DE8805869U1 - Maschine zum Instandsetzen von Asphaltfahrbahnen - Google Patents
Maschine zum Instandsetzen von AsphaltfahrbahnenInfo
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Description
(^Maschine zum Instandsetzen von Asphaltfahrbahnen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine des Strasaendeckenbaues. Dabei wird Asphaltmaterial von abgenutzten
oder verkehrsuntauglichen Deckschichten von seiner Unterlage abgelöst und dann aus dem abgelösten Belagsmaterial an
Ort und Stelle eine neue Deckschicht hergestellt.
Das Ablöaen erfolgt dabei in der Weise, daß die mineralischen und bituminösen Bestandteile in Form und Eigenschaften voll erhalten bleiben.
&igr;—■ -
Fahrbahndeckenmaterial setzt s'ich' aus* "hobTiwei tig"6n mineralischen und bituminösen Rohstoffen zusammen. Ihre Gewinnung
ist teuer. Ihr steter Abbau vermindert endliche Rohstoffreserven und schränkt dabei in zunehmenden MaBe Lebensräume
ein.
j 5 Das Material von abgenutzten Fahrbahndecken wird in den }' meisten Fällen mittels Lastkraftwagen auf Müllhalden transit portiert und dort abgelagert. Der Betrieb solcher Müll-
$ platze ist teuer. Ihre Genehmigung scheitert mehr und mehr
an den mit der Ablagerung verbundenen Umweltbelastungen.
15 Die Wiederverwendung von Fahrbahndeckenmaterial maeht die
; Fahrbahndeckenherstellung nicht nur kostengünstiger, sondern sie stellt auch einen wesentlichen Schritt zu einer
naturbelassenen Umwelt dar.
Aus diesen Gründen sind Geräte entwickelt worden, bei denen die Fahrbahndecke restlos wiederverwendet wird.
Bei den bekannten Maschinen wird der Fahrbahnbelag auf Schichtdicke von der Fahrbahnoberfläche her in einem oder
mehreren Arbeitsgängen wieder auf seine ursprüngliche Verarheitungstemperatur erwärmt.
Der erwärmte und erweichte Fahrbahnbelag wird dann ;on
seiner Unterlage mit schälenden oder rechenden Werkzeugen losgelöst und mit oder ohne Zugabe von neuem Material
gemischt. Daraus wird darn an Ort und Stelle mittels herkömmlicher Nivellier- und Verdichtungseinrichtugen
wieder eino verkehrstaugliche Fahrbahndecke hergestellt.
Sine zuverlässige und kostengünstige Herstellung von Fahrbahndecken durch restlose Belagswiederverwendung ist &eacgr;&agr;&ngr;&ogr;&eegr;
abhängig, daß es gelingt das Belagsmaterial, ggf. durch Zuschläge ergänzt, möglichst rasch auf seine Wiederverarbeitungstemperatur zu bringen und danach zu verhindern, daß
' diese Temperatur vor dem Wiedereinbau unterschritten wird.
Denn ungeniig8ncj 0C[8r ungleichmäßig erwärmte« .De/;kenaiaterial
ist nicht nur schwierig zu verdichten, sondern kann die Ursache für vorzeitige Belagsschäden und teure Fahrbahninstandsatzungen sein.
Die mit der Belagswiederverwendung beabsichtigten Vorteile werden dann teilweise oder ganz aufgezehrt.
Obwohl die gegenwärtigen Maschinen mit teuren und aufwendigen Flächenheizanlag9n ausgerüstet sind, ist es oft
schwierig das Belagsmaterial mit zunehmender Schichtdicke
schnell und zuverlässig auf seine Wiederverarbeitungstemperatur zu bringen und es bis zum Wiedereinbau vor Auskühlung 2U sehiitssn, wsil einersöitä die Wärmeleitfähigkeit
von Asphalt gering ist, andererseits die gerade erwärmte Belagsdecke in ständigem Wärmeaustausch mit ihrer kälteren
Unter ungünstigen Witterungsverhältniraen, so zum Beispiel
bei starkem Wind und absinkenden Temperaturen, sind die Wärmeverluste in zunehmendem Maße schwieriger zu er-uetzen,
wobei gleichzeitig die Gefahr von Heratellungsfehlern steigt und mehr an teurem Heizgas benötigt wird.
Um witterungsbedingte Nachteile auszuschließen wird deshalb versucht die Flächenheizer mit Schutzschildern gegen Windeinflüsse abzuschirmen, oder es wird die aufgerechte
Belagsoberfläche nachgeheizt.
Bei der Windabschirmung wird zwar der Windeinfluß abgeschirmt, unter dem Flächenheizer kann aber ein nachteiliger
Abgasstau entstehen.
Bei der Nachheizung können aus dem aufgerechten Belag Bitusendämpfe entweichen und sich an den Gasstrahlern entzünden, sodaß es nicht nur zu einer nachteiligen Binde-
mittelverhärtung kommt, sondern sich auch unerwünschte Rauchgase entwickeln.
Aufgabe vorliegender Erfindung ist es nun eine Vorrichtung zu schaffen, die die geschilderten Nachteile vermeidet, bei
der vorgewärmtes, ggf. durch Ergänzungsmaterial verbessertes, durch Ablöse- und Schabeinrichtungen zerbröseltes, 5
aufgesammeltes Belagsmaterial in einem zwischen Schabeinrichtung
und Wiedereivibaueinrichtung angeordneten beheizten,
wärmeisolierten Doppelschneckenförderer während des Transports zu den Wiedereinbaueinrichtungen vor Luftsauerstoffzutritt
geschützt auf Verarbeitungstemperatur erwärmt wird.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung darin, daß in einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine die Einrichtungen
zum Ablösen, Aufsammeln, Wiedererwärmen und zur Qualitätsverbesserung, sowie Planier- und Verdichtungseinrichtungen
zum Wiedereinbau angeordnet sind, während ein in der gleichen Spur um einen Vorlaufabstand vorgesetztes und
1 OZi Bedienpult der Arbeitsmaschine aus ferngelenktes,
motorgetriebenes Flächenheizgerät den Belag gerade solange beheizt und vorwärmt, daß er später ohne Kornzertrümmerung
leicht abgelöst werden kann.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform dar vorliegenden
Erfindung ist das vom Bedienpult aus ferngelenkte Flächenheizgerät mit einem automatischen Geschwindigkeitsregler
zur Einhaltung des Vorlaufabstandes, einem Lenkautomaten
zur Spurführung, einem Temperaturregler für die Belagstemperatureinhaltung
und einer Einrichtung für den Empfang und die Umsetzung von Fernsteuersignalen ausgerüstet.
Der Vorlaufabstand der Flächenheiavorrichtung laßt sich
einfach mit einem elektroakkustischen Wegstreckenmesser (Ultraschallmessung) bestimmen. Das entsprechende Meßsignal
wird einem elektronischen Vergleicher mit Abstandsvor-Wahleinstellung
zugeführt.
Aus der Differenz zwischen Vorwahl- und Vorlaufabstand läßt sich auf geeignete Weise der Geschwindigkeitsregler im
Flächenheizfahrzeug fernsteuern*
Eine positive Wegstreckendifferenz wirkt geschwindigkeitsverlangsamend, eine negative geschwindigkeitserhöhend.
Wegstreckenmesser, Fernlenkung und Geschwindigkaitsregler lassen sich aus herkömmlichen Komponenten preiswert zusara-
«enstallen und sind während des betriebsmäßigen Einsatzes
wartungsfrei.
Selbstverständlich sind auch andere drahtlose Wegstrecken-Besser, z.B. Abstandsbestimmung aus der Laufzeit eines
Radiosignals (Radarmessung), möglich.
Die Ült-raschallsessung wird aber vorgsscgsn, veil auf disss
Weise elektromagnetische Störstrahlungen ausgeschlossen sind.
Vorzugsweise erfolgt die Spurführung des Flächenheiafahrzeuges durch einen von der Fahrbahnmarkierung geführten
fotoelektrischen Spurtaster. Ist die Markierung beschädigt, oder aus anderen Gründen ungeeignet, reicht eine Vormarkierung, die sich in Minutenschnelle aufsprühen läßt, aus.
Selbstverständlich ist auch eine Fernsteuerung vom Bedienpult der Arbeitsmaschine aus möglich.
Die fotoelektrische Spurführung hat jedoch den Vorzug, daß sie das Bedienungspersonal von Lenkarbeit entlastet.
Die von den Flächenheizern erzeugte Temperatur an der Belagsoberfläche wird vorzugsweise durch ein Fernthermometer,
das einen Gasregler mit temperaturabhängiger Vorwahleinstellung steuert ,überwacht, sodaß es zu keinen nachteiligen Belagsüberhitzungen kommt.
Geschwindigkeitsregler, Spurtaster, Teaperaturregler und
Fernsteuerung bestehen aus herkömmlichen Komponenten und lassen sich wartungsfrei betreiben.
Der von den Flächenheizern erwärmte Belag wird vorteilhaft
durch mit Mess- und Stellgliedern versehene, in ihrer Breite und Findringtiwfe stufenlos einstellbare Ablöse- und
Schabeinrichtungen zorbröselt und dem Schneckenförderer
zugeführt.
Erfindungsgemäß werden die von den Messgliedern erzeugten
Signale für Breite und Tiefe in einer die jeweilige Betriebsart repräsentierenden Form am Bedienpult angezeigt.
Breite und Tiefe der Ablöse- und Schabeinrichtungen werden durch am Bedienpult erzeugte Signale mittels Vorwahlschalter
eingestellt.
Durch die Vorwahleinstellung können sowohl kurze Fahrbahnabschnitte
als auch Fahrbahnen mit wechselnden Breiten schnell und kostengünstig hergestellt werden, ohne daß dies
aufwendiger Einstellungen von Hand bedarf.
Erfindungsgemäß wird das durch den Zerbröselungsprozess
vorgemischte Belagsmaterial in dem beheizten, wärmeisolierten und gegen Luftsauerstoffzutritt geschützten
Doppelschneckenförderer von den Ablöse- und Schabeinrichtungen
zu den Wiedereinbaueinrichtungen transportiert und dabei so lange umgewälzt bis die Verarbeitungstemperatur 25
erreicht ist.
In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform wird das in
Abstand von eir ~ Wärmeisolation umhüllte Förderrohr von
den durch Verbrennung eines öl - ^uftgemisches erzeugten
Heizgasen umströmt und dabei erwärmt.
Dadurch werden die Wärmeverluste gering, die Energiekosten entsprechned niedrig gehalten, die übrigen Maschinenteile
und das Bedienungspersonal vor Hitzeeinwirkung gs? ' ,^t,
da ein Wärmeaustausch hauptsächlich mit den Förderrohrwänden erfolgt.
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Die abgekühltes Heizgase werden an Ende des aus Förderrohr und Wärt,eisolation gebildeten Zwischenraums durch einen
über den Arbeitsbereich hinausgeführten Abgaskamin in die £ Atmosphäre abgeleitet. &idiagr;
Die Wärmenutzung läßt sich erfindungsgemäß weiter steigern, f
die Energiekosten weiter senken, wenn die in den abgekühlten Heizgasen enthaltene Restwärme zur Vorwärmung von Förderschnecke und Belagsmaterial genutzt wird.
In einer vorteilhaften Ausführungsform werden zu diesem Zweck ein Teil der abgekühlten Heizgase durch geeignete
Druckerzeuger am Abgaskamin entnommen und über Drehkupplungen den als Hohlwellen ausgebildeten Schneckenwellen
zugeführt.
Durch öffnungen im unteren Wellenbereich strömen die Abgase
wieder aus und geben, unter Verdrängung von Luftsauerstoff.
ihre Wärme an das Belagsmaterial ab, ohne daß dabei der Materialtransport beeinträchtigt wird.
Zur Belagsverbesserung befinden sich in einer vorteilhaften Ausführungsform vor den Ablöseeinrichtungen ein in Kammern
unterteilbarer Vorratsbehälter, aus dem vorzugsweise kaltes ggf· durch Trennmittel rieselfähig gehaltenes Ergänzungsmaterial in der gewünschten Menge und Zusammensetzung
während des Ablösevorgangs zudosiert werden kann.
Rieselfähiges Erg&nzungsmaterial läßt sich kostengünstig
herstellen und praktisch unbegrenzt lange lagern.
Dadurch wird die Fahrbahnwiederherstellung von teurem Warmmischgut, zeitabhängigen Materialtransporten , Warmhalteeinrichtungen und baustellennahen Mischanlagen völlig
unabhängig.
lediglich einen Möglichen Ausführungsweg darstellt, näher
erläutert.
Es zeigt:
Figur 1 ein Anwendungsbeispiel der erfindungsgemäßen Maschine.
Figur 2 eine vergrößerte Darstellung der in Fig. 1 abgebildeten erfindundungsgemäßen Maschine.
Figur 3 einen vergrößerten Ausschnitt der in Fig. 2 dargestellten erfindungsgemäßen Einrichtung zum Ablösen und Aufnehmen des Fahrbahnbelages.
Figur U eine Aufsicht der in Fig. 3 dargestellten erfindungsgemäßen Ablöse- und Aufnahmeeinrichtung.
Figur 5 einen Längsschnitt durch die in Fig.2 dargestellte
erfindungsgemäße Wiedererwärmungseinrichtung 14*
Figur 6 die Ansicht der in Fig. 5 dargestellten erfindungsgemäßen Wiedererwärmungseinrichtung 14 entgegen der Arbeitsrichtung.
Figur 7 einen vergrößerten Querschnitt der in Fig. 2 dargestellten erfindungsgemäßen Wiedererwärmungseinrichtung H, gemäß der Schnittstelle B-B.
In FIG. 1 ist die Maschine an einem erfindungsgemäßen Beispiel dargestellt, welches in seinem grundsätzlichen
Aufbau aus den in einem Fahrgestell 1 angeordneten Aufbereitungs- und Wiedereinbaueinrichtungen, einem herkömmlichen Transportfahrzeug 2 und einem um den Arbeitsabetand
s vorgesetzten Flächenheizgerät 3 besteht.
stells 1 untergebrachten Straßenfräser 29, 30 leicht und schonend ablösen su können, ist das Flächenheizgerät 3
soweit um den Arbeitsabstand s vorausgesetzt, daß sich bis zu Beginn des Ablösevorgangs die Wärme gerade auf Erweichungstemperatur in der Belagsschicht verteilt hat.
Zur Überwachung des Arbeitsabstandes s ist, wie in Fig. 2
detailliert dargestellt, am Fahrgestell 1 ein elektroakustischer Wegstreckenmesser U angeordnet. Er liefert die den
Abstand zum Flächenheizgerät 3 repräsentierenden Ausgangssignale j die einem (nicht dargestellt) elektronischen Vergleicher zugeführt werden.
Der andere Eingang des elektronischen Vergleichers wird von den Signalen einer, den gewünschten Arbeitsabstand s be
stimmenden Vorwahl, gespeist.
Zur Veränderung des Arbeitsabstandes s befindet sich in dem
Flächenheizfahrzeuf» 5 ein (nicht abgebildet) automatischer
Geschwindigkeitsregler, dessen Steuersignale für die Geschwindigkeitserhöhung- oder Verminderung von den Signaldlfferenzen des elektronischen Vergleichers abhängig sind.
In dem Maße wie der Abstand s größer wird, verringert der Geschwindigkeitsregler die Geschwindigkeit des Flächenheizfahrzeuges 5 und umgekehrt.
Zur Fernlenkung ist das Flächenheizfahrzeug 5 mit einem (nicht abgebildet) Lenkautomaten ausgerüstet, mit dem die
Spurführung durch am Bedienpult 4-a eingegebene und mittels
Funkfernsteuerung übertragene Steuersignale erfolgt.
Bei vorhandener Fahrbahnmarkierung ist der Lenkautomat von dan Signalen eines an der Fahrbahnmarkierung oder Vormarkierung sich orientierenden photoelektrischen Sensors 5a
abhängig.
Am Ende des Flächenheizers 3 ist zur Belagsüberwachung ein Temperaturfühler 3a angeordnet.
Dieser Temperaturfühler 3a iJLaf&rti ii
Signale an einen (nicht dargestellten")* Gasregler',' der die Gaszufuhr zum Flächenheizer 3 so vermindert bzw. erhöht, daß die mittels Vorwahlschalter eingestellte Oberfläehentemperatur eingehalten wird.
Signale an einen (nicht dargestellten")* Gasregler',' der die Gaszufuhr zum Flächenheizer 3 so vermindert bzw. erhöht, daß die mittels Vorwahlschalter eingestellte Oberfläehentemperatur eingehalten wird.
Wie in Fig.3 und Fig.U dargestellt ist, wird der Belag
durch Ablösewerkzeuge, bestehend aus 2 hintereinander angeordneten Straßenfräsern 29, 30, die in einer gemeinsamen
Werkzeughalterung 51 mittels einer Kolben-Zylindereinheit 11 höhenverstellbar angeordnet sind, abgetragen.
Der hintere Straßenfräser 29 ist mittig geteilt und breitenverstellbar. Der vordere Straßenfräser 30 hat eine
durch die Transportbreite vorgegebene Grundbreite.
Vom Bedienpult 4.a (Fig.2) aus wird der mittig geteilte
Straßenfräser 29 durch die Arbeitsbreite repräsentierende Vorwahleinstellungen über die Grundbreite des vorderen
Straßenfräser hinaus auf Arbeitsbreite gebracht.
Den Ablösewerkzeugen 29, 30 sind 2 aus Planierschildern 36,
37 und Transportschnecken 27, 28 gebildete, an einem gemeinsamen
Werkzeugträger 4-8 angeordnete und mittels einer Kolben- Zylindereinheit 12 höhenverstellbar Sammeleinrichtungen
nachgeordnet.
Transportschnecken 28 und Planierschilder 36, werden durch ein hydraulisches Stellglied 42, vom Bedienpult aus durch
Vorwahleinctellung breitenverstellt.
Zum Abbau der zur Mitte des Planicrschildes 37 angehäuften
Belagsmnterialien sind, wie in Tig.5 upd 6 detailliert
dargestellt, Förderrohr 23 und Förderschnecken 52a, 52b durch eine öffnung 13 des PlanierSchildes 37 hindurchgeführt
und darin in Achsrichtung beweglich.
Damit das als Wärmetauscher benutzte Förderrohr 23 den Bewegungen des Planierachildes 37 leicht l'olgen kann, ist
es, wie in Fig. 7 im Detail zu erkennen, durch ein Drehgelenk
67 am Chassis 1 befestigt.
Wie in Fig. 3 und 5 dargestellt liegen die Planlerschilder
36, i'i mit verschleißfesten Gleitkufen 37a während des
betriebsmäßigen Einsatzes auf dem Ablösniveau auf.
Die Fräserantriebe 33» 34 sind mit Kraftmesseinrichtungen
(nicht dargestellt) ausgestattet, die von den Ablösekräften abhängige Signale zur Verminderung oder Erhöhung
der Vortriebsgeschwindigkeit liefern.
Die kraftabhängigen Signale werden einem (nicht dargestellt) elektronischen Vergleicher zugeführt, dessen anderer Eingang von den durch Vorwahleinstellung erzeugten
Signalen in der gleichen Betriebsart gespeiet wird.
Die in Brückenträger 1a (Fig.7) gelagerten Radantriebe 64
sind von den im Vergleicher erzeugtet Differenzsignalen aus
Ablöskraft und Vorwahleinstellung abhängig.
Höhere als die voreingestellte Ablösekraft wirkt geschwindigkeitsvermindernd auf die Fahrwerksantriebe 64»
sodaß die Wärme der Flächenheizer 3 (Fig. 1) länger auf die Belagsschicht einwirken kann und umgekehrt.
Wie in Fig. 5 und 6 dargestellt, ist auf dem wärmeisolierten Außenmantel 59 des Fördererohres 23 ein ölbetriebener
Heizgaserzeuger 8 angeordnet.
Die Heizgase werden über ein Verbindungsrohr 58 in den aus Förderrohr 23 und dem Außenmantel 59 gebildeten Zwischenraum geführt. Dabei wird an das Förderrohr 23 und das darin
j transportierte Belagsmaterial Wärme abgegeben.
Auf dem Förderrohr 23 sind für eine optimale Wärmeübertragung zum Außenmantel 59 hin ümlenkstege 62 labyrinthar
tig angeordnet, um für eine optimale Wärmeübertragung günstige Strömungsverhältnisse zu erzielen.
Ein Sensor 24 am Materialauslaufschacht 21 liefert temperaturabhängige Signale an einen (nicht dargestellt) elektronischen Vergleicher.
Der andere Eingang des Verg'iei'dhers" wird von den mittels
Vorwahlschalter erzeugten Temperatursignalen gespeist.
Der Heizgaserzeuger 8 ist zur Veränderung der Wärmeleistung mit einem Stellglied 24a ausgestattet, das von den Differenzsignalen des Vergleichers abhängig ist.
Der Heizgaserzeuger 8 ist zur Veränderung der Wärmeleistung mit einem Stellglied 24a ausgestattet, das von den Differenzsignalen des Vergleichers abhängig ist.
Die Überschreitung der Vorwahltemperatur führt zur
Reduzierung der Wärmeerzeugung und umgekehrt.
Im Förderrohr 23 sind zwei Förderschnecken 52a, 52b nebeneinander angeordnet. Die Antriebe der Förderschnecken sind
so ö.U5gelögt, daß eine der uöidon Förderschnecken 52a die
Materialvorlage am Planierschild 37 abbaut und zum Trogausgang 21 fördert, während die andere Förderschnecke 52b das
Fördergut entgegen der Förderrichtung gleichmäßig im Förderrohr 23 umwälzt und dabei zusätzlich mischt.
Zur Einhaltung einer konstanten Materialvorlage vor dem Förderrohr 23 und zur Einhaltung eines maximalen Füllgrades
im Förderrohr ist am Planierschild 37 ein Höhentaster 27b angeordnet, von dessen Neigungswinkel die Förderleistung
der Förderschnecke 52b abhängig ist.
Mit zunehmender Materialvorlage erhöht sich die Förderleistung und umgekehrt.
In den beiden als Hohlwellen ausgebildeten Schneckenwellen
25 sind im unteren Drittel öffnungen 63 vorgesehen, durch welche ein Teil der am Abgaskamin 20 mittels Druckerzeuger
22 entnommenen Abgase in dem Maße gepresst wird» wie der eaximale Füllgrad und die Förderleistung dadurch nicht
beeinträchtigt werden.
Am oberen Ende der Schneckenwellen 25 (Fig 5) sind Drehkupplungen
25a angeordnet, von denen Verbindungsrohre 60 sum Druckerzeuger 22 ae Abgaskamin 20 führen.
Im vorderen Teil des Fahrgestells 1 ,Fig.2 und Fig.4,
mündet vor den Straßenfräsern 29, 30 die Ausgangsöffnung 17 des durch Trennwände 10a unterteilbaren Vorratsbehälters
10, aus dem über Transportbänder 31 in der gewünschten Zusaramensetzung
und Menge neues Material zum Verbessern der Mischgutqualität zugegeben werden kann.
Durch (nicht dargestellt) Mess- und Stellglieder ist das Transportband 31 mit dem Antriebsrad 31a so verbunden, daß
die Förderleistung des Transportbandes in einem die gewünschte Materialzugabe repräsentierenden Verhältnis zum
Rollweg des Antriebsrades 31a steht.
Am Bedienpult 4a befinden sich Vorwahlschalter zur Einstellung
des gewünschten Mischungs- und Zugabeverhältnisses.
Wie in Fig. 2 dargestellt sind hinter der Auslauföffnung 21
des Wärmetauschers 14 eine Verteilerschnecke 15 mit Glätt-
und Verdichtungseinrichtungen 16 zum Wiedereinbau des Deckenmaterials angeordnet.
Nach kurzer, etwa 1/2 - stündiger Verweildauer kann der
wiedereingebaute Fahrbahnbelag dem Strassenverkehr übergeben werden.
Claims (18)
1. Vorrichtung zur Herstellung von Fahrbahndecken, bestehend aus einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine mit
Ablöswerkzeugen, Sammelvorrichtungen, Wiedererwärmungs-
und Wiedereinbaueinrichtungen, einem Vorratsbehälter
für Zuschlagmaterial sowie einem vorgesetzten Flächenheizgerät, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der
Ablösevorrichtung (29, 30) der Sammelvorrichtung (36, 37) und den Wiedereinbaueinrichtungen (15,16) ein am
Fahrgestell (1) in einem Drehgelenk (67) schwenkbar
gelagerter Wärmetauscher (1&Lgr;) zur Materialwiederer- f
% wärmung angeordnet ist. &iacgr;
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmetauscher (14) aus 2 in einem Förderrohr
(23) angeordneten Förderschnecken (52a, 52b) und einem
in Abstand angeordneten wärmeisolierten Außenmantel
(59) besteht.
3· Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 oder
2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abgasrohr (58) eines Heizölbrenners (8) in den aus Förderrohr (23) und isolierten Außenmantel (59) gebildeten Raum mündet.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennezeichnet,
daß zur Umlenkung der Heizgase auf dem Förderrohr (23) Umlenkbleche labyrinthartig angeordnet sind.
I 5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis At dadurch ge- I
kennzeichnet, daß zur Regelung der Wärmeleistung des
ölbrenners (8) am Ende des Förderrohres (23) ein Tempe- ;
raturfühler (24) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichen Materialerwärmung an
den Rohrwellen (25) Gasaustrittsbffnungen (63) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach den Ansprliciheii* t JJSs : e^Idaiurch gekennzeichnet,
daß die Rohrwellen (25) am oberen Ende mittels Drehkupplungen (25a) über ein Verbindungsrohr
(60) mit einem am Abgaskamin (20) augeordneten Druckerzeuger (22) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Förderrohr (23) mit 2 gegenläufigen Förderschneeken (52a, 52b) ausgestattet ist.
9. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bxs 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl, bzw.
Förderleistung mindestens einer der beiden Förderschnecken (52a, 52b) von der Höhe der Materialvorlage
am Planierschild (37) abhängig ist.
10. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und/oder 9 dadurch
gekennzeichnet, daß am Planierschild (37) ein Höhentaster (27b) zur Steuerung mindestens eines der
Schneckenwellenantriebs (9) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß das Förderrohr (23) in
einer Führung (13) im Planierschild (37) gelagert ist.
12. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Planierschild (37)
Gleitkufen (37a) vorgesehen sind.
13. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 12 dadurch gekennzeichnet, daß die Vortriebsgeschwindigkeit
der Arbeitsmaschine von den durch die Antriebsmotoren (33, 34) aufzubringenden Ablöskräften abhängig
sind.
H· Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 13» dadurch gekennzeichnet,
daß im Boden des durch Trennwände (10a) unterteilbaren Vorratsbehälters (10) Öffnungen (17)
vorgesehen sind, durch welche über Transportbänder (31) ZuschlEgaaterialien in den Ablösvcrgang gsgsbsn werden
können.
15. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 14.» dadurch gekennzeichnet, daß das Flachenheizfahrzeug
(5) mit einem automatischen Geschwindigkeitsregler ausgestattet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß der Geschwindigkeitsregler vom Wegstreckensignal des Wegstreckenmessers (A)>
abhängig gesteuert wird.
17. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachenheizfahrzeug
(5) drahtlos, vorzugsweise durch elektromagnetische
Signalübertrager, ferngesteuert wird.
18. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis
17, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachenheizfahrzeug (5) mit einem Lenkautomaten ausgerüstet ist, der von
einem en de:»· Fahrbahnmarkierung oder einer Vormarkierung geführten, photoelektrischen Spurtaster (5a) gesteuert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805869U DE8805869U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Maschine zum Instandsetzen von Asphaltfahrbahnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8805869U DE8805869U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Maschine zum Instandsetzen von Asphaltfahrbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8805869U1 true DE8805869U1 (de) | 1989-09-07 |
Family
ID=6823664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8805869U Expired DE8805869U1 (de) | 1988-05-03 | 1988-05-03 | Maschine zum Instandsetzen von Asphaltfahrbahnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8805869U1 (de) |
-
1988
- 1988-05-03 DE DE8805869U patent/DE8805869U1/de not_active Expired
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