DE804746C - Vorrichtung zur Herstellung galvanischer UEberzuege auf kleineren Gegenstaenden - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung galvanischer UEberzuege auf kleineren GegenstaendenInfo
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Description
- Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Überzüge auf kleineren Gegenständen Nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt die Erzeugung einwandfreier galvanischer Niederschläge, insbesondere solcher der Edelmetalle auf kleineren Gegenständen, wie z. B. Zahnprothesen oder Schmuckstücken.
- Es sind Vorrichtungen bzw. Geräte für galvanische Arbeiten an kleineren Gegenständen bekannt, die aber lediglich maßstäbliche Verkleinerungen von gebrauchsüblichen größeren galvanischen Anlagen darstellen. Der Hauptnachteil solcher Vorrichtungen besteht in der mangelhaften elektrischen Kontaktgabe zwischen Gegenstand und Stromzuführung. Von der Spannungsquelle führen nämlich zwei Stromschienen quer über den Behälter, der das galvanische Bad enthält, und an den Plusleiter wird das Anodenmetall, an den Minusleiter der Gegenstand angehängt, so daß beide Körper in das Bad eintauchen. Der Kontaktdruck an der- Aufhängestelle wird hier durch die Schwere der Gegenstände bewirkt.
- Während nun bei schweren Gegenständen der Kontaktdruck genügt, um den Strom fast ungehindert fließen zu lassen, treten bei kleinen und leichten Dingen, wie Zahnkronen und Schmuckstücken, Kontaktprobleme auf. Die Ursache liegt in dem bekannten Gesetz begründet, daß bei Verkleinerungen die Längsmaße zwar in der ersten, die Flächen bereits in der zweiten, die Gewichte aber sogar in der dritten Potenz abnehmen. Die mangelnde Kontaktgabe in der bisherigen Form ist die Ursache für viele Mißerfolge im Herstellen von guten Metallüberzügen und trägt erheblich dazu bei, daß z. B. der Zahnpraktiker sich scheut, die von ihm hergestellten Zahnprothesen selbst zu vergolden. Da er auf die Vergoldung wegen der Mundbeständigkeit und Schönheit nicht verzichten will, nimmt er die teuere und umständliche Verschickung in Kauf.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet nun die aufgezeigten Nachteile. Die elektrische Spannungsquelle, vorzugsweise ein Trockengleichrichter, der über einen Transformator vom Netz her gespeist wird, ist zusammen mit einem Regulierwiderstand und einem Voltmeter in einem Gehäuse untergebracht. Sowohl die Plus- als auch die Minusklemme sind nach außen geführt. Zwischen ihnen herrscht also eine elektrische Gleichspannung, deren Höhe durch den Widerstand regulierbar ist und deren Wert am Voltmeter abgelesen werden kann.
- In die Polklemmen werden nun biegsame Arme eingesteckt, die an ihrem anderen Ende Greifklauen besitzen zur Aufnahme des Gegenstandes bzw. des Anodenmetalls. Die biegsamen Arme sind bogenförmig gekrümmt und können so von oben her in das bereitstehende Bad herunterreichen. Die Gegenstände und Anoden sind auf diese Weise stets in bestem Kontakt mit der Stromquelle und können jede beliebige Lage im galvanischen Bad oder außerhalb desselben annehmen. Als Arme kann man solche an sich bekannten Konstruktionen verwenden, wie sie z. B. für Schreibtischlampen, deren Stellung wählbar sein muß, in Gebrauch sind. Für obige Zwecke genügen vielfach aber auch bogenförmige Arme aus geeignetem, günstig dimensioniertem Metalldraht, der sich biegen läßt, ohne zurückzuschnellen. jedenfalls müssen die Arme die Gegenstände frei tragend in jeder Lage halten können, was zufolge der Kleinheit der Gegenstände leicht erreichbar ist.
- Ein weiterer großer Vorteil dieser Vorrichtung besteht in folgendem: Der zu überziehende Gegenstand wird zu Beginn der Arbeiten an die Greifklaue des einen Armes angeklemmt. DerArm selbst ist dabei aus der zugehörigen Polklemme herausgenommen. Der Arm dient jetzt also gewissermaßen als Pinzette, und der Gegenstand braucht nicht mehr angefaßt zu werden, was zur Erzielung guter Haftung der Niederschläge sehr wichtig ist. Die verschiedenen Vorbereitungen zum Galvanisieren, wie Entfetten, Entoxydieren, Überziehen mit einer dünnen Quecksilberschicht usw., die durch Eintauchen in entsprechende Flüssigkeiten erfolgen, werden somit stets mittels des als Pinzette dienenden Armes vorgenommen. Durch Einstecken des Armes in die Minuspolklemme und anschließendes Herabbiegen kann dann der Gegenstand bei anliegender elektrischer Spannung in das Bad getaucht werden. Der die Anode haltende andere Arm war vorher bereits eingesetzt worden. Das für die Galvanotechnik wichtige Eintauchen des Gegenstandes unter elektrischer Spannung ist mit Hilfe der Arme also auch einfachst erreichbar.
- Erwähnenswert ist noch die Möglichkeit zum schnellen Badwechsel. Oft wird z. B. eine Messingschicht und darüber erst eine Goldschicht gewünscht. Mit Hilfe der leicht schwenkbaren und vierbiegbaren Arme ist das Herausnehmen des Gegenstandes aus dem Messingbad, das Spülen und Eintauchen in das danebenstehende Goldbad eine leicht durchführbare Arbeit, die keine Kontaktschwierigkeiten mit sich bringt.
- Um wegen des Kontaktes ganz sicher zu gehen, ist in dem erwähnten Gehäuse, das die Spannungsquelle enthält, noch die Zuleitung zu der Minuspolklemme durch Druck auf einen Knopf unterbrechbar. Wenn Strom fließt, also überall Kontakt vorhanden ist, so sinkt die Spannung am Voltmeter wegen der Belastung der Quelle etwas. Wird durch Druck auf den Knopf der Stromfluß unterbrochen, so. zeigt das Voltmeter wieder die etwas höhere Leerlaufspannung an. Ein Druck auf den Knopf genügt also, um festzustellen, ob Strom fließt bzw. allseitiger Kontakt besteht.
- Abb. i zeigt ein Beispiel der Vorrichtung gemäß Erfindung von oben. Abt). 2 das gleiche Beispiel von der Seite. Das Gehäuse a enthält die Gleichspannungsquelle. Bei b. wird die Netzspannung zugeführt. Mit Hilfe des Regulierknopfes c wird die Spannungshöhe eingestellt und der Wert am Voltmeter d abgelesen. Die Polklemmen e und f enthalten die üblichen Vertiefungen zum Einstecken von Bananensteckern o. dgl., und in diese Vertiefungen sind die vierbiegbaren Arme g und h eingesteckt, die an ihren freien Enden die Greifklauen j und k tragen. Der Pole ist positiv, und daher nimmt die Klaue j das (nicht gezeichnete) Anodenmetall, z. B. ein Stück Blech, auf. Der Pol f ist negativ, und an der Klaue k ist daher der Gegenstand L angeklemmt, der in Abt). i fortgelassen wurde, in Abb.2 aber zu sehen ist. In Abb.2 ist auch noch ein Badgefäß m angedeutet, das die galvanische Flüssigkeit aufnimmt.
- Die zugehörige elektrische Schaltung ist in Abb.3 dargestellt. Die über b zugeführte Netzspannung wird im Transformator n herabgesetzt. Durch den regulierbaren Widerstand c (Potentiometerschaltung) wird die einstellbare Wechselspannung an den Trockengleichrichter p in Grätzschaltung angelegt und die entstandene Gleichspannung am Voltmeter d abgelesen. Diese Spannung liegt auch, falls der Kontakt q geschlossen ist, an den Polklemmen e und f. Durch Knopfdruck kann der Kontakt q geöffnet und damit die Stromzufuhr nach f unterbrochen werden, solange der Druck anhält.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Metallüberzüge auf kleinen Gegenständen, gekennzeichnet dadurch, daß von dem die Spannungsquelle und die Regulier- bzw. Ableseeinrichtungen enthaltenden Gehäuse bogenförmige biegsame Arme leicht einsteckbar ausgehen, von denen einer den zu galvanisierendenGegenstand, der andere das Anodenmetall frei tragend am freien Ende hält und die beide gleichzeitig als Stromzuführung dienen.
- 2. Vorrichtung zur Herstellung galvanischer Metallüberzüge auf kleinen Gegenständen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die im Gehäuse liegende Stromzuführung zum Minuspol ein Kontakt eingebaut ist, der sich bei Druck auf einen Knopf öffnet und bei Aufhören des Druckes wieder schließt.
Priority Applications (1)
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Publications (1)
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| DE804746C true DE804746C (de) | 1951-04-30 |
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Family Applications (1)
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| DE1949P0040815 Expired DE804746C (de) | 1949-04-25 | 1949-04-25 | Vorrichtung zur Herstellung galvanischer UEberzuege auf kleineren Gegenstaenden |
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