DE837110C - Vakuumroehre mit gasempfindlicher Elektrode - Google Patents

Vakuumroehre mit gasempfindlicher Elektrode

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DE837110C
DE837110C DEP4516A DE0004516A DE837110C DE 837110 C DE837110 C DE 837110C DE P4516 A DEP4516 A DE P4516A DE 0004516 A DE0004516 A DE 0004516A DE 837110 C DE837110 C DE 837110C
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DE
Germany
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tube
getter
pump
gas
photocathode
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Expired
Application number
DEP4516A
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English (en)
Inventor
Dr Hans-Werner Paehr
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HANS WERNER PAEHR DR
Original Assignee
HANS WERNER PAEHR DR
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J29/00Details of cathode-ray tubes or of electron-beam tubes of the types covered by group H01J31/00
    • H01J29/94Selection of substances for gas fillings; Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the tube, e.g. by gettering
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/14Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J7/18Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
    • H01J7/186Getter supports

Landscapes

  • Image-Pickup Tubes, Image-Amplification Tubes, And Storage Tubes (AREA)

Description

  • Vakuumröhre mit gasempfindlicher Elektrode Bei Vakuumröhren aller Art treten häufig Ionenflecke auf, für die es bereits eine Reihe von Abliilfemaßnalimen gibt. Besonders störend sind aber die Ionenflecken auf den Photokathoden von Superikonoskopen. Der Ionenfleck entsteht dadurch, daß die Elektronen von der Kathode ausgehend auf das Anodenpotential 1>esclileunigt werden und dabei auf ltestgasteile treffen und diese ionisieren. Die positiven Gasionen werden durch das Feld Anode/ Kathode beschleunigt und fallen mit hoher Geschwindigkeit auf die (las höchste negative Potential aufweisende Photoschicht. Dadurch wird die I'liotokathode oft sehr rasch zerstört. Es kommt auch erschwerend hinzu, daß das Feld Anode/ Kathode auf die Ionen kornzentrierend wirken kann.
  • In (fiesem Falle wird zwar nur ein kleiner Teil der I'lio@tokatli()(lc von den Ionen getroffen, dieser getroffene Teil aber um so schneller zerstört. Die wirksamste Maßnahme gegen solche Störungen kann daher nur ein extrem hohes Vakuum sein. Wie Versuche ergeben haben, muß das Vakuum io-7 bis io-a mm Hg betragen, um Ionenfleckfreiheit zu garantieren. Hierzu ist ein ausgezeichnet wirkendes Getter im Ikonoskop erforderlich. Die dieser Forderung entgegenstehende Schwierigkeit resultiert für den Hersteller von Ikonoskopen aus dem Zwang, Getter und Photoschicht in der Vakuumröhre zu entwickeln. Entwickelt man zuerst das Geher, so kommt bei dem weiteren Herstellungsgang der Vakuumröhre, insbesondere bei' der Behandlung der Photokathode mit Sauerstoff, das Getter mit Gasen in Berührung und ist dadurch oft schon beim Abschmelzen der Röhre weitgehend unwirksam geworden. Ein Abschießen des Getters nach der Herstellung der Photokathode zerstört mit Sicherheit die Photokathode. Man ist daher zur Zeit genötigt, zuerst das Getter zu entwickeln und muß für derartig hergestellte Ikonoskope die Neigung zu Ionenflecken in Kauf nehmen.
  • Hier bietet die Erfindung eine wirksame Abhilfe, die zudem durch einfache Mittel erzielt wird, und zwar durch eine bauliche Änderung und eine Änderung des Verfahrenganges. Nach der Erfindung werden bei Vakuumröhren mit gasempfindlicher Elektrode bzw. Schicht, insbesondere bei Superikonoskopen und Bildwandlern, beispielsweise mit elektronenoptisch übertragener Abbildung, der Röhrenbauteil mit der Photokathode und der räumlich davon getrennte Teil mit dem Getter an verschiedenen Pumpstutzen getrennt gepumpt. Die Verbindungsstelle beider Röhrenteile ist dabei als Pumpdrossel ausgebildet. Die für ein getrenntes Pumpen erforderliche räumliche Abschließung der beiden Raumteile voneinander ist ohne wesentlichen Aufwand einfach herzustellen, wenn das Getter im Abtastsporn untergebracht ist. Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung wird dann die an sich schon enge Blende für den Kathodenstrahl als einzige erforderliche Verbindung zwischen den beiden getrennt zu pumpenden Räumen der Röhre als Staudüse oder Strömungsdrossel ausgebildet. Nunmehr kann,das Getter nach der Fertigstellung der Photokathode abgeschossen werden, ohne daß die dabei frei werdenden Gase die Photo-Kathode erreichen, sondern mit Sicherheit von der dafür vorgesehenen Pumpe abgepumpt werden. Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist dadurch gegeben, daß man die Blendenöffnung mit einer dünnen Folie gasdicht verschließt und diese Folie vor dem Abschmelzen mit dem Kathodenstrahl, evtl. mit höherer Spannung als mit der Betriebsspannung, durchschießt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel an einem Ikonoskop mit Elektronenoptik und Bildwandlerteil schematisch dargestellt. F ist die Photokathode mit der Anode A, und S ist der Bildschirm mit der Signalplatte, Sp ist der Abtastsporn mit dem Strahlerzeugungssystem E, dem Getter G und der Abtaststrahlblende B. Das Ikonoskop hat zwei Pumpstutzen P1 und P2. P1 ist am Röhrenkolben angebracht. Durch ihn kann der Schiebeofen zum Aufdampfen von Antimon oder Silber eingeführt werden. Außerdem erfolgt durch ihn das Eindestillieren des Caesiums. Der Pumpstutzen kann durch eine Absperrvorrichtung getrennt werden. Der zweite Pumpstutzen ist am Sporn, beispielsweise am Quetschfuß des Kathodenstrahlsystems angebracht. Auch er ist gegebenenfalls durch eine Absperrvorrichtung von der Pumpe zu trennen. Beide Pumpstutzen können an der gleichen Pumpe hängen oder auch an zwei verschiedenen Pumpen angeschlossen werden. Das Getter G befindet sich im Sporn in der Nähe des Strahlerzeugungssystems. Zwischen dem Getter G und dem Kolben befindet sich die Blende B, die normalerweise die Aufgabe hat, 'den Öffnungswinkel des Strahlstroms zu begrenzen. Sie übernimmt jetzt zusätzlich die Aufgabe einer Strömungsdrossel oder Staudüse für Gase. Die Drosselung muß so groß sein, daß Gase, die beider Entwicklung des Getters auftreten, durch den Pumpstutzen P, abgesaugt werden und nicht in den Kolben und damit zur Photokathode F gelangen können. Der Herstellungsgang der Röhre ist etwa folgender: Zunächst wird die thermische Kathode formiert. Dann wird die Photokathode formiert, und zum Schluß wird das Getter entwickelt und das Rohr abgezogen. Es ist auf diese Weise möglich, ein Ikonoskop mit völlig unverbrauchtem Getter herzustellen.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRCH E: r. Vakuumröhre mit gasempfindlicher Elektrode oder Schicht, insbesondere Superikonoskop oder Bildwandlerröhre, beispielsweise mit elektronenoptisch übertragener Abbildung, dadurch gekennzeichnet, daß Photokathode und Getter räumlich getrennt voneinander in verschiedenen und je mit einem Pumpstutzen versehenen Teilen der Röhre untergebracht sind und die Verbindungsstelle zwischen diesen Teilen für getrenntes Pumpen als Pumpdrossel ausgebildet ist.
  2. 2. Vakuumröhre nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die thermische Kathode und das Getter im Abtastsporn der Röhre untergebracht sind und die den Strahlstrom begrenzende Blende als Staudüse für die Pumpdrosselung ausgebildet ist.
  3. 3. Vakuumröhre nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstelle zwischen den beiden Raumteilei der Röhre oder die Blendöffnung im Abtastsporn durch eine dünne Folie gasdicht abgeschlossen ist und diese Folie mit dem Kathodenstrahl, evtl. mit einer höheren Spannung als der Betriebsspannung, vor dem Abschmelzen der Röhre durchgeschossen wird. q.. Vakuumröhre nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Getter nach der Herstellung der Photokathode entwickelt wird.
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