DE8804220U1 - Profilkörper mit Einrichtung zur variablen Auftriebserzeugung - Google Patents
Profilkörper mit Einrichtung zur variablen AuftriebserzeugungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
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Die Erfindung betrifft einen Profilkörper mit Einrichtung
»ur variablen Auftriebeerzeugung an Luft-und Wasserfahrzeugen
mit dessen Hilfe der Kurs in horizontaler und vertikaler Rieh«
tung beeinflusst werden kann.
Es ist bekannt, daß Luft- und Wasserfahrzeuge LeIt- und Tragwerfce
bzw«:Buder, Schwert oder Kiel besitzen, die prinzipiell alle
derselben Funktion dienen, nämlich der Auf-und Abtriebserzeugung.
Von o.g. Elementen wird gefordert, daß sie ihre Funktion in verschiedenen Geschwindigkeit ebereichen optimal erfüllen, d.h.
mit wenig Reibungswiderstand und wenig Wirbelbildung· Hierzu ist ein, proportional zur Geschwindigkeic oder zum Kurs, veränderbares
Profil notwendig. Diese Profilveränderung wird bisher durch Verstellung zusätzlich angebrachter Hiifsklappen
erreicht. Weiterhin sind bekannt: Vorrichtungen mittels denen
am FrofilgrundKurper angebrachte, membranartige Gleitflächen
aufgebläht werden.
Nachteile der o.g. Konstruktionen sind: Komplizierter Aufbau hoher Strömungswiederstand durch Wirbelbildung an Ritzen,
Spelten oder ganzen Lücken oder durch mangelhafte Annäherfing an das Idealprofil. Bei der Aufblähung von membranartigen
Gleitflächen durch ein Druckmedium ( Wasser, Gas o.a. ) 1st bei Anströmung mit der Verschiebung des Profile und u.U
mit kompletten Strömungsabriss zu rechnen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde o.g. Nachteile bei tragenden und leitenden Profilkörpern an Luft- und Wasserfahrzeugen
zu minimieren und gleichzeitig auf gängige Materialien zugeschnitten ist.
Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß der Profilkörper
aus einem Profilkern mit schlankem Querschnitt besteht und Je naoh Einsatzzweck mindestens einseitig mit einer halbflexibl«fl
Mantelfläche teedeeittf ist. -' ...
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Die Mantelfläche ist durch eise zwischen ihr und dem Profilkern
angeordnete Wölbeinrichtung wie z.B. einer Exzenterwelle auswölbbar.
In Fig 1 bis 3 sind Varianten beschrieben wie sie vorzugswiese
in Segelboote eingebaut werden, da sie bei der Verwendung als Schwert oder Kiel unbedingt doppelseitig wirksam sein müssen,
weil nach jedem Kurswechsel ( Wende ) der Auf trieb, oder in
diesem Fall Quertrieb, auf der anderen Profilseite benötigt wird. Hierbei besteht der Profilgruntörper oder Profilkern (4)
aus einem schlanken Grundprofil, das symetrisen ausgebildet ist.
Dieser wird beidseitig von halbflexiblen Maatelf Iac ^n (J) aus
federharten, dem Profilitern angepassten Blechen, umschlossen. Die Mantelflächen sind im Bereich der Anströmkannte (1) mildem Profilkern (4) verbunden, z.B. durch Verbindungsschrauben
(15)· Im Bereich der Abströmkannte (16) sind längs keilförmige
Versteifungen (7) angebracht, die gleichzeitig Führungsbolzen (6)! aufnehmen. Diese gleiten beim Auswölben der Mantelflächen (3)
in Führungsvillen (12) die sich im Profilendstück (11) und
im Fahrzeugrumpf oder in einem zweiten, am Fahrzeugrumpf gelegenen Profilendstück befinden. Die Profilendstücke sind in jedem
Fall fest mit dem Prorllkern (4) verbunden. Die Auewölbung der Mantelflechen (3) wird vorzugsweise durch drehen einer Exzenterwelle
(2) erzeugt. Diese ist zwiechen Mantelflächen (3) und
Profilkern (4) angeordnet, bei Verwendung nur einer Exzenterwelle ist diese genau auf der Mittellinie des Profilkerne in
dafür vorgesehenem Kernauseparungen (17) angeordnet. Die Verkürzung
der projizierten Breite der Mantelfläche belmWölben
wird nun durch den geführten GleitVorgang der Abetrömkante (16)
ausgeglichen. Die Exzenterwelle ist dnsao · spezielle Lager
mit Lagerbolzen (5) oder durch die Kernaueep&rungtselbst geführt.
Als Werkstoffe bieten sich im Falle eines Kiels Letall oder
GFK besonders an· Die Mantelflächen müssen so stark dimensioniert
sein, daß sie dem zu erwartenden Strömungsdruck standhalten. Zusätzlich können am Stellhebel (10) weitere automatisch·
Stelleinrichtungen angekoppelt werden* Am Profilendetüek (11)
bietet sich di Möglichkeit der Anbringung weiterer Trimmoder Bftllaetfloeeen. Generell wird bei Segelbooten die
Wölbung nur beim Aufkreuzen benutet und auf«der Luveeite
auegewölbt um einen höheren Kurs aum Wind segeln au können.
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*&mgr; 4oa Wind gesegelt, &bgr;&ogr; empfiehlt sieh ein ichlanicts
VvolJkl Bit goffi&goB Widerstand* In fig« 3 ift eine Variant·
Bit anderer fühiungseinheit der ADstrümjcant· (16) dargeetellt.
Sb figf4 ift die Variante dargof«eilt, wie oio bevoraugt
für Tragflächen Vorwendung finden sollte, da sie nur eine einseitige Wölbmögliohkeit besitzt. Hierbei dient die
Wölbung spesiell der Abstimmung von Profil und Geschwindigkeit.
Zur Verringerung des ungewünsohten Druckausgleichs am Profilende,
lassen sioh dort sogenannte Wlnglets oder Trimm- und
Steuerflächen anordnen·
Der Profilkörper mit Einrichtung zur variablen Auftriebeerzeugung verursacht minimale Strömungsverwirbelungen, da die
Oberfläche nicht durch Spalten und Ritzen unterbrochen ist und somit eine weitgehend laminare Strömung begünstigt, was
maximale Geschwindigkeit, bei minimalem Kraftaufwand ergibt. Die Wölbeinriohtung wird aus sehr wenigen und einfachen
Bauteilen gefertigt, was geringe Störanfälligkeit und kostengünstige Produktion but Folge hat. Des weiteren ist dies
eine Problemlösung die den verfügbaren Werkstoffen gerecht wird.
s a Zi t"v .' .· : :
Claims (1)
- SohutaaneprÜche1* Profllkörptr mit Einrichtung zur variablen Auftriebeeraeugung idf Luft- Und Waseerfahrzeuge, star Verw«ndund Ale flpag-» Trimm- odes· StÄbilisiemngeilaohe, sowie als Kiel» ßohwert uder Ruder« dadurch gekennzeichnet, daß der Profifckörper aus einem Profilkern (4) und mindestens einer, an der Anströmkannte (1) fixierten und im Bereich der Abetrömkannte (16) gleitend gelagerten, den Profilkern (4) bedeckenden Mantelfläche (3) besteht, die somit eine Auewölbung durch eine im Profilkern angeordnete Wölbeinriclrtung zulässt.&ugr;, Profilkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche (3) aus Metall, armiertem Kunststoff, Holz, Hartschaum oder Kombinationen daraus besteht.3&lgr; Profilkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auewölbung der Mantelfläche (3) durch mindestens eine, zwischen Mantelfläche (3) und Profilkern (4) angeordnete, drehbar gelagerte Excenterwelle (2X erzeugt oder neutralisiert wird.4. Profilkörper nach Anspruch 1 oder mehreren der Ansprüche 1 bis3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung durch quer im Profilkern (4) angeordnete pneumatische oder hydraulische Kolben-Zylinder-Einheiten erzeugt oder neutralisiert wird.5.Profilkörper nach Anspruch 1 oder mehreren der Ansprüche 1 bis4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem, dem Fahrzeugrumpf abgesandten Prof il&ivflstüek (11) weiter« Trimm-, Ruder-, Ballast« ©4er AaftriebeflSehes e eifld.S* Profilkörper nach Anspruch 1 oder »ehrexen der Ansprüche 1 Me >, dadurch gekenniseichnet, daß die gesäumte Einheit um eise senkrecht eur ihr umgebenden Rumpffläche gelagerten dre&bar ist·?· Profilkörper aach Aasprttch 1 oder mehreren der Ansprache 1 Ms 6, dadarefe gekeBneeicbnet, daß im Bereich der Abströmkamate eiae sosatslieae ^rianöElappe angeordnet ist.;··;■! P1V---2-&thgr;· Profilkörper naoh Anspruch 1 oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7« dadurch iekenaaelohnet« daß in den Profilkern (4) !Hank· «der Behälter eingearbeitet sind« die der Speicherung von Betritfesoittein, Auarüitungflg*genetUnd*a den fahrzeuge oder zusätzlichem Ballast oder Wasser dienen.9. Profilkörper naoh Anspruch 1 oder mehreren des Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die momentane, optimale Wölbungsdicke duroh eineelektronische Recheneinheit ermittelt und direkt über eine automatische Stelleinheit auf die Wölbeinrichtung des Profilkörpers übertragen wird.10.Profilkörper naoh Anspruch 1 oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9« dadurch gekennzeichnet, daß die gewünschte Auswölbung des Profilkörpers manuell mittels Stellhebel (10) oder Stell rad oder Stellschraube eingestellt werden kann.11.Profilkörper nach Anspruch 1 oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilveränderung durch Verschiebung von aufeinander gleitenden Keilen (1ö) erfolgt, die in der Kernaussparung (17) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804220U DE8804220U1 (de) | 1988-03-29 | 1988-03-29 | Profilkörper mit Einrichtung zur variablen Auftriebserzeugung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804220U DE8804220U1 (de) | 1988-03-29 | 1988-03-29 | Profilkörper mit Einrichtung zur variablen Auftriebserzeugung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804220U1 true DE8804220U1 (de) | 1989-07-27 |
Family
ID=6822419
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804220U Expired DE8804220U1 (de) | 1988-03-29 | 1988-03-29 | Profilkörper mit Einrichtung zur variablen Auftriebserzeugung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804220U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19960577A1 (de) * | 1999-12-15 | 2001-06-21 | Schottel Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zur Veränderung der Fahrtrichtung eines Wasserfahrzeugs |
-
1988
- 1988-03-29 DE DE8804220U patent/DE8804220U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19960577A1 (de) * | 1999-12-15 | 2001-06-21 | Schottel Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zur Veränderung der Fahrtrichtung eines Wasserfahrzeugs |
| EP1108645A3 (de) * | 1999-12-15 | 2002-09-25 | Schottel GmbH & Co. KG | Vorrichtung zur Veränderung der Fahrtrichtung eines Wasserfahreugs |
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