DE831807C - Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen - Google Patents
Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer LastkraftwagenInfo
- Publication number
- DE831807C DE831807C DES291A DES0000291A DE831807C DE 831807 C DE831807 C DE 831807C DE S291 A DES291 A DE S291A DE S0000291 A DES0000291 A DE S0000291A DE 831807 C DE831807 C DE 831807C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- motor vehicle
- motors
- behind
- vehicle according
- motor
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 7
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 230000002950 deficient Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K5/00—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units
- B60K5/08—Arrangement or mounting of internal-combustion or jet-propulsion units comprising more than one engine
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Hybrid Electric Vehicles (AREA)
Description
- Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen Die Erfindung schafft eine neue, vorteilhafte Bauart für Kraftfahrzeuge, insbesondere schwere Lastkraftwagen, mit Antrieb durch mehr als einen :Motor und besteht in erster Linie darin, daß wenigstens zwei Motoren in Fahrtrichtung hintereinander gleichachsig angeordnet und einer gemeinsamen Antriebswelle zugeordnet sind. Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung besteht hierbei die Möglichkeit, daß die Antriebswelle wahlweise von nur einem der hintereinander angeordneten Motoren oder von beiden oder gegebenenfalls von mehreren getrieben wird. Die Erfindung ist sowohl auf Fahrzeuge mit nur einer Antriebswelle als auch auf solche mit zwei oder mehr auf je eine Fahrzeugachse arbeitenden Antriebswellen anwendbar. Auf der schematisch ausgeführten Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise erläutert. Es zeigt Fig. t eine Seitenansicht eines zweiachsigen Lastkraftwagens, Fig. 2 die Draufsicht auf das zugehörige Fahrgestell und Fig. 3 die Draufsicht auf ein dreiachsiges Fahrgestell.
- Die Motoren sind mit i bis 4 bezeichnet. Zwischen je zwei hintereinander angeordneten Motoren befindet sich ein Freilaufgesperre 5. Die Leistung der Motoren wird über Schaltkupplungen 6, Wechselgetriebe 7 und Kardanwellen 8 auf die Triebachsen 9 übertragen.
- Statt eines Motors für jede Antriebswelle 8 sind deren zwei in Fahrtrichtung hintereinander gleichachsig angeordnet. Es können aber auch drei oder mehr :1lotoren hintereinanderliegen. Diese Bauart ermöglicht bei einfacher Gestaltung eine besonders wirtschaftliche Fahrweise. Bisher hat man nämlich die großen Motorleistungen, welche die neuzeitlichen Lastkraftwagen aufweisen, nur im gebirgigenGelände teilweise voll ausgenutzt, während in mehr oder weniger ebenem Gelände der Motor nur mit Teillast fährt und demzufolge einen hohen Brennstoffverbrauch hat. Bei der Bauart nach der Erfindung hingegen schaltet man bei geringem Fahrwiderstand den vorderen Motor 2 ab, so daß die verhältnismäßig geringe Leistung von dem allein arbeitenden Motor i aufgebracht wird. Dieser läuft hierbei mit Vollast und hat infolgedessen einen günstigen Brennstoffverbrauch. Wenn beim f_71iergang in eine Steigung die Leistung des Motors i nicht mehr ausreicht, wird der Motor2 angeschaltet, wobei beide' Motoren mit verhältnismäßig günstigem Brennstoffverbrauch arbeiten. Sind drei oder mehr Motoren hintereinander angeordnet, so schaltet man mit abnehmendem Fahrwiderstand die Motoren, beginnend mit dem vordersten, der Reihe nach al>. Das Zuschalten der Motoren bei wachsendem Fahrwiderstand geschieht in der umgekehrten Reihenfolge. Die in Betrieb befindlichen Motoren laufen dabei jeweils im Bereich des geringsten Bneimstoffverbrauches, so daß eine erhebliche Brennstoffersparnis erzielt wird. Hat das Fahrzeug zwei Antriebswellen 8, die auf verschiedene Triebachsen 9 arbeiten, so kann, wie Fig.3 zeigt, jede der beiden Wellen durch zwei hintereinander angeordnete Motoren 1, 2 bzw. 3, :4 angetrieben werden. Die Zahl der hintereinanderliegenden Motoren kann auch 'hier größer als zwei und auch für beide Wellen verschieden sein. Es ist auch möglich, daß einer Welle nur ein Motor zugeordnet ist. Das Fahrzeug kann auch mehr als zwei solcher unabhängig voneinander angetriehen.en Wellen haben.
- Zum Zu- und Abschalten verwendet man entweder gewöhnliche Schaltkupplungen oder Freilaufgesperre 5, die so ausgebildet sind, daß sie ein Drehmoment zwar von dem vorderen Motor 2 auf die Kurbelwelle des dahinterliegenden Motors i. aller nicht im umgekehrten Sinne, übertragen können. Das Zuschalten des Motors 2 geschieht dann einfach dadurch, daß man die Brennstoffzufulir zu ihm erhöht, das Abschalten durch Verininderung der Brennstoffzufuhr.
- Die Verwendung zweier oder mehrerer hintereInanderliegender Motoren an Stelle eines einzigen Motors erfordert bei gleicher Gesamtleistung keine größere Baulänge. Denn die gesamte Länge zweier gekuppelter Dreizylindermotoren der letzten Entwicklung ist bei sogar höherer Gesamtleistung etwa gleich er Baulänge eines Sechszylindermotors bisheriger Ausführung. Man kann daher beim Übergang der bisherigen Bauart auf eine Anordnung gemäß der Erfindung das unterteilte Motorenaggregat ohne Änderung des Fahrzeugrahmens und ohne zusätzliche Anordnung von Querträgern an die vorhandene Schaltkupplung unter Beibehaltung von Getriebe und Kardanw-lle anschließen.
- Die Erfindung bringt ferner den Vorteil, daß beim Schadhaftwerdcn eines .Motors dieser ausgebaut und der `Wagen mit Gier verbleibenden Motorleistung weitergefahren werden kann. Handelt es sich hierbei nicht uni den vordersten Motor, so überbrückt mau die durch das Ausbauen entstandene Lücke durch eine Zwischenwelle. Während der schadhafte Motor instand gesetzt wird, braucht also der Wagen nicht stillzuliegen, so daß der Unternehmer nur den der verringerten Nutzlast entsprechenden Verdienstausfall hat.
- Ein weiterer Vorteil der Lrfindung besteht darin, daß nach dz-,m Baukastenprinzip sämtliche Wagentypen je nach ihrer Leistung mit einem oder mehreren unter sich gleichen Motoren ausgerüstet werden 'können. -Man braucht daher für die verschiedenen Wagentypen neben dein Bau normaler Fahrgestelle nur eine einzige Motortype zti fertigen.
- Die Erfindung ist sowohl für Fahrzeuge mit Ottomotoren als auch für solche mit Dieselmotoren geeignet, wobei Viertakt- oder Zweitaktmotoren verwendet werden können.
Claims (7)
- PATEN TANSPP L CHI.: i. Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen, mit :@iitriel> durch mehr als einen Motor, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Motoren (1, 2) in Fahrtrichtung hintereinander gleichachsig angeordnet und einer gemeinsamen Antriebswelle (8) zugeordnet sind.
- 2. Kraftfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (8) wahlweise von nur einem der hintereinander angeordneten Motoren (1, 2) oder von beiden oder gegebenenfalls von mehreren angetrieben werden kann.
- 3. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinander angeordneten Motoren (1, 2) der Reihe nach, beginnend mit dem von der Antriebswelle (8) am weitesten entfernten Motor (2), abgeschaltet und in umgekehrter Reihenfolge angeschaltet werden können.
- 4. Kraftfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum An- und Abschalten der Motoren (1, 2) Freilaufgesperre (5) vorgesehen sind.
- 5. Kraftfahrzeug nach Anspruch i mit zwei auf verschiedene Achsen arbeitenden Antriebswellen, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Antriebswellen (8) unabhängig von der anderen und wenigstens eine von ihnen durch hintereinander angeordnete Motoren (i, 2, 3, 4) angetrieben ist.
- 6. Kraftfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinander angeordneten Motoren (1, 2) an Stelle eines einzigen Motors gleicher Leistung ohne wesentliclu # Änderung des Rahmens und des Triebwerkes (6, 7, 8) eingebaut werden können.
- 7. Kraftfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hintereinander angeordneten Motoren Zweitaktmotoren sind. B. Kraftfahrzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Schadhaftwerden eines Motors dieser ausgebaut und der Wagen mit der verbleibenden Motorleistung weitergefahren werden kann, wobei gegebenenfalls die durch das Ausbauen entstandene Lücke mit einer Zwischenwelle überbrückt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES291A DE831807C (de) | 1949-10-26 | 1949-10-26 | Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES291A DE831807C (de) | 1949-10-26 | 1949-10-26 | Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE831807C true DE831807C (de) | 1952-02-18 |
Family
ID=7468662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES291A Expired DE831807C (de) | 1949-10-26 | 1949-10-26 | Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE831807C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096113B (de) * | 1959-08-27 | 1960-12-29 | Daimler Benz Ag | Kraftstoffanlage fuer ein Antriebsaggregat fuer Fahrzeuge, insbesondere Landfahrzeuge |
-
1949
- 1949-10-26 DE DES291A patent/DE831807C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096113B (de) * | 1959-08-27 | 1960-12-29 | Daimler Benz Ag | Kraftstoffanlage fuer ein Antriebsaggregat fuer Fahrzeuge, insbesondere Landfahrzeuge |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69702231T2 (de) | Serien- Hybrid- Fahrzeug und Antriebseinheit dafür | |
| DE4431929C1 (de) | Hybrid-Antriebssystem für Kraftfahrzeuge | |
| DE8915954U1 (de) | Stufenlos regelbarer hydrostatischer Fahrantrieb | |
| EP1649192A1 (de) | Doppelkupplungsgetriebe mit koaxialem antrieb und abtrieb | |
| DE4212324A1 (de) | Antriebsvorrichtung fuer ein fahrzeug, beispielsweise eines stadtautos | |
| DE102015208164A1 (de) | Getriebeanordnung | |
| EP0717217A1 (de) | Zahnräderwechselgetriebe für ein Kraftfahrzeug | |
| EP3091254A1 (de) | Getriebeanordnung | |
| DE831807C (de) | Kraftfahrzeug, insbesondere schwerer Lastkraftwagen | |
| EP0965774B1 (de) | Triebwagen-Antrieb | |
| DE4002890C2 (de) | Gelenkomnibus | |
| EP0170647B1 (de) | Antriebs- und Lenkeinrichtung, insbesondere für Gleiskettenfahrzeuge | |
| DE3435219A1 (de) | Antriebsanordnung fuer kraftfahrzeuge mit wenigstens zwei antreibbaren achsen | |
| DE3910748C2 (de) | ||
| DE1755774A1 (de) | Kraftfahrzeug | |
| DE102019214351A1 (de) | Verfahren zum Betreiben eines Antriebsstrangs einer Arbeitsmaschine, Antriebsstrang für eine Arbeitsmaschine und Arbeitsmaschine | |
| DE102018207749A1 (de) | Schaltbares Radnabengetriebe | |
| DE2219242C2 (de) | Zahnräderwechselgetriebe in Gruppenbauweise für straßen und/oder geländegängige Sonderfahrzeuge | |
| DE102015205905A1 (de) | Getriebe und Antriebsstrang | |
| DE202023101665U1 (de) | Zweimotorige Zwei-Gang-Elektroantriebsachse | |
| EP0648638B1 (de) | Antriebskombination | |
| DE1043830B (de) | Fahrzeugtriebwerk, insbesondere fuer Ackerschlepper | |
| DE3246182A1 (de) | Vierachsiger gliederbus | |
| DE4019827C2 (de) | ||
| DE102018206407B4 (de) | Antriebsanordnung für ein Fahrzeug |