DE8317087U1 - Drehstangenverschluss fuer tueren von containern oder kofferaufbauten von nutzfahrzeugen - Google Patents

Drehstangenverschluss fuer tueren von containern oder kofferaufbauten von nutzfahrzeugen

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DE8317087U1
DE8317087U1 DE19838317087 DE8317087U DE8317087U1 DE 8317087 U1 DE8317087 U1 DE 8317087U1 DE 19838317087 DE19838317087 DE 19838317087 DE 8317087 U DE8317087 U DE 8317087U DE 8317087 U1 DE8317087 U1 DE 8317087U1
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F Hesterberg & Soehne & Co Kg 5828 Ennepetal De GmbH
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Description

Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Drehstängenverschluß für Türen von Containern oder Kofferaufbauten von Nutzfahrzeügen mit einer in den Seitenwandungen einer Einbauwanne geführten und durch einen Handhebel betätigbaren Drehstange, die an beiden Enden je einen Drehriegel aufweist, die in Schließstellung in am Container bzw. Kofferaufbau angebrachte Taschen eingreifen.
Drehstangenverschlüsse dieser Art sind aus den verschiedensten Publikationen bekannt. Siehe beispielsweise DE-OS 22 05 24 5 und DE-PS 28 36 529. Bei diesen Ausführungsformen ist der Handhebel regelmäßig drehfest mit der Drehstange verbunden. In der Schließstellung wird er durch eine eigene Verriegelungseinrichtung in der Einbauwanne festgehalten. Wenn die Verriegelungsvorrichtung jedoch ausfällt, schwenkt der Handhebel in Offenstellung, so daß es zu einem unbeabsichtigten öffnen der Türe kommen kann.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, einen Drehstangenverschluß der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß der Handhebel auch ohne eigene Verriegelungsvorrichtung in Schließstellung bleibt, so daß eine eventuell vorhandene eigene Verriegelungsvorrichtung nur als zweite Absicherung dient.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung, daß bei einem Drehstangenverschluß der eingangs näher bezeichneten Art der Handhebel in der Einbauwanne mit einer eigenen Achse angelenkt ist und über ein Verbindungsglied, das einerseits am Handhebel andererseits an einem Hebel an der Drehstange angelenkt ist, an der Drehstange angreift, wobei in Schließstellung die Anlenkachse des Handhebels zwischen den beiden Anlenkachsen des Verbindungsglieds liegt und die Mitte der
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Achse der Drehstange sowie der Anlenkachsen des Handhebels und df*s Verbindungsglieds auf einer in bezug älif. die Einbäüwanne konvexen Kurve liegen.
Durch die Anordnung der Anlenkpunkte ergibt sich in der Schließstellung für den Handhebel ein Totpunktüberzug, das heißt also, daß in Richtung einer öffnung der Türe wirkende Kräfte den Handhebel gegen den Boden der Einbauwanne drücken. Wenn noch ein eigener an sich bekannter Verriegelungsmechanismus für den Handhebel vorhanden ist, dann ist der Drehstangenverschluß doppelt gegen öffnen gesichert.
Der Handhebel kann an den Seitenwandungen der Einbauwanne angelenkt sein. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist jedoch der Handhebel an zwei innerhalb der Einbauwanne im Abstand voneinander verlaufenden Längsrippen angelenkt. Bei einer Weiterbildung dieser Ausführungsform ist der äußere Teil des Handhebels in bezug auf den inneren Teil um eine in Schließstellung senkrecht zur Einbauwanne verlaufende Achse abklappbar, wobei die Längsrippen sich bis über die Abklappachse des äußeren Teils des Handhebels hinaus erstrecken. Diese Ausführungsform ermöglicht es, daß der Handhebel in Oifenstellung abgeklappt werden kann, so daß er nicht weit absteht. Dies dient der Sicherheit vor Verletzungen. Nachdem der äußere Teil des Handhebels hochgeklappt worden ist, kann der Handhebel in Schließstellung gebracht werden, wobei er durch die Längsrippen in dieser gestreckten Form gehalten wird.
Bei einer besonderen Ausführungsform ist der Hebel an der Drehstange, an welcher das Verbindungsglied angreift, an einer Buchse befestigt, durch die die Drehstange hindurch-" geht. Die Buchse verstärkt die Drehstange in der Mitte und lokalisiert gleichzeitig, wenn ihre Höhe etwa der Breite der Wanne entspricht, die Drehstange hinsichtlich ihrer vertikalen Lage.
Dabei wird es bevorzugt,· daß die Drehstange im Bereich der Einbäüwänne aus einer vollen Welle besteht Und außerhalb der Wanne in Rohre übergeht/ die auf die Enden der Welle aufgesteckt und damit verbunden sind. Aus Gründen eines einfacheren Zusammenbaus und um den Drehstangenverschluß vor seinem endgültigen Zusammenbau nicht allzu sperrig zu machen, kann die volle Welle innerhalb der Buchse unterteilt sein. Es ist daher günstig, in der Buchse ein Fenster vorzusehen, durch das man Markierungen an den einander zugewandten Enden der vollen Welle an der Unterteilungsstelle beobachten kann, die die richtige Stellung der beiden Wellenhälften zueinander anzeigen.
Es hat sich als günstig erwiesen, die Buchse mit der vollen Welle, ob unterteilt oder nicht, durch Nieten zu verbinden, wobei wenigstens eine durch die volle Welle (oder jeden Wellenteil) hindurchgeht und wobei wenigstens eine die volle Welle (oder jeden Wellenteil) nur anschneidet.
Sogar schwere Container oder Kofferaufbauten biegen sich bei stärkeren Belastungen erheblich durch, wobei im Bereich der Türe die Decke des Kofferaufbaus nicht in dem gleichen Nfeß nrit-geht • Damit bei einer solchen Durchbiegung des Bodens des Containers oder Kofferaufbaus der untere Drehriegel nicht festgeklemmt
und dadurch ein öffnen des Verschlusses erschwert oder sogar verhindert wird,wird es bevorzugt, daß die untere Tasche nach oben über den Drehriegel mindestens etwa 15 mm, vorzugsweise mindestens etwa 20 mm, vorspringt. Durchbiegungen in dieser Größenordnung sind nämlich beim Boden von Containern und Kofferaufbauten unter Belastung durchaus üblich.
Bevorzugt ist es weiterhin, daß die Taschen, in welche die Drehriegel in Schließstellung eingreifen auf den einander \ zugewandten Seiten offen sind. Dadurch wird eine Zugbeanspru- s chung der Drehstange und ein Festklemmen der Drehriegel bei der : erwähnten Durchbiegung vollständig verhindert.
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Die Erfindung wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen
Drehstangenverschlusses und
Fig. 2 einen Querschnitt in der Mitte des Verschlusses.
Der Drehstangenverschluß besitzt eine Einbauwanne 1. In der oberen und unteren Seitenwandung 2 bzw. 3 ist eine Drehstange 4 geführt. Die Drehstange 4 setzt sich aus einer unter teilten vollen Welle 5 und aus daran anschließenden Rohren 6 bzw. 7 zusammen. An ihren äußeren Enden gehen die Rohre 6 bzw. 7 wieder in volle Teile 8 bzw. 9 über, von denen Drehriegel 10 bzw. 11 abstehen.
Die Drehriegel greifen in Schließstellung in an den einander gegenüberliegenden Seiten offene Taschen 12 bzw. 13 ein, die im Türrahmen des Containers bzw. Kofferaufbaus eingelassen werden. Es ist ersichtlich, daß die untere Tasche 13 wesentlieh höher ausgeführt ist und den unteren Drehriegel 11 nach oben um ein beträchtliches Stück überragt, damit bei einer Durchbiegung des Bodens des Containers bzw. des Kofferaufbaus der Drehriegel 11 nicht aus der Tasche herausragt oder sogar herausgleitet. Für die Führung der Drehstange 4 dienen weiter hin am Türrahmen zu befestigende Führungsglieder 14 bzw. 15.
Innerhalb der Einbauwanne 1 ist die Drehstange 4 von einer Hülse 16 umgeben, die mit einem gabelförmigen Hebel 17 verbunden ist. Innerhalb der Einbauwanne 1 sind quer im Abstand verlaufende Längsrippen 18 bzw. 19 angeordnet/ in denen ein Handhebel 20, 21 Mittels einer Achse 22 schwenkbar gelagert
ist. Der Handhebel besteht aus einem inneren gabelförmigen Teil 20 und einem äußeren Teil 21, der in bezug auf den inneren Teil um eine waagrecht verlaufende Achse 23 abklappbar ist.
In der Gabel des Hebels 17 und in der Gabel des inneren Teils 20des Handhebels ist mittels Achsen 24 bzw. 25 (nur in Fig. 2 zu sehen) ein Verbindungsglied 26 angelenkt. Es ist ersichtlich, daß die Mittelpunkte der Drehstange 4 und der Achsen 22, 24 und 25 in Schließstellung in einer in bezug auf den Boden der Einbauwanne 1 konvexen Kurve liegen. Hierdurch wird ein Totpunktüberzug erreicht, der den Handhebel in Schließstellung hält.
Als weitere Sicherung gegen unerwünschtes öffnen des Handhebels ist eine durch Drücken eines Knopfs 27 schwenkbare Sperrklinke 28 (nur in Fig. 2 zu sehen) vorhanden, die mit einer Nase ein entsprechendes Verriegelungselement hintergreift. Die Schwenkachse 23 für den äußeren Teil 21 des Handhebels ist als Zylinderschloß ausgebildet, mit dessen Hilfe eine Sperrnase 29 so vor die Sperrklinke 27 geschwenkt werden kann, daß diese blockiert wird. Dadurch kann also der Drehstangenverschluß abgesperrt werden.
Die Verbindung der Buchse 16 mit der vollen Welle 5 erfolgt · mittels Nieten 30-33, von denen die Nieten 30 und 32 quer durch die volle Welle 5 hindurchgehen, während die Nieten und 33 diese nur anschneiden. Diese Verbindung hat sich für den vorliegenden Zweck als besonders belastbar erwiesen.
Die Buchse 16 besitzt ein Fenster 34, durch welches die volle Welle 5 an der ünterteilungsstelle beobachtet werden kann. Die einander zugewandten Enden der unterteilten vollen Welle 5 haben je eine Markierungskerbe 35, welche die richtige Stellung der Drehriegel 10 und 11 anzeigen.
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Claims (10)

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    1 -
    Ansprüche
    1„ Drehstangenverschluß für Türen von Containern oder Kofftxaufbauten von Nutzfahrzeugen mit einer in den Seitenwandungen (2, 3) einer Einbauwanne (1) geführten und durch einen Handhebel (20, 21) betätigbaren Drehstange, die an beiden Enden je einen Drehriegel (10, 11) aufweist, die in Schließstellung in am Container bzw. Kofferaufbau angebrachte Taschen (12, 13) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (20, 21) in der Einbauwanne mit einer eigenen Achse (22) angelenkt ist und über ein Verbindungsglied (26), das einerseits am Handhebel (20, 21) andererseits an einem Hebel (17) an der Drehstange (4) angelenkt ist, an der Drehstange (4) angreift, wobei in Schließstellung die Anlenkachse (22) des Handhebels (20, 21) zwischen den beiden Anlenkachsen (24, 25) des Verbindungsglieds (26; liugt und die Mitte der Achse der Drehstange (4) sowie der A,.-lenkachsen (22, 24, 25) des Handhebels (20, 21) und des Verbindungsglieds (26) auf einer in bezug auf die Einbauwanne (1) konvexen Kurve liegen.
  2. 2. Drehstangenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (20, 21) an zwei innerhalb der Einbauwanne (1) im Abstand voneinander verlaufenden Längs-
    \ rippen (18, 19) angelenkt ist.
  3. 3. Drehstangenverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Teil (21) des Handhebels in bezug auf den inneren Teil (20) um eine in Schließstellung senkrecht zur Einbauwanne (1) verlaufende Achse (23) abklappbar ist, wobei die Längsrippen (18, 19) sich bis über die Abklappachse (23) des äußeren Teils (21) des Handhebels hinaus
    5, erstrecken.
    2 —
    *;
  4. 4. Drehstangenverschluß nach einem der vorhergehenden An-
    Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (17) an der Drehstange (4) an einer Buchse (16) befestigt ist, durch die die Drehstange (4) hindurchgeht.
  5. 5. Drehstangenverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich-
    nat, daß die Drehstange (4) im Bereich der Einbauwanne
    k (1) aus einer vollen Welle (5) besteht und außerhalb der
    f Wanne in Rohre (6, 7) übergeht, die auf die Enden der
    vollen Welle (5) aufgesteckt und damit verbunden sind.
    %
  6. 6. Drehstangenverschluß nach Anspruch 5, dadurch gekennzeich
    net, daß die volle Welle (5) .Innerhalb der Buchse (16) unterteilt ist.
  7. 7. Drehstangenverschluß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (16) ein Fenster (34) aufweist und die benachbarten Enden der unterteilten vollen Welle (5) im Bereich des Fensters (3 4) je eine Markierung (35) tragen.
  8. P. Drehstangenverschluß nach Anspruch 4,5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (16) mit der vollen Welle (5) durch Nieten (30-33) verbunden ist, von denen wenigstens eine (3 0) bzw. (32) durch die volle Welle (5) hindurchgeht und von denen wenigstens eine andere (31) bzw. (33) die volle Welle (5) nur anschneidet.
  9. 9. Drehstangenverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Tasche (13J nach oben über den Drehriegel (11) mindestens etwa 15 mm, vorZ'-guweise mindestens etwa 20 mm, hinausreicht.
  10. 10. Drehstan^enverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche/ dadurch gekennzeichnet, daß die Taschen (12, 13), in welche die Drehriegel (10, 11) in Schließstellung eingreifen, auf den einander zugewandten Seiten offen sind.
DE19838317087 1983-06-10 1983-06-10 Drehstangenverschluss fuer tueren von containern oder kofferaufbauten von nutzfahrzeugen Expired DE8317087U1 (de)

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