DE8803150U1 - Stachelklemme zum Öffnen der Stachelkammer der Bienenkönigin bei der künstlichen Besamung - Google Patents

Stachelklemme zum Öffnen der Stachelkammer der Bienenkönigin bei der künstlichen Besamung

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DE8803150U1
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K49/00Rearing-boxes; Queen transporting or introducing cages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

Alexander Welker
In den EIfmorgen 8
6551 Staudernheim
Beschreibung
Stachelklemme zum Öffnen der Stachelkammer der Bienenkönigin bei der künstlichen Besanvng
Eine wichtige Voraussetzung zur künstlichen Besamung von Bienenköniginnen nach der Fixierung ist das Offnen der Stachelkammer, weil nur so der Zugang zu den Geschlechtsorganen frei wird. Die bisherige Besamungsprsxis bedient sich eines Ventralhakens (Bauchhakens) und eines Dorsalhakens (Ruckenhakens). Der schürhakenförmige Ventralhaken greift in die letzte Bauchschuppe, der Dorsalhaken faßt entweder unter den Stachelapparat und zieht ihn zur Seite oder er greift in die zum Stachel zusammenlaufenden Stachelborsten und zieht dort den Stachelapparat zur Seite, bis die Vaginalöffnung frei wird (nach Schafferhans). Anschließen! führt man die Spitze der Besamungsspritze in die Vaginalöffnung ein, um dann durch geschicktes Verstellen der Spitze eine störende Vaginalfalte zu umgehen. Erst dann gelangt man in die eigentlichen Geschlechtswege der Königin, in die das aufgenommene Sperma gespritzt werden muß. Die Verwendung des Dorsalhakens bringt jedoch verschiedene Probleme mit sich. Da die Genitalöffnung direkt vor dem Stachelapparat liegt, den der Haken zur Seite hSlt, atört dieser oft genug beim Einführen oder Verstellen der Besamungsspitze· Außerdem besteht insbesondere beim Untergreifen des Stachels akute Infektionsgefahr, die zum Verlust ©er Königin fuhren kann. Ebenso kommt es vor, daß der Haken beim Einführen oder Verstellen der Besamungsspitze ab. utseht und damit die Vorbereitungsarbeiten abgebrochen werden müssen und von neuem begonnen werden muß. Schließlich wären noch der hohe Preis und die extreme Empfindlichkeit des Dorsalhakens zu nennen«
Die von mir entwickelte Stuchelklentme fixiert lediglieh den leicht erreichbaren, robusten Stachel durch Einklemmen auf etwa halber iHnge. Zug nach außen (dorsalwMrfce) und oben ermöglicht
dt· &udiagr;&udigr;&eegr;·&eegr; der Stachelkammer,.wenn zuvor der Ventralhaken ge-•ettit wurde (Zeichnung C) · Die Besamung kann nun. problemlos vorgenommen werden&igr; da die Stachelkammer ohne störenden Haken ist und der Stachel aus der Klemme nicht abrutschen kann. Durch den verstellbaren zug nach oben ergibt sieh noch ein weiterer wichtiger Vorteil dieser Methode: Die sonst störende Vaginalfalte wird gestrafft und so kann die Besamungsspitze ohne nachträgliche Verstellung problemlos so weit eingeführt werden, daß die Spermainjektion vorgenommen werden kann. Um den Stachel nicht zu verletzen, müssen die beiden aufeinanderliegender! Klemmenplatten möglichst beidseitig mit einer schützenden, elastischen Schicht Uberzoyen werden (S). Zusätzlich bietet sich ein überzug mit Alu-folie an, der die Flammensterilisierung erlaubt.
Die Klemme zeichnet sich durch ein schnabelförmiges Vorderteil aus ( siehe Zeichnungen A, B und C), das soweit nach unten gezogen ist, daß der vorstehende Stachel leicht gegriffen und fixiert werden kann. Das Klemmenoberteil (4) ist mit dem Klemmenöffner (1) verbunden, der bei Betätigung die beiden Klemmenplatten bei (5) voneinander löst. Durch den Scharnierstift (3) sind die beiden Klemmenteile miteinander verbunden. Um diesen Stift ist die Spiralfeder (2) gewickelt, die mit dem einen Ende im Klemmenunterteil mit dem anderen Ende im Klemmenoberteil befestigt ist und dadurch den Druck der beiden Klemmenplatten bei (5) aufeinander erzeugt. Diese Funktionsweise entspricht der einer gewöhnlichen Krokodilklemme. Mittels des Metallringes (8) wird die gesamte Klemme an dem Metallstab montiert, der sonst im Besamungsgerät zur Aufnahme des Dorsalhakens dient.
Zeichenerklärung au A, B und C
1 Klemmenöffner
2 Stahlfeder
3 Gelenkstift
4 Klemmenoberteil
5 stachelschonende Auflage auf den Klemmenplatten
6 Klemmenunterteil
7 Metallstab des Besamungsgerätes zum Befestigen
des Dorsalhakens
8 Metallhaltering
9 Besamungsspitze
10 Ventralhaken
11 Hinterleib der Bienenkönigin
12 Vaginalöffnuni!
13 Stachelapparat der Bienenkönigin
14 Stachel
15 Königinnenhalteröhrchen

Claims (4)

SchutzansprOche
1. Metallklemme zum Fixieren des Bienenköniginnenstachels bei der kunstlichen Besamung basierend auf der Funktionsweise handelsüblicher Krokodilklemmen
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden genau aufeinander geschliffenen Klemmenplatten spitz zulaufen, deutlich greifvogelartig nach unten gebogen sind und ein- oder beidseitig innen mit einer elastischen, nachgebenden Auflage versehen sind (z.B. Spezialpapier). Die Maße sind etwa:Länge 2,5-3,5cm, Breite ca. 0,5cm und Höhe ca. lern
2. Stachelklemme nach 1. dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemme aus Kunststoff besteht.
3. Stachelklemme nach 1. und dadurch gekennzeichnet,
daß bei geringerem Federdruck auf polsternde Auflagen verzichtet ist.
4. Stachelklemme nach 1 dadurch gekennzeichnet,
daß die Klemmen each 1,2 oder 3 mit Alu-Folie Überzogen sind. 5« stachelklemme nach 1.-4.
dadurch gekennzeichnet,
daß andere Maße als die angegebenen eingehalten werden,
DE8803150U 1988-03-09 1988-03-09 Stachelklemme zum Öffnen der Stachelkammer der Bienenkönigin bei der künstlichen Besamung Expired DE8803150U1 (de)

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DE8803150U1 true DE8803150U1 (de) 1988-04-28

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