DE844503C - Verfahren zur Herstellung von auf chemischem Wege optisch verguetbaren Glaesern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von auf chemischem Wege optisch verguetbaren Glaesern

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DE844503C
DE844503C DEO674D DEO0000674D DE844503C DE 844503 C DE844503 C DE 844503C DE O674 D DEO674 D DE O674D DE O0000674 D DEO0000674 D DE O0000674D DE 844503 C DE844503 C DE 844503C
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DE
Germany
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glasses
glass
optically
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production
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Expired
Application number
DEO674D
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English (en)
Inventor
Ludwig Dipl-Ing Franz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
Original Assignee
Optische Werke CA Steinheil Soehne GmbH
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C15/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by etching

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von auf chemischem Wege optisch vergütbaren Gläsern Gegenstand der Erfindung sind neue bzw. verbesserte Gläser, die infolge zweckmäßiger Zusammensetzung besonders gut für die Zwecke der optischen Vergütung auf chemischem Wege geeigriet sind.
  • Bekanntlich versteht rnan unter optisch vergüteten Gläsern solche, die infolge geeigneter Maßnahmen Oberflächen mit verringerter Reflexion besitzen. Die Reflexionserscheinung ist nämlich, so wertvoll sie an sich ist, da wir durch sie in erster Linie Kenntnis von den uns umgebenden Objekten erhalten, in manchen Fällen recht unerwünscht. So bemüht sich die optische Industrie seit langem, z. B. die Reflexion an den Oberflächen der Linsen, aus denen Objektive zusammengesetzt werden, zu vermindern, wodurch die Möglichkeit gegeben wird, die Lichtdurchlässigkeit dieser Objektive unter Umständen bis auf das Doppelte zu erhöhen und das durch mehrfache Reflexionen entstandene, sehr unerwünschte Streulicht auf einen praktisch nicht mehr störenden Betrag herabzusetzen. Sehr unangenehm machen sich z. B. auch die reflektierenden Oberflächen von Flachgläsern, wie Schaufenstergläsern, bemerkbar, da die Auslagegegenstände, die sich hinter der Scheibe befinden, häufig gar nicht oder nur schlecht zu erkennen sind.
  • Zur Vermeidung dieser schädlichen Reflexionen sind mehrere Verfahren bekanntgeworden. So wurde, ausgehend von der Fresnelschen Formel für die Intensität des reflektierten Lichtes in .Al>häncligkeit vom Brechungsindex bzw. auf der Grundlage interferenz-physikalischer Überlegungen, vorgeschlagen, durch Aufbringen von Schichten geeigneten Materials auf die reflektierenden Teile die Intensität (ges reflektierten Lichtes herabzusetzen. Die Erzeugung dieser Schichten kann u. a. durch Überziehen (ges Glases mit Filmen aus einem :Material mit möglichst kleinem Brechungsindex oder durch Aufdampfen von dünnen Schichten z. B. aus Alkälißuoriden erfolgen.
  • Diese aufgetragenen Schichten besitzen jedoch Nachteile, denn ihre mechanische Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit ist nur gering. Ferner ist ihre Herstellung technisch nicht einfach, (la das Aufdampfen z. 13. im Vakuum vorgenommen wer(leit muß.
  • Weiterhin ist ein Verfahren bekannt, das in einer chemischen Behandlung der Oberflächen der Gläser besteht. Die Gläser werden durch Herauslösen löslicher Bestandteile auf chemischem Wege in einer Oberflächenschicht mit einer Dicke von etwa 1/1 Wellenlänge (ges hindurchgehenden Lichtes optisch dünner g -niacht, so daß die an den Grenzflächen der so gebil(eten neuen Oberflächenschicht entstehen-Z, reflektierten Strahlen durch Interferenz- zur Auslö schung kommen. Das chemische Verfahren, (las einen wertvollen Bestandteil der optischen Vergütungstechnik bildet und das älteste bekannte Verfahren darstellt, ist auf Gläser beschränkt, die von vornherein lösliche Bestandteile enthalten, und kommt daher heute im wesentlichen nur für Gläser in Frage, wie sie z. B. vom rechnenden Optiker für die Konstruktion optischer Geräte benötigt werden. 1)iese Gläser sind nämlich mit den verschiedensten Eigenschaften erschmolzen worden. So besitzen eiii.ige ein besonders hohes Brechungsvermögen oder, z. 13. für die "Zwecke der Spektroskopie, eine besonders hohe Dispersion, andere besitzen eine bestimmte spektrale Durchlässigkeitsverteilung usw. Infolge dieser mannigfachen Zweckbestimmung besitzen diese Gläser auch ganz verschiedene Zusammensetzungen, so daß es nicht verwunderlich ist, wenn unter ihriieti auch einige sind, die einer chemischen Behandlung für die Zwecke der optischen Vergütung mehr oder weniger zugänglich sind. Diese ihre Zusammensetzung ist jedoch vom Standpunkt der optischen Vergütungstechnik betrachtet eine rein zufällige und außerhalb der optischen Vergütungstechnik auch gar nicht erwünscht, da derartige Gläser gewöhnlich nicht korrosionsbeständig sind. Da man andererseits auch gar keine allgemeinen auf wissenschaftlicher Basis beruhenden Richtlinien für (iie 13@eurteilung von Gläsern in Hinsicht auf ihre Vergiftung hatte oder gar allgemein gültige Regeln und formelmäßige Beziehungen über die zwecki' . ige Zusammensetzung zu erschmelzender Gläser, i 'i fi so fehlt praktisch gesprochen bis heute das Aus-
    gangsmaterial, das die optische Vergiftungstechnik
    zur Ausübung ihrer \"erfahren beniitigt, nämlich auf.
    chemischem Wege vergiitl)ares Glas.
    An dieser Stelle greift (lie vorliegende Erfindung,
    ein, indem sie die Schaflttiig von vergütungstech-
    nisch brauchbarem Ausgangsmaterial erniiiglicht,
    also von Gläsern mit iitt(n. bestiininten chemischen
    Eigenschaften.
    Sie besteht darin, (1a1:3 bzw. Ilohlgläse r
    und für optische Z\\-ecke geeignete Gläser ei-scliniol-
    zen werden, die ein chemisch herausliisbares Oxy(1,
    wie z. B. ein Oxyd (ier l:lenientc Al, 13a, Zii, Sb, As,
    Cd, Pb, Na, K usw., in einem Betrag von wenigstens
    io his höchstens 48 Molprozent oller mehrere solcher
    herauslösbarei- Oxyde in einem Gesaintlxtrag von
    io bis 48 Molprozent entlialteii.
    Die Auffindung dieser treuen [.ehre gelang; im
    wesentlichen auf (rund folgender (`1>erlegungen
    (Schröder, H., ZS. techn. I'l1vsik, 22, 19.41, 38):
    Ist bei einem Glas (gei- Gehalt a11 löslichen Oxyden
    bekannt, so läßt sich (lie t\n(lerung (les Brechungs-
    index n durch Lösung (lieser Bestandteile an der
    Oberfläche und damit (lie \-rrgiitl)arkeit rin voraus
    abschätzen. Nach (lcin I.cireiitz-1_(>renzschen Gesetz
    verhalten sich nämlich die Refraktionen R = n --`--
    n= + i
    wie die Quotienten aus Dichte s tind 3,folektilar-
    gewicht :hl. Enthält also eiii Glas von inittlercin
    :\Iolekulargewiclit ,1l = a, .Il 1 + a,.1/.= -i- . . . (a, a .., . . .
    Molbrüche) p, Gewichtsteile bzw. ai Molprozente
    lösliches Oxyd, so ist nach (ler Lösung in der
    Schicht die Dichte S = (i -- p) s nn(i (11e Refraktio11
    M ist das inittlei-e Molekulargewicht der Schicht nach Entfernung der 1>eti-efteii(leii Oxyde, )r ihr mittlerer 13reclitin;gsin(lex.
  • I-lieraus wird
    Die Erniedrigung (ges 13i-eclitingsindex in der
    Oberfläche ist daher außer von (1<r llenge des Ge-
    lösten nur noch abhiingig von R und (lamit vom tir-
    sprünglichen 13rechungsin(l@ex )i. _\lit Hilfe (fieser
    Funktion n (a,) kann man unter Heranziehung von
    Iri,terferenzl>etraclittingc#n (lie maximale spektrale
    Durchlässigkeit I)",.,.,. 111i(1 somit (gen t\tisdruck für
    die relative Vergütung
    berechnen (."1 D,@"@ = maximale spektrale Durchlässigkeitserhöhung. 1)" = Durchlässigkeit ini Ausgangszustand). Dann zeigt sich, (laß(@@,)"",,,rgegena, aufgetragen nahezu unabhängig von ii, (lern Brechungsindex des unveränderten Ausgangsmaterials, wird. Diese Kurve ist in (ler Abbil(hing gezeichnet. Sie stellt eine ganz allgemeine Beziehung, dar, die für alle Gläser, gleich welcher Zusammensetzung, gültig ist.
  • Die Ausdeutung dieser theoretischen Ergebnisse in `'erb» lidung mit experimentellen Befunden gilt nun in Hinsicht auf die Vergütungstechnik die M(>glichkeit, zu den neuen Vorschriften gemäß der Erfindung zti gelangen, d. 1i. also ganz bestimmte Aussagen über die zweckmäßige Größe der Beimengungen zu machen und wie weit man maximal überhaupt mit der Vergütung bei diesen bestimmten BeimengUngetl kommen kann. So läßt sich, wie im, folgenden noch im einzelnen dargelegt werden wird, durch Aufteilung der .\bbildung ein Gebiet abgrenzen, das 111111 die vergüttitigstechtlisch gegebenen Möglichkeiten in sich einschließt als Stimme all der theoretischen und praktischen Erfahrungen, die sich bisher ergaben. "\nalog zu anderen Verhältnissen möge dieses Gebiet mit Vergütungsfläche bezeichnet werden.
  • Nachdem inan nämlich infolge obiger Berechnung zur Darstellung der in der Abbildung gezeichneten Kurve gekommen ist, erkennt man ganz allgemein, dal3 es unzweckmäßig ist, die Beimengungen herauslösbarer Stoffe in einem Gesamtbetrage von weniger als co \lolprozent zti bemessen. In diesem Fall würde nämlich kein Weg mehr offenstehen, um auf chemiscliein \\'ege zu brauchbaren Vergütungswerten zu kommen; denn es wäre verfehlt, etwa mittels irgendwelcher chemischen Agenzien weitere Bestandteile aus denn Glas herauszulösen, da hierdurch allenfalls z. 13. (las SI O,-Gerüst des Glases abg<#hatit würde, so <laß es zu einer Zerstörung der Vergütungsschicht, d.h. zu einerVerschlechterungder \'ei-giitungswerte käme. Man' kann daher in der Abhildung das links von derOrdinate,die zu diesem als untere Grenze der Beimengung zweckmäßig befundetienWerte gehört, liegende Gebiet als vergütungstechnisch unbrauchbar bezeichnen und in der Abbildung durchSchraffierunghervorheben. DadieUnterschreitungdieses bei coMolprozenterhaltenenVergütungswertes natürlich keinen Sinn hat, wenn sich die Beimengung innerhalb der durch die Erfindung festgelegten Grenzen hält, so kaiirr man durch obigen \'ei-gütungswert eine Parallele zur Abszisse ziehen und (las unterhalt> dieser Grenzlinie liegende Gebiet ebenfalls als technisch nicht brauchbar bezeichnen, also gleichfalls schraffieren. Andererseits kann die obere für zweckmäßig befundene Grenze mit insgesamt etwa 48 Molprozent festgelegt werden. In der Allbildung wurde daher das rechts von der zugehörigen Ordinate liegende Gebiet im obigen Sinne schraffiert. 1)ie Abbildung zeigt nämlich, daß die Vergütungskurve schließlich bei größeren Beiinengungen in ein flaches Maximum übergeht, um da lrn bei noch größeren Werten wieder abzusinken. P aller steht hei größeren Beträgen der 13eimengungell schließlich der Gewinn an Vergiftung in keinem \@t@i-liältnis zu dem Aufwand an herauslösbaren 1Iatcrialien, bis sogar schließlich bei noch höheren Bedie Vergütung all sich schon wieder zu kk#inecen Werten übergeht. Entscheidend aber ist, dal3 die Glasstrilktur des üliriggeliliel>c#necL'Materialgeriistes in Frage gestellt wäre, wenn die :Menge des Herausgelösten einen gewissen Betrag überschreitet, so daß also Durchsichtigkeit und vor allein die Festigkeit der ausgelaugten Materialschichten in sich sowie auch ihr Zusammenhalt mit den unveränderten Materialschichten nicht mehr gewährleistet werden könnte.
  • Bedenkt man noch, d'aß die in der Abbildung dargestellte Kurve, natürlich innerhalb der Genauigkeitsgrenze, die ihr auf Grund obiger Ableitung zukommt, den jeweilig für eine bestimmte Gesamtbeitnengung möglichen maximalen Vergütungswert kennzeichnet, so gehört auch noch der oberhalb der Kurve liegende Teil mit zu den nicht erreichbaren Gebieten. Auch hier würde etwa die Verwelidung besonders stark wirkender Chemikalien höchstens die Wirkung des Abbaues des unlöslichen Materialgerüstes besitzen, also zu einer Zerstörung der Vergütungsschicht führen, da das im Sinne der Vergü tungstechnik Herauslösbare schon als herausgelöst an lnenommen wurde. Das Gebiet oberhalb der- Kurve muß also ebenfalls schraffiert werden. So kommt man erfindungsgemäß zur Vergütungsfläche, innerhalb deren die vergütungstechnisch brauchbaren Möglichkeiten liegen.
  • Auf Grund dieser neuen Lehre ist man also in der Lage, beim Erschmelzen von Gläsern, die die Eigenschaft Nahen sollen, chemisch vergiitbar zu sein, von vornherein planvoll vorzugehen und die Zusammensetzung des Rohmaterials bzw. der Gläser auf Grund zahlenmäßig festgelegter Vorschriften optimal zu tcemessen.
  • Darüber hinaus ergibt sich noch die Möglichkeit, bei eitlem vorhandenen, an sich für einen ganz anderen Zweck erschmolzenen Glase auf Grund seiner bekannten Zusammensetzung beurteilen zu können, ob es in die Vergütungsfläche der Abbildung fällt, mit anderen Worten, ob es überhaupt sinnvoll erscheint, das Glas auf chemischem Wege optisch zti vergüten. Da ferner das anzuwendende chemische `'erfahren sich ganz nach der Zusammensetzung des zu vergütenden Glases richtet, so hat man auch eine einfache Kontrolle dafür, ob das angewandte chemische Verfahren überhaupt geeignet ist, indem man feststellt, ob der erhaltene Vergütungswert in die Nähe der oberen Begrenzung der Vergütungsfläche fällt, da hier die maximal erreichbaren Werte gemäß der Ableitung der Vergütungskurve liegen; denn es ist klar, daß der Gebietsstreifen in der Nähe der Kurve den wertvollsten Bereich der Vergütungsfläche darstellt.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, claß diese Vergütungsfläche ganz allgemeine Gültigkeit besitzt, und zwar für alle Glassorten und denkbaren ZusaminenSetzungen. .
  • Insgesamt hat man also auf Grund dieser neuen Lehre erstmalig die Möglichkeit, von vornherein ganz bestimmte Aussagen darüber zu machen, in welcher mengenmäßigen Zusammensetzung die Gläser zu erschmelzen sind, damit man Gläser mit der gewünschten Eigenschaft erhält, nämlich auf cheinischeinWeg optisch vergütbar und auf (rund der nach der \''ergiitutig erfolgenden Wärmebehandlung auch völlig korrosionsbeständig und mechanisch schwer angreifbar zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von auf chemischem Weg optisch vergütbaren Gläsern, dadurch gekennzeichnet, daB Gläser erschmolzen werden, die ein chemisch herauslösbares Oxyd, wie z. B. ein Oxyd der Elemente Aluminium, Barium, Zink, Blei, Natrium, Kalium, Antimon, Arsen, Kadmium usw., in einem Betrag von wenigstens.ro bis höchstens 48 Molprozent oder mehreren solcher herauslösbarer Oxyde in einem Gesamtbetrag von 1o bis 48 Molprozent enthalten.
DEO674D 1941-07-20 1941-07-20 Verfahren zur Herstellung von auf chemischem Wege optisch verguetbaren Glaesern Expired DE844503C (de)

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