DE8802664U1 - An eine elektrische Maschine anbaubare elektromagnetisch lüftbare Federkraftbremse - Google Patents
An eine elektrische Maschine anbaubare elektromagnetisch lüftbare FederkraftbremseInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D59/00—Self-acting brakes, e.g. coming into operation at a predetermined speed
- F16D59/02—Self-acting brakes, e.g. coming into operation at a predetermined speed spring-loaded and adapted to be released by mechanical, fluid, or electromagnetic means
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
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- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
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Description
88 e 3 O ? 6 DE
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An eine elektrische Haschine anbaubare, elektromagnetisch lüftbare
Federkraftbremse
Oie Erfindung betrifft eine an eine elektrische Maschine anbaubare,
elektromagnetisch luftbare federkraftbremse, mit einem
die Erregerwicklung enthaltenden ringförmigen Magnetgehäuse,
vor dessen Polflachen eine durch Federkraft beaufschlagte Ankerscheibe
axial verstellbar angeordnet ist, ferner mit einer durch axiale Verstellung der Ankerscheibe gegen eine feststehende
j Bremsflache preßbaren Bremsscheibe, die axial beweglich mit
einem fest auf der Welle der Maschine sitzenden Tragkörper verbunden ist.
Eine solche Federkraftbremse ist durch die OE-PS 959 385 bekannt,
bei dieser Bremse ist die Bremsscheibe mittels Bolzen, die mit der Bremsscheibe fest verbunden und in an dem Tragkörper
vorgesehenen Bonrungen geführt sind, axial beweglich verbunden. Die axiale Verschiebbarkeit der Bolzen in den Bohrungen
erfordert ein gewisses Spiel, um ein Verklemmen zu vermeiden. Dieses Spiel hat damit ein entsprechendes Verdrehspiel der WeI-
&ngr; ) Der Erfindung Hegt die Aufgabe zugrunde, eine Federkraftbremse
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 so weiterzubilden, daß kein Verdrehspiel der Welle des Elektromotors mehr auftritt.
Die Lösung der gestellten Aufgabe gelingt nach der Erfindung dadurch, daß die Bremsscheibe mittels eines in axialer Richtung
beweglichen, in tangentlaler Richtung dagegen steifen Federgliedes
mit dem Tragkörper verbunden 1st. Durch das in tangentialer Richtung steife Federglied wird Jegliches Verdrehspiel der Motorwelle
ausgeschlossen, ohne daß die notwendige axiale Ver-
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stellung der Bremsscheibe behindert wird. Das Federglied kann aus speichenförmig zwischen dem Tragkörper und der Bremsscheibe
angeordneten Blattfeder oder einer in Umfangsrichtung abwechselnd
an dem Tragkörper und der Bremsscheibe befestigten, ringförmigen Membranfedsr bestehen.
Um bei Verwendung einer Membranfeder die axiale Baulänge der Bremse möglichst klein zu halten, ist es vorteilhaft, daß die
Membranfeder in einer an dem Tragkörper ausgebildeten Ringnut angeordnet ist. Dabei ist es weiterhin vcn Vorteil, wenn die
Tiefe der Ringnut mindestens gleich der Materialstärke der Membranfeder ist.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
wird der Anmeldungsgegenstand nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
FIG 1 eine Federkraftbremse mit einer Membranfeder als Federglied in der Bremsstellung und
FIG 2 die gleiche Federkraftbremse in der gelüfteten Stellung,
FIG 2 die gleiche Federkraftbremse in der gelüfteten Stellung,
FIG 3 eine Federkraftbremse mit speichenförmig angeordneten Blattfedern als Federglied in der Bremsstellung und
Mit 1 ist ein ringförmiges Magneegehäuse bezeichnet, das in einem
Ringraum 2 eine Erregerwicklung 3 enthält. An dem Magnetge-'
) häuse 1 sind zur offenen Seite 4 des Ringrae.mes 2 hin Polflächen
5 und 6 ausgebildet. Vor diesen Polflächen 5 und 6 befindet sich eine axial beweglich angeordnete Ankerscheibe 7, die durch eine
Bremefeder 8 gegen eine mit einem doppelseitigen Bremsbelag 9
versehene Bremsscheibe 10 bewegbar ist und diese im Bremsfall«
Im Bereich des Bremsbelages 9 gig;™ ein« feststehende Bremsfläche
11 preßt.
Bei dem in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist die Bremsscheibe 10 über ein als Membranfeder 12 auegebil-
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nieht öargttttllten elektromotor· angeordneten Tragkörper 15
vtrbundtn. Dia Membranfeder 12 baetaht au· einem ringförmigen
Band und iat in dam radialen Ubariappungabaraieh &thgr; von Breme-•ohaiba
10 und Tragkörper 15 xwlaohen dlaaan baidan Teilen angeordnet.
Dabei ist die Membranfeder 12 über ihren Ringumfang abwechselnd mit der Bremsscheibe 10 und dem Tragkörper 15 verbunden.
Auf diese Weise wird eine axiale Beweglichkeit der Membranfeder 12 sichergestellt. In Umfangsrichtung ist die
Membranfeder 12 dagegen vollkommen steif, so daQ sich keinerlei
Verdrehspiel ergibt. In dem Tragkörper 15 ist ferner eine Ringnut 16 ausgebildet, deren Tiefe der Materialstärke der
( Membranfeder 12 entspricht. Damit kann die Membranfeder 12
vollkommen von dieser Ringnut 16 aufgenommen werden, so daß in axialer Richtung kein zusätzlicher Platzbedarf für die Unterbringung
der Membranfeder 12 entsteht.
Bei dem weiteren in den Figuren 3 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiel
der Federkraftbremse besteht das Federglied aus mehreren, sich speichenförmig zwischen dem Außenumfang 17 eines
Tragkörpers 18 und dem Innenumfang 19 einer ringförmig ausgebildeten Bremsscheibe 20 erstreckenden Blattfedern 21. Derartige
Blattfedern 21 sind in axialer Richtung beweglich, dagegen in Umfangsrichtung vollkommen steif. Damit wird wiederum
die gewünschte axiale Verstellbarkeit der Bremsscheibe 20 er-
kurze axiale Baulänge aus bzw. es steht bei gleicher Baulänge eine größerer Raum für die Erregerwicklung 3 zur Verfugung.
Sie Feäerfcraftörense arbeitet wie fslgtt Zu» Lüften det Bremse
wird die Erregerwicklung 3 an Spannung gelegt» so daß die Ankerscheibe
7 durch das entstehende Magnetfeld gegen die Polflächen
5 und 6 gezogen wird (FIG 2 und 4). Hierdurch wird die Bremsscheibe 10 bzw. 20 freigegeben, die durch die Membranfeder
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12 bzw. die Blattfeder 21 in ihre Nullage gezogen wird, in der
zwischen dem Bremsbelag 9 und der Ankersoheibe 7 sowie der fest'
stehenden Bremsfläche 11 Jeweils ein Lüftungeepalt 22 besteht,
so daß sich die Bremsscheibe 10 bzw. 20 frei drehen kann.
3 abgeschaltet, so daß die die Ankerscheibe 7 anziehende Magnetkraft
verschwindet. Die Ankerscheibe 7 wird nunmehr durch die Bremsfeder &thgr; gegen die Bremsscheibe 10 bzw. 20 bewegt und preßt
diese zwischen sich und der Bremsfläche 11 fest, so daß die Motorwelle 13 zum Stillstand kommt. Nach dem Stillstand der Motorwelle
13 wird diese aufgrund der beschriebenen Ausbildung des die Bremsscheibe 10 bzw. 20 mit dem Tragkörper 14 bzw. 1&THgr; verbindenden
Federgliedes (Membranfeder 12 bzw. Blattfeder 21) ohne Jegliches Verdrehspiel in der Jeweiligen Stillstandslage
gehalten.
5 Schutzansprüche
4 FIG
20
20
Claims (5)
1. An fine elektrische Maschine anbaubare, elektromagnetisch
lüftbar· Federkraftbremse, mit einem die Erregerwicklung ent·
haltenden, ringförmigen Magnetgehiuse, vor deeeen PoIflachen
eine durch Federkraft beaufschlagte Ankerecheibe axial verstellbar angeordnet ist, ferner mit einer durch axiale Verstellung
der Ankerscheibe gegen eine feststehende Bremsfläche preßbaren Bremsscheibe, die axial beweglich mit einem fest auf
der Welle der Maschine sitzenden Tragkörper verbunden ist, dadurch gekennzeichnet , daß die Bremsscheibe
(10 bzw. 20) mittels eines in axialer Richtung beweglichen, in tangentialer Richtung dagegen steifen Federgliedes
(12 bzw. 21) mit dem Tragkörper (14 bzw. 18) verbunden ist.
2. Federkraftbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
, daß das Federglied (12 bzw. 21) aus mehreren sich speichenförmig zwischen dem Außenumfang (17) des Tragkörpers
(18) und dem Innenumfang (19) der ringförmig ausgebildeten
Bremsscheibe (20) erstreckenden Blattfedern (21) besteht.
3. Federkraftbremse nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet
, daß das Federglied aus einer ringförmigen Membranfeder (12) besteht, die in dem sich in radialer Richtung
überlappender; Bereich (B) der Bremsscheibe (10) und des Tragkörpers (15) zwischen der Bremsscheibe (10) und dem Tragkörper (15)
angeordnet und in Umfangsrichtung abwechselnd mit der Bremsscheibe
(10) und dem Tragkörper (15) verbunden ist.
4. Federkraftbremse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
, daß die Membranfeder (12) in einer an dem Tragkörper (15) ausgebildeten Ringnut (1«) angeordnet ist.
5. Federkraftbremse nach Anspruch 4, dadurch g e k e &eegr; n
zeichnet , daß die Tiefe des Ringnut (16) mindestens
gleich der Matefialstärke des Membranfeder (12) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802664U DE8802664U1 (de) | 1988-02-29 | 1988-02-29 | An eine elektrische Maschine anbaubare elektromagnetisch lüftbare Federkraftbremse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8802664U DE8802664U1 (de) | 1988-02-29 | 1988-02-29 | An eine elektrische Maschine anbaubare elektromagnetisch lüftbare Federkraftbremse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8802664U1 true DE8802664U1 (de) | 1989-06-22 |
Family
ID=6821254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8802664U Expired DE8802664U1 (de) | 1988-02-29 | 1988-02-29 | An eine elektrische Maschine anbaubare elektromagnetisch lüftbare Federkraftbremse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8802664U1 (de) |
-
1988
- 1988-02-29 DE DE8802664U patent/DE8802664U1/de not_active Expired
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