DE8803632U1 - Lautsprecherbox für Hifi-Verstärkeranlagen - Google Patents
Lautsprecherbox für Hifi-VerstärkeranlagenInfo
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Description
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Anmelder: BEINERT, Hans-Peter
Obere Landstr. 2
7608 WILLSTATT-SAND, DE
Obere Landstr. 2
7608 WILLSTATT-SAND, DE
Die Erfindung betrifft eine Lautsprecherbox für Hifi-Verstärkeranlagen
mit mindestens einem, vorzugsweise aber mehreren Lautsprechern.
Derartige Lautsprecherboxen bestehen im allgemeinen aus einer' Schallwand, auf der die Lautsprecher montiert sind,
wobei die Schallwand in einem allseits geschlossenen, kastenartigen Gehäuse aus Holz angeordnet ist.
Um tiefe Frequenzen in einer guten Klangqualität, Transparenz und Verfärbungsfreiheit abstrahlen zu können, sind
nicht nur große Lautsprecherchassis erforderlich, sondern
das Volumen der diese Lautsprecherchassis umgebenden Gehäuse muß verhältnismäßig groß sein. Beim Erzeugen der
Töne im Lautsprecher werden aber nicht nur die Luftmole-
küle in Schwingungen versetzt, sondern auch das Lautsprechergehäuse
selbst gerät in eine Resonanzschwingung, wodurch die Wiedergabequalität nachhaltig beeinträchtigt
wird.
Man war daher bestrebt, vor allem bei großvolumigen Lautsprecherboxen
das Gehäuse so stabil zu machen, daß Gehäuseschwingungen vernachlässigbar klein wurden. Für die Herstellung
klangneutraler Schallwandler ist es also erforderlich,
hochwertige Chassis, verbunden mit einer entsprechenden Frequenzweichenelektronik, in praktisch resonanzfreie
Gehäuse einzubauen.
Man hat daher schon vorgeschlagen, die Gehäuse aus Stein, Marmor oder Beton anzufertigen, in welche die entsprechenden
Lautsprecher eingebaut wurden.
Die Herstellung aus derartigen Materialien gefertigter Gehäuse ist aber verhältnismäßig teuer und kompliziert.
eine Lautsprecherbox der eingangs genannten Art zu schaffen, welche einfach in der Herstellung ist, eine vernachlässigbar
kleine Amplitude der Resonanzfrequenz aufweist und darüber hinaus in einfacher Weise der Lautsprecherkonfiguration
angepaßt werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Lautsprecherbox der eingangs genannten Art vorgeschlagen, welche dadurch
gekennzeichnet ist, daß die die Lautsprecher oder mindestens einen Teil der Lautsprecher aufnehmende Schal1-wand
an der Rückseite mit zylindrischen Schalen aus Steinzeug, Keramik od. dgl. zur Bildung eines Hohlraumes für
das Luftvolumen verbunden ist, wobei an der Ober- und an der Unterseite Decken- bzw. Bodenplatten oder weitere
- 5 Lautsprecherchassis angeordnet sind.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform besteht die Lautsprecherbox
gemäß der Erfindung darin, daß an der Rückseite der Schallwand zwei zylindrische Halbschalen aus
Steinzeug oder Keramik in einem der Breite der damit befestigten Schallwand entsprechenden Winkel in entsprechenden,
nutenförmigen Aussparungen einer Boden- und einer
Deckenplatte angeordnet sind.
Der Aufbau einer derartigen Lautsprecherbox gemäß der Erfindung ist besonders einfach zu bewerkstelligen, da
entsprechende zylindrische Halbschalen handelsüblich sind und sehr einfach bezogen werden können. Diese Halbschalen
weisen aufgrund ihres geometrischen Aufbaues und des verwendeten Materials eine besonders große Steifigkeit auf.
Der Zusammenbau der genannten Halbschalen mit der Schallwand sowie der Boden- und/oder Deckenplatte ergibt ein
äußerst stabiles und praktisch schwingungsfreies Gehäuse,
das sich hervorragend für die Schallerzeugung durch die Lautsprecher eignet. Dies ergibt sich daraus, daß der
weitaus größte Teil des Gehäuses aus schwingungstechnisch höchst stabilen Keramo-Steinzeug-Formteilen besteht. Die
verbleibenden Holzteile für die Schallwand, den Boden und die Decke können so ausreichend dimensioniert werden, daß
auftretende Schwingungen vernachlässigbar klein sind.
Durch die Verwendung von in Großserien hergestellten,
zylindrischen Steinzeughalbschalen sind auch keine anderen Werkzeuge und Vorrichtungen erforderlich als zum
Bau herkömmlicher Holzgehäuse. Durch die im Inneren vorhandenen, konkaven Krümmungen der Flächen der Halbschalen
entstehen auch keine parallelen Gehäusewände, was im Hinblick auf die Vermeidung von stehenden Wellen von besonderem
Vorteil ist.
| Die | Schallwand | kann dabei | - 6 | • &iacgr; &igr; > | - | ? | ausfällen, | |
| ■ | um | Beugungen, | Reflexionen | so k | lein wie möglich | auf ein | ||
| und | Bündelungseffekte | |||||||
In den Unteransprüchen sind weitere Ausführungsformen der
erfindungsgemäßen Lautsprecherbox beschrieben.
So kann gemäß Anspruch 3 die Schallwand an den beiden Längsseiten Aussparungen aufweisen, in welche die Längskanten
&igr; ) der zwei Halbschalen eingreifen, wobei die Befestigung der Schallwand mit den Halbschalen durch quer hinter der
Schallwand verlaufende Schallwandklemmträger, beispielsweise durch Verschrauben, erfolgen kann.
Die Ober- und Unterkanten der Schalen können durch nutenförmige
Ausfräsungen im Boden oder der Decke und der Schal 1-wand in ihrer Position fixiert werden. Das ganze kann durch
verschraubte Stahlzuganker, die von der Bodenplatte zur Decke verlaufen, zusammengehalten werden, so daß keinerlei
Verklebungen erforderlich sind.
Anhand der Zeichnungen soll am Beispiel bevorzugter Aussführungsformen
die Lautsprecherbox gemäß der Erfindung näher erläutert werden.
f In den Zeichnungen zeigt
Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Rückansicht der Lautsprecher!**.« <
Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine auseinandergezogene Zeichnung, die den Zusammenbau der zylindrischen Halbschalen mit der
■ ♦ · ·
Fig. 4
zeigt im Schnitt eine weitere Ausfiihrungsmöglichkeit der Lautsprecherbox gemäß der Erfindung.
Wie sich aus den Zeichnungen ergibt, besteht die Lautsprecherbox gemäß der Erfindung im wesentlichen aus einer
rechteckförmigen Schallwand 1, in welcher kreisförmige öffnungen 2 für die entsprechenden Lautsprecherchassis
angeordnet sind.
Längs der Seitenkanten der Schallwand 1 sind rechteckförmige,
abgesetzte Aussparungen 3 vorgesehen. In diese Aussparungen 3 greifen die Stirnkanten 4 von zwei im winkel*,
zueinander angeordneten, zylinderförmigen Halbschalen 5
aus Steinzeug oder keramischem Werkstoff. Die zylinderförmigen
Halbschalen 5 sind in nutenartigen Ausfräsungen einer Bodenplatte 6 und einer Deckenplatte 7 fixiert. Die
Schallwand 1 wird an der Rückseite durch ein Schallwandklemmlager 8 mittels Schrauben 9 fest an den Seitenkanten
4 der Keramikhalbschalen S befestigt. Am unteren Verbindungspunkt der beiden Halbschalen ist in die winkelförmig
gebildete Nut ein Klemmkeil 10 eingesetzt, der durch Schrauben 11, die von außen durch ein Aluprofil 12 dringen,
festgehalten wird.
Die beiden Halbschalen 5 können zweckmäßigerweise innen
und außen mit einem Veloirsstoff, einem Teppichbodenmaterial
od. dgl., ausgekleidet sein. Dadurch 1st in Verbindung mit den verschiedenen Farben bzw. Fournieren der
Holzteile eine Ausstattung in vielen Varianten möglich. Es 1st ferner möglich, einen großen Basslautsprecher 14
hinter einer öffnung der oberen Deckplatte 7 anzuordnen, wie dies in den Figuren 1 und 2 gestrichelt dargestellt
• I t I I # · * · ·
«I III I I ··· ·
• lilt* ·«· · ·
In Fig. 4 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Lautsprecherbox
gemäß der Erfindung dargestellt. Dort ist hinter der Schallwand 1, die auf einem Schallwandträger
15 befestigt ist, die Halbschale 5 aus Steinzeug oder keramischem Werkstoff angeordnet. Der Schallwandträger kann
teilweise mit dem Veloursstoff 13 überzogen werden.
Die Lautsprecherbox gemäß der Erfindung weist folgende wesentliche
Vorteile auf:
- Die Dimensionierung des Gehäusevolumens, die den Parametern des Chassis genügen muß, kann beliebig durch Einstellung
des Winkels 06 und der Breite der Schallwand 1 an die gegebenen Verhältnisse angepaßt werden.
- Das Gehäuse ist ausreichend mechanisch stabil, so daß im Inneren keine Verstrebungen erforderlich werden,
- Durch die konkav gekrümmten Innenwände der zylindrischen
Halbschalen entstehen keine parallelen Wände, so daß stehende Wellen weitgehend vermieden werden.
- Die Schallwand kann so klein wie möglich ausfallen, um
Beugungen, Reflexionen und Bündelungseffekte auf ein Minimum zu reduzieren.
- Der weitaus größte Teil des Gehäuses besteht aus schwingungstechnisch
höchst stabilen Keramo-Steinzeug-Formteilen,
wobei die verbleibenden Holzteile für Schallwand, Boden und Decke in einfacher Weise ausreichend dimensioniert
werden können.
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Claims (5)
- PATENTANWÄLTE * * * * I · **! II I Tetefbn{07221)2 24*y I DO C _I_ LJ &Lgr; D C D CA r^ Vi lxria ATOMPATENTTelex O7 813O7 zipet d BEIM EUROPAISCHEN PATENTAMT ZUGELASSENE VERTRETERLessmestraSe 12DIPL.-INQ. H.-J. HABERSACK. MÖNCHEN
DIPU-PHVa E. ZIPSE. BADEN-BADEN D-757O BADEN-BADENBEINERT, Hans-PeterSCHUTZANSPRÜCHE1. Lautsprecherbox für Hifi-Verstärkeranlagen mit mindestens einem, vorzugsweise aber mehreren Lautsprechern, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lautsprecher oder mindestens einen Teil der Lautsprecher aufnehmende Schallwand (1) an der Rückseite mit zylindrischen Schalen (5) aus Steinzeug, Keramik od. dgl. zur Bildung eines Hohlraumes für das Lufcvolumen verbunden ist, wobei an der Ober- und an der Unterseite Decken- bzw. Bodenplatten (7, 6) oder weitere Lautsprecherchassis angeordnet sind. - 2. Lautsprecherbox nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückseite der Schallwand (1) zwei zylindrische Halbschalen (5) aus Steinzeug oder keramischem Werkstoff in einem der Breite der damit befestigten Schallwand entsprechenden Winkel i<6) in entsprechenden, nutenförmigen Aussparungen in der Bodenplatte (6) und der Deckenplatte (7) ange-t\* irr- --■- &tgr;,'.-Z-ordnet sind.\·
- 3. Lautsprecherbox nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, daß die Schallwand (1) an den beiden Längsseiten rechteckförmige Aussparungen (3) aufweist, in welche die Längskanten (4) der zwei zylinda^förmigen Halbschalen (5) eingreifen, die durch quer hinter der Schall wand verlaufende Schal', •andklemmträger (8) mittels Schrauben (9) an der Schallwand (1) (") befestigt sind.
- 4. Lautsprecherbox nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß längs der zusammenstoßenden Kanten der Halbschalen (5) ein Klemmkeil (10) angeordnet ist, der durch Schrauben (11), die durch ein äußeres Aluprofil (12) hindurchdringen, gehalten wird.
- 5. Lautsprecherbox nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die zylindrischen Halbschalen (5) innen und süßen mit einem Veloursstoff (13) Oberzogen sind.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE8803632U DE8803632U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Lautsprecherbox für Hifi-Verstärkeranlagen |
| DE19893902866 DE3902866A1 (de) | 1988-03-17 | 1989-02-01 | Lautsprecherbox fuer hifi-verstaerkeranlagen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE8803632U DE8803632U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Lautsprecherbox für Hifi-Verstärkeranlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803632U1 true DE8803632U1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6821978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803632U Expired DE8803632U1 (de) | 1988-03-17 | 1988-03-17 | Lautsprecherbox für Hifi-Verstärkeranlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803632U1 (de) |
-
1988
- 1988-03-17 DE DE8803632U patent/DE8803632U1/de not_active Expired
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