DE8804566U1 - Detonations-Sicherung für Kraftstoff-Betankungseinrichtungen - Google Patents
Detonations-Sicherung für Kraftstoff-BetankungseinrichtungenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B67—OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
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- B67D7/32—Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
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Description
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H,30535/88 20/Ne
Armaturenfabrik Ernst Horn GmbH,
Flensburg.
Flensburg.
Detonations-Sicherung für Kraftstoff-Betankungs-
einrichtungen.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Detonations- I
Sicherung bei Betankungseinrichtungen mit Zapfschlauch %
für Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge mit zusätzlicher Gas- %
Rückführleitung, mit einem Detonationsraum und Flammen- 1
sieben. |
Bei Betankungseinrichtungen zum emissionsfreien Be- |'
tanken von Kraftfahrzeugen werden die im Tank eines Kraft- |
fahrzeuges befindlichen Dämpfe über eine Gas-Rückfuhr- I
leitung in den Tank einer Tankstelle zurückgeführt. Diese |
Gas-Rückführleitung führt von der Zapfstelle bis zur %
Zapfsäule und von dort bis zu dem meist unterirdisch ge-
lagerten Tank. Bei bislang bekannten Betankungseinrichtun- j
gen befindet sich am Einlauf der Gas-Rückführleitung in |
den Erdtank unmittelbar oberhalb des Erdtanks eine Deto- 1
nations-Sicherung. Hierdurch soll vermieden werden, daß |
im Erdtank Detonationen oder Explosionen stattfinden kön- J
nen. Nachteil der bekannten Einrichtungen ist jedoch, daß |
explosive Gasgemische immerhin bis in den Bereich des
Erdtanks gelangen können* Weiterhin ist nachteilig, daß jede einzelne einer Mehrzahl von Zapfeinrichtungen nach
iicherheitstechhischen Vorschriften mit einer separaten Gas-Rückführieitung versehen sein müssen, und daß jede
dieser Leitungen vor dem Erdtank mit einer Detonatiöns-Sicherung versehen werden muß. Dies führt zu erheblichen
räumlichen Problemen im Bereich des Erdtanks.
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teile bekannter Vorrichtungen zum emissionsfreien Betanken
zu beseitigen, und darüber hinaus auch noch eine zusätzliche Sicherheit für den Fall zu schaffen, bei welchem
eine Flamme in die Gas-Rückführleitung gelangt.
Erreicht wird dies durch eine Detonatidns-Sicherung
nach den Ansprüchen.
Durch die in ihrem Durchmesser gering bauende Detonations-Sicherung gemäß der Erfindung kann diese
in den Zapfschlauch selbst eingesetzt werden, ohne daß dies stört. Der bevorzugte Platz der Detonations-^Sicherung
gemäß der Erfindung ist jedoch der Teil, wo der Zapfschlauc an der Zapfsäule montiert ist. Befindet sich an der Zapf-*
säule ein Rückschlagventil, so ist der bevorzugte Platz für die Detonations-Sicherung gemäi3 der Erfindung oberhalb
dieses Rückschlagventils direkt an dar Zapfsäule.
Das Gehäuse der Detonations-Sicherung gemäß der Erfindung besteht aus Metall, so daß keine mechanischen Beschädigungen
zu befürchten sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung
beispielsweise näher erläutert.
Die Figur zeigt eine Längsquerschnittsansicht durch eine Detonations-Sicherung gemäß der Erfindung.
Die Detonations-Sicherung gemäß der Erfindung besteht
aus zwei miteinander verschraubten Gehäuseteilen 10 und
Der Gehäuseteil 10 ist mit einem Innengewinde 12 und einem
weiteren Innengewinde 14 ausgestaltet. Der Gehäuseteil
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• 1
ist mit einem Schraubstutzen 13 und einem Außengewinde 15
versehen* Beide Gehäuseteile können mit Hilfe der Gewinde
14 und 15 miteinander verschraubt werden, so daß ein Innenfaum
entsteht, der linksseitig als DetonätionsraUm 18
dient.
Im Inneren der miteinander verschraubten Gehäuseteile
10 und 11 befindet sich das Flüssigkeitsrohrstück 20. Dieses ist koaxial zu den Gehäuseteilen 10 und 11 angeordnet,
Das Rohrstück 20 ist mit einer ringförmigen Schulter 21 und im Abstand zu dieser mit einer Ringnut 22 ausgebildet.
Auf dem Rohrstück 20 befindet sich ein Anschlagtau 23,
dessen Außenumfang an der Schulter 17 des Gehäuseteils 11 anliegt. An dem Anschlag 23 anliegend befinden sich drei
Flammensiebe 24, welche über Abstandsstücke einen gegenseitigen Abstand zueinander einhalten. Die Flammensiebe 24
sind axial mit Hilfe eines Sprengringes festgelegt, der in die Ringnut 22 eingesetzt ist.
Mit Pfeilen ist die Richtung zum Tank, d.h. zum Erdtank einer Tankstelle, und die Richtung zur Zapfpistole
angedeutet. Erfindungsgemäß befindet sich die Detonations-Sicherung
am Ende des ZapfSchlauches außen an einer Zapfsäule. In diesem Falle wird der Anschraubstutzen mit einem
passenden Innengewinde und das Innengewinde 12 mit einem passenden Anschraubstutzen verbunden. Zuvor wird das Rohrstück
20 für die Benzinleitung mit den entsprechenden Leitungen verbunden.
Es ist ersichtlich, daß im Falle einer Entzündung des aus einem Benzintank angesaugten bzw. abgezogenen Gasgemisches
eine Detonation in der Detonations-Kammer 18
erfolgt, so daß dis zum Tank führende Leitung geschützt ist. Tritt ein solcher Fall ein, so wird über das an der
Zapfsäule angebrachte Rückschlagventil die Benzinleitung ebenfalls abgesperrt, so daß kein Benzin mehr austreten
kann.
Claims (4)
1. Detonations-Sicherung bei Betankungseinrichtungen
mit Zapfschlauch für Kraftstoffe für Kraftfahrzeuge mit
zusätzlicher Gas-Rückführleitung, mit einem Dptonationsraum
und Flammensieben, dadurch gekennzeichnet, daß die Detonations-Sicherung aus einem zweiteiligen Gehäuse besteht,
dessen Teile (10, 11) miteinander verschraubt (14, 15) und sowohl mit Anschraubstutzen (13) bzw. Innenverschraubung
(12) für die Gas-Rückführleitung als auch mit Verbindungsteilen für das konzentrisch im Inneren des Gehäuses
angeordnete Kraftstoffleitungsrohr (20) ausgebildet sind, und daß die Flammenciebe (24) kreisringförmige Gestalt
haben und innen auf dem Kraftstoffleitungsrohr (20)
und außen an einem oder beiden Gehäuseteilen (11 bzw. 14) der Detonations-Sicherung gehaltert sind.
2. Detonations-Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzGiehnet, daß das Kraftstoffleitungsrohr (20) außen
mit einer Schulter (21) und einer Ringnut (22) zur Aufnahme
Telefon Telephone (040)3812
((MO) 3817.
Fernschreiber
Telex
2l2979kaipd
Telekopieref .Bacsintile
DeulscHe Bank AG
,l<Je.»Nr.;86J713l
Posltjlto
Hamburg
KIo. Nl. 852 62 202
BLZ 200100 20
Bayoi. VflfeinSbnnk
Mllllclirn
KIn Nl. 4BBCiOf)O
BL? 700 207 70
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eines Sprengringes für die Flammensiebe (24) ausgebildet ist.
3. Detonations-Sicherung nach einem der Ansprüche 1
&egr; oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der
Gehäuseteile (11) innen mit einer Ringschulter (17) als
Anschlag für die Flammensiebe (24) bzw. einen zusätzlichen
Anschlagteil {23) ausgestaltet ist. I
4. Detonations-Sicherung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß deren Außendurchmesser
nur wenig größer als der Durchmesser des Zap;Schlauches
dimensioniert ist und der Anschraubstutzen (13) und das
Innengewinde (1£) passend zu den ZapfSchlaucharmaturen
ausgebildet sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804566U DE8804566U1 (de) | 1988-04-07 | 1988-04-07 | Detonations-Sicherung für Kraftstoff-Betankungseinrichtungen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804566U1 true DE8804566U1 (de) | 1988-09-08 |
Family
ID=6822672
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804566U Expired DE8804566U1 (de) | 1988-04-07 | 1988-04-07 | Detonations-Sicherung für Kraftstoff-Betankungseinrichtungen |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE8804566U1 (de) |
-
1988
- 1988-04-07 DE DE8804566U patent/DE8804566U1/de not_active Expired
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