DE838722C - Vorrichtung zum Destillieren von Seewasser - Google Patents

Vorrichtung zum Destillieren von Seewasser

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DE838722C
DE838722C DEA11032A DEA0011032A DE838722C DE 838722 C DE838722 C DE 838722C DE A11032 A DEA11032 A DE A11032A DE A0011032 A DEA0011032 A DE A0011032A DE 838722 C DE838722 C DE 838722C
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DE
Germany
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water
sea water
sea
condenser
relaxed
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Expired
Application number
DEA11032A
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English (en)
Inventor
Sergius V Le Juge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Atlas Werke AG
Original Assignee
Atlas Werke AG
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Publication date
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Publication of DE838722C publication Critical patent/DE838722C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/02Treatment of water, waste water, or sewage by heating
    • C02F1/04Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation
    • C02F1/14Treatment of water, waste water, or sewage by heating by distillation or evaporation using solar energy
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A20/00Water conservation; Efficient water supply; Efficient water use
    • Y02A20/20Controlling water pollution; Waste water treatment
    • Y02A20/208Off-grid powered water treatment
    • Y02A20/212Solar-powered wastewater sewage treatment, e.g. spray evaporation

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  • Heat Treatment Of Water, Waste Water Or Sewage (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, zur Erzeugung von Trinkwasser an heißen Küsten die Sonnenwärme nutzbar zu machen. Es ist bekannt, die Sonnenwärme zur Krafterzeugung nach der Weise eines Dampfkraftwerkes zu benutzen. Da sich aber mit der Sonnenwärme nur geringe Dampfdrücke erzielen lassen, ergeben sich außergewöhnlich große Querschnitte in den Dampfturbinen und ein geringer Wirkungsgrad. Für die Ausnutzung der Sonnenwärme zum einfachen Destillieren von Seewasser dagegen entfallen die meisten dieser Schwierigkeiten, 'da von dem erzeugten Brüden keine Arbeitsleistung gefordert wird.
  • Die Destillieranlage gemäß der Erfindung ist so ausgebildet, daß das Seewasser in einem der Sonnenbestrahlung ausgesetzten Rohrsystem erwärmt und sodann einem Entspanner zugeführt wird, in dem es sich durch die Brüdenabgabe wieder abkühlt. Der entwickelte Brüden wird in einem Destillierkondensator durch kaltes, aus größerer Tiefe entnommenes Seewasser niedergeschlagen. Das entspannte Seewasser kann ins Meer zurückgeführt werden. Vorteilhafter wird es im Kreislauf umgewälzt, wobei nur ein Teil des entspannten Wassers als Lauge über Bord gedrückt und die Umwälzmenge aus dem ablaufenden Kühlwasser des Kondensators ergänzt wird.
  • Die Erfindung sei an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt Abb. i eine Destilliervorrichtung für heiße Küsten, in Durchlaufschaltung, A bb.2 eine Destilliervorrichtung in Umwälzschaltung.
  • Die gesamte Destilliervorrichtung wird von einem Prahm, vorzugsweise zwei- oder mehrteilig, getragen. Durch eine Pumpe i wird Seewasser der Wasseroberfläche, das durch Sonnenbestrahlung z. 13. schon auf 30° C erwärmt worden ist, durch ein der Sonnenbestrahlung ausgesetztes Rohrsystem 2 in einen Entspanner 3 gefördert. In dem Rohrsystem 2 wird das Seewasser von 3o auf 50° erwärmt und im Entspanner 3 durch Brüdenabgabe wieder auf 3o° abgekühlt. Das Wasser läuft aus dem Entspanner durch ein manometrisches Fallrohr ,4 ins Meer zurück. Der im Entspanner entwickelte Brüden wird in einem Destillierkondensator 5 niedergeschlagen, dem Seewasser durch eine Pumpe 6 aus größerer Tiefe mit z. B. i5° C als Kühlmittel zugeführt wird. Eine dritte Pumpe 7 fördert das Destillat aus dem Kondensator 5 in einen Sammelbehälter 8, der sich im Prahm befindet. Zur Entlüftung des Kondensators 5 kann ein Wasserstrahlluftsauger 9 verwendet werden, der von einer Druckerhöhungspumpe io, mit der Kühlwasserpumpe 6 zusammengebaut, beaufschlagt wird. Abb.2 zeigt eine Destillieranlage in Umwälzschaltung. Das Wasser wird nach seiner Entspannung über eine Umwälzleitung i i wieder der Pumpe i zugeführt. Lediglich ein Teil des entspannten Wassers wird als Lauge über einen Wassermesser über Bord gedrückt. Die Umwälzmenge wird über einen Wasserstandsregler 12 am Entspanner aus dem ablaufenden Kühlwasser des Kondensators ergänzt.
  • Die Heizrohre des Rohrsystems 2 müssen dunkel und raub sein und werden zweckmäßig in eine Schicht eingebettet, die die Wärme bindet. Sie können unter Glas verlegt werden. Es bildet sich dann zwischen Rohr und Glas eine Zone der Stauhitze aus.
  • Zum Antrieb der Pumpen kann ein gemeinsamer Dieselmotor 13 vorgesehen sein. Dieser kann auch bei abgeschalteten Pumpen für den Propellerantrieb des Prahms benutzt werden. Während seiner Arbeit liegt der Prahm vor Anker.
  • Die Bedienung der Anlage ist denkbar einfach. Es sind lediglich die Pumpenaggregate zu beaufsichtigen und gelegentlich der Prahm der Sonnenstrahlung anzupassen. Am Abend kann das Destillat aus dem Sammelbehälter im Prahm in eine Zisterne an Land gelenzt werden. Hierzu kann die Destillatpumpe 7 als Lenzpumpe umschaltbar sein. Längs einer trockenen Küste werden zweckmäßig mehrere Zisternen angelegt und jeder ein oder zwei Destillierprahme zugeordnet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Destillieren von Seewasser für heiße Küsten, dadurch gekennzeichnet, daß Seewasser in einem der Sonnenbestrahlung ausgesetzten Rohrsystem (2) erwärmt und sodann einem Entspanner (3) zugeführt wird, in dem es sich durch Brüdenabgabe wieder abkühlt, und daß der Brüdern in einem Destillatkondensator (5) durch aus größerer Tiefe entnommenes kaltes Seewasser niedergeschlagen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Ausbildung als Durchlaufschaltung, in der das entspannte Wasser ins Meer zurückgeführt wird (Abb. i).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Ausbildung als Umwälzschaltung, in der nur ein Teil des entspannten Wassers als Lauge über Bord gedrückt und die Umwälzmenge aus dem ablaufenden Kühlwasser des Kondensators ergänzt wird (Abb.2).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie auf einem Prahm, vorzugsweise einem Doppelprahm, angeordnet ist.
DEA11032A 1950-12-02 1950-12-02 Vorrichtung zum Destillieren von Seewasser Expired DE838722C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3138546A (en) * 1958-05-02 1964-06-23 John G Muller Apparatus utilizing solar energy for demineralizing water
US3257291A (en) * 1962-02-05 1966-06-21 Gerber Scient Instr Company In Means for desalting sea water by solar heat and air convection
US3359183A (en) * 1965-07-30 1967-12-19 Kenk Roman Solar still with heat reflective roof
EP0003904A1 (de) * 1978-02-22 1979-09-05 John Watson Developments Limited Verbesserungen an Entsalzungsverfahren und -anlagen

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