DE8803706U1 - Vorrichtung zum Kühlen der Extremitäten von Tieren - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen der Extremitäten von Tieren

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Description

- &igr; - 1
20/19
Karl Diether Klaus, Kieselweg 30, 4936 Augustdorf Vorrichtung zum Kühlen der Extremitäten von Tieren
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Kühlen der Extremitäten von Tieren, insbesondere von Pferden.mit einer oder mehreren die entsprechende Extremität vollständig oder nahezu vollständig umfassenden Verteilungseinrichtungen, von denen jede eine Wasserzuführung und einen Wasseraustritt aufweist.
Es ist bekannt, die Gelenkbereiche der Extremitäten beispielsweise von Sportpferden nach durchgeführten Sportübungen zu kühlen, um so die entsprechenden Bereiche vor Verschleiß zu schützen.
Eine gattungsgemäße Vorrichtung, die praktisch als Manschette um den Gelenkbereich gelegt wird, weist einen an dem Fell des Tieres anliegenden Schwamm auf, der das zugeführte Wasser aufsäugt und kontinuierlich abgibt. | Eine optimale Kühlung ist jedoch nicht möglich, da das 1 kühlende Wasser praktisch drucklos aas dem Schwamm aus- " tritt und an der Behaarung des Felles abläuft ohne die : darunterliegende Haut in wünschenswerter Weise zu erreichen.
Der vorliegenden Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, * eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art so zu gestalten, &iacgr;
f 1 « « &iacgr; it mi I · · ·
Klaus - 2 -
daß ihre Wirkweise verbessert und die Verwendungsmöglichkeit erweitert wird.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß jede Verteilungseinrichtung aus einem ringförmig ausgebildeten Rohr besteht, das auf seiner in den Ringinnenraum gerichteten Seite eine Vielzahl von Diisenöffnungen aufweist.
Gegenüber den bekannten Vorrichtungen kann der Druck des austretenden Wassers reguliert werden, so daß die Behaarung des Felles von der Flüssigkeit intensiver durchdrungen und dadurch die Kühlwirkung verbessert wird.
Dies in besonders hohem Maße, wenn, wie eine vorteilhafte Ausgestaltung der Neuerung vorsieht, eine Anzahl von Düsenöffnungen unter einem spitzen Winkel in Gebrauchsstellung nach oben gerichtet sind. Der dort aus den Düsenöffnungen austretende Wasserstrahl trifft gegen den Strich auf die Fellbehaarung und kann daher erheblich leichter in diese eindringen.
&ngr; Mit Hilfe der neuerungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ist
ein weiterer vorteilhafter Effekt erzielbar, der gegenüber den bekannten Vorrichtungen eine erhebliche Verbesserung bei der Versorgung des entsprechenden Tieres darstellt. So wird durch das Aufprallen des aus den Diisenöffnungen jeweils austretenden Wasserstrahls eine Massägewirkung erzielt, die für die erforderliche Nachsorge einen erheblichen
Fortschritt darstellt.
Ein weiterer neuerungsgemäßer Gedanke sieht vor, mehrere parallel und nit Abstand zueinander angeordnete Verteilungseinrichtungen miteinander zu koppeln, so daß mehrere Be-
Klaus - 3 -
reiche der jeweiligen Extremität gleichzeitig behandelt werden können.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Neuerung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Ausfuhrungsbeispiele der Neuerung werden nachfolgend &zgr;) anhand beigefügter Zeichnungen beschrieben.
Es zeigen:
Fig. 1 mehrere neuerungsgemäße Vorrichtungen in Funktion, Fig. 2 ein Längsschnitt durch eine Vorrichtung, Fig. 3 einen Querschnitt durch die Vorrichtung gemäß
der Linie III-III in Figur 2,
Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Verteilungseinrichtung der Vorrichtung gemäß der Linie IV-IV in Figur 2.
In Figur 1 ist der Einsatz mehrerer neuerungsgemäßer Vorrichtungen 1 zum Kühlen der Extremitäten von Tieren, im vorliegenden Ausführungsbeispiel eines Pferdes dargestellt. Es ist zu erkennen, daß jede Extremität 9 nahezu über die gesamte Lange von einer neuerungsgemäßen Vorrichtung 1 umschlossen wird.
Jede dieser Vorrichtungen 1 besteht zunächst einmal aus mehreren, teleskopartig ineinanderschiebbaren Schutzman-Schetten 2, deren oberste, dem Rumpf des Tieres zugewandte mit einem Seil 6 versehen ist, das Bestandteil einer Halteeinrichtung 4 ist, mit der die Vorrichtung 1 in ihrer Position gehalten wird. Dabei wird das Seil 6 über eine Halterolle 5 geführt, die ortsfest, beispielsweise im
• ·
&igr;&igr;· ·· »< et · t et
Klaus - 4 -
Deckenbereich festgelegt sein kann.
üiese Möglichkeit in der Festlegung der Vorrichtung 1 ist strichpunktiert dargestellt.
Eine weitere Möglichkeit des Haltens der Vorrichtung 1 ist ebenfalls aus der Figur 1 ersichtlich. Dabei ist ein Geschirr 3 Über den Rücken des Tieres gelegt, wobei d<is Oe-( \ schirr 3 im Bereich der vorderen bzw. hinteren Extriraetäten 9 des Tieres ebenfalls mit Halterollen 8 versehen ist, über die jeweils ein Seil 7 geführt ist, an dem die Vorrichtung 1 im Bereich der oberen Schutzmanechette 2 befestigt ist. Das Geschirr 3 wird später im Zusammenhang mit der Beschreibung der Figur 5 noch näher erläutert.
Um dem Tier die Vorrichtung 1 über die jeweilige Extremität 9 zu stülpen, werden die Schutzmanschetten 2 auf ein kleinstmögliches Maß ineinandergeschoben und in den Bodenbereich abgesenkt. Nachdem das Tier in das Innere der Vorrichtung eingestiegen ist, wird diese durch Ziehen am Seil 6 bzw. 7 soweit auseinandergezogen, daß der gewünschte Bereich der -' Extremität 9 vollständig abgedeckt ist.
Wie in der Figur 2 und 3 zu erkennen ist, sind in dem von den Schutzmanschetten 2 gebildett.i Innenraum ringförmig ausgebildete Rohre angeordnet, die parallel und mit Abstaftd zueinander verlaufen. Durch Verbindungsrohre &Pgr; sind die ringförmigen Rohre 10 miteinander verbunden, wobei zwischen den Verbindungsrohren angeordnete Kupplungen 12 das zuvor beschriebene Zusammenschieben der Schy. ■" schetten 2 ermöglichen.
Auf der in den Ringinnenraum gerichteten Seite jedes
&bull; t Klaus sind ·■ ·>· · ■·■ 13 vorgesehen , aus denen
Rohres 10 das - 5 11 zugeführte Wasser aus-
das durch Düsenöffnungen
tritt. Verbindungsrohr
Nach einer in der Figur 4 dargestellten Ausführungsform S können zwei umlaufende Reihen Düsenöffnungen 13 vorgesehen sein, wobei eine Reihe Düsenöffnungen 13 quer &zgr; zur Extremität 9 verläuft, während die zweite Reihe
Düsenöffnungen 13 unter einem spitzen Winkel a zur ersten Reihe Düsenöffnungen verläuft und zwar nach oben gerichtet, also in Richtung des Rumpfes des Tieres.
Das in der Figur 1 bereits angedeutete Geschirr 3 ist in der Figur 5 genauer dargestellt.
Dabei ist zu erkennen, daß das Geschirr 3 aus einem längs dem Rückgrat des Tieres verlaufenden Längsriemen 18 und zwei quer dazu verlaufenden Querriemen 17 besteht, die mit einem Abstand zueinander angeordnet sind, der etwa dem Abstand der vorderen zu den hinteren Extremitäten des Tieres entspricht.
C Auf der dem Tier abgewandten Oberseite des Geschirrs 3 ist ein Schlauchsystem vorgesehen, das aus einem auf dem Langeriemen 18 entlanglaufenden Verteilungsrohr 15 und jeweils einem auf den Querriemen 17 angeordneten Abzweigen 16 besteht. Das Verteilungerohr 15 ist etwa im Mittenbereich mit einem Wasserzulauf versehen, an den beispielsweise ein en eine Wasserleitung angeschlossener Wasserschlauch engekoppelt werden kann.
Die Abzweige 16, die Jeweils zu dem Verbindungerohr 11 jeder Vorrichtung 1 führen, sind jeweils endeeitig mit einer Kupplung 12 versehen, mit der der Abzweig 16 an das entsprechende Verbindungsrohr 11 angeschlossen ist.
t Il Ii it if * · ·.,·
Klaus - 6 -
Der Wasserzulauf 14 kann je nach Bedarf rechts- oder linksseitig mit dem Verteilungsrohr 15 verbunden sein. Durch eine Schnalle 19 ist der Längsriemen 18 mit zumindest einem Querrieinen 17 verbunden, wobei entsprechend der Größe des Tieres die Möglichkeit besteht, den Abstand zwischen den Querriemen 17 durch Versstellung der Schnalle 19 zu verändern.
Bezagszeichenliste
1 Vorrichtung zum Kühlen
2 Schutzmanschette
3 Geschirr
4 Halteeinrichtung
5 Halterolle
6 Seil
7 Seil
O 8 Halterolle
9 Extremität
10 Rohr
11 Verbindungsrohr
12 Kupplung
■' 13 DUeen£ffnu.ig
IA Wasserzulav?
15 Verteilungsrohr
16 Abzweig
17 Querriemen
18 Längeriemen
19 Schnalle

Claims (1)

  1. Klaus - 1 -
    S chutzansprü c h e
    1. Vorrichtung zum Kühlen der Extremitäten von Tieren, insbesondere von Pferden, mit einer oder mehreren die entsprechende Extremität vollständig oder nahezu vollständig umfassenden Verteilungseinrichtungen, von denen jede eine Wasserzuführung und einen Wasseraustritt aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verteilungseinrichtung aus einem ringförmig ausgebildeten Rohr (10) besteht, das auf seiner in den Ringinnenraum gerichteten Seite eine Vielzahl von Düsen-Öffnungen 13 aufweist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere,parallel und mit Abstand zueinander angeordnete Rohre (10) durch Verbindungsrohre (11) miteinander gekoppelt sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet« daß jedes Rohr (10) in einem durch eine Schutzmanschette (2) gebildeten Innenraum angeordnet ist.
    A. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet« daß die Schutzmanschetten (2) und die Verbindungsrohre (11) teleskopartig incinanderschiebbar sind.
    5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet« daß die Verbindungsrohre (11) durch Kupplungen (12) miteinander verbunden sind.
    Klaus _ 2 -
    Vorrichtung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß zu einer quer zur Längsachse der Vorrichtung 1 angeordneten Reihe von Düsenöffnungen (13) mindestens eine weitere Reihe von Düsenöffnungen (13) im spitzen Winkel und in Gebrauchsstellung der Vorrichtung 1 in Richtung des Rumpfes verlaufend angeordnet irt.
    (") 7· Vorrichtung nacb Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet. * daß jede Vorrichtung (l)mittels über Rollen (5) geführten
    \ Seilen (6) in Funktionsstellung gehalten wird, wobei
    ' die Rollen (5) ortsfest sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Vorrichtung 1 mittels über Rollen (8) geführten Seilen (7) in Funktionsstellung gehalten wird, wobei die Rollen (8) an einem auf dem Rücken des Tieres angeordneten Geschirr (3) festgelegt sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschirr (3) aus einem auf das Rüclgrat des
    v/ Tieres auflegbaren Längsriemen (18) und zwei Quer
    riemen (17) besteht, deren Abstand zueinander etwa dem Abstand der vorderen zu den hinteren Extremitäten (9) des Tieres entspricht.
    10. Vorrichtung nach Aneprucn V, dadurch gekennzeichnet, daß entsprechend dem Verlauf des Längsriemens (18) ein mit einem Wasserzulauf (14) versehenes Verteilungerohr (15) angeordnet ist, das in Abzweiger (16) mllndet, die auf den Querriemen (17) verlaufen.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0845249A1 (de) * 1996-11-21 1998-06-03 David Marr Tierbehandlungsvorrichtung
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WO2017162657A1 (de) 2016-03-21 2017-09-28 Wilfried Blocken Vorrichtung und verfahren zum abkühlen von pferden
CN107334558A (zh) * 2016-12-23 2017-11-10 无锡市中医医院 动物冷应激实验装置
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