DE8805787U1 - Rohrleiste - Google Patents

Rohrleiste

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Description

Diess. Az.: B 125/12
Rohrleiste
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrleiste, welche mit Abstand zu einer Befestigunqsflache anbringbar ist und aus mehreren, aneinanderreihbaren Rohrabschnitten und mehreren, diese Rohrabschnitte verbindenden und mit Abstand an der Be^e^tigungsflache festlegenden Haltern besteht.
Bei den bekannten, derartigen Rohrleisten sind die Enden der Rohrabschnitte auf Steckverbinder der Halter aufgesteckt und somit im Stoßbereich nach außen sichtbar, so daß die Rohrabschnittenden sauber gearbeitet werde" müssen. Da die Rohrabschnitte von Rohren durch Sägen abgelängt werden, sind vielfach Unsauberheiten und Gratbildunaen an den Enden vorhanden, die eine Nachbearbeitung erfordern. Außerdem ist durch die Aufsteckverbindung der Rourabschnitte keine ausreichende Verdrehsicherung gegeben,
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Rohrleiste nach der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß ihre Halter aus sehr wenigen einfachen Teilen bestehen und die Rohrabschnittenden bzw. Endstücke mit den Enden nach außen unsichtbar, verdrehgesichert und längenausgleichend aufnehmen.
Diese Aufgabe wir<1 erfindunasgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruches 1 gelöst, wobei noch die in den Unteransprüchen aufgeführten Gestaltungsmerkmale vorteilhafte Weiterbildungen der Aufgabenlösung darstellen.
Der Gegenstand der Erfindung erstreckt sich nicht nur auf die Merkmale der einzelnen Ansprüche, sondern auch auf Kombination.
Die Halter der erfindungsgemäßen Rohrleiste bestehen aus zwei miteinander durch eine Schraube v»rbindbaren Trile, welche eine zylindrische Einsteckaufnahme für die beiden Enden zweier aneinanderzureihender Rohrabschnitte oder eines Rohrabschnittes und eines Endstückes nach außen unsichtbar aufnehmen.
Hierdurch ist eine Nachbearbeitung der Rohrenden nach dem Ablängvorgang durch Sägen nicht mehr erforderlich, denn die evtl. unsauberen End^n werden in der Einsteckaufnahme verdeckt aufgenommen.
Es ist von Vorteil, die Rohrenden mit einer herausgeformten Sicherungsnase auszustatten, die dann in eine Anlage der Halter verdrehgesichert eingreift, so daß mit einfachen Mitteln eine sichere Verdrehfestlegung erreicht wird.
Diese Anlage wird automatisch durch den Abstandstopf des einen Halterteiles aufgrund seines Hohlraumes gebildet.
Weiterhin ermöglicht die Einsteckaufnahme einen Längenausgleich innerhalb der Rohrleiste, da die Rohrabschnitte
bzw. das Endstück auf einer gewissen Lange innerhalb der Einsteckaufnahme verschoben werden können, wobei die Verdrehsicherung dabei nicht beeinträchtigt wird.
Die Einsteckaufnahme ist von zwei rinnenförmigen Halbschalen gebildet, die durch ein» Schraube im Bereich «eines in den Abstandstopf der einen Halbschale eingreifenden Steckverbinder der zweiten Halbschale zusammengehalten werden und dieser Halter wird durch eine zweite, den Topfbo^en des Abstandstopfes durchfassende Schraube an der Befestigungsfläche festgelegt.
Weiterhin von Vorteil ist die Ausbildung des Halters als Verbinder, indem dieser ebenfalls eine aus zwei Halbschalen gebildete Einsteckaufnahme ergibt und seine beiden Halbschalen durch innenseitig angeformte Verbindungsstelle und eine Schraube lösbar zusammengehalten werden.
Die in diesen Verbinder eingreifenden Enden der Rohrabschnitte bzw. eines Endstückes lassen sich ebenfalls in Längsrichtung für einen Längenausgleich in ei~er gewissen Größe verschieben und auch hierbei ist eine Verdrehsicherung möglich, indem die Enden mit herausgeformtein Sicherungsnasen in rinnenförmige Ausnehmungen einer Halbschale eingreifen.
Die Halter sind aufgrund ihrer einfachen Konstruktion und zweiteiligen Ausführung kostengünstig herstellbar und ermöglichen eine schnelle Montage bei sicherer Rohrabschnittverbindung und Endstuckhalterung, sowohl im
geradlinigen Verlauf als auch in der Führung urti eine Innen- oder Außenecke.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt, welches nachfolgend näher erläutert wird. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine um eine Ecke herumgeführte Rohrleiste aus mehreren Rohrabschnitten, mehreren Haltern und einem Endstück,
Fig. 2 einen in Rohr-Abschnitt-Längsrichtung verlaufenden Schnitt durch einen Halter als Abstandshalter und Verbinder mit einer zweischaligen Einsteckaufnahme und eingesetztem Rohrabschnitt und Endstück,
Fig. 3 eine Stirnansicht desselben Halters,
Fig. 4 eine Vorderansicht des an der Befestigungsfläche festlegbaren, aus einem Abstandstopf und einer Schalenhälfte gebildeten Teiles des Halters mit eingesetztem Rohrabschnitt,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen zweischaligen Halter als Verbinder für Rohrabschnitte,
Fig. 6 einen Querschnitt durch denselben Halter.
Eine mit Abstand an einer Befestigungsfläche (1) anbrinqbare Rohrleiste als sogenannte Arbeitsplatzreling setzt sich aus mehreren aneinandergereihten Rohrabschnitten (2), zwei Endstücken (3) und mehreren, diese Rohrabschnitte (2) und Endstücke (3) verbindenden und mit Abstand an der Befestigungsfläche (1) festlegenden Haltern (4/5) in Form von Abstandshalte- und/oder Verbindungsstücken zusammen.
Jeder Halter (4/5) ist zweiteilig ausgebildet.
Der Halter (4) als Abstandshalter und Verbinder weist einen Abstandstopf (8> und eine daran angeformte, rinnenförmige Halbschale (9) mit teilkreisförmigem Querschnitt auf und seine zweite, rinnenförmige und im Querschnitt teilkreisförmige Halbschale (10) besitzt einen angeformten Steckverbinder (11), der in den Abstandstopf (8) eingesteckt und durch eine quer zur Längsrichtung der Einsteckaufnahme (7) verlaufende, in den Abstandstopf (8) und den Steckverbinder (11) einoreifende Schraube (6) lösbar mit der Halbschale (9) zu der zylindrischen Einstockaufnahme (7) verbunden ist.
Der Abstandstopf (8) besitzt eine langlochförmige Querschnittsform und zeigt an seinem Topfboden (8a) eine angeformte, in die Befestigungen13che (1) einfassende Steckhülse (12) für eine Befestigungsschraube (13).
Die beiden Schalenhälften (9, 10) besitzen aneinanderliegende und ineinandergreifende Falzränder (14), wodurch im verbundenen Zustand der Schalenhälften (9, 10) eine umfangsmäßig geschlossene Außenfläche erreicht wird.
Der Übergang zwischen Halbschalo (9) und Hohlraum (8b) des Abstandstopfes (8) ergibt eine Anlage (15) für eine aus dem Ende des Rohrabschnittes (2) bzw. dem Ende des Endstückes (3) herausgeformte Sicherungsnase (16) zur verdrehsicheren Festlegung des bzw. der Rohrabschnitte (2) des Endstückes (3) in der Einsteckaufnahme (7).
Der Steckverbinder (11) ist als Steg mit eckigem wie quadratischem oder rechteckigem Querschnitt ausgebildet und durchfaßt den gesamten Aufnahmequerschnitt der Einsteckaufnahme (?) und greift mit seinem freien indbereich in den Abstandstopf (8) ein.
Der Abstandstopf (8) zeiqt an einer Seite ein Senkloch (17) und der stegförmige Steckverbinder (11) ist mit einer Gewindebohrung (18) ausgestattet, so daß die als Senkkopfschraube ausgebildete Schraube (6) versenkt in dem Abstandstopf (8) liegt und in den Steckverbinder (11) eingeschraubt ist.
Für das Anbringen einer Rohrleiste an einer Befestigungsfläche (1) werden in gewissen Abständen Halter '4) vorgesehen und dabei mit ihrem Abstandstopf (8) mittels der Schraube (13) an der Befestigungsfläche (1) festgelegt und dann die Rohrabschnitte (2) mit ihren Enden in die Schale (9) derart eingelegt, daß die herausgebogene Sicherungsnase (16) über die Anlage (15) greift. Dann wird die zweite Schalenhplfte (10) auf die Rohrabschnittenden aufgesetzt und mit ihrem Steckverbinder (10) in rien Abstandstopf (8) eingesteckt und durch die Schraube (6) wird diese Schale (10) mit der Schale (9; des Abstandstopfes (8) verbunden.
Der Hohlraum (8b) des Abstandstopfes (8) zeigt ebenfalls eine Langlochform und mit der Langlochlänge in Längsrichtung der Rohrabschnitte (2).
Der Steckverbinder (11) hat eine Breite, die der Langlochbreite entspricht, ist jedoch in der Länqe kleiner als die Langlochlänge ausgeführt, so daß der Steckverbinder (11)
in Breitenrichtung im langlochförmigen Hohlraum (8b) geführt ist und in Längsrichtung des Hohlraumes (8b) zu beiden Rohrabschnittenden Platz läßt. Hierdurch können die Rohrabschnitte (2) im gewissen Längenbereich in LMn1-1S&idiagr;ichturv* zu&trade; TclsrcsnzciiiS'*'!sich verschoben in die Einsteckaufnahme (7) eingebracht werden. Da d<»r Hohlraum (8b) mit seiner Länqenguerkante und den beiden Längskanten die Anlage (15) für die Sicherungsnase (16) bildet, ist auch bei Längenausaleich der Rohrabschnitte (2)immer eine Verdrehsicheruna gegeben.
Am Ende der Rohrleiste wird in den Halter (4) ein Snde eines Rohrabschnittes (2) und ein Endstück (3) eingesteckt, welches ebenfalls rohrförmig mit endseitigem Abschlußbund (3a) ausgebildet ist und eine Sicherungsnase (16) für die Verdrehsicherung zeigt und auch einen gewissen Längenausgleich innerhalb der Einsteckaufnahme (7) ermöglicht.
Die Rohrabschnitte (2) sind von geraden Rohren und von Rohrbogen gebildet, so daß die Rohrleiste auch um eine Innen- oder Außenecke herumgeführt werden kann.
Der lediglich einen Verbinder darstellende Halter (5) ist aus zwei rinnenförmigen, im Querschnitt teilkr^isförmigen Schalenhälften (19) und je einem innenseitig auf der Schalenlängenhalbierenden angeformten, halbkreisförmigen Verbindungssteg (20) gebildet und di«=»se beiden Schalenhälfter. (19) werden durch eine Schraube (S) lösbar zusammengehalten, die durch ein Senkloch (21) der einen Schalenhälfte (19) faßt und in eine Gewindebohrung (22) der anderen Schalenhälfte (19) eingeschraubt ist; diese Schraubverbindung erstreckt sich im Bereich der beiden aneinanderlie^enden Verbindungsstelle '20).
Ein derartiger Halter (5) wird zwischen den Haltern (4) bei längeren Abständen zum Verbinden von zwei Rohrabschnitten
(2) eingesetzt und dabei läßt dieser Halter (5) ebenfalls einen Längenausgleich zu, indem die Enden der Rohrabschnitte ( 7 ) neneniihor Hon l/orhi &eegr;&EEgr;&igr;&igr;&eegr;&pgr;&bgr;&bgr; t-e>non ( ?0 \ innsrhalh ripr . &mdash; . ^7 _ ^7 &mdash; . &mdash; _, &mdash; _, ,__. ._
Schalenhälften (19) um ein gewisses Maß X verschieblich eingesteckt werden können.
Ebenfalls kann hierbei eine Schalenhälfte (19) mit einer ausgeformten Anlage (15) für die Sicherungsnase (16) der Rohrabschnittenden (2) versehen sein, die sich dann als Rinne (15) auf einer gewissen Länge vom Verbindungssteg in der Innenfläche de»r Schalenhälfte (19) erstreckt. Auch kann in diesen Verbindungshaitrr '5) ein Endstück
(3) einoesetzt werden.
Der Abstandstopf (8) mit Schale (9) und Steckhülse (12) und die Schale (10) mit Steckverbinder (11) sowie die beiden Schalenhälften (19) mi*- Verbindungsstegen (20) sind jeweils einstückig aus Metall geformt und die Rohrabschnitte (2) sowie das Endstück (3) bestehen ebenfalls aus Metall.

Claims (8)

&bull; * i Schutzansprüche
1. Rohrleiste, welche mit Abstand zu einer Befestigungsfläche anbringbar ist und aus mehreren, aneinanderreihbaren Rohrabschnitten und mehreren, diese Pohrabschnitte verbindenden und mit Abstand an der Befestigungsfläche festlegenden Haltern besteht,
,-^ dadurch gekennzeichnet, daß jeder Halter (4/5) als
zweiteiliges Abstandshalte- und/oder Verbindungsstück ausgebildet ist und eine zweischalige, durch eine Schraube (6) lösbar zusammengehaltene Einsteckaufnahme (7) bildet, in der das Ende zweier Rohrabschnitt« (2) oder das Ende eines Rohrabschnittes (2) und ein Endstück (3) verdrehgesichert und längenausgleichend gehalten sind.
2. Rohrleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (4) einen Abstandstopf (8) mit einer daran angeformten, rinnenförmigen, im Querschnitt teilkreisförmigen Halbschale (9) besitzt und eine
{) zweite, rinnenförmige, im Querschnitt teilkreis
förmige Halbschale (10) mit einem darin angeformten Steckverbinder (11) aufweist, der in den Abstandstoof (8) eingesteckt und durch eine quer zur Längsrichtung der Einsteckaufnahme (7) verlaufende, in den Abstandstopf (8) und den Steckverbinder (11) eingreifende Schraube (6) lösbar im Abstandstopf (8) gehalten ist (vgl. Fig. 2 und 3).
3. Rohrleiste nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden teilkreisförmigen, vorzugsweise halbkreisförmigen Halbschalen (9, 10) mit Falzrändern (14) aneinanderlieqen und inein-
(7) ergeben.
4. Rohrleiste nach 3en Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstandstopf (8) eine langlochförmige Querschnittsform hat und am Topfboden (8a) eine angeformte, in die Befestigungsfläche (1) einfassende Steckhülse (12) für eine Befestigungsschraube (13) besitzt.
5. Rohrleiste nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (8b) des Abstandstopfes (8) im Übergang zwischen Halbschale (9) und Abstandstopf (8) eine Anlage (15) für eine aus dem Ende des Rohrabschnittes (2) bzw. dem Endstück (3) herausgeformte Sicherungsnase (16) zur verdrehsicheren Festlegung der Rohrabschnitte (2) bzw. des Endstückes (3) in der Einsteckaufnahme (7) bildet (vgl. Fig. 2 und 4).
6. Rohrleiste nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Sceckverbinder (11) als Steg ausgebildet ist und den gesamten Innenquerschnitt der Einsteckaufnahme (7) durchlaßt und in seinem im Hohlraum (8b) des Abstandstopfes (8) liegenden Ende eine Gewindebohrung (18) für die Schraube (6) aufweist.
7. Rohrleiste nach den Ansprü^Jisn 1 bis 6, dadurch gpkennzeichnet, daß der Steckverbinder (11) eine der Breite des langlochförmiqen Hohlraumes (8b) entsprechende Breite hat und in Längsrichtung des langlochförmigen Hohlraumes (8b) einen Teilbereich der Länge des Hohlraumes (8b) einnimmt.
8. Rohrleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (5) als Verbindungsstück aus zwei halbkreisförmigen Schalenhälften (19) mit je einem auf der Schalen-!.ängenhalbierenden innenseitig 2nc;sf ersten Vert'inc'uncjset''?']! nshi ldet ist und beide Schalenhälften (19) durch eine einen Verbindungssteg (20) durchfassende und in den anderen Verbindungssteg (20) quer zur Längsrichtung der Schalenhälften (19) eingreifende Schraube (6) lösbar zusammengehalten sind (vgl. Fig. 5 und 6),
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2007113515A1 (en) * 2006-04-04 2007-10-11 Cheshire Mouldings & Woodturnings Limited Railings

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