DE754591A - - Google Patents

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DE754591A
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R, STOCK & Co. AktiengesellschaftBln.-Marienfelde
Blatt Nr. i Zum Briefe an
Aktenzeichen: St 58 486 VI/4o b 6793
Verwendung von Alum^iifumlegierungen für Gegenstände, die starker^orrosion unterworfen sind.
Fast alle bekannten Aluminiumlegierungen werden von Leitungswasser angegriffen. Den stärksten Angriff zeigen Aluminium-Kupferlegierungen. Auch zinkhaltige Aluminiumlegierungen sind wenig korrosionsbeständig. Werden diese Legierungen in Leitungswasser geprüft, so erkennt man sehr bald an den Aluminiumhydroxydausscheidungen, daß eine Lösung des Aluminiums eingetreten ist.
Die magnesiumhaltigen Legierungen ohne Kupfer sind wohl besser als die vorgenannten Legierungen, die Ausfällung an Aluminiumhydroxyd, das durch Leitungswasser gelöst wurde, ist aber auch hier erheblich.
Der Schutz einer Eloxalschicht auf einer Magnesium-Aluminiumlegierung is.t wohl vollkommen, jedoch ist auch er nur bedingt
AAM--
und^wirksam, wenn durch eine Verletzung der Schicht das darunterliegende Metall freigelegt wird.
Es wurde nun entgegen der bisher allgemein gültigen Auffassung gefunden, daß eisenhaltige Aluminiumlegierungen, die ausser Eisen ( bis zu 10$ ) auch Mangan oder Titan enthalten, sich in Leitungswasser erheblich besser verhalten als die bekannten Aluminium-Magnesiumlegierungen, selbst wenn diese Legierungen aus einem Aluminium mit 99,5$ Al hergestellt wurden.
Folgende Legierungen wurden in Berliner Leitungswasser geprüft und werden in See- resp. anderen Wässern ähnliches Verhalten zeigen:
1,7$ Fe 2.£ 3,0 $ Fe J.^ 6,0 $ Fe 4,0 $ Si 0,5 $ Mn 0,8 fo Mn
0,5 % Mn 0,1 $ Ti 0,1 $ Ti
Rest Al 99 fo Rest Al 99 % Rest Al 99 %
b.w.
5/41 16000 C/2100
Als Aluminium wurde handelsübliches 99%iges Hüttenaluminium benutzt.
Die erfindungsgemäss zu verwendenden Legierungen lassen sieh auch, ebenso wie die Magnesiumlegierungen, eloxieren. Hierbei ist die Gefahr eines Angriffs an etwa verletzter Stelle der Schutzschicht naturgemäss erheblich geringer als bei weniger beständigem Metall.
Die Erfindung betrifft demnach die Verwendung von Aluminium-Legierungen, die neben Eisen noch mindestens eins der Elemente Mangan, Silizium und Titan enthalten, praktisch kupferzink- und magnesiumfrei -und dabei ganz besonders widerstandsfähig gegenüber chemischen) Angriff©», d.h. gegen jede Korrosion sind. Es ist dies eine Eigenschaft, die man Aluminium-Eisen-Legierungen bisher abgesprochen hat.
Die bekannten Aluminium-Eisen-Legierungen haben entweder Eisengehalte unter 1 $ oder es handelt sich um Lagerlegierungen, bei denen gute Laufeigenschaften angestrebt werden, aber die Korrosionsbeständigkeit cnicht erwähnt ist.
Auch enthalten diese bekannten Alumini uia-Eisen-Legierungen Nickel und Kobalt oder Kupfer, Zink und Nickel, also Legierungsbestfandteile, die bekanntlieh die Korrosion begünstigen.
Bei den bekannten Aluminium-Eisen-Legierungen handelt es sich demnach nicht um korrosionsbeständige, sondern man hat im Gegenteil diesen Legierungen besonderen Angriff durch ahemische Stoffe zugeschrieben und deshalb den Eisengehalt in korrosionsbeständigen Legierungen so niedrig wie irgend mg\ölich festgesetzt.
Patentansprüche

Claims (2)

  1. EiL
    Pa t ent a a a ρ r ü ο h @\ Aktenzeichen: St 58 ^-ββ TI/4o b
    1*y Verwendung· einer Legierung aus mehr als 1 aber nicht über 1Q3$ Bisen, einen oder mehreren der Elemente Mangan, Silizium und Titan, und zwar Mangen 0,2 bis 1$, Silizium 0,5 bis 5<, Titan 0,1 bis G,5'V -Rest Aluminium als ".sierkstoff für Gegenstände, die starker Korrosion unterworfen sind.
  2. 2.-)k Yerwendung von Legierungen der in Anspruch 1 genannten Zusammensetzung» die nach einem bekannten anodischen Oxydati ons verfahren behandelt sind, für den in Anspruch 1 angegebenen Swede,
    ss-tf #i?~

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