DE855467C - Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus hitzegehaerteter Kunstharzkomponente und vulkanisierter Weichkautschukkomponente - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus hitzegehaerteter Kunstharzkomponente und vulkanisierter Weichkautschukkomponente

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DE855467C
DE855467C DEN767A DEN0000767A DE855467C DE 855467 C DE855467 C DE 855467C DE N767 A DEN767 A DE N767A DE N0000767 A DEN0000767 A DE N0000767A DE 855467 C DE855467 C DE 855467C
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Germany
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soft rubber
synthetic resin
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heat
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DEN767A
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English (en)
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Friedrich Dr Diestelmeier
Ernst Dipl-Ing Koldehofe
Andreas Dr Nielsen
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NEW YORK HAMBURGER GUMMI WAARE
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NEW YORK HAMBURGER GUMMI WAARE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J5/00Manufacture of articles or shaped materials containing macromolecular substances
    • C08J5/12Bonding of a preformed macromolecular material to the same or other solid material such as metal, glass, leather, e.g. using adhesives

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  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus hitzegehärteter Kunstharzkomponente und vulkanisierter Weichkautschukkomponente I'ref.lstofte auf der Grundlage hitzehä rtbarer Kunstharze besitzen charakteristische Vorteile und auch Nachteile. Sie haben u. a. hervorragende Härte, Wärmefestigkeit und Lnlöslichkeit und lassen sich im Heißpreßverfahren verformen und härten wobei sich die gehärteten Teile heiß aus der Forte entnehmen lassen.
  • Andererseits lassen sich auch Nach@te-ile erkennen. So kann u. a. der ausgehärtete Preßstoff nicht durch Verschweißen, Auflösen oder Schmelzen wieder verändert oder verbunden werden. .auch durch ; Klebmittel verschiedenster Art läßt sich nachträglich nur sehr schwer ein Aufkleben auf andere @\lerkstoffe erzielen. Insbesondere ist die Möglichkeit einer Verbindung von vulkanisiertem Weichkautschuk mit derartigen Preßstoffen als außerordentlich schwierig bekannt; der gehärtete Preßstoff haftet an Vulkanisat überhaupt nicht.
  • Eine gewisse Verträglichkeit zwischen Weichkautschuk und Preßstoffen besteht im ungehärteten Zustand. Man kann z. B. in Phenolharzpreßstoffe gewisse synthetische Kautschukarten, insbesondere Acrylsäurenitrilpolyme,risate, einmischen.
  • Andererseits lassen sich gewisse nichtgehärtete Kunstharze auch in Weichkautschukmischungen einverleiben. Die Eigenschaften der so hergestellten Mischungen sind jedoch nicht befri"digend, da sie nicht die Vorteile jeder der beiden Werkstoffkomponenten, wie Härte, Unlöslichkeit der Kunstharzwerkstoffe einerseits; Weichheit, hohe Elastizität der Weichkautschukwerkstoffe andererseits besitzen.
  • In vielen Fällen werden jedoch Werkstücke verlangt, bei denen an verschiedenen Stellen des betreffenden Werkstückes die Eigenschaften jedes der beiden Werkstoffe möglichst ungeschmälert zur Geltung kommen. Die Lösung dieser Aufgabe erfordert eine feste Verbindung beider Werkstoffe zu einem einheitlichen Werkstück.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch mehrere Maßnahmen gelöst, deren Zusammenwirken den gewünschten Erfolg ergibt.
  • Diese Maßnahmen bestehen darin, daß man heim Aufbau der Weichkautschukmischu.ng Bestandteile verwendet, die mit nichtgehärteten Kunstharzen, als solche sind u. a. Phenoplaste, Aminoplaste, z. B. Melanine, zu nennen, verträglich sind. Als solche kommen namentlich gewisse Zusätze von synthetischen Kautschukarten, ferner an sich bekannte Füllstoffe in Betracht, die sowohl mit Kautschuk als auch mit den Kunstharzen verträglich sind.
  • Da man bei der Herstellung von Werkstücken darauf Wert legen muß, daß die zwei Werkstoffe jeweils an den Stellen bleiben, wo man sie anzuordnen wünscht, ist es'erforderlich, daß die Fließfähigkeit der Weichkautschukmischung so weit herabgesetzt wird, daß die Mischung zwar noch verformbar ist, aber nicht mehr wie eine Flüssigkeit sich beim Pressen regellos verteilt. Diese Bedingung wird durch eine teilweise Vernetzung in Form einer Anvulkanisation und Vorformung der Weichkautschukmischung erreicht. Die anvulkanisierte und vorgeformte Weichka.utschukmischung kann an der Stelle der Preßform angelegt werden, wo sie im fertigen Werkstück liegen soll. Sie läßt sich dann gemeinsam mit der Kunstharzpreßmischung, z. B. im Schnellpreßverfahren, verformen und aushärten. Hierbei wird die Ausvulkanisation vervollständigt, und es tritt eine innige Verbindung zwischen Preßstoff, sei es als Preßmasse sei es als Schichtstoff, und Kautschukmischung an der Grenzfläche ein.
  • Die Weichkautschukmischung kann künstlichen und bzw. oder natürlichen Kautschuk enthalten. Durch das Verfahren nach der Erfindung lassen sich Werkstücke mit kombinierten Eigenschaften herstellen. Zum Beispiel kann man Weichkautschuk durch nichtmetallische harte Einlagen, Auflagen und Unterlagen verstärken. Außerdem kann man Oberflächen mit Weichkautschukeigenschaften an vorbestimmten Stellen auf Gegenständen aus Preßstoffen anbringen, z. B. Dichtungsränder, Ausgleichsfugen und Reibbeläge.

Claims (1)

  1. PATFNTANSPRUCI1 Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus hitzegehärteter Kunstharzkomponente und vulkanisierter Weichkautschukkomponente, die fest miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Komponente aus vorgeformter anvulkanisierter Weichkautschukmischung,welche Bestandteile enthält, die mit den nicht ausgehärteten Kunstharzen verträglich sind, in innigem Kontakt mit einer Komponente aus Kunstharzpreßstoff ausformt und härtet beziehungsweise vulkanisiert.
DEN767A 1950-04-23 1950-04-23 Verfahren zur Herstellung von Gegenstaenden aus hitzegehaerteter Kunstharzkomponente und vulkanisierter Weichkautschukkomponente Expired DE855467C (de)

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