DE825461C - UEberhut - Google Patents

UEberhut

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Publication number
DE825461C
DE825461C DEP53776A DEP0053776A DE825461C DE 825461 C DE825461 C DE 825461C DE P53776 A DEP53776 A DE P53776A DE P0053776 A DEP0053776 A DE P0053776A DE 825461 C DE825461 C DE 825461C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hat
over
head
rain
men
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP53776A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Zaech
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAYA ZAECH GEB BUCHBERGER
Original Assignee
MAYA ZAECH GEB BUCHBERGER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAYA ZAECH GEB BUCHBERGER filed Critical MAYA ZAECH GEB BUCHBERGER
Priority to DEP53776A priority Critical patent/DE825461C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE825461C publication Critical patent/DE825461C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/18Coverings for protecting hats, caps or hoods against dust, rain, or sunshine

Landscapes

  • Outer Garments And Coats (AREA)

Description

  • Uberhut Für alle Personen, die sich zeitweilig auch bei Regen-%"-etter im Freien aufhalten müssen oder wollen, aber wegen der Umstände keinen Schirm tragen können oder wollen (Arbeiter, Touristen. Sportfreunde) und doch nicht naß werden möchten, ist der Regenmantel geschaffen worden. Zur Ergänzung dieses Regenschutzes wurden ferner für die Beine Gamaschen aus wasserdichtem Stoff oder Gummi hergestellt bzw, Gummistiefel verwendet.
  • Zum Regenschutz des Kopfes jedoch hat die Industrie bis heute nur die Ka-puze für den, Zivilbedarf geschaffen. Kapuzen zählen aber zur typischen Frauenbekleidung und werden deshalb von der Männerweit nicht getragen. Es stAt also dem Herrn nach der 'heutigen Entwicklung -der Regenbekleidung nichts Spezielles, also Wasserfestes bzw. Regensicheres zur Verfügung. Da Herrenhüte sehr teuer sind und durch Regen ihre Fasson und auch an Farbe und damit beträchtlieb an Aussehen und Wert verlieren, wird der Umstand, keinen zweckmäßigeren Kopfschutz bei Regen zu haben, meist als sehr unangen-#hm empfunden. Neben den im Sommer beliebten Strohhüten sind auch teure Filz- und Haarhüte oftmals nicht wasserdicht. Längerer starker Regen führt selbst beim sog. Wetterhut (Bergsteiger) verhältnismäßig schnoell zur völligen Durchnüssung des Hutes und zum Naßwerden des Kopfes (Touristen, Fußballfreundt).
  • Um einen vollständigen Regen#schutz für deri Kopf zu haben, muß man zum Regenmantel noch einen Schirm tragen, wie -dies oftmals in allen Städten zu sehen ist. Der Schirm wird in Deutschland aber von Sportsmännern meist abgelehnt, weil er ja auch besonders auf Sportplätzen und im Gedränge des Straßenverkehrs äußerst hinderlich ist (Sichtbegrenzung und Augengefährdung, Beanspruchung der Tragehand und allgemeine Behinderung in der Bewegung).
  • Um das Problem der richtigen Hutwahl besonders bei wechselhaftem Wetter zu lösen, wurde der Überhut erfunden.
  • Der Überhut ist ein wasserdichter, farbig oder durchsichtig gehaltener, aus gummierter Seide, Klepperstoff, Cellon, Ölhaut usw. gefertigter Schutzüberzug für den Herrenhut. Er vervollständigt die Kopfbedeckung der Männer. Der Überhut ist fedürleicht und beansprucht zusammengefaltet etwa sovi-el Raum wie ein gefaltetes Taschentuch. Er wird bei gutem Wetter im Hutinnern oder in einer Tasche getragen und bei Regen über den Hut gezogen. Der Überhut macht im Verein mit dem Regenmantel den Regenschirrn Überflüssig. Durch Aunchaltung der Nässeeinwirkung wird das gute Aussehen des Hutes (Fasson und Farbe) für ungewöhnlich lange erhalten. Die durch den Überhut ermöglichte Kombination von Schönwetter- und Regenhut gibt die angenehme Gewißheit, im Verein mit einem leichten Regend mantel für Allwetter ausgestattet zu sein, ohnü sich bei gut Wetter mit Ballast abquälen zu müssen, Der Überhut schließt eine sehr unangenehm empfundene Lücke inder Frage der Regenbekleidung und wird besonders von allen Männern, die sich zeitweilig oder ständig im Freien aufhalten oder bewegen, müssen (Arbeiter und Angestellte, Radfahrer, auf dem Wege zur und von der Arbeitsstätte, Haltestellen der Straßenbahn usw.), sowie von Sport- und Naturfreunden und Touristen sehr begrüßt und geschätzt werden.
  • Der Überhut besteht aus Hutkopf i mit Luftklappen 2 und Zuigaus-gleich 3, aus Oberrand -1 init Gummizug 5 und zweiteiligem Unterrand 6 mit Schließbänd-ein 7.
  • Zubehör: Taschenfutteral bzw. Innentasche für Hut.
  • Zeichnung A stellt Überhut mit Hut von oben gesehen dar und B beide von unten. Kontur 9 stellt den Innenrand und Kontur io den Außenrand des Hutes in seiner Lage zum Überhut dar.
  • Der Hutkopf i ist in der üblichen Kopfform der Stroh- und Filzhüte gehalten, an ihm sind beiderseits jeweils zwei Luftklappen 2 angebracht, die eine Ventilation gewährleisten, soweit sie beim Hut gegeben ist (Strohhüte). An. ihmbefindet sich hinten ein Zugausgleich 3, der den Hutkopf des Überhutes an den des Hutes leicht straffzieht. An dem Hutkopf ist der Oberrand 4 des Überhutes befestigt. Am hinteren Ende des Oberrandes wird derselbe, sowei,t -es nach der Verpas-sung der je- weiligen Überhutnunimer noch nötig ist, mittels Gummizug 5, welcher unterden Zugfalten befestigt
    ist, leicht um den Hut gestrafft. Der Gummiztig
    bew,irkt im Verein mit dem Zugausgleich den guten
    Sitz des überhutes auf dem Filz- oder Strohhut.
    Der Unterrand6 besteht aus zwei gleichen Teilen.
    er ist am Oberrand angenäht und hält den Überhut
    am Filz- oder Strohliut in seiner Lage windsicher
    fest. Am Unterrand sind zwei Bänder jeNvells an
    ihrem Ende angenäht 7. Züm Aufsetzen des Über-
    hutes wird der Unterrand geöffnet, nach dem Ein'-
    setzen des Hutes werden die Bänder mittels
    Drücker 7 wieder geschlossen. Der Überhut wird
    so zuverlässig auf dein flut festgehalten, gleich ob
    der Hut auf dem Kopf oder iii der Hand getragen
    wird. Der Überhut verändert iii keiner Weise die
    individuell gewohnte Hutform, (la er durch die
    Schmiegsamkeit seines Materials jeder flutforin
    leicht angepaßt werden kann und diese Forin I>eiiii
    Tragen behält. Für Filz- und Strohbüte ist eine
    kleine Bereitschaftsinnentasche 8 aus Feingewebe
    vorgesehen zur Aufnahrne des Cberhutes bei gutem
    Wetter. Es wird damit einem Vergessen des Über-
    hutes vorgebeugt bzw. die stete Bereitschaft ge-
    währleistet. Er kann anderenfalls aber auch in
    einem Stoffutteral ebenfalls mit Deckel und
    Drücker verschlossen in der Gi-i#l.ie und Form eines
    gefalteten Taschentuclies bequem und griffl--,ereit
    mitgeführt werden.
    Der überhut ist eine wertvolle und auch n#itige
    Ergänzung der Regenbekleidung. Er wird von der
    Männerwelt allgemein begrüßt und geschätzt wer-
    den. Seine Vorzüge sind: Große Zweckmäßigkeit,
    Gesundheitsschutz, geringer Preis, geringes Ge-
    wicht, geringe Raumbeaiispruchung, angenehme
    schmiegsame Tragemäglichkeit in der Tasche oder
    im Hut, unbegrenzte Lebensdauer: modiscber
    Effelkt (Hutform und Farbe) bluibt durch ifin
    erhalten. Ausschaltung der belin #Schlrilltragen
    besteh-enden Nachteile. w le SIchtbegrenzung
    (Sportplatz), Au"Nngefälir(Iiiii- (Gedränge). Be-
    anspruchung der Tragehand und allgemeine Beliiii-
    derung in der Bewegung,
    Soweit Nachforschungen er-abeii, ist eiti Cber-
    hut unbekannt. Er dürfte dahei. \-ölli'" neuartig seill.
    Durch seine vielfachen X-orzii(,e, v"elche eine
    Geistesschöpfung darstellen, #vird durch den Über-
    hut ein allgemein-es zivilisatorisches Bedürfnis
    bef riedigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schutzüberzug füy den Herrenhut aus wasserdichtem, farbig oder durchsichtig gehaltenem Material; Tragetasche hierzu aus Feingewebe im Hut befestigt; überdimensioniertür Überhut für Südstaaten, weite Randausladting bis über Schulter.
DEP53776A 1949-09-03 1949-09-03 UEberhut Expired DE825461C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP53776A DE825461C (de) 1949-09-03 1949-09-03 UEberhut

Applications Claiming Priority (1)

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DEP53776A DE825461C (de) 1949-09-03 1949-09-03 UEberhut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE825461C true DE825461C (de) 1951-12-20

Family

ID=7386651

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP53776A Expired DE825461C (de) 1949-09-03 1949-09-03 UEberhut

Country Status (1)

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DE (1) DE825461C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4744106A (en) * 1987-02-19 1988-05-17 Wang Gong S Engineering cap with structure of fan device
US4980928A (en) * 1987-10-16 1991-01-01 Aileen Ellis Convertible cap and cape combination
US5509145A (en) * 1994-10-18 1996-04-23 Stevenson; Karen L. Cap with opening having a removable closure
US5694648A (en) * 1993-09-20 1997-12-09 Nucifora; Luigi Cap with pocket for receiving neck shield

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4744106A (en) * 1987-02-19 1988-05-17 Wang Gong S Engineering cap with structure of fan device
US4980928A (en) * 1987-10-16 1991-01-01 Aileen Ellis Convertible cap and cape combination
US5694648A (en) * 1993-09-20 1997-12-09 Nucifora; Luigi Cap with pocket for receiving neck shield
US5509145A (en) * 1994-10-18 1996-04-23 Stevenson; Karen L. Cap with opening having a removable closure

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