DE81087A - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Mehrstufige Dampfstrahlturbine.
Vorliegende Erfindung betrifft Neuerungen an Dampfturbinen.
Diese Neuerungen bestehen hauptsächlich in der eigenartigen Gestaltung und Gruppirung
der Umdrehungskörper und der Einrichtung für die Dampfzuleitung zu den einzelnen
Körpern.
Das treibende Mittel strömt zuerst in die auf.dem Umfange der in der Mitte der Triebwelle
auf letztere gekeilten, an Durchmesser gröfsten Turbine angeordneten Kammern und
expandirt aus denselben durch geeignete Kanäle in die räumlich gröfseren Kammern der symmetrisch
zu beiden Seiten des mittleren Körpers auf derselben Welle sitzenden, an Durchmesser
kleineren Körper und aus denselben in die abermals gröfseren Kammern der nächsten,
an Durchmesser wiederum kleineren Körper und so fort, derart, dafs das Arbeitsmoment
des Treibmittels während dessen ganzen Laufes durch die Maschine immer dasselbe bleibt und
das Kraftmittel also möglichst voll ausgenutzt •werden kann. .
Der Erfindungsgedanke ist auf beiliegenden Zeichnungen zur Darstellung gebracht.
Die Lager der Kraftwelle A bestehen aus nabenähnlichen Angüssen A1 des als Cylinder
für die Turbinenkörper dienenden Gehäuses J1, welche auf Böcken A2 montirt sind. Die
Turbinenkörper sind bei der dargestellten Ausfuhrungsform (s. Fig. 3) als ein einziger
Körper B gegossen, welcher auf die Kraftwelle gekeilt ist. Der ähnlich einer Riemscheibe
mit seiner Nabe verbundene Kranz des Turbinenkörpers besteht aus mehreren Abtheilungen;
die mittlere derselben besitzt den gröfsten Durchmesser, während die anderen, symmetrisch
zu beiden Seiten der mittleren liegenden Abtheilungen paarweise gleiche, aber stufenweise
abnehmende Durchmesser besitzen. Auf dem äufseren Umfange jeder Abtheilung sind Schaufeln
angeordnet; diejenigen C der mittleren Abtheilungen besitzen den kleinsten Rauminhalt,
während die Schaufeln DE... der anderen
Abtheilungen, von der mittleren ausgehend, an Rauminhalt im gleichen Verhältnifs zunehmen,
wie die Durchmesser der Kranzabtheilungen abnehmen. Diese Zunahme kann entweder durch radiale Vertiefung oder axiale
Verbreiterung der Kammern bewirkt werden. Selbstverständlich sind die Kammern der einzelnen
Abtheilungen gegen die der anderen durch besondere Cylinderwandungen (F1 G1J
abgeschlossen.
Das treibende Mittel, also z. B. der Dampf, welcher bei M2 zugeleitet wird, strömt zuerst
mit vollem Druck in die Schaufeln C, und zwar je nach der Stellung der in die Zuleitung
geschalteten Zweiweghähne M durch die Kanäle C2 entweder in der einen oder der anderen
Richtung, welche wenig von der Tangente zu dem Umfange der Schaufel, d. h. aus der
Senkrechten zu den Trennungswänden der einzelnen Schaufeln nach dem Centrum hin abweicht. Der Dampf pufft alsdann aus den
Kammern, welche unter den Zuleitungskanälen
hinweg getrieben werden, in die von den Cylinderwandungen gebildeten Ringkanäle O
und expandirt. Mit seiner jetzigen, geringeren Spannung strömt er durch die in den Wandungen
F1 vorgesehenen Oeffnungen F und durch die Bohrungen H'2 ■ weiterer Hähne in
die an Inhalt gröfseren Kammern D der an Durchmesser kleineren Turbinen. Hier wird
er in der gleichen Weise, wie oben beschrieben, als Betriebsmittel ausgenutzt, um dann in die
Ringkammern G auszupuffen. Aus letzteren, in welchen er weiter expandirt, strömt er durch
die in den Wandungen G1 vorgesehenen Oeffnungen / und die Bohrungen K weiterer
Hähne in die Kammern E. Nach seiner Ausnutzung strömt er schliefslich in weitere Ringkanäle
J, aus welchen er durch die Rohre K1 nach dem Condensator oder in die Atmosphäre
entweicht.
Um den Dampf gegen sämmtliche Schaufeln immer im gleichen Sinne strömen zu lassen,
müssen natürlicherweise sämmtliche Hähne M durch eine gemeinsame Vorrichtung gleichzeitig
in demselben Sinne gedreht werden können. Dies wird durch den die ganze Maschine umhüllenden Eisenmantel N bewirkt,
welcher, um die Angüsse A1 des Cylinders drehbar, mittelst eines geeignet angeordneten
Handgriffes bfewegt werden kann. Diese Bewegung wird alsdann auf die, durch in dem
Mantel vorgesehene Schlitze greifenden Hebel M1 sämmtlicher Hähne M übertragen. Aus Vorstehendem
ist erklärlich, dafs dem Dampf, seinem Expansionsgrade entsprechend, immer gröfsere
Flächen zur Wirkung geboten werden und dafs die jeweilige Wirkung an einem Hebelende
geltend wird, \velches geeignete Umlaufsgeschwindigkeit besitzt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine mehrstufige Dampfstrahlturbine, dadurch gekennzeichnet, dafs der auf der Kraftwelle (A) festgekeilte Drehkörper (B) aus symmetrisch zu einander angeordneten Abtheilungen besteht, deren Durchmesser, von der mittleren ausgehend, paarweise stufenförmig abnehmen, während die auf dem äufseren Umfange der Abtheilungen angeordneten Schaufelkammern (C D E.. .) der Abnahme des Abtheilungsdurchmessers entsprechend an Rauminhalt zunehmen, so dafs dem Treibmittel, seinem Ausdehnungsgrade entsprechend, immer gröfsere Flächen zur Wirkung geboten werden, und die jeweilige Strahldruckwirkung in einem Abstande von der Drehachse zur Geltung kommt, wo eine passende Umlaufsgeschwindigkeit herrscht.
- 2. Eine Umsteuerung für Kraftmaschinen nach Anspruch i., gekennzeichnet durch eine Anzahl Zweiweghähne (M), die durch einen die ganze Maschine umhüllenden Mantel (N) gemeinsam gedreht werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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