DE8519680U1 - Einzugsvorrichtung - Google Patents
EinzugsvorrichtungInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H27/00—Special constructions, e.g. surface features, of feed or guide rollers for webs
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H2404/00—Parts for transporting or guiding the handled material
- B65H2404/10—Rollers
- B65H2404/13—Details of longitudinal profile
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- B65H2404/1316—Details of longitudinal profile shape stepped or grooved
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- Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)
- Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
Description
CONDUX-WERK, Herbert A. Merges GmbH & Co. KG Rodenbacher Chaussee 2, 6450 Hanau 11-Wolfgang
Einzugsvorrichtunq
Die Neuerung betrifft eine Einzugsvorrichtung mit einem parallel angeordneten Walzenpaar gleichen Durchmessers,
dessen synchron aber in entgegengesetzter Drehrichtung umlaufende Walzen einen Einzugsspalt begrenzen zum Einzug
von Platten, Bändern, Folien, Bahnen o.dgju- aus
unterschiedlichem Material und die mit einer besonders bearbeiteten Oberfläche ausgestattet sind, wobei mindestens
eine dieser Walzen pneumatisch zur anderen verstell- und andrückbar ist.
Eine solche Einzugsvorrichtung ist im Prospekt der Firma CONDUX-WERK, Herbert A. Merges GmbH & Co. KG, CS 300/400-4
CS 500/1400-6, Impressum 087520.060 CS H + M 9.0D, auf Seite 7 beschrieben.
Einzugsvorrichtungen der genannten Art werden insbesondere
zusammen mit Schneidgranulatoren verwendet, wenn diesen vorgenannte Güter zugeführt werden sollen, da
diese Güter nur mit Einzugsvorrichtungen störungsfrei aufzugeben sind.
Diese Einzugsvorrichtungen v/eisen jedoch insbesondere bei der Zuführung nur wenige my starker Folien verschiedene
Nachteile auf. Diese bestehen darin, daß Folienabrisse im
Gerät eintreten können und daß derartige Folien elektrostatisch aufgeladen nicht den Einzugsspalt verlassen,
sondern der Drührichtung einer Walze folgen und sich aufwickeln. Derartige Störungen beeinträchtigen den praktischen
Betrieb und führen zum Stillstand von Anlagen bis die Störung wieder beseitigt ist.
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Mit einer1 Einzugsvorrichtung entsprechend DBGm
85 09 154.5 werden vorstehende Nachteile vermieden.
Dieses Gerät ist jedoch von seinem Aufbau her verhältnismäßig aufwendig im Hinblick auf früher bekannt gewesene Einsugsvorrichtungen. Dieser Aufwand, der in aufgerauhten Walzenoberflächen, einer eingestochenen Wendelnut, einer Druckluftbedüsung des Austrittsspaltes und
sich über die gesamte Walzenlänge erstreckenden, abklappbaren Abstreifern besteht, hat eine bis dahin unerreichte Betriebssicherheit des Gerätes, insbesondere bei der Zuführung von Dünnfolien bewirkt. Die dem beschriebenen
Aufbau des Geräts entsprechende aufwendige Konstruktion findet zwangsläufig ihren Niederschlag in relativ hohen Herstellungskosten.
Dieses Gerät ist jedoch von seinem Aufbau her verhältnismäßig aufwendig im Hinblick auf früher bekannt gewesene Einsugsvorrichtungen. Dieser Aufwand, der in aufgerauhten Walzenoberflächen, einer eingestochenen Wendelnut, einer Druckluftbedüsung des Austrittsspaltes und
sich über die gesamte Walzenlänge erstreckenden, abklappbaren Abstreifern besteht, hat eine bis dahin unerreichte Betriebssicherheit des Gerätes, insbesondere bei der Zuführung von Dünnfolien bewirkt. Die dem beschriebenen
Aufbau des Geräts entsprechende aufwendige Konstruktion findet zwangsläufig ihren Niederschlag in relativ hohen Herstellungskosten.
Die Aufgabe der Neuerung besteht deshalb darin, eine
bei gleicher Brauchbarkeit technisch weniger aufwendige Einzugsvorrichtung zu schaffen.
Diese Aufgabe ist gemäß der Neuerung für Dünnfolien mit einer Vorrichtung der genannten Art gelost, die dadurch
gekennzeichnet ist, daß in die Walzen radiale Ringnuten eingestochen sind, die von stehengebliebenen Ringen des
Walzenkörpers begrenzt werden, wobei jeweils eine Ringnut der einen Walze einem Ring der anderen Walze gegenüberliegt
und wobei in Betriebsstellung der Achsabstand beider Walzen geringer als der Durchmesser einer Walze
ist, so daß die Ringe mit den Ringnuten kämmen.
ist, so daß die Ringe mit den Ringnuten kämmen.
In. weiterer Ausgestaltung der Neuerung entspricht der
freie Querschnitt einer Ringnut dem Querschnitt des gegenüberliegenden Rings.
freie Querschnitt einer Ringnut dem Querschnitt des gegenüberliegenden Rings.
In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Quer—
schnitte von Ringnut und Ring trapezförmig.
schnitte von Ringnut und Ring trapezförmig.
Weitere Einzelheitenf Merkmale Und Vorteile der Neuerung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines zeiehnerlsch dargestellten Ausführungsbeispiels»
Dieses stellt die Walzen der neuen Einzugsvörrichtung im Schnitt Und teilweise in Draufsicht dar.
Einer Einzugswalze 1 liegt eine andere Einzugswalze 2 parallel gegenüber. Die Einzugswalze 2 ist zur Einzugswalze 1 in an sich bekannter Weise, was zeichnerisch
nicht dargestellt ist, pneumatisch verstell- und andrückbar. In die Walze 1 sind trapezförmige Nuten 3 radial
eingestochen. Zwischen diesen Nuten befinden sich Ringe 5, die aus dem stehengebliebenen Material des Walzenkörpers
gebildet sind.
Diese Ausführungen gelten sinngemäß auch für Ringnuten und Ringe 6 der Einzugswalze 2.
Die Einzugswalzen 1 und 2 sind zueinander so angeordnet, daß jeweils einer Ringnut 3 der Einzugswalze 1 ein Ring
der Einzugswalze 2 und einem Ring 5 der Einzugswalze eine Ringnut 4 der Einzugswalze 2 gegenüberliegt.
In Betriebsstellung wird die Walze 2 zur Walze 1 derart verstellt, daß die Ringe 6 mit den Ringnuten 3 kämmen.
Die Funktion der neuen Einzugsvorrichtung ist wie folgt:
Bei laufenden, auseinandergefahrenen Einzugswalzen 1 und
2 wird ein Dünnfolienband in den zwischen beiden Einzugswalzen liegenden Spalt eingeführt, sodann die Einzugs-
walze 2 auf Anschlag gegen die Einzugswalze 1 gefahren. Hierbei wird das Dünnfolienband, welches wesentlich
breiter ist als die Einzugswalzen (z.B. Verhältnis 1:10), eingezogen und im Klemmsitz zwischen den Ringen 5 und
und Nuten 3 und 4 geführt und transportiert. Da sich das Dünnfolienband dem durch die Ringe 5,5 und Nuten 3, 4
wellenlinienförmig gebildeten Einzugsspalt anpaßt, wird es von seiner ursprünglichen Breite zusammengerafft auf
eine Breite, die den Einzugswalzen 1 und 2 entspricht.
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Durch diese Raffung und die dabei entstehenden · Paltstellen erhalt das Dünnfolienbänd eine ausreichende
Stabilität, die besondere Führungsmittel zum Weitertrans port in den Einzugsspalt eines nicht dargestellten, der
Einzugsvorrichtung nachgeordneten Schneidgranuiators überflüssig macht.
Durch das Fehlen derartiger Weiterleitungs- und Führungs einrichtungen, wie sie bei der oben beschriebenen Einzugsvorrichtung
für die Aufgabe von Dünnfolien erforderlich sind, wird die Einzugsvorrichtung gemäß der
Neuerung technisch von ihrer Konstruktion her wesentlich vereinfacht und ist dadurch in gleichem Maße preisgünstiger
herstellbar, ohne daß funktionell Nachteile eintreten.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Einzugswalzen gemäß der Neuerung wesentlich kürzer sein können
als bei bisher bekannten Einzugsvorrichtungen, da ihre Länge nicht in dem bisher erforderlichen Verhältnis von
der Folienbahnbreite abhängig ist.
Hanau 11-Wolfgang, den 21. Juni 1985
Pat.Abt. Wi/J
Claims (4)
1) Einzugsvorrichtung mit einem achsparallel angeordneten Walzenpaar gleichen Durchmessers, dessen synchron aber
in entgegengesetzter Richtung umlaufende Walzen einen Einzugsspalt begrenzen, zum Einzug von insbesondere
Dünnfolienbändern und -bahnen oder dergleichen, und die mit einer besonders bearbeiteten Oberfläche ausgestattet
sind, wobei mindestens eine der Walzen pneumatisch zur anderen verstell- und andrückbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in die Walzen (1,2) radiale Ringnuten (3,4) eingestochen
jind, die von stehengebliebenen Ringen (5,6) des Walzenkörpers begrenzt werden, wobei jeweils eine
Ringnut (3! einem Ring (6) und eine Ringnut (4) einem Ring (5) gegenüberliegt und wobei in Betriebsstellung
der Achsabstand der Walzen (1,2) geringer als der Durchmesser einer der Walzen (1,2) ist, so daß die
Ringe (5,6) mic den Ringnuten (3,4) kämmen.
2) Einzugsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der freie Querschnitt
der Ringnuten (3,4) trapezförmig ist.
3) Einzugsvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2 ,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (5,6) trapezförmigen Querschnitt haben.
4) Einzugsvorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet , daß der
freie Querschnitt einer Ringnut (3,4) dem Querschnitt eines Rings (5,6) entspricht.
Hanau 11-Wolfgang, den 21. Juni 1985 /Pät.Abt. Wi/J
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858519680 DE8519680U1 (de) | 1985-07-06 | 1985-07-06 | Einzugsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858519680 DE8519680U1 (de) | 1985-07-06 | 1985-07-06 | Einzugsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8519680U1 true DE8519680U1 (de) | 1985-08-22 |
Family
ID=6782897
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858519680 Expired DE8519680U1 (de) | 1985-07-06 | 1985-07-06 | Einzugsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8519680U1 (de) |
-
1985
- 1985-07-06 DE DE19858519680 patent/DE8519680U1/de not_active Expired
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