DE828076C - Herstellspiel von Buntbildern - Google Patents

Herstellspiel von Buntbildern

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DE828076C
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DEP8565D
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Andreas Abraham
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/22Optical, colour, or shadow toys

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft die Herstellung von Buntbildern, welche .in Form eines Lehr- oder Unterhaltungsspieles vor sich gehen soll. Man bedient sich ,dabei entsprechender Vorlagen, welche die Umrisse der betreffenden Bilder zeigen, füllt aber diese nicht mehr wie bisher mit Farbstiften aus, sondern setzt die Bilder erfindungsgemäß aus den jeweils erforderlichen verschiedenfarbigen Schnittteilen zusammen, welche auf der Vorlage durch Aufkleben befestigt werden. Die Schnitteile faßt man für eine Reihe von Spielen farbenweise auf Blättern zusammen, wo sie bereits vorgestanzt zum Ablösen bereitliegen.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Bild eines auf diese Weise hergestellten Spieles dargestellt, welches auf einer Papiervorlage (Abb. i) die Umrisse eines Futternapfes mit daraus pickenden Vögeln und einem davorsitzenden Hundzeigt. Diese Teile sowie eine fliegende Möve und mehrere obere und untere Zierleisten werden mit Buntpapieren verschiedener Farben oder auch entsprechender 'Musterungen beklebt, und zwar dient beispielsweise für den Hund ein beiges Papier 2, für dessen Halsband ein violetter Streifen 3 mit gelber 'Marke 4 und grüner Schleife 5. Augen, Nase und Ohren sind bereits mit den Umrissen -im Schwarzdruck 6 auf der Vorlage (Abb. i) vorhanden. Der Futternapf hat violetten Rand gelben 'Mantel 8 und schwarz vorgedruckten Boden g. Die Tauben bestehen aus blauen Papierausschnitten io. Gelb sind auch die Möven ii und die äußeren Zierleisten 12, an welche sich nach innen violette und grüne Leisten 13 und 14 anschließen. Die einzelnen Farben der eingeklebten Stücke sind in der Zeichnung durch verschiedene Schraffuren angedeutet. Füße und Schnäbel der Vögel sind als kleine, nicht ausschneidbare Teile bereits schwarz in die Vorlage eingedruckt.
  • Alle diese Papierstücke werden aus Papierblättern ausgeschnitten, welche auf der Rückseite mit Klebemasse bestrichen sind, so daß sie durch Anfeuchten kleben. Dabei werden die Klebestücke farbweise zu Blättern zusammengefaßt, so daß man letztere nicht verschiedenfarbig zu bedrucken, sondern dort einfach die Umrisse auf farbigem Papier anzudeuten braucht, also beispielsweise die Teile 4, 8, 11 und 12 mit den gleichfarbigen Teilen anderer Spielbilder auf einem Bogen gelben Papiers 15 gemäß Abb. 2, die Teile 3, 7, 13 und entsprechende auf einem Bogen violetten Papiers usf.
  • Um die Klebestücke 2 bis 14 leicht aus ihren Blättern herauszubringen, macht man an den Umrißlinien vorbereitende Einschnitte oder Perforierungen (Abb. 2), so daß sie nur noch mit kleinen Haftstücken 16 an ihnen hängen und leicht durch Fingerdruck aus den Blättern 15 herauslösbar sind. Diese Einschnitte macht man für eine Reihe von Blättern 15 durch Stanzen gleächzeiti:g bzw. maschinell unmittelbar hintereinander. Nach dem .\blösen wird das betreffende Ausschnittstück an der Rückseite befeuchtet und in die Vorlage (Abb. i) eingeklebt. Dies wiederholt man mit allen übrigen Ausschnittstücken, bis das vorgezeichnete Bild der Vorlage (Abb. i) fertig ist. In gleicher Weise werden dann auch die weiteren Vorlagen behandelt, indem die betreffenden Schnitteile auf den Farbblättern aufgesucht, vorsichtig herausgelöst und dann passend in die Vorlage eingeklebt werden. Die Zahl der Vorlagen ist unbeschränkt, zweckmäßig nimmt man je Spielkarton so viel verschiedenartige Vorlagen, als Schnitteile auf den einzelnen Buntpapierblättern untergebracht werden können. Man erhält auf diese Weise, ohne mit Farb-oder Klebstoffen arbeiten zu müssen, ein vollständiges Farbbild aus eigener Zusammenstellarbeit, iwie sie für Spiel- und Lehrzwecke wünschenswert ist.
  • Die Mittel hierzu sind ,denkbar einfach und bestehen im wesentlichen aus gestanztem und gummiertem Buntpapier, die mit dem üblichen Blattformat und geschickter Ausnutzung ihrer Fläche in der Lage sind, die Bildteile für fünf bis zehn und mehr Vorlagen zu liefern.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRCCAE: i. Herstellspiel von Buntbildern, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einer einfarbigen Vorlage (Abb. i) angezeigten Umrisse des herzustellenden Spielbildes durch Schnittbilder (2 bis 14) der jeweiligen Farbe beklebt werden, aus denen sich das Buntbild zusammensetzt.
  2. 2. Spiel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Zusammenfassung der Klebestücke (2 bis i.1) zu Blättern, aus denen sie nach Bedarf ausgeschnitten --erden.
  3. 3. Spiel nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Unterbringung von Klebestücken mehrerer Vorlagen auf einem Blatt (15). .I. Spiel nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch nach Farben getrennte Klebeblätter (i;) für eine Mehrzahl von Vorlagen, auf denen die Umrisse der einzelnen hlebestütke (2 bis 1.
  4. 4) ersichtlich sind.
  5. 5. Spiel nach Anspruch 2 oder d, dadurch gekennzeichnet, daß die Klebestücke (2 bis 14) durch Einschnitte oder Perforierung in den Farbblättern umrissen sind, so daß sie aus diesen allein durch Fingerdruck herauslösbar sind.
  6. 6. Spiel nach Anspruch ;. dadurch gekennzeichnet, daß bei längeren Einschnitten kleine. nur eingeritzte Haftstücke (16) verbleiben.
  7. 7. Spiel nach Anspruch i,' dadurch gekennzeichnet, daß schwierig herstellbare Formen, wie Äste, Stengel und sonstige schmale oder kleine Körper, sich im betreffenden Farbdruck (Schwarzdruck 6, 9) auf der Vorlage befinden. iAngezogene Druckschriften: »Buch der Kinderbeschäftigungen« von Johanna Huber, 6. Auflage, erschienen 1947 imOttoMaier-Verlag, Ravensburg, Seiten 78 bis 87.
DEP8565D 1948-10-02 1948-10-02 Herstellspiel von Buntbildern Expired DE828076C (de)

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DE828076C true DE828076C (de) 1952-01-14

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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None *

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