DE8803815U1 - Kraftfahrzeug - Google Patents

Kraftfahrzeug

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DE8803815U1
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/057Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs
    • B60J7/0573Driving or actuating arrangements e.g. manually operated levers or knobs power driven arrangements, e.g. electrical

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Description

BESCHREIBUNG :
Die Neuerung bezieht sich auf ein Kraftfahrzeug, dessen flachbauendes Schiebehebedach, mit einem über Gleitsteine in Führungsschienen einer über beidseitig angeordnete Verstelleinrichtungen zwischen wenigstens zwei Stellungen, insbesondere einer angehobenen und einer abgesenkten Normalstellung hin und her verstellbaren Schiebedachkassette abgestützten starren Dachdeckel, der an seinem hinteren Ende vermittels einer gegen die hinteren Gleitsteine abgestützten Ausstellmechanik in eine ausgestellte Belüftungslage anhebbar ist, wobei einerseits der Verstellung der Schiebedachkassette und andererseits dem Antrieb des ausstellbaren Dachdeckels jeweils motorisch angetriebene Gewindekabel zugeordnet sind.
Plachbauende Schiebehebedächer mit einer quer zur Fahrtrichtung unterteilten Schiebedachkassette, deren beide Teile gelenkig miteinander verbunden sind und bei der die beiden Teile der Schiebedachkassette vor dem Anheben des Dachdeckels in seine j ausgestellte Belüftungsstellung unter Ausführung einer Knickbe- | wegung der Kassette in eine angehobene Stellung überführt '
werden, um bei gerinstmogllchem Raumbedarf der Ausstellmechanik des Dachdeckels eine möglichst große Ausstellhöhe zu erzielen, \ sind im Zuge der Bemühungen, die erforderliche Einbauhöhe | für Schiebehebedächer zu verringern, bereits bekannt geworden. I Da hierbei eine Verstellung der Schlebedachkaeeette lediglich bei in der Schließlage befindlichem Dachdeckel erfolgen darf, ist bisher in Betracht gezogen worden, der Verstellung der Schiebedachkassette und dem Dachdeckelantrieb jeweils einen eigenen motorischen Antrieb zuzuordnen. Eine solche doppelte Anordnung motorischer Antriebe 1st aber sehr kostenaufwendig und erhöht darüber hinaus auch in höchst unerwünschter Weise das Gesamtgewicht des Fahrzeuges, ganz abgesehen davon, daß I wegen der unbedingt erforderliehen Trennung der Antriebe- | bzw. Verstellbewegungen von Schiebedachkassette und Dachdeckel
komplizierte elektronische Steuerungen für die beiden motorischen Antriebe vorgesehen werden müßen, um jedwede Bewegungsüberschneidung bzw. Stellungsüberschneidung zwischen Dachdeckel und Schiebedachkassette auszuschließen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde ein flachbauendes Schiebehebedach der eingangs erwähnten Bauart für Kraftfahrzeuge zu schaffen, welches bei einfachstem Aufbau und damit geringstmöglichen Herstellungskosten sowie vereinfachter Montageraöglichkeit die Bewerkstelligung des Dachdeckelantriebes und der Verstellung der Schiebedachkassette mit Hilfe lediglich eines Antriebsmotors gestattet und zwar völlig unabhängig von der Ausbildung und Anordnung der Verstelleinrichtung für die Schiebedachkassette .
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 angegebenen Maßnahmen gelöst, wobei in den Ansprüchen 2 bis 5 zusätzliche allgemein verwendbare Ausgestaltungsformen angegeben sind.
Bei einer ersten in den Ansprüchen 6 bis 11 angegebenen Ausfuhrungsform sind lediglich gerade, zungenförmige Mitnehmer vorgesehen, die in manchen Fällen, insbesondere bei enger Eckumlenkung der Gewindekabel problematisch werden könnten.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung eines flachbauenden Schiebehebedaches ist vor allem darin zu sehen, daß sämtliche erforderlichen Verstellbewegungen der Teile des Schiebehebedaches mittels lediglich eines Antriebsmotors und bei gleichbleibenden Drehrichtung des Motors ausführbar sind und daß für die übertragung der Antriebskraft dee Antriebsmotors ledig zwei Gewindekabel erforderlich sind, die ohne besondere Schwierigkeit und insbesondere ohne Erhöhung des Herstellungsund Montageaufwandes für das flachbauende Schiebehebedach vormontiert werden können..
In einer anderen Ausführungsform nach Anspruch 12 ist eine
Ausführungsform angegeben, die auch bei engen Eckuroführungen der Gewindekabel einen problemlosen Dauerbetrieb des Schiebehebedaches gewärleistet.
In einer weiteren AusfOhrungsform nach Ansruch 13 ist das-überhinaus eine besonders raumsparende Ausbildung eines auch bei enger Eckumführung der Gewindekabel problemlose Ausbildung eine flachbauenden Schiebehebedaches aufgezeigt.
In den Ansprüchen IA bis 17 sind Ausführungsformen für besondere Anordnungen der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette angegeben.
Die Maßnahmen nach den Ansprüchen 18 und 19 zeigen schließlich noch auf, daß die erfindungsgemäße Ausbildung, insbesondere des Antriebes eines flachbauenden Schiebehebedaches der eingangs genannten Bauart auch bei verschiedenen Ausgestaltungen der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette ohne Weiteres anwendbar ist.
Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand einiger in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben. In der Zeichnung zpigt die:
Figur 1 eine schematische Draufsicht auf die Schiebedachkassette eines flachbauenden Schiebehebedaches;
Figur 2 eine ausschnittweise Seitenansicht in Richtung des Pfeiles II in Figur 1 im vergrößerten Maßstab;
Figur 3 eine Schnittdarstellung durch eine Steuereinrichtung erster Ausführungsform für den der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette zugeordneten Mitnehmer;
Figur 4 einen Schnitt durch die Figur 3 entlang der Linie A-A;
Figur 5 einen Schnitt durch die Figur 3 entlang der Linie B-B;
Figur 6 eine Draufsicht zur Schnittdarstellung gemäß Figur 3;
Figur 7 eine Schnittdarstellung durch eine Steuereinrichtung zweiter Ausfühungsform;
Figur 8 einen Schnittdarstellung der Steuereinrichtung gemäß Figur 7 in horizontaler Ebene;
Figur 9 einen Schnitt durch die Figur 8 entlang· der Linie A - A;
Figur 10 einen Schnitt durch die Figur 8 entlang der Linie B-B;
Figur 11 eine Schnittdars^ellung entsprechend Figur 7, jedoch bei in die Wirkstellung verschwenktem Mitnehmer;
Figur 12 eine Schnittdarstellung durch eine Steuereinrichtung dritter Ausführungsform mit Darstellung des Mitnehmers in beiden möglichen Stellungen;
Figur 13 eine schematische Seitenansicht eines um ^ine quer zur Führungsschienenachse verschwenkbaren Mitnehmers;
Figur 14 eine schematische Draufsicht auf eine Verstelleinrichtung mit am Dachrahmen der Fahrzeugkarosserie verschiebbar angeordnetem Teil der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassecte;
Ein in der Zeichnung im Einzelnen nicht gezeigter starrer Schiebedachdeckel ist über gleichfalls nicht dargestellte Gleitsteine in in einer einen Dachausschnitt 1 untergreifenden Schiebedachkassette 2 angeordneten Führungsschienen 3 längs-
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verschieblich abgestützt. An seinem hinteren Ende ist der Dachdecke! über einen nicht dargestellten Austeilmechanismus auf den hinteren Gleitsteinen derart abgestützt, daß er in bekannter Weise mit seinem hinteren Ende in eine ausgestellte Belüftungslage anhebbar ist. Die Schiebedachkassette 2 ist in zwei um eine quer zur Fahrtrichtung gerichtete Achse schwenkbar miteinander verbundene Teile 4 und 5 unterteilt, derart, daß sie zwischen einer abgesenkten Normalstellung und einer angehobenen Stellung hin und her verstellbar ist, wie dies im Einzelnen in eigenen früheren Anmeldungen im Einzelnen beschrieben ist. In der einfachsten AusfUhrungsform ist dabei vorgesehen, daß eine an den mit der Schiebedachkassette einteilig ausgebildeten oder zumindest fest verbundenen Führungsschienen längsverschieblich geführte Kulisse 6 mit einem am anderen Anordnungsteil, dem Dachrahmen 7, feststehend angeordneten Zapfen 8 derart zusammenwirkt, daß die Schiebedachkassette in Abhängigkeit von einer Verschiebung der Kulisse zwischen ihren beiden möglichen Stellungen hin und her verstellt werden kann. Dem Antrieb einerseits des Dachdeckels und1 andererseits der Verstellbewegung der Schiebedachkassette ist ein einziger Antriebsmotor 9 zugeordnet, der über ein Ritzel 10 mit zwei drucksteifen Gewindekabeln 11 und 12 in Antriebsverbindung steht. Die beiden drucksteifen Gewindekabel 11 und 12 sind jeweils mit ihrem einen Ende in nicht dargestellter, aber an sich bekannter Weise, unter Berücksichtigung eines der Verstellhöhe der Schiebedachkasette entsprechenden Freiganges mit dem Ausstellmechanismus bzw. <lem hinteren Gleitstein des Schiebedachdeckels verbunden. An ihrem anderen Ende sind die Gewindekabelkabel mit je einem Mitnehmer 13 versehen, über den sie bestimnrungsgemäß über den für diese vorgesehenen Verste^lweg hin mit der Verstelleinrichtung 6/8 für die Schiebedachkassette 2 zusammenwirken. Zur Steuerung des Eingriffes der Mitnehmer in einen mit der jeweiligen Kulisse der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette gekoppelten Gleitstein 14 ist eine im allgemeinen mit Vj bezeichnete Steuereinrichtung vorgesehen, die im wesentlichen eine Anlauframpe 16, eine Steuernut 17 und ein Ablauframpe 18 umfasst und insgesamt, jedenfalls bei
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den Auefühungsformen *nach"Fig'ur i' bis 12 feststehend an den Führungeschienen 3 angeordnet ist. In dieser Steuereinrichtung besitzt die Steuernut 17 eine der Gesamtlänge der Schlitzführung
19 in der Kulisse 6 entsprechende Länge. Der Gleitstein 14 ist mit der Kulisse 6 der Verstelleinrichtung 6/8 für die Schiebedachkassette vermittels eines im einfachsten Fall durch ein durch einen Stab oder ein U-Profil gebildetes Brückenglied
20 verbunden, wobei die Länge des Brückengliedes 20 dem Verstellweg für die Ausstellmechanik des Dachdeckels entspricht, derart, daß eine Verstellung der Schiebedachkassette nur bei in die Schließlage abgesenktem Schiebedachdeckel möglich ist.
Bei dem in den Figuren 3 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Gewindekabel 11,12 iun einer mit der äußeren Seitenwandung 21 der Führungsschiene 3 einteilig ausgebildeten rohrförmigen Führung 22 aufgenommen und geführt. Die rohrförmige Führung 22 weist außerdem über die Länge der Steuereinrichtung 15 hin eine Erweiterung auf, die dem in diesem Ausführungsbeispiel als gerade Zunge ausgebildeten Mitnehmer 130 eine Schwenkbewegung um die horizontale Achse des Gewindekabels 11,12 erlaubt. Wie weiterhin insbesondere aus der Figur 3 ersichtlich ist in diesem Ausfuhrungsbeispiel die Steuereinrichtung unmittelbar an die Führungsschiene 3 angeschlossen und durchgreift der Mitnehmer 130 die Steuereinrichtung 15 und gelangt darüberhinausragend mit dem Gleitstein 14 in Eingriff. Zur Sicherstellung des Eingriffes des Mitnehmers 130 weist gemäß der Figur 6 auch die Ausnehmung 23 im Gleitstein eine beidseitig durch Anlauframpen 25 gesicherte Einrastlage 26 auf.
Bei dem in den Figuren 7 bis 11 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Mitnehmer 131 ebenfalls um eine horizontale, zur Längsachse der Führungsschienen 3 parallele Achse schwenkbar in an den außenliegenden Seitenwandungen der Führungsschienen 3 ausgebildeten rohrförmigen Führungen 27 abgestützt. Jertoch weist dep Mitnehmet* 131 hier einander in zueinander parallelen vertikalen Ebenen angeordnet eine Steuernase 28 und eine Mitnehmernase 29 auf und steht die Steuernase 28 mit einer kulissenförmigen Steuereinrichtung 30 und die Mitnehmernase 29 mit dem Gleitstein 14 im Eingriff, jedoch debenfalls ausschließlich
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übet* die Länge des Verstellweges der Schiebedächkassette hin.
Bei der in der Figur 12 gezeigten Auführungsformist ein Mitnehmer 132 um eine horizontale in Führungsschienenlängerichtung ausgei'ichtete Achse schwenkbar und hängeiid in einer mit der äußeten Seitenwandung der Führungsschiene 3 einteilig ausgebildeten, einseitig schlitzförmig geöffneten rohrförmigen Führung 31 abgestützt und weist in etwa V-förmiger Anordnung eine Steuer- 33 und eine Mitnehmernase 3^ auf. Der Steuernase 33 ist dabei in nicht im einzelnen gezeigter Weise eine an einer seitlich auskragenden Verlängerung 36 des Grundes 37 üer Führungsschiene 3 angeordnete Steuereinrichtung zugeordnet.
Die Figur I3 zeigt in schematischer Darstellung einen um eine quer zur Längsachse der Führungsschiene 3 gerichtete Achse 38 schwenkbar an ein Gewindekabel 11/12 angelenkten Mitnehmer 13'+, dem eine nur schematisch angedeutete, in ihrer Wirkungsweise jedoch den in den Figuren 4 und 8 dargestellten entsprechende Steuereinrichtung 15 zugeordnet ist.
In der Figur It schließlich ist noch schematisch die Anordnung einer Verstelleinrichtung gezeigt, bei der einer der Teile der Verstelleinrichtung für die Schiebedachkassette, hier beispielsweise die Kulisse 40 am Dachrahmen 41 der Fahrzeugkarosserie längsverschieblich angeordnet ist. In Verbindung mit der längsverschieblichen Anordnung eines der Teile, hier die Kulissö 40, am Dachrahmen der Fahrzeugkarosserie sind auch die Gewindekabel 11, 12 in am Dachrahmen 41 befestigten rohrförmigen Führungen 42 geführt. Weiterhin ist auch ein über ein Brückenglied 201 unter Belassung eines Freiweges für die Mitnehmer der Gewindekabel mit der Kulisse 40 verbundener Gleitstein 140 am Dachrahmen 41 der Fahrzeugkarosserie verschieblich geführt. Eine den Steuereinrichtungen 15 nach den Figuren 3 bis 11 entsprechende, mit den Mitnehmern an den Gewindekabeln zusammenwirkende Steuereinrichtung 150 ist feststehend am Dachrahmen 41 angeordnet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen ohne besondere Erläuterung von selbst.
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Claims (1)

  1. &bull; lilt· · 1 · I I
    &bull; 111 I I I I
    KAROSSERIEWERKE WEINSBERG GMBH. Lindichstraße 11
    WEINSBERG
    Kraftfahra eug SCHUTZANSPRUCHE
    1) Kraftfahrzeug,dessen flachbauendes Schiebehebedach mit einem über Gleitsteine in Führungsschienen einer über beidseitig angeordnete Verstelleinrichtung zwischen wenigstens zwei Stellungen, insbesondere einer angehobenen und einer abgesenkten Normalstellung hin und her verstellbrcsn Schiebedachkassette abgestützten starren Dachdeckel, der an ueint^n hinteren Ende vermittels einer gegen die hinteren Glritstelne abgestützten Ausstellmechanik in eine ausgestellte Belüftungsstellung anhebbar ist, wobei einerseits der Verstellung der Schiebedachkassette und andererseits dem Antrieb des ausstellbaren und verschiebbaren Dachdeckels jeweils motorisch angetriebene Gewindekabel zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit einem einzigen Antriebsmotor (9) einerseits dem Antrieb des Dachdeckels und andererseits der Verstellung der Schiebedachkassette (2) insgesamt zwei drucksteife Gewindekabel (11 und 12) zugeordnet sind, wobei Jedes der beiden Gewindekabel (11 und 12) einenends mit der Verstelleinrichtung für die Schiebedachkassette (2) und andernends mit dem Dachdeckel bzw. dessen Ausstellmechanik zusammenwirkt und wobei ferner Freigänge des einen oder anderen Endes der Gewindekabel (11 und 12) für den wechselweisen Antrieb einerseits der Verstelleinrichtung der Schiebedachkaesette (2) und andererseits des Dachdeckels vorgesehen sind.
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    2) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    _ . daß der Freigang jedes der Gewindekabel (11, 12) einerseits in Verbindung der an der einen Seite der Kassette (2) angeordneten Verstelleinrichtung und andererseits in Verbindung mit dem an der gegenüber liegenden Kassettenseite angeordneten Dachdeckelantrieb angeordnet ist.
    3) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindekabel (11, 12) mit den Verstelleinrichtungen der Schiebedachkassette (2) vermittels Mitnehmer (13) zusammenwirken, denen Steuereinrichtungen (15) zugeordnet sind, die die Mitnehmer (13) ?. -diglich über den für diei;e erforderlichen Verstellweg hin mit den Verstelleinrichtungen der Schiebedachkassette (2)
    in Eingriff bringen.
    &Iacgr;) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Antriebsverbindung der Gewindekabel (11, 12) mit dem Dachdeckelantrieb ein zwischen deren Koppelung mit dem Ausstellmechanismus und dem Schiebeantrieb liegender Preigang eingeschaltet ist, derart, daß die Verstellung der Schiebedachkassette (2) nur bei in der Schließlage befindlichem Dachdeckel und antriebsloser Ausstellmechanik möglich iet.
    5) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, d&ß die Gewindekabel (11, 12) in an den Führungsschienen angeordneten bzw. ausgebildeten, für den Durchtritt von um eine horizontale, zur Führungsschienenlängsachse parallele Achse schwenkbaren Mitnehmern (13) schlitzförmig geöffneten Führungen, die im Bereich dar den Mitnehmern (13) zugeordneten Steuereinrichtungen (15) erweitert sind, angeordnet sind.
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    6) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß den Mitnehmern (13D kulissenförmige Steuereinrichtungen (30) zugeordnet sind» die sie lediglich über den Verstellweg der Kaeeettenverstelleinrichtungen l hin in eine wirksame Mitnehmerstellung verschwenken.
    7) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die kulissenPörmigen Steuereinrichtungen (30) jeweils eine An- (16) und eine Ablauframpe (18) sowie eine der Länge des erforderlichen Verstellweges
    Pf Vr» &Lgr; A £&lgr; &Kgr;/&aacgr;&pgr;&agr; i-cil loinninhl"iine &Lgr; at* Rr* hi DhfiHanhlfoaoo^ {-&ogr; ( P ^
    entsprechende Steuernut (17) aufweisen.
    8) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kulissenförmigen Steuereinrichtungen (30) für die Mitnehmer (13) der Gewindekabel (11, 12) feststehend an eine der Seitenwandungen, vorzugsweise die außenliegende Seitenwandung der Führungsschienen (3) angeschlossen sind.
    9) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (13) in ihrer Mitnehmerstellung mit einem über ein Brückenglied (20) mit der Verstelleinrichtung für die Schiebedachkassette (2) verbundenen, an den Führungsschienen (3) längsverschieblich geführten Gleitstein (14) im Eingriff stehen, wobei die Länge des Brückengliedes (20) der für die Betätigung der Ausstellmechanik des Dachdeckels erforderlichen Wegstrecke entspricht.
    10) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) aus einer Kulissenführung und einem in diese eingreifenden Zapfen (8) besteht, wobei Mahlweise der Zapfen (8) oder die Kulissenführung längsverschieblich an der Führungsschiene (3) abgestützt und jeweils das | Gegenstück, Kulisse oder Zapfen (8), feststehend am \
    Dachrahmen (7) der Fahrzeugkarosserie angeordnet ist und wobei die Mitnehmer (13) der Gewindekabel (11 und 12) jeweils mit dem an der Führungsschiene (3) längsverschieblich angeordneten Teil der Verstelleinrichtung zusammenwirken.
    11) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 10,dadurch gekennzeichnet, daß jeweils gerade, zungenförmig ausgebildete um eine horizontale in Führungsschienenlängsrichtung ausgerichtete Achse schwenkbare Mitnehmer (130) eine an den RühmincreerM f«nfi ("^) tincrpnndnet.e ktiHBBfinfttpmiirp Steuereinrichtung (15) durchgreifen und über ihr freies Ende mit einem mit der Kulissenführung bzw. dem Zapfen (8) der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) über ein Brückenglied (20) verbundenen, an den Führungsschienen (3) verschieblich geführten Gleitstein (14) zusammenwirken.
    12) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 10,dadurch gekennzeichnet, daß um eine horizontale in Führungsschienenlängsrichtung ausgerichtete Achse schwenkbare Mitnehmer (131) einander gegenüberliegend in zueinander parallelen vertikalen Ebenen angeordnet eine Steuernase (28) und eine Mitnehmernase (29) aufweisen und einerseits über ihre Steuernase (28) mit einer feststehend an der Führungsschiene (3) angeordneten kulissenförmigen Steuereinrichtung, andererseits über ihre Mitnehmernase (29) mit einem an der Führungsschiene (3) geführten, über ein Brückenglied (20) mit dem einen Teil, Kulissenführung oder Zapfen (8), der Kassettenverstelleinrichtung verbundenen Gleitstein (14) zusammenwirken.
    13.) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß um eine horizontale in Führungsschienenlängsrichtung ausgerichtete Achse schwenkbare, in etwa V-förmiger Anordnung nebeneinander eine Steuer- (33) und eine Mitnehmernase (3*) aufweisende Mitnehmer (132)
    Insgesamt hängend in den an den Führungsschienen (3) ausgebildeten oder angeordneten Führungen (3D für die Gewindekabel (11, 12) abgestützt sind und über ihre Steuernase (33) mit einer kulissenförmigen, an einer Jie auseenliegende Führungsschienenseitenwand Überragenden Verlängerung (36) des Führungsschienengrundes (37) angeordneten Steuereinrichtung sowie über ihre Mitnehmernase (34) mit einem an der Führungsschienenseitenwand verschieblich geführten und über ein Brückenglied mit dem einen Teil der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) verbundenen Gleitstein (14) zusammen wirken-.
    14) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (134) um eine horizontale, quer zur Kassettenlängsrichtung ausgerichtete Achse (38) schwenkbar mit den Gewindekabeln (11, 12) verbunden sind und daß die den Mitnehmern (134) zugeordneten kulissenförmigen Steuereinrichtungen (15) gleichfalls quer zur FUhrungsschienenlängsrichtung ausgerichtet sind.
    15) Kraftfahrzeug nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Teile, Zapfen (8) oder Kulisse (40), der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) längsverschieblich am Dachrahmen (41) der Fahrzeugkarossei'ie und das andere Teil der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) feststehend an der gegenüber liegenden Führungsschiene der Schiebedachkassette angeordnet ist und daß die Gewindekabel (11 und 12) in in einem der Gesamtlänge von Gleitstein (140) und Brückenglied (201) entsprechenden Abstand vor dem jeweils längeren Teil, Kulisse (40), der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) endenden FühPungsrohren (42) aufgenommen sind.
    16) Kraftfahrzeug nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß bei am Dachrahmen (41) der Fahrzeugkarosserie längsverschieblich angeordnetem Teil, Zapfen (8) oder Kulisse
    '? (40), der Verstelleinrichtung die Gewindekabel (11, 12)
    . ■ mit ihrem zugehörigem Längenabschnitt in am Dachrahmen (41) angeordneten Rohrführungen (42) aufgenommen sind»
    S 17) Kraftfahrzeug nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei am Dachrahmen (41) der Fahrzeugkarosserie längsverschieblich angeordnetem Teil, Zapfen (8) oder Kulisse (40), der Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) auch die Steuereinrichtung (150) für den Mitnehmer und der zugehörige Gleitstein (140) am Dachrahmen (41) der Fahrzeugkarosserie angeordnet sind.
    18) Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) durch eine am einen der Anordnungsteile, Dachrahmen (41) oder Führungsschiene drehbar gelagerten Excenterscheibe und einen am anderen der Anordnungsteile mittels eines Gleitsteines (140) verschiebbar angeordneten Zapfen (8) gebildet ist.
    19) Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung der Schiebedachkassette (2) durch einen an einem der Anordnungsteile, Dachrahmen (41) oder Führungsschiene bzw. Kassette drehsicher abgestützten Spindeltrieb besteht und die Mitnehmer, insbesondere als Zahnstange ausgebildet sind sowie mit der Spindel oder der Spi.^elmutter des Spindeltriebes zusammenwirken.
    20) Kraftfahrzeug nach einem oder mehreren der vorausgehenden Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen einteiliger Bestandteil der Schiebedach kassette sind.
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