DE8803533U1 - Wärmedämmplatte - Google Patents
WärmedämmplatteInfo
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- E04B1/76—Heat, sound or noise insulation, absorption, or reflection; Other building methods affording favourable thermal or acoustical conditions, e.g. accumulating of heat within walls specifically with respect to heat only
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Description
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Die Erfindung betrifft eine Wärmedämmplatte aus verdichtetem
expandie tem Graphit.
Als Wärmeisolation von öfen, Pressen und Reaktionsgefäßen, die bei hohen Temperaturen in nichtoxidierender
Atmosphäre betrieben werden, sind Dämmplatten und HitzeschiIder- bekanntgeworden, die im wesentlichen aus
verdichteten expandiertem Graphit bestehen. Häufig verwendet man die verdichteten Graphitplatten für diesen
Zweck in Verbindung mit Kohlenstoff- und Graphitfilz, deren Isolationswirkung bei hohen Temperaturen wegen des
steigenden Strahlungsanteils am Wärmetransport allein
häufig nicht ausreicht (DE-P? 18 14 052, DE-PS 28 53 397). Die dünnen Graphitplatten oder -folien sind in der Regel
durch eine starre Kohlenstoffschicht mit den Pilzbahnen verbunden, dit man durch Carbonisieren eines auf die sich
berührenden Flächen von Folie und Filz aufgetragenen Klebstoffs, z.B. Phenolformaldehydharz, erhält. Ungenügend
1st häufig die Festigkeit der Klebeverbindung ?ol1e~F1lz,
da die bein Carbonisieren des Klebstoffs gebildeten gasförmigen Pyrolyseprodukte nicht durch die gasdichte
Folie ausweichen können und diese stellenweise blasig aufwölben. Zur Ableitung der flüchtigen Pyrolyseprodukte
werden die Graphitfolien mit Durchbrechungen versehen und
damit die Ursache der Ablösung beseitigt (GP-OS 0 248 918).
•el Wärmedämmplatten, die ausschließlich aus verdichtetem
expandiertem Graphit bestehen/ treten durch Kleber oder Binder verursachte fehler naturgemäß nicht auf. Trotzdem
bilden sich beim Erwärmen dickerer Platten, vor allem
mit einer größeren Rohdichte, großflächig Blasen, die
die Festigkeit der Platten wesentlich vermindern. Der Erfindung Hegt daher die Aufgabe zugrunde, die Bildung
von Blasen 1n Wärmedämmplatten zu verhindern.
Die Aufgabe wird mit einer Wärmedämmplatte der eingangs
genannten Art dadurch gelöst, daß die wenigstens 2 mm dicke, eine Rohdichte von wenigstens 1,0 g/cm' aufweisende
Platte mit Bohrungen versehen 1st, deren mittlerer Abstand höchstens 10 mm beträgt.
Zur Herstellung der Wärmedämmplatten werden durch thermische Zersetzung von Graphiteinlagerungsverbindungen, z.B. von
Graphithydrogensulfat, gewonnene expandierte Graphitpartikel
durch Walzen oder Gesenkpressen zu flächigen Gebilden verdichtet. Der Verdichtungsgrad 1st dabei so bemessen,,
daß die Rohdichte der Platten wenigstens 1,0 g/cm3 beträgt (bei einer Dichte des Graphits von 2,26 g/cm3 entspricht
das einer Porosität von höchstens 56 X). Platten mit einer
kleineren Dichte sind Mechanisch nicht stabil, ebenso
Platten mit Dicken kleiner als 2 mm. Dicke Platten mit einer größeren Rohdichte sind beim Verdichten vergleichsweise
schwierig zu entlüften, so daß im allgemeinen Luftreste in den Platten eingeschlossen sind. Bei Lagerung
in feuchter Atmosphäre nehmen die Platten auch geringe
Feuchtigkeitsmengen auf und schließlich enthalten die Platten noch einen kleinen Anteil nichtzersetzter Einlagerungsverbindungen.
Erwärmt man die Plätten, so verdampfen die Einlagerungen und dehnen sich aus, wodurch
größere, die Platten senkrecht zur Plattenebene auseinander"
■·' fii äf ·· ·· ä.
treibende Binnendrücke entstehen· Der Druckaufbau wird
durch Bohrungen verhindert/ die mit einem mittleren Abstand von höchstens 1(Ö mm 1n die Platten eingelassen
sind. Bin größerer mittlerer Abstand der Bohrungen
verringert die Blasenbildung nur zu einem Teil/ da
offensichtlich die D1ffus1onsgeschw1nd1gke1t 1n der
Plattenebene vergleichsweise klein 1st und nur ein
Teil der flüchtigen Einlagerungen durch die Bohrungskanäle abfließt.
Der Durchmesser der Bohrungen beträgt vorzugsweise 0/5 bis 1/0 mm/ größere Durchmesser beeinträchtigen
die Wärmedämmung der Platten/ Bohrungen mlt kleineren
Durchmessern können bei druckbeaufschlagten Platten
durch Fließen des Graphits zusammengedrückt werden. Die Bohrungen sollten vorteilhaft die Platten nicht
vollständig durchdringen, sondern zu einem Teil in die
Vorderseite und zu einem anderen Teil 1n die Rückseite
der Platten eingelassen sein. Bei dieser Ausführungsform
bleiben die Platten für Fluide impermeabel/ so daß z.B. in einem mit den Wärmedämmplatten ausgekleideten
Ofen die Ofenatmosphäre nicht nach außen diffundieren
und gegebenenfalls Teile des Ofenmantels korrodieren
kann.
Die Erfindung wird 1m folgenden anhand einer Zeichnung beispielhaft erläutert. In die Wärmedämmplatte 1 aus
verdichtetem expandiertem Graphit mit einer Rohdichte von etwa 1,1 g/cm , deren Dicke 2'»« beträgt/ sind eine
erste von der-Frontseite ausgehende Schar von Blindbohrungen
2 und eine zw*.te von der Rückseite ausgehende
Schar von Blindbohrungen 2* eingelassen. Die Tiefe der
Bohrungen, die statistisch verteilt sind und deren Mittlerer Abstand etwa 8 ■■ beträgt/ ist ca* 1,5 mn* Der
Durchmesser der Bohrung beträgt 0,5 mal.
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Beim Erhitzen der Platten mit einem Gradienten von SO K/h auf 600 0C bildeten sich keine Blasen; die
zum Vergleich erhitzten bohrungsfreien Platten waren
«1t Blasen überzogen und die Plattendicke auf 4 bis 6 mm
gewachsen. Die Festigkeit der aufgetriebenen Vergleichsplatten
war so klein, daß selbst bei vorsichtiger Handhabung Graphitlagen abscherten.
Claims (3)
1. Wärmedämmplatte aus verdichtetefii expandiertem
Graphit,
dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens 2 mm - dicke, eine Rohdichte von
wenigstens 1,0 g/cm* aufweisende Platte mit Bohrungen
versehen ist, deren mittlerer Abstand höchstens 10 mm beträgt.
2. Wärmedämmplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bohrungsdurchmesser 0,5 bis 1 mm beträgt.
3. Wärmedämmplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bohrungen von der Vorder- und Rückseite der Placte ausgehen und die Platte nicht, vollständig
durchdringen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803533U DE8803533U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Wärmedämmplatte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8803533U DE8803533U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Wärmedämmplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8803533U1 true DE8803533U1 (de) | 1988-05-05 |
Family
ID=6821904
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8803533U Expired DE8803533U1 (de) | 1988-03-16 | 1988-03-16 | Wärmedämmplatte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8803533U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0686732A1 (de) * | 1994-06-08 | 1995-12-13 | Micropore International Limited | Wärmedämmplatte |
-
1988
- 1988-03-16 DE DE8803533U patent/DE8803533U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0686732A1 (de) * | 1994-06-08 | 1995-12-13 | Micropore International Limited | Wärmedämmplatte |
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