DE8317371U1 - Brustprothese - Google Patents

Brustprothese

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DE8317371U1
DE8317371U1 DE8317371U DE8317371DU DE8317371U1 DE 8317371 U1 DE8317371 U1 DE 8317371U1 DE 8317371 U DE8317371 U DE 8317371U DE 8317371D U DE8317371D U DE 8317371DU DE 8317371 U1 DE8317371 U1 DE 8317371U1
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breast prosthesis
breast
prosthesis according
polyurethane
outer skin
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EBERL TERTULIN 8122 PENZBERG DE
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EBERL TERTULIN 8122 PENZBERG DE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F2/00Filters implantable into blood vessels; Prostheses, i.e. artificial substitutes or replacements for parts of the body; Appliances for connecting them with the body; Devices providing patency to, or preventing collapsing of, tubular structures of the body, e.g. stents
    • A61F2/50Prostheses not implantable in the body
    • A61F2/52Mammary prostheses

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Description

I I ■ II·
Beschreibung
Die Erfindung bezieht, sich auf eine Brustprothese, bestehend aus einem der natürlichen Brustform nachgebildeten weichen · Kuststoffkörper mit einer elastischen Außenhaut.
Brustprothesen dieser Art werden von Frauen nach einer Entfernung der Brust durch Operation benötigt. Sie werden üblicherweise in einen Büstenhalter eingelegt. Die Konsistenz und das Gewicht der Brustprothese muß in etwa den natürlichen Gegebenheiten entsprechen. Dies gilt insbesondere für
|t das Gewicht, damit bei der Trägerin Haitungsschaden ver-
j mieden werden.
Eine Brustprothese der eingangs näher bezeichneten Art ist 7O
iS aus der DE-AS 26 05 148 bekannt. Dabei besteht der Kunst-
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stoffkörper aus einer Siliconkautschukmasse, während für die
Umhüllung eine Polyurethanfolie verwendet wird. Siliconkautschukmassen werden deshalb verwendet, weil sie sich
leicht auf eine Konsistenz einstellen lassen, die derjenigen der weiblichen Brust entspricht. Siliconkautschukkörper mit der nötigen Weichheit haben aber den Nachteil, daß sie ■i einen klebrigen und leicht öligen Charakter besitzen, weshalb sie in eine Polyurethanfolie einverleibt werden. Sowohl Siliconkautschuk als auch Polyurethan sind physiologisch unbedenklich und bilden eine gewisse Sperrschicht, die das Auswandern von klebrigen Substanzen aus dem Siliconkautschukkörper verhindert.
Nachteilig an solchen Brustprothesen ±at der verhf tnis-. . mäßig hohe Preis der Siliconkautschukrtiasse. Außerdem be-, ' nötigt Siliconkautschuk für seine Verarbeitung verhältnist mäßig lange Zeiten. Die Polykondensation wird üblicherweise f mit einem platinhaltigen Katalysator durchgeführt, der die
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Kosten· der Herstellung von Brustpröthesen mit einem Silicoftkaütschükkörper erheblich steigert*
Der Erfindung lag die Aufgäbe zugrunde, eine Brustprothese der eingangs näher bezeichneten Art zu schaffen, bei der die Siliconkautschukmasse durch eine andere, leichter zu verarbeitende und billigere Masse ersetzt ist.
Es wurde gefunden, daß sich die Aufgabe nät einer Brustprothese lösen läßt, bei der der Kunststoffkörper aus unvernetztem oder aus niedervernetztem, einen äußeren Weichmacher enthaltendem Polyurethan besteht.
Es ist bekannt, daß man Polyurethans in harter oder elastischer Form herstellen kann. Die elastischen bekannten Polyurethanformen sind aber samt und sonders nicht geeignet, um einen Kunststoffkörper herzustellen, der in seiner Weichheit in etwa der weiblichen Brust entspricht, überraschenderweise wurde aber festgestellt, daß man durch den Zusatz beträchtlicher Mengen, beispielsweise von mindestens 50 Gew.Si , eines üblichen äußeren Weichmachers bei der Herstellung eines unvernetzten oder niedervernetzten Kunststoffkörpers eine Konsistenz erreichen kann, die genau der Konsistenz der bisher für diesen Zweck verwendeten Siliconkautschukmassen entspricht.
Die Verwendung von äußeren Weichmachern in Polyurethanen ist ganz und gar unüblich. So wird in Ulimanns Enzyklopädie der chemischen Technik, 3 . Auflage, unter dem Stichwort Weichmacher auf Seite 567 ausgeführt: "Bei den Polyurethanen wird die gewünschte Elastifizierung nicht durch äußere Weichmachung sondern durch Auswahl der Reaktionskomponenten {Polyester bzw. Polyäther und Polyisocyanate) erreicht."
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Vorzugsweise besteht der Polyurethanbestandteil des Kunststoff körpers aus einem Polyurethan, das das Umsetzungsprodukt aus einem langkettigen Polyether mit einer Hydroxylfunktionalität zwischen 2 und 3 und einem aromatischen Diisocyanat ist. Der langkettige Polyäther kann Molekularmassen im Bereich von 180 bis 8000 aufweisen. Höhermolekulare Arten werden bevorzugt. Als Diisocyanat kommt insbesondere Diphenylmethandixsocyanat in Betracht.
Als Weichmacher haben sich Dibutylphthalat und Dioctylphthalat bestens bewährt. Es kommen aber auch alle anderen üblichen Weichmacher, die in der Kunststofftechnik bekannt sind, in Betracht. Ihr Anteil kann 50 bis 90 Gew.% betragen.
Für die Außenhaut wird eine Polyurethanfolie bevorzugt. Sie •kann aber auch aus einer Siliconschicht bestehen.
Die Herstellung der Brustprothese kann in an sich bekannter Weise erfolgen. Beispielsweise kann man zwei flache elastische Polyurethanfolien aufeinanderlegen und sie entlang einer Linie, die dem späteren Rand der Prothese entspricht, bis auf eine Einfüllöffnung miteinander verschweißen. Hierauf kann man diese Folie in eine entsprechende zweiteilige Form einbringen, wobei der verschweißte Rand zwischen die Formteile eingeklemmt wird. Durch Einfüllen einer fließfähigen Ausgangsmasse zwischen die Folien werden diese an die Innenwandung des Hohlkörpers angedrückt. Durch Erhitzen wird die Masse vernetzt. Die Prothese kann dann aus der Form entnommen werden.
Eine Brustprothese mit einer Siliconaußenschicht kann man dadurch herstellen, daß man zunächst auf der inneren Oberfläche der Form eine Siliconschicht herstellt, die verhältnismäßig hoch vernetzt ist, die aber noch die nötige
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Elastizität aufweist. Hochvernetztes Silicon ist erforderlich, damit die Aüßenschicht nicht klebrig ist. Die weitere Verarbeitung erfolgt dann dadurch, daß man in die geschlossene Form eine Masse einfüllt, die durch Erwärmen in ein weichgemachtes Polyurethan polykondensiert.
Natürlich können auch kalthärtende Ausgangsmassen verwendet werden, wenn entsprechend reaktive Katalysatoren zur Verwendung gelangen.
In die Ausgangsmasse können die verschiedensten Hilfsstoffe einverleibt werden, und zwar insbesondere Farbstoffe, Katalysatoren, Beschleuniger und dergleichen.
Eine erfindungsgemäße Brustprothese wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die Brustprothese und Fig. 2 einen Schnitt an der Linie H-II in Fig. 1.
Die Brustprothese 1 besteht aus einem der Brustform nachgebildete Körper 2 aus einen äußeren Weichmacher enthaltendem Polyurethan. Der Körper ist auf seiner Ober- und Unterseite mit einer Polyurethanfolie 3, 4 von ausreichender Festigkeit und Elastizität bedeckt. Entlang des Randes des Formkörpers 2 sind sie durch eine Schweißnaht 5 miteinander verbunden. Der Körper 2 weist auf seiner Rückseite eine Höhlung auf. Solche Höhlungen sind üblich, damit die Brustprothese nicht über ihre gesamte Grundfläche am Körper, insbesondere im Bereich von Operationsnarben, anliegt.

Claims (7)

• •ti · · Ansprüche
1. Brustprothese, bestehend aus einem der natürlichen Brustform nachgebildeten weichen Kuststoffkörper mit einer elastischen Außenhaut, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoffkörper aus unvernetztem oder niedervernetztem, einen äußeren Weichmacher enthaltendem Polyurethan besteht.
2. Brustprothese nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Polyurethan ein Umsetzungsprodukt aus einem langkettigen Polyäther mit einer HydroxyIfunktionalität zwischen 2 und 3 und einem aromatischen Diisocyanat
3.. Brustprothese nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der langkectige Polyäther eine Molekularmasse zwischen 180 und &000 aufweist.
4. Brustprothese nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Diisocyanat aus Diphenylmethandiisocyanat besteht.
5. Brustprothese nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Weichmacher aus einem Phthalat, insbesondere Dibutyl- oder Dioctylphthalat, besteht und in einer Menge von mindestens 50 Gew.% vorliegt.
6. Brustprothese nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhaut aus einer Polyurethanfolie besteht.
7. Brustprothese nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenhaut aus einer Siliconschicht besteht.
DE8317371U Brustprothese Expired DE8317371U1 (de)

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Publication Number Publication Date
DE8317371U1 true DE8317371U1 (de) 1984-11-22

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DE8317371U Expired DE8317371U1 (de) Brustprothese

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