DE847707C - Fahrrad-Hilfsmotor-Anordnung - Google Patents

Fahrrad-Hilfsmotor-Anordnung

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DE847707C
DE847707C DEG5044A DEG0005044A DE847707C DE 847707 C DE847707 C DE 847707C DE G5044 A DEG5044 A DE G5044A DE G0005044 A DEG0005044 A DE G0005044A DE 847707 C DE847707 C DE 847707C
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DE
Germany
Prior art keywords
engine
rear wheel
arrangement according
cranks
bicycle auxiliary
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Expired
Application number
DEG5044A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Gnaedig
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Individual
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Individual
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE847707C publication Critical patent/DE847707C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M7/00Motorcycles characterised by position of motor or engine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Fahrrad -Hilfsmotor -Anordnung Fahrrad-Hilfsuiotoren hat man bisher vor dein Steuerrohr an der Vorderradgabel und am Lenker befestigt oder aber seitlich am Hinterrad montiert. Man hat auch dein Gepäckträger zur Aufnahme des Motors herangezogen. Diese Anordnungen befriedigen aber nicht.
  • Beim Einbau von Hilfsmotoren ist in erster Linie darauf zu achten, daß der Fahrer von demselben nicht beschmutzt wird. Die Lagerung vor dem Steuerrohr ist daher die denkbar tIngünstigste, denn altspritzendes 01, die Auspuffgase und Treibstottgetnischspritzer verschmutzen die Kleidung des Fahrer.
  • Fast ebenso gro@l.i sind die Nachteile, die die \nordnung hinter (lein Fahrer. seitlich am Hinterrad oder auf dem Gepäckträger finit sich bringt.
  • Bekanntlich hat das Hinterrad zwei Drittel des Fahrergewichtes zu tragen. Bei schweren Fahrern lockern sich daher infolge der zusätzlichen Belastung durch den Motor auch beständig die Speichen, und es kommt vor, daß sie platzen. Ganz besonders tritt der Übelstand zutage, wenn auf schlechten Straßen mit Gepäck gefahren werden muß. Aber nicht nur die Speichen werden überbeansprucht, sondern auch die Reifen leiden unter der l`.lterlastting.
  • Dieser Umstand zeigt die Unzulänglichkeit des Einbaue: atn Hinterrad. Dazu kommt noch, daß eine liiilierc. Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt \\ ird, wodurch zusätzlich wiederum eine höhere llcansliruchung eintritt. Außerdem wird die Kühlun' des Motors durch den vor dem Motor sitzenden Fahrer stark beeinträchtigt.
  • Die vorstehend beschriebenen Einbauten hat inan bisher gewählt, weil man bei der Unterbrin-`@ung de: Motors am Rahmen auf große Schwierigkeiten gestoßen ist. Der geringe Abstand der Beder Tretkurbeln zueinander lassen die 1L-1iterbringung der normalen llotorkonstruktit:nen. bei der auf der einen Seite des Motors der Scliwtingi-a<linagnet und auf der anderen Seite der .\ntri"b angeordnet ist, im unteren Rahmenteil nicht zti. lin oberen Teil des Rahmens gelagert verschmutzt er die Kleidung des Fahrers aber genau so wie der vor dem Steuerrohr angeordnete `I otor.
  • Außerdem ist die Durchführung eines Keilriemens zur Antriebsübertragung auf das Hinterrad bei dieser Anordnung wegen der nach vorn enger werdenden Hinterradga'beln unmöglich.
  • Die Erfindung soll diese Übelstände beheben. Angestrebt wird eine möglichst tiefe Lage des Motors, bei der das Vorderrad die Hauptlast trägt. \-on dieser Überlegung ausgehend wird vorgeschlagen, den -Motor im Raum zwischen dem vorderen Schutzblech und dem unteren Rahmenrohr und zum Teil zwischen den Bewegungsebenen der Tretkurbeln, mit seiner Kurbelwelle in Fahrtrichtung wei#eind, derart anzuordnen, daß der auf dem v orderen Kurbelwellenzapfen angeordnete Schwungradinagnet vor dem von den Tretkurbeln bestrichenen Raum liegt.
  • Der Einbau des Motors an dieser Stelle gestattet eine sehr tiefe Lagerung des -Motoraggregates und die Gefahr des Verschmutzens der Fahrerkleidung ist nur noch sehr gering. Um dieganz zu beseitigen, kann nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung der Zylinder nicht in der üblichen Art stehend, sondern hängend angeordnet \\-erden, wodurch die ölwerfenden "feile, wie Vergaser und Auspuff, noch tiefer zu liegen kommen.
  • Der für diese kleinen Motoren aus Billigkeitsgriinden verwendete Schwungradmagnet, der so breit ist, daß er allein fast den ganzen Raum zwischen den Tretkurbeln ausfüllt, sitzt nach der erfindungsgemäßen Anordnung so weit vorn, daß er aus denn von den Tretkurbeln und Pedalen bestrichenen Raum heraustritt, während der Motor mit dem Getriebe dazwischenliegt.
  • l)a ein vorn Motor zum Hinterrad laufender Keilriemen, direkt geführt, unter Umständen das Fahrradgetriebe und die , untere Hiiiterradgabel schneiden würde, kann eine Riemenspatinrolle oberhalb des letzteren dicht vor der Riemenscheibe an der Hinterradnalx angeordnet werden. Dadurch entsteht im Riemenzug eine Schleife, die Kreuzung des Keilriemens mit dem Rahmenrohr erfolgt aber an einer Stelle, an der für den Durchgang geiiiigend Platz vorhanden ist.
  • Wichtig ist, daß das Fahrrad beim :\usfall des \1()toirs genau soi leicht läuft wie ein lad ()liiie Hilfsmotor. Deswegen kann nach weiterer Ausbildung der Erfindun,- die, liiiitei-e l,,icinenscheihe finit dem Hinterrad durch eine lösbare Kupplung verbunden werden.
  • In der Zeichnung veranschaulicht Fig. a ein Fahrrad mit eingebauter konil>letter INfsinotoranlage unter \Veglassung des Tretkurbelgetriebes finit Kettenrindern und Kette: Fig. b zeigt die Lage des Jl()tor<t"gregates, von oben gesehen, zwischen dein l@ewe@ungselxnen der Tretkurbeln unter \Ve@lassung des vorderr@n Rahnienrohres und des Sattelstiitzrohres sowie der \lotorbefestigung tind des @l@>t<@rzulicliiir:: F ig. c zeigt ein Ausführungsbeispiel der Kupplung ain Hinterrad im Schiritt.
  • In Fig. a sind mit i das vordere Schutzblech, finit 2 das untere Rahmenrohr, mit 3 die untere 1 lintergaliel und mit 4 in strichpunktierterLinie die von den "Tretkurbeln hestrichene F1<iclie bezeichnet, mit 5 der Motor, mit 6 der auf denn vorderen Kurb(--lwellenaclisstunimel befestigte Schwungradmagnet, mit 7 das Getriebe, welches in seinem hinteren Teil die eine Hälfte einer Rohrschelle trägt, und mit 8 die Befestigung, die in ihrem vorderen Teil die andere Hälfte den- Rohrschelle bildet, finit der das Motoraggregat am Rahmen verschraubt ist und wclclies finit seinem hinteren Ende das Sattelstützrolir umfaßt und dadurch das Motoraggregat gegen seitliches Verdrehen sichert. 9 ist der \-crgascr, io die Ausputtanlage, i i der durch eine strichpunktierte Linie dargestellte Keilriemen, 12 die hintere Keilriemenscheibe, und 13 zeigt die an sich bekannte Riemenspanirolle, die durch eine Torsiotisfeder betätigt wird.
  • In Fig. b sind finit 14 die Abtriebsriemenscheibe des Motors, mit 15 das Tretlagergehäuse, mit 16 und 16a die Tretkurbeln, mit 17 die auf dem Kettenrad aufgelegte Fahrradkette und mit 18 das Pedal bezeichnet.
  • In Fig. c sind i9 die llinterradnal)e, 2o die abenachse, 21 die Speichen, an welcher die hintere äußere Kupplungsscheibe 22 verschraubt ist, die die hülsenartigen Muttern 23, die zum Spannen der Kupplungsfedern dienen, trägt. 24 ist die mittlere Kupplungsscheibe, die außen die Keilriemenscheibe 12 trägt und innen als Kugelring ausgebildet ist und die auf einem ringförmigen Ansatz der hinteren Kupplungsscheibe unter Zwischenschaltung von Kugeln läuft, sobald ausgekuppelt wird. -Mit 25 sind die Kupplungskorken, mit 26 die äußere Kupplungsscheibe, mit 27 die Federtöpfe, mit 28 die Kupplungsfedern und mit 29 die federnden Spannbolzen bezeichnet.
  • Der Auskupplungsvorgang erfolgt durch ein mehrfaches Steilgewinde. Zu diesem Zweck ist auf dein Gabelende3o der unteren ll;nteri-adgabel ein Außengewindestück 31, welches finit zwei Nuten versehen ist, aufgescliobcn. Die darauf laufende Mutter 32 trägt den Helwl 33 und auf der Gegenseite einen Flansch, der unter Zwischenschaltung von Kugeln die vordere äußere Kupplungsscheibe abhebt, solhald (1111-c1 dein llC1Wl 33 die Mutter abgesclirauht wird. Damit ist die mittlereKupplungssclieil>c mit der Riemenfelge frei und läuft leer.
  • Die Betätigung des Kupplungshebels erfolgt in an sich bekannter Weise vermittels Bowdenzug voni Lenker aus.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fahrrad-Hilfsmotor-Anordnung, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor im Raum zwischen dem vorderen Schutzblech und dem unteren Rahmenrohr und zum Teil zwischen den 13ewegungse'benen der Tretkurbeln, mit seiner Kurbelwelle in Fahrtrichtung weisend, derart angeordnet ist, daß der auf dem vorderen Kurl>elwellenzapfen angeordnete Schwungradmagnet vor den von den Tretkurbeln bestrichenen Raum zu liegen kommt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorzylinder hängend am Motorgehäuse angeordnet ist.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine den zur Antriebsübertragung auf das Hinterrad dienenden Keilriemen spannende Rolle oberhalb der unteren Hinterradgabel, und zwar kurz vor der hinteren Riemenscheibe angeordnet ist.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Riemen'scheibe mit dem Hinterrad durch eine lösbare Kupplung verbunden ist.
DEG5044A 1951-01-19 1951-01-19 Fahrrad-Hilfsmotor-Anordnung Expired DE847707C (de)

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DE (1) DE847707C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952329C (de) * 1953-06-23 1956-11-15 Zuendapp Werke G M B H Zweigwe Halterung fuer Hifsmotoren an Fahrraedern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE952329C (de) * 1953-06-23 1956-11-15 Zuendapp Werke G M B H Zweigwe Halterung fuer Hifsmotoren an Fahrraedern

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