längsrippen (12) sind in drei Reihen hintereinander angeordnet und beinhalten die Heizelemente (8) in Form von elektrischen Heizschlangen (vgl. Fig. 3). Die Zahl der Rippenreihen kann mit der Gerätegröße variieren. Die Querrippen (11) sind in größerer Zahl vorhanden und werden mittelbar durch die wärmeleitende Verbindung mit den Längsrippen (12) beheizt. Der Rippenrost (6) ist als einstückiges Gußteil ausgebildet und an den Seitenwänden des VorschmeIzbehäIters (3) befestigt oder angegossen.
In Fig. 3 sind die Querrippen (11) und in Fig. 1 und 4 die Längsrippen (12) geschnitten dargestellt.
Die Heizrippe- (6) besitzen einen Ri pper.f ort satz (7), der sich nach unten in den Hauptschmelzbehälter (4) und die dort befindliche Schmelzmasse erstreckt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel in Form eines Rippenrostes (6) weisen nur die Querrippen (11) Fortsätze (7) auf. Die Rippenfortsätze (7) werden damit ebenfalls nur mittelbar beheizt. Der Hauptschmelzbehälter (4) wird seinerseits von
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unten her durch eingelegte Heizschlangen (8) erhitzt.
Der Hauptschmelzbehälter (4) besitzt einen dezentral angenrdneten Auslaß (10), zu dem der Wannenboden (9) von allen Seiten hin abfällt. Wie Fig. (4) verdeutlicht, folgen die Rippenfortsätze (7) an ihrer Unterseite zum großen Teil der Kontur und dem Gefälle des Wannenbodens (9). Sie haben dadurch einen in etwa gleichbleibenden Abstand vom Wannenboden (9). Lediglich im Bereich, der etwa in Längshöhe des Auslasses (10) liegt, ist die Unterseite der Rippenfortsätze (7) abgeflacht und besitzt dort »inen größeren Abstand vom Wannenboden (9).
Die Rippenfortsätze (7) sind kürzer als die Querrippen (11) und haben dadurch auch an den Enden einen Abstand zu den Seitenwänden des Hauptschme I zbehä 11ers (4). Die Enden der Rippenfortsätze (7) sind nach innen abgeschrägt (vgl. Fig 4).
Wie Fig. 3 zeigt, sind die einzelnen Rippenfortsätze (7) zudem mit ihrer Tiefenerst reckung gegenseitig gestaffelt. Sie folgen damit auch in Längsrichtung der abfallenden Wannenbodenkontur und lassen wie im Querschnitt einen im wesentlichen gleichbleibenden Abstand zum Wannenboden (9).
Die Querrippen (11) und die Rippenfortsätze (7) sind im Längsschnitt dreieckig, so daß sie zusammen die Form einer Raute bilden (vgl. Fig. 3). Die Querrippen (11), wie auch die Längsrippen (12) sind wesentlich länger als die Rippenfortsätze (7). Die Übergangsstellen zwischen den Querrippen (11) und den Rippenfortsätzen (7) befinden sich ungefähr bündig in gleicher Höhe mit dem übergang vom Vorschmelz- zum HauptschmeIzbehälter (3,4). Im Querschnitt sind die Längsrippen (12) zahnförmig ausgebildet (vgl. Fig. 1 u. 4).
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In anderen Ausführungs formen kann die Form und Anordnung der H e i ·&tgr; r i ;■> &ogr; &rgr; &eegr; f *>") va^i ieren. Die Rippenfortsätze (7) können außerdem auch unter allen Heizrippen (6) angeordnet sein.
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STÜCKLISTE
1 Schme Izvorrichtung
2 VorratsbehäLter
3 VorschmeLzbehäLter, VorschmeLzzone
4 HauptschmeLzbehäLter, HauptschmeLzzone
5 Iso L i e rung
6 Heizrippe, Rippenrost
7 Fortsatz, Rippenfortsatz
8 HeizeLement, Heizschlange
9 Behälterboden, Wannenboden
10 Auslaß
11 Querri ppe
12 Längsrippe
13 Fördervorrichtung
14 Pumpen/FiLterbLock
15 SchLauch
16 Auftragekopf

Claims (5)

' .:: . : : ■ ': •!.'•&sfgr;'&&dgr; 05 907.3 .:!,"·'· : ·* * :":Ptfi£natolwerk W. Hess .- .-&ggr; ., 23'_2.1989 / 31-547 g SCHUTZANSPRÜCHE
1.) Vorrichtung zum Verflüssigen von Schmelzmassen,
insbesondere Schmelzklebstoffen mit einem durch Ripper beheizbaren Vorschmelz- und Hauptschmelzbehälter, dadurch gekennzei chnet, daß im Vorschmelzbehälter (3) Heizrippen (6) angeordnet sind, die mit Fortsätzen (7) in den Hauptschme Izbehä lter (4! reichen.
2.) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzei chnet, daß der
Hauptschmelzbehälter (4) unter dem Vorschme I zbehä lter (3) angeordnet ist, wobei die Ripp?nfortsätze (7) von oben in den Hauptschmelzbehälter (4) mit Abstand zum Behälterboden (9) ragen.
3.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzei chnet, daß der HauptschmeIzbehäIter (4) eine Wannenform aufweist, wobei die Rippenfortsätze (7) zumindest bereichsweise der Kontur des Wannenbodens (9) nachgeformt sind.
4.) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzei chnet, daß mehrere Heizrippen (6) durch einen gemeinsamen Fortsatz (7,11! miteinander verbunden sind.
5.) Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch
g e k e r, &eegr; &zgr; e i c h &eegr; e t, daß die Heizrippen (6) ir Form eines Rostes ausgebildet sind, wobei die Fortsätze (7) unter den Querrippen (11) angeordnet s ind.
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