DE856306C - Vorrichtung zur Trockenhaltung von Kaelteisolierungen - Google Patents

Vorrichtung zur Trockenhaltung von Kaelteisolierungen

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DE856306C
DE856306C DEA2578D DEA0002578D DE856306C DE 856306 C DE856306 C DE 856306C DE A2578 D DEA2578 D DE A2578D DE A0002578 D DEA0002578 D DE A0002578D DE 856306 C DE856306 C DE 856306C
Authority
DE
Germany
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insulation
pipe
air
tube
cold insulation
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Expired
Application number
DEA2578D
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Niemann
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ALFOL DYCKERHOFF
Original Assignee
ALFOL DYCKERHOFF
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25DREFRIGERATORS; COLD ROOMS; ICE-BOXES; COOLING OR FREEZING APPARATUS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F25D23/00General constructional features
    • F25D23/06Walls
    • F25D23/065Details
    • F25D23/068Arrangements for circulating fluids through the insulating material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Trockenhaltung von Kälteisolierungen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Trockenhaltung von Kälteisolierungen.
  • Es ist bekannt, daß die Isolierungen von Räumen, die eine tiefere Temperatur als die umgebende Luft besitzen, in ihrer Güte stark beeinträchtigt werden, wenn Warmluft von außen in die Isolierung eindringt und der in ihr enthaltene Wasserdampf beim Abkühlen in der Isolierung kondensiert. Abgesehen davon, daß die Durchfeuchtung die Isolierwirkung der Dämmstoffe erheblich herabsetzt, fallen feuchte Isolierstoffe mit der Zeit der Verrottung oder Fäulnis anheim.
  • Es liegen bereits Vorschläge vor, um diese Nachteile zu belieben und eine Kondensation von Wasserdampf innerhalb der Isolierungen zu vermeiden. Nach diesen VorschHigen wird die Außenhülle der Isolierung möglichst dicht ausgeführt, so daß ein unmittelbares Eindringen der Außenluft in die Isolierung möglichst verhindert wird. Weiterhin ist bei diesen Vorschlägen vorgesehen, daß gekühlte und dabei an Wasserdampf verarmte Luft an der Innenwand des Kühlraums in die Isolierung eingeleitet wird. Diese kalte Luft verdrängt infolge ihrer höheren Dichte die in der Isolierung vorhandene etwas wärmere Luft. Auf diese Weise ergibt sich ein Abfall in der relativen Luftfeuchtigkeit, «-elche derTaubildung innerhalb der Isolierung entgegenwirkt.
  • Man hat zu diesem Zweck ein senkrecht oder schräg aufwärts verlaufendes Rohr an der Kältequelle (Kältemaschine) vorbei und durch die Isolierung hindurch nach der Außenluft geführt. Das Rohr weist eine Krümmung oder Abzweigung auf, deren Ende an der Innenseite des Kühlraums in die Isolierung ausmündet. Am unteren Ende des Rohres bzw. an der tiefsten Stelle der Krümmung befindet sich eine weitere Öffnung, wo das unter dem Einfluß der Kältequelle aus der durch das Rohr fließenden Außenluft abgeschiedene Wasser herausfließt, um sich in einem Gefäß zu sammeln. Zwar wird bei dieser Bauweise die Bildung von Kondenswasser innerhalb der Isolierung weitgehend verhütet, doch können sich dabei dennoch Störungen ergeben. Wenn beispielsweise die Kältemaschine zwecks Abtauens des gebildeten Eises abgestellt wird, so kann es vorkommen, daß der mit der Außenluft eintretende Wasserdampf nicht ausreichend kondensiert wird, so daß dann in der Isolierung der Taupunkt überschritten wird. Außerdem kann es vorkommen, daß auf dem kurzen Kühlweg, der die Außenluft durchschreitet, eine Übersättigung an Wasserdampf eintritt, so daß dann erst ein Tauen innerhalb der Isolierung eintritt.
  • Außerdem erweist es sich für den Betrieb von ungeschulter Hand als bedenklich, daß die am unteren Ende des Rohres bzw. an dessen unterer Krümmung vorgesehene Öffnung stets durchWasser verschlossen sein muß; ist das hierfür vorgesehene Gefäß nicht gefüllt, so treten ungehemmt ständig Außenluftmengen in den Kühlraum ein.
  • NIan hat weiter von der Innenwand der Isolierung lZohre aufwärts in die Nähe der Kältequelle geführt. Da jedoch die absolut feuchteste Luft sich stets oben im Kühlraum in der Nähe der Kältequelle befindet, so kann es vorkommen, daß hierbei wieder an Wasserdampf übersättigte Luft in das Rohr eindringt und im Rohr oder gar, falls das Rohr kurz ist, innerhalb der Isolierung taut. Im Rohr gebildetes Kondenswasser fließt hierbei ebenfalls in die Isolierung hinein.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile vermieden und andere Vorteile erzielt, indem ein Rohr vom Inneren des Kühlraums aufwärts geführt wird und mit einem Ende in die Isolierung einmündet. Vorzugsweise befindet sich die untere Rohröffnung im unteren Teil des Kühlraums oder in der Nähe des Bodens in der Isolierung. Auf diese Weise gelangt lediglich solche Luft in das Rohr, die bereits einen größeren Teil des Kühlraums durchstrichen hat und hierbei Gelegenheit hatte, den Wasserdampf zii kondensieren. Falls dennoch gelegentlich eine Übersättigung an Wasserdampf eintritt, so kann derselbe in dem Rohr kondensieren, welches in seinem aufwärts geführten Teil eine entsprechende Länge aufweist. Weiterhin können zu diesem Zweck innerhalb des Rohres Rippen, Prallbleche oder ähnliche das Tauen auslösende und das Niederschlagen von Wasser fördernde Elemente vorgesehen sein.
  • Das im Rohr selbst gebildete Kondenswasser tropft in den Kühlraum ab und kann dort von einer Schale od. dgl. aufgefangen werden.
  • Ein weiterer, mit der Erfindung erzielbarer Vorteil besteht darin, daß der Kühlraum z. B. durch Ausspritzen gereinigt werden kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß Wasser in die Isolierung eindringt. Selbst wenn geringe Mengen Wasser dabei durch Zufall in das Rohr eindringen sollten, so laufen dieselben alsbald wieder ab. Im übrigen kann das in den Kühlraum hineinragende Rohrende als Öffnungen lediglich Schlitze oder enge Bohrungen aufweisen. Die Schlitze können paarweise einander gegenüberliegen, so daß auf einer Seite etwa eindringendes Spritzwasser gleich wieder auf der entgegengesetzten Seite durch die Öffnungen austreten kann. Eine zusätzliche Sicherung wird noch dadurch erreicht, daß die Lufteintrittsöffnungen gegen auftreffendes Spritzwasser .abgeschirmt sind.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Schnitt durch einen Kühlraum, der mit der Trockenhaltevorrichtung ausgestattet ist.
  • Fig.2 eine Ausführungsform der Trockenhaltevorrichtung, bei der das Steigrohr sich im Kühlraum befindet, Fig.3 eine andere Ausführungsform, bei der das Steigrohr im wesentlichen innerhall> der Isolierung eingeordnet ist.
  • In Fig. i bedeutet a einen Kühlraum, b die zugehörige Isolierung, c die innere, d die äußere Abdeckung der Isolierung. Mit e sind die Trockenhaltungsvorrichtungen gemäß der Erfindung bezeichnet. Die Anzahl der vorgesehenen Vorrichtungen richtet sich nach der Größe des Kälteraums. Es ist wesentlich, daß sämtliche Isolierräume über eine Trockenhaltevorrichtung mit dem Kühlraum in Verbindung stehen.
  • Bei der in der Fig.2 dargestellten Vorrichtung befindet sich das Steigrohre im Kühlraum a und ragt mit dem oberen offenen Ende lt in dieIsolierung, während das untere Ende g beispielsweise an der Kühlraumwand befestigt ist; f sind die Luftschlitze, durch die die gekühlte Luft aus dem unteren Teil des Kühlraums eintreten kann. Für den Abfluß etwa gebildeten ' Kondenswassers ist hier eine Entwässerungsöffnung i vorgesehen, welche jedoch auch entbehrt werden kann.
  • Bei der Vorrichtung gemäß Fig. 3 liegt das Steigrohre im wesentlichen innerhalb der Isolierung b und ragt nur mit seinem unteren Ende in den Kühlraum a hinein. Die Schutzkappe K dient einmal als mechanischer Schutz für das untere Rohrende, das anderenfalls durch Stoß leicht beschädigt werden könnte, und schirmt ferner die Luftschlitze gegen Spritzwasser ab.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen des dargestellten Erfindungsgegenstandes beschränkt. Sie hat Bedeutung für jegliches Isoliermaterial, insbesondere aber für die Isolierung mit blanken Metallblechen und -folien, bei der die einzelnen, dazwischenliegenden Luftschichten abwechselnd einmal unten und einmal oben miteinander in Verbindung stehen können, so daß sich innerhalb der Isolierung eine schlangenartig auf- und abwärts gerichtete Luftströmung ergibt.
  • Vorzugsweise ist die Einrichtung für solche Isolierummantelungen gedacht, die außen eine möglichst dichte Hülle aufweisen, doch weist sie auch ganz bestimmte Vorzüge in solchen Fällen auf, wo die _\ußenwand Öffnungen aufweist, sofern rur eben in irgendeiner Weise dafür Sorge getragen ist, claß .@ußenluft nicht unmittelbar in die Isolierung hineingelangen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t. Einrichtung zum Trockenhalten von Kälteisolierungett mit einem von gekühlter Luft durchflossenen und in die Isolierung einmündendem Ro11r, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr vom Inneren des Kühlraums aufwärts geführt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Rohres in dem unteren Teil des Kühlraums und vorzugsweise in der Nähe seines Bodens liegt. 3. Einrichtung nachAnspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rohr Rippen, Prallflächen od. dgl. angeordnet sind. I. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Öffnung .abgeschirmt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i bis .I, dadurch gekennzeichnet, daß an dem dem Kühlraum zugewendeten Rohrende enge Bohrungen oder Schlitze vorgesehen sind, welche vorzugsweise einander paarweise gegenüberliegen.
DEA2578D 1942-03-15 1942-03-15 Vorrichtung zur Trockenhaltung von Kaelteisolierungen Expired DE856306C (de)

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DE856306C true DE856306C (de) 1952-11-20

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