DE8317200U1 - Behaelter zur Aufnahme bioschaedlicher Stoffe - Google Patents

Behaelter zur Aufnahme bioschaedlicher Stoffe

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DE8317200U1
DE8317200U1 DE19838317200 DE8317200U DE8317200U1 DE 8317200 U1 DE8317200 U1 DE 8317200U1 DE 19838317200 DE19838317200 DE 19838317200 DE 8317200 U DE8317200 U DE 8317200U DE 8317200 U1 DE8317200 U1 DE 8317200U1
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DE19838317200
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/70Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for
    • B65D85/82Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for materials not otherwise provided for for poisons

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

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83 165 KT
Transnuklear GmbH 6450 Hanau
Behälter zur Aufnahme bioschädlichei; Stoffe
Der Gegenstand der Neuerung ist ein Behälter zur Aufnahme bioschädlicher Stoffe, insbesondere zur Aufnahme radioaktiver Abfälle, bestehend aus einem zweischaligen Grundkörper und einem Deckel, der ebenfalls zweischalig ausgebildet sein kann.
Bioschädliche Stoffe, wie gefährlicher Industriemüll, und insbesondere radioaktive Abfälle aus kerntechnischen Anlagen, Industrie und Krankenhäusern, müssen entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen verpackt werden, ehe sie in einer geeigneten Deponie gelagert werden dürfen.
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Vielfach werden dazu Betonbehälter verwendet, in denen
.. die meist von Blechemballagen umschlossenen bioschädli-5
chen Stoffe eingebracht werden. Die Betonbehälter müssen stabil ausgelegt sein und fallweise radioaktive Strahlung abschirmen, damit die Sicherheit der Biosphäre bei der Handhabung, dem Transport und bei der Zwischen- und Endlagerung gewährleistet ist. Das gilt insbesondere auch für Unfallsituationen.
Bekannte Betonbehälter, wie in den DE-GM 7736411 und DE-GM 7920754 beschrieben, besitzen den Nachteil,
daß sie stoßempfindlich sind, daß bei unsachgemäßer 15
Handhabung Abplatzungen und Ausbrüche am Beton entstehen können, und daß vor allem bei Transportunfällen oder Wegeunfällen mit Bränden erhebliche Schaden, wie z.B. Risse dm Betonmantel, auftreten können, wodurch eine on Gefährdung der Umwelt durch das bioschädliche Behälterinventar, z.B. durch radioaktive Strahlung, erfolgen kann.
Weiterhin sind Metall-Behälter aus z.B. Gußeisen bekannt, __ DE-GM 7317 984, in die die bioschädlichen Stoffe eingebracht werden. Diese Behälter sind so stabil ausgeführt, daß sie bei Unfällen, wie Absturz und Brand widerstehen, ohne daß es zu einer Beschädigung der Behälter kommt, bei der das bioschädliche Inventar gQ freigesetzt wird. Nachteilig ist bei diesen Behältern jedoch die aufwendige Ausführung, in vielen Fällen mit Wandstärken von mehr als 20 cm, die aus Abschirmgründen für eine Vielzahl von weniger stark radioaktiven Abfällen nicht erforderlich ist. Die Behälter sind
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-δ-daher häufig überdimensioniert, damit Von erheblichem Gewicht und sehr teuer*
Der vorliegenden Neuerung lag daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter zur Aufnahme bioschädlicher Stoffe, ins-, [ besondere zur Aufnahme radioaktiver Abfälle zu schaffen,
bestehend aus einem zweischaligen Grundkörper und einem Deckel, der ebenfalls zweischalig ausgebildet sein kann, der auch bei unsachgemäßer Handhabung, Unfällen und Schadensfeuer den sicheren Einschluß des Behälterinhalts ohne Gefährdung der Umgebung ermöglicht und darüberhinaus einfach und kostengünstig zu fertigen ist. Die Aufgabe wurde neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die innere Schale aus Metall und die äußere. Schale aus Beton besteht.
Vorteilhafterweise beträgt die Dicke der äußeren Schale 10-15 cm. Die innere Schale weist normalerweise nur eine Dicke von 4 - 10 cm auf und besteht aus Stahlguß oder Kugelgraphitguß. Es ist auch von Vorteil, wenn
die äußere Betonschale geschäumte Kunststoffkügelchen enthält. Vorzugsweise wird zwischen der inneren Schale
und der äußeren Schale eine Schicht aus nicht brennbarώη s
Kunststoffen, Glasfasern oder Graphitfasern angeordnet.
25
Anhand der schematischen Abbildungen I und II wird eine beispielhafte Ausführungsform des neuerungsgemäßen Behälters näher beschrieben, wobei die Abbildung I einen Längsschnitt und die Abbildung II Details zwischen den beiden Schalen wiedergibt.
In dem zylindrisehen, würfelförmigen oder quaderförmigen Behälter, bestehend aus einem Grundkörper 1 und einem Deckel 5 befindet sich ein Blechfaß 6, das radioaktive Stoffe enthält. Der Zwischenraum 7 zwischen Blechfaß 6
Grundkörper 1 und Deckel 5 ist mit Verfüllmäteifiäl angefüllt. Der Behältst besteht aus einer inneren Schale 2 aus Metall und einer äußeren Schale 3 aus Beton. Die äußere Schale 3 weist gegenüber der inneren Schale 2 eine wesentlich größere Dicke auf. Während die Dicke der inneren Schale 2, die den wesentlichen Beitrag zur Abschirmung des Inhalts erbringt, oft nur 4 - 8 cm betragen kann/ ist die Dicke der äußeren Betonschale. 3 größer als 10 cm. Die äußere Schale 3 ist mit einer Bewehrung versehen. Sie hat durch ihre Materialeigenschaften und Dicke wärmeisolierende Funktion und schützt in einem Schadensfall, zum Beispiel Unfallfeuer, die innere Schale und damit den radioaktiven Inhalt vor zu starker Temperatureinwirkung. Im Schadensfalle kann die äußere Schale 3 zwar beschädigt werden, ohne daß jedoch die Sicherheitsfunktion der inneren Schale 2 beeinträchtigt wird. Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn die äußere Schale 3 eine Dicke von 10 - 15 cm aufweist. Aus Gewichts- und Wärmeisolationsgründen ist es vorteilhaft, wenn als Material für die äußere Schale 3 ein poröser Beton gewählt wird. Dazu geeignet sind unter anderem Gasbeton, Naturbimsbeton, Blähton- und Blähschieferbeton, Hüttenbimsbeton und Aschesinterbeton. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Beton der äußeren Schale 3 geschäumte Kunststoffkügelchen enthält. In manchen Fällen ist es günstig, wenn zwischen der inneren Schale 2 und der äußeren Schale 3 eine Schicht 4 aus wärmeisolierendem Material, zum Beispiel ein Kunststoff in geschäumter Form, angeordnet ist.
Der neuerungsgemäße Behälter ist einfach herstellbar. Zunächst kann die innere Schale 2, die mit Ankern 8 oder integrierten Verankerungen 9 versehen ist, gefertigt werden. Dabei ist es möglich, die Anker direkt in die Oberfläche der inneren Schale 2 mit einzugießen, oder
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sie nachträglich anzuschrauben. Anschließend wird durch Ausgießen des Zwischenraums zwischen der inneren Schale und einer Betongußform die äußere Schale 3 über die Anker 8 angegossen. Die Schicht 4 wird vor dem Betonieren der äußeren Schale 3 auf die innere Schale 2 gestrichen oder gespritzt. Mit der äußeren Schale 3 besitzt der neuerungsgemäße Behälter einen wirksamen und billigen Schutz der Integrität der inneren Schale 2 bei allen Unfall-Situationen und der normalen Handhabung.
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Claims (3)

' » I » i » 4 i PAT/Dr.Br-Ca 06.06.1983 (83 165 RT) Transnuklear GmbH 6450 Hanau 11 Behälter zur Aufnahme bioschädlicher Stoffe Schutzansprüche
1. Behälter zur Aufnahme bioschädlicher Stoffe, insbesondere zur Aufnahme radioaktiver Abfälle, bestehend aus einem zweischaligen Grundkörper und einem Deckel, der ebenfalls zweischalig ausgebildet sein kann, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Schale (2) aus Metall und die äußere Schale (3) aus Beton besteht.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Schale eine Dicke von 10 - 15 cm aufweist.
3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der inneren Schale (2) und der
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äußeren Schale (3) eine Schicht (4) aus nichtbrennbaren Kunststoffen, Glasfasern oder Graphitfasern angeordnet ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9005277U1 (de) * 1990-05-09 1991-02-14 Edelhoff Polytechnik Gmbh & Co, 58640 Iserlohn Aufnahmeeinrichtung für vorzugsweise gefährdende Substanzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE9005277U1 (de) * 1990-05-09 1991-02-14 Edelhoff Polytechnik Gmbh & Co, 58640 Iserlohn Aufnahmeeinrichtung für vorzugsweise gefährdende Substanzen

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