DE7623402U - Schneidwerkstisch mit Einzugstrommel für Mähdrescher - Google Patents

Schneidwerkstisch mit Einzugstrommel für Mähdrescher

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DE7623402U
DE7623402U DE19767623402 DE7623402U DE7623402U DE 7623402 U DE7623402 U DE 7623402U DE 19767623402 DE19767623402 DE 19767623402 DE 7623402 U DE7623402 U DE 7623402U DE 7623402 U DE7623402 U DE 7623402U
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Germany
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drum
cutting table
feed drum
conveyor
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DE19767623402
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Claas Maschinenfabrik GmbH
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Claas Maschinenfabrik GmbH
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Description

Pat, 0162
Ka/nl.
22. Juli 1976
GEBR. CLAAS MASCHINENFABRIK GMBH, 4834 Harsewinkel
i Schneidwerkstisch mit Einzugstrommel für Mähdrescher
I "■"
I Die Neuerung bezieht sich auf eine Erntemaschine, ins-
I besondere einem Mähdrescher mit einem Sehneidwerkstisch,
tV dessen Arbeitsbreite größer ist als die der im Funktions-
j. ablauf folgenden Förder- und Drescheinrichtung, wobei auf
|j dem Sehneidwerkstisch zwecks Zusamroenführung des gemähten
|f Gutes eine Einzugstrommel über die gesammte Tischbreite
έ» angeordnet ist. Diese weist in zwei Abschnitten gegen-
I läufigwirkende Schn.eckenwindungen auf, die das Mähgut auf
die Breite der Förder- und Drescheinrichtung zusammenfordert.
I Um Ungleichheiten in der Qualität der Dreschleistung zu I verhindern, ist es bei Mähdreschern mit derartigen Schneid-I Werktischen erforderlich, daß die Fördermittel (Einzugs-I trommel) des Schneidwerktisches und die sich anschließen- | den Fördereinrichtungen das gemähte Gut möglichst in I einem gleichmäßigen Fluß der Dreschvorrichtung zuführen. I Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß bei den bisher be-I kannten Konstruktionen, insbesondere beim Mähdrusch von I Lagergetreide oder stehendem Halmgut unterhalb einer bestimmten Länge, der Übergang des Mähgutes in die Förder-I einrichtung direkt nach dem Schnitt erst nach Ansammlung ;■ einer bestimmten aufeinander- bzw. aneinander geschobenen
Halmgutlage eintritt. Hierdurch treten in den sich an-I schließenden Fördereinrichtungen, der Dreschtrommel und bei den Reinigungs- bzw. Abscheideorganen Spitzenbelastungen auf, die leicht zu Beschädigungen von Maschinenelementen führen, in jedem Fall aber den völligen Ausdrusch und die Reinigung des Kornes erheblich beeinflussen.
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Um diese konzentrierten Mähgutansananlungen im Bereich vor der Sinzugstrommel zu verhindern ist es also erforderlich, daß die gemähten Halme während oder direkt nach dem Schnitt von den Schneckenwindungen der Fördertrommel erfaßt und transportiert werden. Aus diesem Grunde ist auch schon bereits bekannt den Abstand zwischen dem Mähbalken und den Windungen der Einzugstromiael möglichst gering zu halten, was jedoch bei den sich ständig ändernden Situationen insbesondere bei hohem stehenden Getreide dazu führt, daß durch sogenannte "Trommelwickler" die Fördertrommel leicht blockiert.
Die Aufgabe der Neuerung liegt also darin, eine Fördereinrichtung zu finden, die die genannten Nachteile ausschließt und ohne umfangreiche Umstellungen an der Maschine universell den Einzug des Mähgutes gleichmäßig gewährleistet,
Neuerungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß über die gesamte Länge der Einzugstrommel im Besieh der Schneckenbleche, in ihrer Lage steuerbare Förderzinken angeordnet sind, die auf der dem Mähbalken zugewandten Seite der Einzugstrommel erheblich über den äußeren Rand der Schneckenbleche hinaus, aus dem Trommelinneren austreten.
Um den Zinken in ihrer nach außen gesteuerten Stellung genügend Seitenstabilität zu geben, treten sie in unmittelbarer Nähe seitlich am Fuße der Schneckenstege durch den Troinmelmantel und werden mittels Laschen an den Schneckenstegen geführt.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
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Es zeigen:
Fig. 1 Eine perspektivische Darstellung eines
Mähdrescherschneidwerkes mit anschließendem Förderkanal,
Fig. 2 Einen Schnitt nach der Linie H=II der Fig.
Mit 1 ist ein Schneidwerktisch "bezeichnet, in dem in bekannter Weise eine Einzugstrommel 2 antreibbar1 gelagert ist. Parallel zu der Einzugstrommel 2 ist mit Abstand in Fahrtrichtung des Mähdreschers sin Mähwerk 3 vorgeschaltet. An die Rückwand 4 des Mähtisches 1 schließt im mittleren Bereich ein Elevatorförderer 5 an, dem durch die EinzugsÖffnung 6 in der Rückwand 4 des Mähtisches das gemähte Halmgut zugeführt wird, welches zuvor von der Einzugstrommel 2 aus den überstehenden Seitenbereichen 7 und 8 des Schneidwerktisches 1 zur Einzugsöffnung 6 hin gefördert wurde.
Zu diesem Zweck ist die Einzugstrommel 2 in den Seitenbereichen 7 und 8 mit gegenläufig wirkenden Förderschnecken 9 und 10 ausgerüstet.
Im Bereich der Einzugsöffnung 6 ist die Einzugstrommel 2 mit über Kurven gesteuerten Förderzinken 11 bestückt, die die Übergabe des Halmgutes an den Elevatorförderer 5 bewirken .
Um das Getreide, das in den Seitenbereichen 7»8 auf den Schneidwerktisch gelangt, mit Sicherheit der Einzugstrommel2 gleichmäßig zuzuführen; sind im gesamten Bereich der Förderschnecken 9, 10 der Einzugstrommel 2 zusätzliche Mitnehmerfinger 12 angeordnet, die ebenso wie die Förderzinken 11 über Kurvenbahnen oder Exenter 13 so gesteuert werden, daß sie über die Höhe der Schneckenbleche 9, 10 hinaus möglichst weit in den Raum 14 zwischen dem Mähwerk 3 und der Elnzugs-
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■■■_ 4 -
trommel 2 ragen. Die Mitnehmerfinger 12 durchtreten den Mantel 15 der Einzugstrommel 2 möglichst nah am Fuße der Schneckenbleche 9, 10 und werden mittels Laschen 16 an deren Wandungon geführt.
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Claims (2)

;..Pat. 6162 ! 5Ca/ni, 22. Juli 1976 Schutzansprüche
1.) Schneidwerktisch für einen Mähdrescher mit einer Einzugstrommel, die sich über die gesamte Breite . des Tisches erstreckt, welche mit Förderschneckenblechen und Förderzinken auf ihrem äußeren Mantel bestückt ist, dadurch gekennzeichnet, daß über die gesamte Länge der Einzugstrommel (2) im Bereich der Schneckenbleche (9, 10) in ihrer Lage steuerbare Förderzinken (12) angeordnet sind, die auf der dem Mähbalken (3) zugewandten Seite der Einzugstrommel (2) erheblich über dem äußeren Rand der Schneckenbleche (9,10) hinaus, aus dem Trommelinneren austreten.
2.) Schneidwerktisch für einen Mähdrescher mit einer
. Einzugstrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderzinken (12) in unmittelbarer Nähe seitlich am Fuße der Schneckenstege (9»10) durch den Trommelmantel (15) treten und mittels Laschen (16) an den Schneckenstegen (9,10) geführt werden.
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DE19767623402 1976-07-24 Schneidwerkstisch mit Einzugstrommel für Mähdrescher Expired DE7623402U (de)

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DE7623402U true DE7623402U (de) 1976-12-09

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