DE8802467U1 - Steckerkupplung - Google Patents

Steckerkupplung

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DE8802467U1
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    • H01R2107/00Four or more poles

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  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

PfttentanwaH ,, ,, t tt
Dlpl.-lng. W. JaeklecH *::., ·, : · : ·..··..· lt^QtQQOStuttö&rtl ;J ''' * &iacgr;
Feb. 1988
\ J
Büsehel-Kontakfcbau A 38 912/vwi
Bumiller-Zink GmbH 6 Co.
Kontttanditgesellsohaft
h 13
7455 Junginggn
Steckerkupplung
Die Erfindung betrifft eine Steckerkupplung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einer bekannten Steckerkupplung dieser Art (DE-OS 31 19 218) sind die Isolierstoffteile durch Scheiben gebildet, die in ein Gerüst eingespritzt sind. Das Gerüst hat entsprechend der Poligkeit des Steckers eine entsprechende Größe, so daß zur Herstellung verschiedenpoliger Stecker jeweils ein anderes Gerüst erforderlich ist. Dadurch ist die Herstellung verschiedenpoliger Stecker relativ aufwendig und teuer. Schwierigkeiten bereitet außerdem die Isolation, da beim Einspritzen des Isolierstoffes in das Gerüst Einschlüsse- und Risse im Gefüge auftreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steckerkupplung dieser Art so auszubilden, daß bei konstruktiv einfacher Herstellung eine einwandfreie Isolierung und Funktbnsfähigkeit gewährleistet ist..
Diese Aufgabe wird bei einer Steckerkupplung der gattungsbildenden Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung lassen sich die
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Kontakt- und Gegenkontaktteile dee Steckers im Baukastensystem einfach zusammenstecken, wobei entsprechend der Anzahl der Kontaktteile und Gegenkontaktteile ein beliebig poliger Stecker hergestellt werden kann. Hierbei entfällt das aufwendige Vergießen der Isolierstoffteile, die in einfacher Weise als Spritz- bzw. Kunststoffteile hergestellt werden können. Die Kontakt- und laoiieretoffteile weisen einfache Form auf uiitf können dadurch ic einfachen Werkzeugen kostengünstig hergestellt werden. Da das Vergießen der Isolierstoffteile entfällt, kann die Bildung von Rissen im Isoliermaterial und Einschlüsse . beim Einspritzen des Isolierstoffes sicher vermieden werden, sqflaß eine einwandfreie Isolations- und Funktionsfähirjkeit der Steckerkupplung gewährleistet ist. Durch die Verwendung der gesonderten Lötkontakte von Stecker und Steckerbuchse können die Kontaktteile als einfache Ringteile äußerst kostengünstig hergestellt werden.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben; Es zeigt:
Fig. 1 einen St^ -Vsr einer erfindungsgemäßen Steckerkupplung, teilweise in Ansicht und teilweise im Axialschnitt,
Fig. 2 den Stecker nach Flg. 1 in einer Ansicht entsprechend Pf eil XX in iig.1,
Fig. 3 eine Steckerbuchse der erfindungsgemäßen Steckerkupplung teilweise in Ansicht und teilweise im Axialschnitt,
Fig.4 eine Draufsicht auf die Steckbuch.se nach Fig.3 in Ansicht gemäß Pfeil IV in Fig.3.
Die in den Fig.1 bis 4 dargestellte Steckerkupplung besteht aus einem Stecker 1 (Fig.1) und einer Steckerbuchse 2 (Fig.3), in die der Stecker bei zusammengesteckter Steckerkupplung gesteckt ist.
Der Stecker 1 hat einen Kontaktkörper 3 und ist im Ausführungsbeispiel fünf pol ig ausgebildet; er kann aber auch zwei bis äcnt£olig ausgebildet sein.
Der Kontaktkörper 3 weist fünf Kontaktringe 4 bis 8 auf, von denen der eine Kontaktring 4 einstückig mit einem stabfönnigen Mittelteil 9 des Steckers 1 ausgebildet ist. Von den Kontaktringen 4 bis 8, die koaxial zum Mittelteil 9 liegen, sind die Kontaktringe 5 bis 8 in umfangseitigen Ringnuten 15 bis 18 von Isolierstoffringen 10 bis 14 angeordnet. Die Kontaktringe 4 bis 8 haben jeweils gleiche axiale Breite und sind relativ dünnwandig ausgebildet. Der Isolierstoffring 10 ist zwischen den Kontaktring 4 und dem Kontaktring S vorgesehen und weist an seiner vom Kontaktring 4 abgewandten Stirnseite eine Ausnehmung 15a auf, die mit einer Ausnehmung 15b des benachbarten Isolierstoff ringes 11 die Ringnut 15 bildet. Dar Isolierstoffring 11 hat an seiner vom Kontaktring 4 abgewandten Stirnseite 11a ein· weitere Ausnehmung 16a, die gleich ausgebildet ist wie die Ausnehmung 15b. Entsprechend weisen auch die Isolierstoffringe 12 und 13 an ihren Stirnseiten umfangseitlge ringförmige Ausnehmungen 16b,17a und 17b, 18a auf. Di· Ausnehmungen 16a,16b und 17a,17b bilden die Ringnuten 16 und 17.
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Der Isolierstoffring 14 ist an dem vom Kontaktring 4 abgewandten Ende des Kontaktkörpers 3 vorgesehen und weist an seiner dem Isolierstoffring 13 zugewandten Stirnseite 14a eine stirnseitige Ausnehmung 18b auf» die mit der Ausnehmung 18a des Isolierstoffringes 13 die Ringnut 18 begrenzt. Der Isolierstoffring 14 ist etwa doppelt so breit wie die anderen Isolierstoffringe 10 bis 13. Außerdem weist der Isolierstoffring 14 ein verbreitertes Ende 19 auf, das eine Aufnahmeöffnung 20 für eine Abdichtmasse 21 aufweist. Die Aufnahmeöffnung 20 hat eine lichte Weite, die etwa dem Außendurchmesser des übrigen Abschnittes des Isolierstoffringes 14 entspricht. Die Ringmantelfläche 22 des freien Endes 19 geht über eine Schulter 23 in die Ringmantelfläche 24 des übrigen Isolierstoffringes 14 über.
Die Isolierstoffringe 10 bis 14 liegen mit ihren Stirnseiten tfb,11a?11bH2a;12b,13ai-13b,14a aneinander, Der Isolierstoffring 10 liegt mit seiner einen Stirnseite 10a an der Stirnseite Ab des Kontaktringes 4 an, so daß die leolierstoffringe sehr genau gegeneinander und gegenüber dem Mittelteil 9 ausgerichtet sind. Die Ringnuten 15 bis 18 haben eine Tiefe, die der Dicke der Kontaktringe 5 bis 8 entspricht, so daß die Kontaktringe nicht nach außen über die Isolierstoffringe ragen. Vielmehr liegen die äußeren Ringflächen der Kontaktringe 4 bis 8 und der !sauerstoffringe 10 bis 14 auf einem gemeinsamen Zylindermantel. Der Umfangsrand 25 der Stirnfläche 4a de.3 Kontaktringes 4 ist abgerundet, so daß eich der Stecker 1 leicht und ohne die Gefahr einer Verkantung in die Steckerbuchse 2 einstecken läßt.
Dem Kontaktring 4 ist der Mittelteil 9 ale Lötkontakt zugeordnet, während den Kontaktringen 5 bis 8 jeweils ein gesonderter Lötkontakt 26 bis 29 (Fig. 2) zugeordnet ist.
Die Lötkontakte 26 bis 29 sind streifenförmig ausgebildet. Wie Fig. 1 anhand des Lötkontaktes 26 und des Kontaktringes 5 zeigt, hat der Lötkontakt ein nach außen etwa Z-förmig abgebogenes Ende, das mit seinem freien Schenkel 30 ganzflächig anfler Innenseite 31 des Kontaktringes 5 anliegt.
Etwa in Höhe des Bodens 33 der Aufnahmeöffnung 20 des Isolierstoff endes 19 weist der Lötkontakt 26 einen leicht nach außen geneigt verlaufenden Endabschnitt 32 auf, der an seinem über das Isolierstoffende 19 ragenden Ende 34 teilkreisförmig nach außen gekrümmt ist. Der Endabschnitt 32 bzw. das Ende 34 bilden eine Lötfahne. Entsprechend wie der Lötkontakt 26 sind auch die Lötkontakte 27 bis 29 ausgebildet, mit dem Unterschied, daß die Lötkontakte jeweils unterschiedliche *iänge aufweisen, da sie den mit
axialem Abstand voneinander angeordneten Kontaktringen 6 bis 8 zugeordnet sind.
Der Stecker 1 bzw. der Kontaktkörper 3 kann aus den gleich ausgebildeten Kontaktringen 5 bis 8 und den Isolierstoffringen 10 bis 14 in einfacher Heise nach Art eines Baukastensystems hergestellt werden. Hierzu wird zunächst auf das Hittelteil 9 mit dem ersten Kontaktring 4 der Isolierstoffring 10 aufgesteckt, worauf in dessen ringförmige Ausnehmung 15a der Kontaktring 5 eingesetzt wird. Hierauf wird der nächste Isolierstoffring 11 auf den Isolierstoffring 10 gesetzt, wobei der Kontaktring 5 einwandfrei in der dann gebildeten Ringnut 15 angeordnet ist. Entsprechend werden dann nacheinander der Kontaktring 6, der Isolieretoffring 12, der Kontaktring 7 und der Isolierstoffring 13 sowie der Kontaktring 8 und schließlich der Isolierstoffring 14 auf dem Hittelteil 9 hintereinander angeordnet. Zur Herstellung des Steckers können bis auf die unterschiedlich ausgebildeten
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endseitigen Isolierstoffringe 10 und 14 jeweils die gleichen Isolierstoffringe 11 bis 13 und die gleichen Kontaktringe 5 bis 8 verwendet werden, so daß der Stecker im wesentlichen aus einfachen gleichen Teil hergestellt ist. Durch die Verwendung dieser gleichen Teile und ihrer einfachen Steckverbindung miteinander läßt sich der Stecker bei Bedarf ohne weiteres zu einem kürzeren oder längeren Stecker verändern, wobei vorzugsweise zwei-bis achtpolige Stecker hergestellt werden können. Da zur Herstellung anderspol^ger Stecker lediglich weitere Kontakte und Isolierstoffringe ergänzt bzw. entfernt werden müssen, ohne daß ein Vergießen der Isolierstoffteile erforderlich ist, lassen sich die Stecker äußerst einfach und kostengünstig in beliebiger Größe herstellen.
Durch die Abdichtung der Aufnahmeöffnung 20 mit der Abdichtbzw. Ausgießmasse 21 kann eine absolut einwandfreie Abdichtung erreicht werden. Die Abdichtung kann noch dadurch verbessert werden, daß der freie Rand 19a des Isolierstoffrincrendes 19 nach innen umgebördelt oder mit einer Wulst versehen ist, die in die Abdichtrasse 21 ragt, so daß auch im Übergangsbereich zwischen der Wand des Endes 19 und der Abdichtmasse ein absolut dichter Abschluß geschaffen ist, der das Eindringen von Feuchtigkeit einwandfrei verhindert.
Vorteilhaft können die Isolierstoffringe auf einfache Weise als Spritz- bzw. Konststoffteile hergestellt werden. Das Mittelteil 9 weist im Bereich des Iso3ievttoffringes 14 einen profilierten Endteil mit einem ersten und eisern zweiten Profilab schnitt 9a und 9b auf. Der erste Profilabschnitt 9a hat mehrkantigen Querschnitt, während der zweite Profilabechnitt 9b aus in Axialrichtung aneinander anschließenden Kegelitumpfabechnitten besteht. Der Abschnitt 9a ist kürzer als der Abschnitt 9b und reicht bis über die Stirnfläche 13b des leclteretoffteilee 13.
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Um den Lötkontakt 26 en den Kontaktring S heranzuführen, weisen die ieolieretoffringe 11 bie 14 miteinander fluchtende Kanäle 35 bis 38 auf. Der Kanal 35 ist an «einem dem Isolierstoff ring 10 zugewandten Ende zur Aufnahme dee Z-förmigen findee des Ltttkontaktes 26 radial nach außen verbreitert. Der Schenkel 30 des Z-förmigen Endes ragt in eine mit dem verbreiterten Abschnitt des Kanales 35 axial fluchtende Sacklochöffnung 39 des Isolierstoffringes 10. Diese Öffnung 39 schließt radial nach innen an die ringförmige Ausnehmung
Zum Hindurchfuhren der Lötkontakte 27 bis 29 an die Kontaktringe 6 bis 8 weist der Isolierstofi ing 14 (Fig. 2) dem Kanal 38 entsprechende Kanäle 40 bis 42 auf, die mit entsprechenden Kanälen in den anschließenden Isolierstoffringen fluchten. Entsprechend ragen euch die (nicht dargestellten) freien und nach außen abgewinkelten Enden der Lötkont.akte 27 bis 29 in Sacklochöffnungen der Isolierstoffringe 11 bzw. 12 bzw. 13, die der öffnung 39 entsprechen.
Die Steckerbuchse 2 (Fig. 3, 4) weist eine zylindrische Buchse 43 auf, die an ihrem einen Ende verdickt ausgebildet ist und ein Außengewinde 44 hat , auf das ein Befestigungsring 45 geschnaubt ist, dem ein endseitiger, radial nach außen ragender Flansch 46 der Buchse 43 gegenüberliegt. Mit dem Befestigungsring 45 und dem Flansch 46 läßt sich die Buchse auf einem Halteteil o. dgl. befestigen.
In der Buchse 43 ist eine Hülse 47 angeordnet, die sich mit ihrem einen Ende 48 auf einer Sehalterfläche eines radial nach innen ragenden Absatzes der Buchse 41 abstützt, während ihr anderes freies Ende 50 nach außen gekröpft ist lind mit ihrem einen Schenkel 51 auf dem freien Rand 52 der Buchse 43 aufliegt.
in der Hülse 47 sind axial hintereinander liegende Isolierstoff ringe 53 bis 57 und 65. Der endseitige Isolierstoffring 57 ist ein napfförmig ausgebildetes Bjodert stück, das vorzugsweise aus demselben Isoliermaterial« wie die Isolierstoff-
ring 3? bis 57 und 65 besteht. Die &idigr;solierstoffringe 54 bis 56 haben im Axialsehnitt gemäS Fig.3 gesehen, jeweils etwa Z-PoCTi, to daß sie jeweils eine radial innenllegende, v&m Httlsenrand SO abgewandte ftingsohulter 56 bis 61 sowie eine radial außenliegende, dem Hülsenende 50 zugewandte Ringschulter 58a bis 61a aufweisen.
Der Isolierstoffring 65 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und weist etwa in-halber Breite einen radial nach sufisn ragenden Ringbund 64 *y£? wit dem er auf dem ringförmigen Absatz 49 der'Büchse 43 aufliegt. Das Hülsenende 48 ist zwischen dem Ringbund 64 und dem das Außengewinde 44 aufweisenden Endabschnitt der Buchse 43 gehalten. Oberhalb des Ringbundes 64 ist eine Ringschulter 63 gebildet, in die der Isolierstoffring 53 mit seinem in Fig. 3 nach unten ragenden Ringschenkel 62 ragt. Unterhalb des Ringbundes 66 hat der Isolierstoff ring 65 zunächst größere Dicke als oberhalb des JUngbundes. Der Isolierstoffring 65 verjüngt sich dann jedoch axial nach außen, indem die zugehörige Innenfläche 65a auf einem sich nach außen erweiterenden Kegelstumpf liegt.
Die Isolierstoffringe 53 bis 57, 65 sind in Radialrichtung formschlüssig miteinander verbunden. Hierzu wird zunächst der Isolierstoffring 65 in die zuvor in der Buchse 43 montierte Hülse 47 eingesetzt, bis sie die in Fig.3 dargestellte Lage einnimmt. Hierauf wird der Isolierstoffring 53 in die Hülse eingesetzt, bis sein einer Ringschenkel 62 auf dem Ringbund 64 des Isolierstoff ringes 65 aufliegt. Entsprechend liegen auch die Isolierstoffringe 54 bis' 56 mit ihren vom Hülsenende SO abgewandten Ringschenkeln 66 bis 68 auf den Ringschultern 58a bis 60a auf* Die weiter unten noch näher beschriebenen Kontaktringe 70 bis 72,76,77 werden dabei jeweils abwechselnd mit den Isolierstoffringen eingesetzt. Auf diese Weise kann eine Steckerbuchse mit der gewünschten Zahl von Kontaktringen einfach zusammengesetzt werden.
Der lnolieretoffring 56 let vom zylindrischen Mantel 69 des Xeolierstoffringes 57 umgeben. Der Mantel 69 liegt auf der 61a auf.
Die &idigr;«oilerstoffringe S3 bis 57,65 trennen Kontaktringe 70 bis 72,76»77 voneinander, die auf den den Hülsenende 50 zugewandten Stirnflächen 73 bis 75,76,79 der Isolierstoffringe 53 bis 57;65 aufliegen.
Die Isolierstoff ringe und Kentaktringe sind.- wie beim Stecker 1, baukastenartig zusammengesteckt und können dadurch einfach miteinander verbunden werden. Außerdem ist vorteilhaft, da&bgr; die Mehrzahl der Isolierstoffringe 53 bis 57 und all Kontaktringe 70 bis 72 und 76 /77 gleich ausgebildet sind.
Die Ausbildung der Kontaktringe soll nachfolgend anhand des Kontaktringes 76 erläutert werden. Wie der Axialschnitt in Fig. 3 zeigt, it»t der Kontaktring 76 U-förmig profiliert, wobei die Schenkel 80, 81 nach außen divergieren. Der Quersteg 82 des U-Profi!querschnittes verläuft in axialer Richtung . In montierter Lage liegen die Querstege 82 bis 86 der Kontaktringe 70 bis 72 und 76, 77 auf einem gedachten Zylindermantel, der innerhalb des Zylindermantels liegt, auf dem die inneren Ringflächen 87 bis 90 der Isolierstoffringe 53 bis 56 und 65 liegen. Die Kontaktringe 70 bis 72 und 76, 77 sind offen ausgebildet, so daß sie beim Einsetzen des Steckers 1 in die Steckerbuchse 2 radial geringfügig aufgeweitet werden können und dann mit Vorspannung an dem Rötttaktringen 4 bis &bgr; des Steckers anliegen. Hierbei liegen die Querstege 82 bis 86 der Kontäktringe 70 bis 72 und 76, 77 flächig an den Kontaktringen 4 bis 8 des Steckers an. Die Querstege 82 bis 86 sind jedoch um mindestens die Hälfte schmaler als die Kontaktringe 4 bis 8. Durch die
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flächige Anlage der Kont&ktrlnge dee Stecker« und der Steckerbuchse aneinander wird eine sichere Kontaktgabe gewährloietet. Infolge des Auflage- und Kontaktdruckes tritt beim Einstecken ,, des Steckers 1 in die Steckerbuchse 2 ein Selbstreinigungs- (■. Vorgang ein, bei dem etwaige Verschmutzungen, die beispiels-
weise durch Oxidation oder durch Fett infolge Berührung mit der Hand u.s.w. entstanden sein können, einwandfrei beseitige werden.
&iacgr;·. Die Kontaktringe 70 bis 72 und 76 , 77 der Steckerbuchse 2 haben sechseckigen Umriß, so daß die Kontaktringe bei eingestecktem Stecker mit ihren Eckbereichen an den Ring- '■ flächen 87 bis 90 der Isolierstoffringe 53 bis 56 und 65 : anliegen.Dadurch ist eine Verdrehsicherung der Kontaktringe 70 bis 72 und 76, 77 gegenüber den Isolierstoffringen gewährleistet, so daß sich die Kontaktringe beim Verdrehen des Steckers 1 innerhalb der Steckerbuchse 2 nicht mitdrehen. Durch die ringförmige Ausbildung der Kontaktringe ist gewährleistet, daß der Stecker innerhalb der S^.eckerbuchse in beiden Richtungen leicht gedreht werden kann, ohne daß dadurch die Kontaktierung bzw, der linienförmige und der flächige Kentakt zwischen den Kentaktringen von Stecker und Steckerbuchse beeinträchtigt wexden.
Die ü-förmige Profilierung der Kontaktringe 70 bis 72 und 76, 77 gewährleistet, daß sich der Stecker 1 leicht in die Steekerbnehse 2 einführen bzw. entsprechend leicht wieder aus ihr herauszieheä läßt, da die Mftgsetteäxäl 80,81 der Kontaktringe Einführschrägen bein Hineinstecken bzw. Herausziehen des Steckers aus der Steckerbuchse bilden. Außerdem wird durch die im Querschnitt U-fÖrmige Prof j &Ggr; _ang der Kontaktringe eine hohe Formstabilität und Versteifung der Kontaktringe erreicht.
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Jedem Kontaktring 70 bis 72, 76,77 ist jeweils ein Lötkontakt 91 bis 95 (Fig. 3, 4) zugeordnet, die wie die. Lötkontakte 26 bis 29 des Steckers 1 streifenartig ausgebildet sind und mit einem Ende 96 bis 100 über die Steckerbuchse 2 nach außen ragen.
Die anderen Enden, von denen nur das Ende 101 des Lötkontak- f t&3 91 erkennbar ist, sind nach innen gekrümmt und haben die gleiche Form wie die KontiJctringe 70 bis 72, 76, 77, in die sie zur Kontaktgabe formschlüssig ragen. Hierzu weisen die j entsprechenden Isolier stoff ringe 53 bis 57 ent- i
sprechende Durchtrittsöffnungen für die Enden 101 des jeweiligen Lötkontaktes auf. Die axial verlaufenden Lötkontakte 91 bis 95 mit ihren Enden 96 bis 100 liegen an den äußeren Ringflächsn 102 bis 106 der Isolierstoffringe 53 bis 56 und äw IsolieiÄbffringes -57 flächig an, da die Lötkontakte quer zu ihrer Längsrichtung entsprechend den Isolierstoffringen gekrümmt sind. Dadurch ist eine sichere Befestigung und genau definierte Lage der Lötkontakte gewährleistet.
Zur Abdichtung der Steckerbuchse 2 ist die Hülse 47 mit Abdicht- bzw. Ausschäummasse 107 abgedichtet, die in Höhe des Hülsenrandes 50 vorgesehen ist. Durch die Abdichtmasse 107 ragen die Lötkontakt· 91 bis 95 mit ihren Enden 96 bis 100 nach außen.

Claims (1)

  1. Büschel-Kontaktbau A 38 912/soi
    Bumiller-Zink GmbH & Co. <&igr; r k «too
    Kommanditgesellschaft Z^. &Ggr;&bgr;&Ogr;, lSÖÖ Lehrstraße 15
    Jungingen
    Ansprüche
    1. Steekerkupplung mit einem mehrpoligen Stecker, der
    mit axialem Abstand hintereinander liegende Kontaktteile, mit Lötkontakten und Isolierstoffteile aufweist, und mit einer zur Aufnahme des Steckers dienenden Steckerbuchse, die mit den Kontaktteilen des Steckers in Kontakt bringbare und Lötkontakte aufweisende Gegenkontaktteile hat, die in Isolierstoffteilen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß? die Isolierstoffteile (10 bis 14) des Steckers (1) jeweils mindestens eine umfangseitige Nut (15 bis 18) für die Kontaktteile (5 bis 8) aufweisen, und daß die Gegenkontaktteile (70 bis 72, 76,77) der Steckerbuchse (2) durch offene Ringteile gebildet sind.
    2. Steckerkupplung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerisolierstoffteile (10 bis 14) axial aneinanderliegen.
    3. Steckerkupplung nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß din umfangseitigen Nuten (15 bis 18) für die Steckerkontaktteile (10 bis 14) jeweils durch zwei otirnseitig offene Ausnehmungen (15a,15b;16a,16b;17a,17b;18a,18b) zweier aneinanderstossender Ieloerstoffteile (10 bis 14) gebildet sind.
    4. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet/ daß mindestens die mittleren Isolierstoffteile (11 bis 13) gleich ausgebildet sind.
    5. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß «die axiale ErStreckung der Isolierstoffteile (10 bis 14) etwa doppelt so groß ist wie die axiale Erstreckung der Steckerkontaktteii^ (4 bis 8).
    6. Steckerkupplung nach einem der Artsprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffteile (10 bis 14) mindestens eine Durchstecköffnung (35 bis 39) für die Lötkontakte (26 bis 29) aufweisen.
    7. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Kontaktteil einstückig mit einem stabförmige!! Mittelteil (9) des Steckers (1) ausgebildet ist, auf dem die Isolierstoffteile (10 bis
    14) angeordnet sind.
    8. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das
    eine endseitige Isolierstoffteil (14) ein im Innen- und Außondurchmesser verbreitertes Ende (19) hat.
    9. Steckerkupplung nach Anspruch H, dadurch gekennzeichnet, daß das erweiterte Ende (19) dee endseitigen Isolieretoffteiles (14) eine Aufnahmeöffnung (20) aufweist, die mit einer Abdichtmasse (21) gefüllt ist.
    10. Stetikerkupplung naoh einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekann ate lohnet, daß die Lötkontakte (26 bie 29) de· ßteokere (1) und/oder die Lötkentakte (91 bis 95) der fiteokerbuohee (2) durah gesonderte Teile gebildet sind.
    11. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötkontakte (26 bis 29)91 bis 95) streifenförmig ausgebildet sind ünä aus feusrslastischsm Material bestehen.
    Steckerkupplung nach einem der Ai ?prüche 1 bis 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß die freien, nach außen ragenden Enden (32) der Lötkontakte (26 hie 29) des Steckers (1) teilkreisförmig nach außen gebogene Lötfahnen bilden.
    13. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Kontaktteile (70 bis 72, 76, 77) der Steckerbuchse (2) radial nach innen verjüngen.
    14. Steckerkupplung nach Anspruch 13,dadurch gekennzeichnet,
    untereinander
    daß die/gleich ausgebildeten Kontaktteile (70 bis 72, 76,
    77) der Steckerbuchse (2) im Axialschnitt etwa U-Profil mit nach außen divergierenden Schenkeln (80, 81) haben.
    15. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötkontakte (91 bis 95) der Steckerbuchee (2) zwischen den Isolierstoffteilen (53 bis 57,6S) und einer sie aufnehmenden Hülse (47) angeordnet sind. .
    ■4<
    16. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 15/ dadurch gekennzeichnet, daß das eine endseitige Isolier» stoffteil (57) napfartig ausgebildet ist.
    17. Steckerkupplung nach Anspruch 15 oder 16,c dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende (50) der Hülse (47) mit einer Abdichtmasse (107) abgedichtet ist.
    18. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Lötkontakte (26 bis 29) des Steckers (1) und/oder die Lötkontakte (91 bis 95) der Steckerbuchse (2) mti einem Ende (30 bzw. 101) an dem entsprechenden Kontaktteil (4 bis 8 bzw. 70 bis 72,76,77) befestigt, vorzugsweise angelötet sind.
    19..Steckerkupplung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die einen Enden (101) der Lötkontakte (91 bis 95) der Steckerbuchse (2) etwa formschlüssig in den U-Profilquerschnitt der Kontaktteile (70 bis 72,76,77) der Steckerbuchse (2) ragen.
    20. Steckerkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktteile (70 bis 72,76,77) der Steckerbuchse (2) mit ihren Querstegen (82 bis 86) ganzflächig an den Kontaktteilen (4 bis 8) des Steckers (1) anliegen.
DE8802467U 1988-02-25 1988-02-25 Steckerkupplung Expired DE8802467U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8986017B2 (en) 2012-10-26 2015-03-24 Oasys Healthcare Corporation Rotatable electric coupling apparatus and method

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US8986017B2 (en) 2012-10-26 2015-03-24 Oasys Healthcare Corporation Rotatable electric coupling apparatus and method

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