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Elektrischer Heizkörper Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen
Heizkörper .mit mehreren Heizrohren, in denen .die Heizwicklungen isoliert eingebettet
sind.
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Die Erfindung bezweckt, einen besonders zweckmäßigen Aufbau für einen
derartigen elektrischen Heizkörper zu schaffen und erreicht dies im wesentlichen
dadurch, daß die Heizrohre von einem zentralen Herzstück ausgehen und miteinander
eine mehrgängige Spirale bilden. Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ergibt
sich dann, wenn man eine dreigängige Spirale wählt. Den Heizrohren gibt man vorteilhaft
untereinander gleiche oder annähernd gleiche Heizleistungen. Das Herzstück hat mehrere
radiale Ansätze für den Anschluß der inneren Enden der spiraligen Heizrohre. Vorteilhaft
läßt man von dem Herzstück mehrere nach außen gerichtete Haltearme ausgehen, auf
denen die einzelnen Windungen der spiraligen Heizrohre aufliegen. Herzstück und
Haltearme können aus einem einzigen, durch Gießen hergestellten Körper bestehen.
Ferner kann das Herzstück mit einem Traufrand ausgestattet sein, der einen unter
ihm angeordneten Steckeranschluß gegen. das Eindringen von überkochender Flüssigkeit
schützt und auch den Innenrand einer unterhalb der Heizspirale angeordneten Strahlschüssel
umschließt.
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Die Erfindung wird im folgenden unter Hinweis auf ein in der Zeichnung
dargestelltes Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei sich weitere kennzeichnende
Merkmale ergeben werden. Es zeigt Fig. i eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel,
Fig.
2 einen senkrechten Schnitt .durch das Ausführungsbeispiel nach Linie 1-I in Fig:
r, Fig. 3 eine Einzelheit.
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20 ist ein zentrales Herzstück, welches von .drei in derselben Ebene
liegenden Rohrheizkörpern 21, 22, 23 nach Art einer dreigängigen Spirale umschlossen
ist. Die äußeren Enden der Rohrheizkörper enthalten die Enden 5 der Heizwicklung
4 lind des Rückleiters 6. .Die inneren Enden der Rohrheizkörper sind zu. den Ansätzen
25,:26, 27:des Herzstücks 2o bzw. in dessen Inneres hinein, und von dort zu einem
unterhalb angeordneten Stecker 32 geführt. Die Steckerstifte 33 des Steckers stellen
die elektrische Verbindung mit einem Steckersockel 34 her. Die neue Heizröhrenbauart
mit ihren in den Heizwicklungen 4 untergebrachten Rückleitern 6 ermöglicht eine
außerordentlich einfache Stromzuleitung von den Steckerstiften 33 zu den beiden
am inneren Ende jedes Rohrheizkörpers 21, 22, 23 herausragenden Drahtenden, da diese
beiden Enden des Heizleiters und des Rückleiters unmittelbar nebeneinander an den
Ansätzen 25, 26, 27 liegen und von .dort aus leicht in ,das Innere des Herzstücks
bzw. Steckers 32 hineingeführt werden können. Es ist also jegliche umständliche
Leitungsführung zu den entfernten ,Enden 4o der Rohrheizkörper 21, 22, 23 vermieden.
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Das Herzstück 2o hat an seinem äußeren Umfang einen Traufrand 35,
der den Stecker 32 gegen das Eindringen von herunterlaufender Kochflüssigkeit schützt.
Der Traufrand 35 umgreift zweckmäßig auch den hochgebogenen Innenrand 36 einer ringmuldenförmigen,
unterhalb der spiraligen Heizrohre 21, 22, 23 liegenden Strahlschüssel37. Die Ansätze
25, 26, 27 des Herzstücks 20, welche aus einem Stück mit dem Traufrand 35 hergestellt
sein können, haben radiale oder in anderer Form nach außen führende Verlängerungen
28, 29, 30, welche als Haltearme unter den einzelnen Windungen der Spirale liegen
und diese, wenn sie belastet sind, stützen. Die Haltearme 28, 29, 30 können
zweckmäßig aus einem Stück .mit den Ansätzen 25, 26, 27 und dem Herzstück 20 z.
B. durch Gießen hergestellt werden. Sie können aber auch seitlich am Herz stück
angeschweißt wenden. Zum Schutz des Steckers gegen zu hohe Erwärmung kann das Herzstück
auch mit einer metallischen ,Kappe überdeckt werden, die das Herzstück mit Spiel
übergreift und ein hohes Reflexionsvermögen hat.
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Die Aufteilung der Heizleistung auf drei einfache Spiralen hat noch
weitere wichtige Vorteile. Wählt man z. B. eine Heizleistung von insgesamt r 50o
Watt, so ergeben sich bei vollkommen gleichen Rohrheizkörpern 21, 22, 23 folgende
Schaltmöglichkeiten: 1500, 1000, 500, 250, 16o Watt. Würde nun die
Norm eine Heizstufe von beispielsweise etwa 300 Watt verlangen, so müßten
die Heizleiter grundsätzlich so ausgelegt werden, daß sie, hintereinandergeschaltet,
diese Leistung ermöglichen; erreichbar ist nun diese Leistung, wenn man zwei Spiralen
von r roo und 400 Watt wählt. Man hat dann folgende Schaltmöglichkeiten:
1500, 1100, 400, 300 Watt. Das bedingt jedoch einen unerwünscht
großen Sprung zwischen r roo und 400 Watt. Schwerer wiegt aber der Nachteil, daß
die eine Spirale mit r roo Watt ausgelegt und die andere Spirale, .die der Wärmeverteilung
wegen möglichst gleich lang .sein .sollen, maximal nur mit 400 Watt belastet ist.
Demgegenüber gestattet die dreigängige Spirale sowohl eine günstige Abstufung der
Heizleistungen zwischen den einzelnen Stufen als auch gleich lange Heizleiter bzw.
Heizrohre und bei jeder Heizstufe eine gleichmäßige Wärmeverteilung über die gesamte
Heizfläche.