DE8804070U1 - Vorrichtung zum Entfernen von Rückständen aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen - Google Patents
Vorrichtung zum Entfernen von Rückständen aus in Werkstücken eingearbeiteten HohlräumenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B5/00—Cleaning by methods involving the use of air flow or gas flow
- B08B5/02—Cleaning by the force of jets, e.g. blowing-out cavities
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- Auxiliary Devices For Machine Tools (AREA)
Description
Die f.iTindung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von
Rückständen wie Staub, Spänen, Kühl- und/oder Schneid«
flüssigkeit aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen,
inebesondera Sackbohrungan, wobei dieser Prozess auf pneu-S
matischarr. Uege erfolgt, mit einem Saugrohr, ualchea mit
seiner Saugöffnung auf das Werkstück aufsatzbar und an eine
Saugeinrichtung anschließbar ist und in seinem Innenraum
eine im wesentlichen in koaxialer Ausrichtung angeordnete, mit Druckluft beaufschlagbare Blasdüse aufweist,
Aue der OE-G 87 00 441.0 ist eine Blas- und Saugdüse zum
Ausblasen von Sackbohrungen bekannt, bei der die Saugdüse aus einem Saugrohr besteht, welches an seinem einen Ende
mit einer Unterdruckquelle in Verbindung steht, und wel- .
ches im Bereich des anderen Endas eine im Zentrum des Saugrohres
unter koaxialer Ausrichtung angeordnete Blasdüse aufweist. Das Saugrohr ist gegenüber der Blasdüse axial
verschiebbar ausgeführt,- so daO bei zurückgeschobenem Saugrohr
die Blasdüse aus der Öffnung desselben herausragen kann, Die Blasdüse steht mit einer Druckluftquelle in Verbindung,
wobei die Beaufschlagung der Blasdüse mit Druckluft mittels
eines Druckluft-Handventils erfolgt. Damit ist es möglich,
die Blasdüse auf den Grund einer Sackbohrung und das Saugrohr mit seiner Öffnung auf dem Uerkstück aufzusetzen und
durch Betätigen des Handventils die Verunreinigungen vom Grunde der Sackbohrung her in das Saugrohr aufzuwirbeln
und mit dem Saugstrom abzuziehen,.
Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Handhabbarkeit dieser bekannten Vorrichtung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Saugrohr eine Saugkammer aufweist, in welche ein seitlicher SauganschluO mündet, daß das Saugrohr mit einer zu
diesem koaxial angeordneten Handhabe zum Halten und Führen des Saugrohras versehen ist, und daS die Blasdüse an
dem freien Ende eines in der Handhabe axial verschiebbaren und durch diese hindurch in die Saugkammer geführten und
mit Druckluft beauSechlagbaren Blasrohres befestigt ist,
uelches an seinem anderen Ende eine zueite Handhabe aufweist.
Die Vorteile dieser Ausführung bestehen insbesondere in
der ergonomisehen Handhabbarkeit einer derartig gestalteten
Blasdüse mit Absaugung.
Vorteilhafte Ausführungen und Anordnungen der Erfindung sind aus den Unteranaprüchen entnehmbar und uerden
nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert, Ee
zeigt
1*7 Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Vorrichtung mit einem Schiebeventil zur Steuerung der Druckluft,
Fig. 2 ein alternativ verwendbares Steuerventil für die Vorrichtung nach Fig.1,
Fig.3 pinen Längsschnitt durch eine alternative Ausr
führung der Vorrichtung.
aus einem Saugrohr 1, uelches eine Saugkammer 2 umschließt.
3, an welchen ein nicht gezeigtes Sauggerät, beispielsweise
ein Industrie-Staubsauger anachließbar ist. Das Saugrohe 1 weist in axialer Verlängerung eine Handhabe
4 mit einet zentralen Axialbehrung auf, in dee ein Bise·
rohr 5 verschiebbar geführt ist. Dieses trägt en seinem in die Saugkammer 2 jagenden Endes eine Blasdüse
6 mit in wesentlichen radial ausgerichteten Düsenbohrungen
7. Das aus der Handhabe 4 herausragende andere Ende des Blasrohres 5 ist mit einer zweiten Handhabe B
a»Qw* *
versehen· Diese ist als Schiebeventil für die Steuerung
der der Blasdüse 6 aufführenden Druckluft eingerichtet
und zu diesem Zweck auf dem Blasrohr S axial und begrenzt verschiebbar ausgeführt ind mit eine
S Ringkammer 9 zuischen sich einschließenden, die Handhabe &thgr; gegenüber dem Blasrohr 5 abdichtenden Dichtungen
to und 11 im Bereich dea unteren Endes der Handhabe B ausgestattet. In die Ringkammer 9 mündet ein
Anschluß 12, der mit einer Druckluftquelle verbindbar ist. Des durch die Handhabe B hindurchgeführte obere
t Ende dee Blaarphrea 5 ist mit einem Stopfen 13 verschlossen,
gegen uelchen sich die Handhabe &thgr; über eine Druckfeder 14 abstutzt. Dabei sorgt ein geeigneter Anschlag
15 für eine durch die Druckfeder 14 gehaltene Grundstellung zuischen Handhabe 8 und Blasrohr 5, während
der Stopfen 13 die Begrenzung des Schiebeueges
der Handhabe B auf dam Blasrohr Übernimmt. Innerhalb dieses so festgelegten Schiebeweges verlagert sich eine
in der Grundstellung auQerhalb der Ringkammer 9 befindliehe,
die Wandung des Blasrohres 5 radial durchdringende Bohrung 16 in den Bereich der Ringkammer 9, so
daQ in der Verschiebestellung Druchluft über den AnechluG
12 in daa Blasrohr 5 einströmen kann·
Statt der Handhabe B kann auch ein handelsübliches Druckluft-Handventil 17 entsprechend dam in Fig, 2
dargestellten zur Anwendung kommen, wobei dann das Blasrohr 5 in dessen Düsenbohrung eingesetzt uird.
Die in Fig, 3 gezeigte weitere Variante der arfindungs«-
gemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Saugrohr 1 eine Einheit bildende Handhabe
4 als Schiebeventil zur Steuerung der der Blasdüse 6 zuzuführenden Druckluft eingerichtet ist. Zu diesem
Zweck ist die Handhabe 4 auf einem an dem Saugrohr 1 befindlichen Schaft IB axial und begrenzt verschiebbar
angeordnet und mit eine Ringkammer 19 zwischen eich
einschließenden, did Handhabe 4 gegenüber dem Schaft
18 abdichtenden Dichtungen 2o und 21 im Bereich dee
dem Saugrohr 1 zugekehrten Endes der Handhabe 4 aus-»
gestattet. Weiter ist eine Druckfeder 22 vorgesehen,
die die Handhabe 4 in einer von dem Saugrohr 1 fernen Grundstellung hält, die durch einen Anschlag 23 fixiert
ist. Der von dem Blasrohr 5 axial durchdrungene Schaft 18 uelst in seiner Wendung zwei vorzugsweise
einander gegenüberliegende, zu der Achse der das Blasrohr
5 führenden Bohrung parallele Luftführungskanäle 24 und 25 auf^nuobai derjenige 24 in der Grundstellung
der Handhabe 4 in die Ringkammer 19 mündet, während der andere 25 in dieser Stellung unmittelber vor der
unteren Dichtung 2o aus der Oberfläche des Schaftes austritt. Die Luftführungskanäle 24 und 25 sind jeweils
mit Druckluftanschlüssen 26 bzu* 27 verbunden,
wobei der mit 26 bezeichnete mit einer Druckluftquelle zu verbinden ist, während der andere 27 mittels eines
Dies wird in dem dargestellten Beispiel dadurch erreicht, daß die wie in dem Beispiel nach Fig.1 verwendete
Handhabe B mit dem Blasrohr 5 fest verbunden ist und der Luftschlauch 28 mit einem im Bereich des unteren
Endes der Handhabe 8 vorgesehenen Luftanschluß 29 in Verbindung gebracht wird, der mit der Innenbohrung des
Blaerohrea 5 korrespondiert.
Im Gebrauch ui.J der Sauganschluß 3 der Vorrichtung mit einem Industrie-Staubsauger und die Anschlüsse
12 bzu. 26 derselben mit einer Druckluftquelle verbunden. Sodann uird die Vorrichtung mit einer Hand an der
Handhabe 4 und mit der anderen Hand an der Handhabe gehalten, wobei die letztere gegen die erstere geschoben
werden kann, so daß die an dem Blasrohr 5 böf j=_ .^y-
te Blasdüse 6 aus der Saugkammer 2 des Saugrohres 1
heraussteht. Die ganze Einheit uird nun mit der Blasdüse
6 in die zu reinigende Uerhstückbohrung eingeführt
bis die Blasdüse 6 den Grund, derselben erreicht
hat, was ein Abstützen des Blasrohres 5 und der mit diesem verbundenen Handhabe 8 beuirkt, so daß das
Saugrohr 1 auf dem Blasrohr 5 geführt bis zum Aufsetzen der Saugkammer 2 auf dem Werkstück verschoben
werden kann· Bei der Ausführung nach Fig.1 uird
die Handhabe 8 mit den Fingern umfaßt und der Daumen , auf den Stopfen 13 aufgelegt. Ist die vorbeschriebenp
Stellung erreicht, so kann nun durch Daumendruck die
^ Druckluft der Blasdüse zugeführt uerden, da so eine
mit der Folge, daß die Druckluft über den Anschluß 12, die Ringkammer 9 und die Bohrung 16 in das Blasrohr
5 einströmen kann. In der betätigten Stellung kann auch das letztere an der Handhabe 8 in der zu
reinigenden Uerkstückbohrung zurückgezogen uerden, so
So daß eine systematische Loslösung und Absaugung der
Verunreinigungen sichergestellt uird. Die Absaugung uird dabei durch Durchbrüche 3o an dem sich auf dem
Werkstück abstützenden Rand der Saugkammer 2 begünatigt.
/ 25 BaI dar Ausführung nach Fig.3 let dia Vorgeheneuaiaa
die gleiche, doch uird die Druckluft durch Verschieben der Handhabe 4 in Richtung auf das Werkstück zu
dem Blasrohr 5 zugeleitet, uenn die Saugkammer 2 auf dem Werkstück abgesetzt ist. Die Druckluft nimmt
3g dann den Weg über den Anschluß 26^die Ringkammer 19,
den tuftfUhrungakanal 24, den Anschluß 27, den Luftachlauch 2B und den Luftanschluß 29 in das Innere des
Blasrohres 5 und damit zur Blasdüse 6. Jeueile durch
+) den LuftfUhrungskanal 25,
Nachlassen der Verschiebekraft auf die Handhaben 4 bzu. B kann der Blasstrom unterbrochen werden.
Zwecks Anpassung der Vorrichtung an unterschiedliche Durchmesser und Tiefen der zu reinigenden Bohrungen
können Blasdüsen 6 unterschiedlicher Durchmesser und Blasrohre 5 unterschiedlicher Länge eingesetzt werden.
1o
Claims (1)
- Vorrichtung zum Entfernen uon Rückständen aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen.Schutzansprüche1« Vorrichtung zum Entfernen uon Rückständen, uie Staub, Spänen, Kühl- und/oder Schneidflüssigkeit aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen, insbesondere Sackbohrungen, uobsi dieser Prozess auf pneumatischem Uege erfolgt, mit einem Saugrohr (i), welches mit'seiner Saugöffnung auf das Uerkstück qufsetzbar und an eine Saugeinrichtung ansdhließbar ist und in seinem Innenraum eine im wesentlichen in koaxialer Ausrichtung angeordnete, mit Druckluft beaufschlagbare Blasdüse (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugrohr (i) eine Saugkammer (2) aufweist, in welche pin C3itlichex SauganschluQ (3) mündet, da3 das Saugrohr (1) .mit einer zu diesem koaxial angeordneten Handhabe.(4) zum Halten und Führen des Saugrohres (i) versehen ist, und daß die Blasdüse (6) an dem freien Ende eines in der Handhabe (4) axial verschiebbaren und durch diese hindurch in die Saugkammer (2) geführten und mit Druckluft beaufschlagbaren Blasrohres (5) befestigt ist, welches an seinem anderen Ende eine zueite Handhabe (&bgr;) aufweist.2, Vorrichtung nach flnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (8) mit einem in diese integrierten Druckluftventil ausgestattet ist. 25• ~·3. Vorrichtung nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß dia Handhabe (&thgr;) gegenüber dem Blasrohr (5) axial verschiebbar ausgebildet ist, uobei durch die relative Verschiebung.eine Beaufschlagung der Blasdüse (6) mit Druckluft erfolgt.4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe (4) mit einem in diese integrierten Druckluftventil ausgestattet ist.5. Vorrichtung nach Anspruch 4», dadurch g &bgr; k &bgr; &eegr; &eegr; zeichnet, daß die Handhabe (4) gegenüber dem Saugrohr (i) axial verschiebbar ausgebildet ist, uobei durch die relative Verschiebung eine Beaufschlagung der Blasdüse (6) mit Druckluft erfolgt.6r. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5., dadurch gekennzeichnet, daß die Blasdüse (6) im wesentlichen radial ausgerichtete Ousenbohrungen (7) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804070U DE8804070U1 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 | Vorrichtung zum Entfernen von Rückständen aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8804070U DE8804070U1 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 | Vorrichtung zum Entfernen von Rückständen aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8804070U1 true DE8804070U1 (de) | 1988-08-11 |
Family
ID=6822304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8804070U Expired DE8804070U1 (de) | 1988-03-25 | 1988-03-25 | Vorrichtung zum Entfernen von Rückständen aus in Werkstücken eingearbeiteten Hohlräumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8804070U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994023853A1 (en) * | 1993-04-15 | 1994-10-27 | British Nuclear Fuels Plc | Line cleaning system and measurement |
-
1988
- 1988-03-25 DE DE8804070U patent/DE8804070U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994023853A1 (en) * | 1993-04-15 | 1994-10-27 | British Nuclear Fuels Plc | Line cleaning system and measurement |
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