DE7540104U - Gabelhubwagen - Google Patents
GabelhubwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B3/00—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
- B62B3/04—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
- B62B3/06—Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62B2203/00—Grasping, holding, supporting the objects
- B62B2203/20—Grasping, holding, supporting the objects using forks or tines
- B62B2203/28—Guiding the forks into the pallets
Landscapes
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. F. A.Weicxmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTFACH 860 820
MÖHLSTRASSE 22, ELUFNUMMER 98 39 21/22
GHz Λ.
•Steinbock GmbH., 8052 Moosburg
Gabelhubwagen
Die Neuerung betrifft einen Gabelhubwagen zum Transportieren
von Paletten, Ladepritschen u.dgl., umfassend ein fahrbares Lenk- und Hubaggregat mit einer Deichsel zur Bedienung des
Gabelhubwagens und eine aus wenigstens zwei Zinken bestehende, relativ zum Lenk- und Hubaggregat heb- und senkbare Gabel,
deren Zinken nahe ihren freien Enden durch je ein schwenkbares
Fahrwerk unterstützt sind, wobei zusätzliche Mittel vorgesehen sind, um das Überfahren von Hindernissen, insbesondere
Palettenkufen zu erleichtern.
Bei einem bekannten Gabelhubwagen sind in Fahrtrichtung vor und hinter dem Fahrwerk jeder Zinke Ein- bzw. Ausführreilen
vorgesehen, welche beim Auffahren auf eine Palettenkufe o. dgl., die Zinke und damit das Fahrwerk etwas anheben, so
daß das Hindernis leichter überfahren werden kann. Dieser
Gabelhubwagen hat sich vor allem beim Transport von Holzpaletten bewährt, deren Palettenkufen aus verhältnismäßig
niedrigen Leisten bestehen.
Die beschriebenen Ein- und Ausführrollen bringen jedoch nicht die gewünschte Erleichterung beim Überfahren von Hindernissen,
wenn diese verhältnismäßig hoch sind. Dies ist beispielsweise der Fall bei Stahlpaletten, deren Palettenkufen aus Profilblech
bestehen. Die Palettenkufen sind dabei aus Steifigkeitsgründen
mit sich in Kufenlängsrichtung erstreckenden Rippen versehen, die ein Überfahren erschweren oder gar unmöglich
machen.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gabelhubwagen der eingangs beschriebenen Art so zu verbessern, daß auch verhältnismäßig
hohe Hindernisse leicht überfahren werden können.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß die Zinken an wenigstens einer Längsseite eine Gleitkufe aufweisen,
die das Fahrwerk in dessen eingeschwenktem Zustand seitlich fast vollständig abdeckt.
Beim Auffahren auf ein Hindernis wird die Zinke und damit deren Fahrwerk durch die Gleitkufe allmählich angehoben, so
daß das Fahrwerk selbst nur noch eine geringe Höhe beim Überfahren des Hindernisses zu überwinden hat. Die Gleitkufe
hat dabei den weiteren Vorteil, daß das Fahrwerk auf nahezu derselben Höhe gehalten wird, bis das Hindernis vollständig
überfahren 1st. Dies ist selbst dann der Fall, wenn das Hindernis - in Fahrtrichtung gesehen - abwechselnd erhöhte
und vertiefte Bereiche aufweist.
Es ist vorteilhaft, daß die Gleitkufe in Weiterbildung der Neuerung an beiden Enden abgeschrägt ist.
7540104 15.IM.7B
Beim Überfahren eines Hindernissen wirkt es sich günstig auf eine Geräuschverminderung aus, wenn die Gleitkufe nach einem
anderen Merkmal der Neuerung aus Kunststoff besteht.
Vorteilhaft bei notwendigen Reparaturarbeiten ist es, wenn die Gleitkufe an den Zinken auswechselbar befestigt ist.
Das Überfahren von Hindernissen, insbesondere von profilierten Palettenkufen, wird in besonders großem Maße erleichtert.,
wenn bei vollständig eingeschwenktem Fahrwerk die Unterkante der Gleitkufe gegenüber der Bodenberührungsstelle einen Abstand
von 5 bis 20 mm, vorzugsweise ca. 10 mm, hat.
Weitere Merkmale und Vorteile der Neuerung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles,
welches in der Zeichnung gezeigt und dem Stand der Technik gegenübergestellt ist.
Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines neuerungsgemäß ausgebildeten
Gabelhubwagens,
Fig. 2 eine gemäß dem Stand der Technik ausgebildete Zinke beim Auffahren auf ein Hindernis,
Fig. 3 eine neuerungsgemäß ausgebildete Zinke beim Auffahren auf ein Hindernis, in Seitenansicht,
Fig. 4 die in Fig. 3 gezeigte Zinke, von unten gesehen,
Fig. 5 einen Schnitt gem. Linie V-V in Fig. 3.
7540104 15.04.76
Der in Fig. 1 gezeigte Gabelhubwagen 10 besteht im wesentlichen aus einem fahrbaren Lenk- und Hubaggregat 12 sowie
einer relativ dazu heb- und senkbaren Gabel 14. Die Gabel
besteht dabei aus zwei im seitlichen Abctand voneinander angeordnexen
Zinken 1€, von denen eine in den Fig. 3 und 4 gezeigt ist. Jede Zinke 16 ist nahe ihrem freien Ende durch
ein schwenkbares Fahrwerk 18 unterstützt. Eine Deichsel 20 am Lenk- und Hubaggregat 12 dient zur Bedienung des Gabelhubwagen
10.
Der Hubvorgang der Gabel 14 mit ihren beiden Zinken 16
wird vom Lenk- und Hubaggregat 12 aus über ein Gestänge ausgelöst, dessen letztes Glied - ein das Fahrwerk 18 tragender,
zweiarmiger Traghebel 22 - aufgerichtet werden kann und damit eine auf der Gabel 14 ruhende Last anhebt. Das
Ende des Gestänges mit einer Betätigungsstange 24 für den Traghebel 22 ist in den Fig. 3 und 4 näher dargestellt.
Dabei ist zu erkennen, daß die Betätigungsstange 24 über einen Bolzen 26 an dem Traghebel 22 angelenkt ist, welcher
seinerseits auf einer von der Zinke 16 getragenen Acnse 28
drehbar gelagert ist. Zwischen den beiden Armen des zweiarmigen Traghebels 22 ist eine Achse 30 angeordnet, auf der
eine Fahrwerksrolle 32 drehbar gelagert ist.
Die in Fig. 2 gezeigte Zinke 16 eines bekannten Gabelhubwagens
weist in der Nähe ihres freien Endes vor dem Fahrwerk eine Einführrolle 34 auf, die um eine an der Zinke 16 befestigte
Achse drehbar gelagert ist. In Fig. 2 ist weiterhin eine Palettenkufe 36 im Querschnitt skizziert; diese
Palettenkufe 36 ist Teil einer aus Stahl bestehenden Palette 38. Aus Gründen der Steifigkeit ist die aus Stahlblech
bestehende Palettenkufe 36 mit einer sich in deren Längsrichtung erstreckenden, U-förmigen Rippe 40 versehen,
-A.
an deren abwärts gerichteten Schenkelenden sich je eine horizontale
Bodenaufstandsfläche 42 anschließt, die in eine rechtwinklig nach oben abgewinkelte Leiste 44 übergeht. Wie
in Fig. 2 weiter zu erkennen ist, hat die Einführrolle 34
gerade die Oberkante einer Leiste 44 überfahren und ist danach in den Zwischenraum zwischen der Leiste 44 und der Rippe
40 abgesackt. Daran anschließend muß die Einführrolle die Rippe 40 überfahren, bis sie wieder in den anschließenden
Zwischenraum zwischen der Rippe 40 und der zweiten Leiste absackt. Ungefähr in dieser verhältnismäßig tiefen Stellung
der Einführrolle 34 und damit der Zinke 16 befindet sich die Fahrwerksrolle 32 vor der ersten Leiste 44, deren Oberkante
überfahren werden muß. Da die Fahrwerksrolle 32 in dieser
Stellung jedoch nur geringfügig vom Boden abgehoben ist, ist das Überfahren der Leiste 44 nur mit Schwierigkeiten, bei
ungünstigen Umständen jedoch überhaupt nicht möglich. Bei leerer Palette, wird diese wegen ihres geringen Gewichtes
von dem Fahrwerk 18 weggeschoben.
Die bei dem bekannten Gabelhubwagen beschriebenen Schwierigkeiten und damit verbundenen Nachteile - starke Geräuschentwicklung
beim Überfahren eines Hindernisses, erhöhter Kraftauf\fand beim Unterfahren einer Palette, Erschütterungen
des Gabelhubwagens und der mit diesem transportierten Lasten - sind bei .dem neuerungsgemäß ausgebildeten Gabelhubwagen
10, der in dern Fig. 1, 3, 4 und 5 dargestellt ist, vermieden. Dabei weisen die Zinken 16 an ihren Längsseiten
je eine Gleitkufe 46 auf, die das Fahrwerk 18 in dessen eingeschwenktem Zustand seitlich fast vollständig abdeckt.
Die Gleitkufen 46 sind dabei mit der jeweiligen Zinke 16 verschweißt. Es ist jedoch auch möglich, jede Gleitkufe
an der" Zinke * 16 auswechselbar, beispielsweise mittels einer
Verschraubung, zu befestigen. Wie vor allem in Fig. 3 ersichtlich ist, wird das Auffahren auf ein Hindernis, bei-
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spielsweise eine Palettenkufe 36, dadurch wesentlich erleichtert, daß die Gleitkufe 46 an beiden Enden abgeschrägt
ist, so daß die Zinken 16 beim Auffahren auf die Palettenkufe 36 allmählich angehoben werden. Da das Fahrwerk 18 mit
seiner Fahrwerksrolle 32 nur zu einem sehr geringen Teil über die Unterkante 48 der Gleitkufe 46 hervorsteht - als
optimal hat sich ein Überstand a von etwa 10 mm erwiesen --, muß die Fahrwerksrolle 32 beim Auftreffen auf das erste Hindernis
nur noch um den Betrag a angehoben werden. Nach dem Überfahren des ersten Hindernisses - im dargestellten Beispiel
gem. Fig. 3 die erste Leiste 44 der Palettenkufe 36 kann
die Fahrwerksrolle 32 nur noch um den Betrag a absacken, weil dann die Unterkante 48 der Gleitkufe 46 auf dem Hindernis
aufliegt. Wenn das gesamte Hindernis von der Fahrwerksrolle überfahren ist, wird die Gleitkufe 46 über dieses hinweggeschoben,
bis das in Fahrtrichtung hintere,abgeschrägte Ende der Gleitkufe 46 für ein langsames Absinken der Zinke 16 sorgt.
Um die volle Funktionsfähigkeit der Gleitkufe 46 sicherzustellen, muß gewährleistet sein, daß die horizontale Unterkante
48 der Gleitkufe 46 - in Einfahrrichtung betrachtet erst hinter der Fahrwerksrolle 32 in das abgeschrägte
Ende übergeht. Bei der Bemessung der Länge der Unterkante der Gleitkufe 46 ist außerdem noch wichtig, daß diese eine
ausreichende Länge hat, damit auch mehrere, aufeinanderfolgende Hindernisse leicht überfahren werden können.
Die Gleitkufen 46 können statt aus Stahlblech auch aus Kunststoff hergestellt werden, wodurch die Geräuschentwicklung
beim Auffahren und Überfahren eines Hindernisses sowie die Reibung zwischen der Gleitkufe 46 und dem Hindernis
gesenkt werden.
7540104 15.04.76
Claims (5)
1. Gabelhubwagen zum Transportleren von Paletten, Ladepritschen
u. dgl., umfassend ein fahrbares Lenk- und Hubaggregat mit einer Deichsel zur Bedienung des Gabelhubwagens
und eine aus wenigstens zwei Zinken bestehende, relativ zum Lenk- und Hubaggregat heb- und senkbare
Gabel, deren Zinken nahe ihren freien Enden durch je ein schwenkbares Fahrwerk unterstützt sind, wobei
zusätzliche Mittel vorgesehen sind, um das überfahren von Hindernissen, insbesondere Palettenkufen, zu erleichtern,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken (16) an wenigstens einer Längsseite eine Gleitkufe (46)
aufweisen, die das Fahrwerk (18) in dessen eingeschwenktem Zustand seitlich fast vollständig abdeckt.
2. Gabelhubwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufe (46) an beiden Enden abgeschrägt
ist.
3. Gabelhubwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitkufe (46) aus Kunststoff besteht.
4. Gabelhubwagen nach einem der Ansprüche 1 bis j5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Gleitkufe (46) an den Zinken (16) auswechselbar befestigt ist.
7540104 15.04.76
5. Gabelhubwagen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei vollständig eingeschwenktem
Fahrwerk (18) die Unterkante (48) der Gleitkufe (46) gegenüber der Bodenberührungsstelle einen Abstand (a) von
5 bis 20 mm, vorzugsweise ca. 10 mm, hat.
7540104 15.04.76
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7540104U DE7540104U (de) | 1975-12-16 | 1975-12-16 | Gabelhubwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7540104U DE7540104U (de) | 1975-12-16 | 1975-12-16 | Gabelhubwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7540104U true DE7540104U (de) | 1976-04-15 |
Family
ID=31964266
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7540104U Expired DE7540104U (de) | 1975-12-16 | 1975-12-16 | Gabelhubwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7540104U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19503980B4 (de) * | 1995-02-07 | 2006-08-31 | Linde Ag | Lastarm für Hubwagen |
| EP4035972A1 (de) * | 2021-01-29 | 2022-08-03 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Flurförderzeug mit radarmspitzen |
-
1975
- 1975-12-16 DE DE7540104U patent/DE7540104U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19503980B4 (de) * | 1995-02-07 | 2006-08-31 | Linde Ag | Lastarm für Hubwagen |
| EP4035972A1 (de) * | 2021-01-29 | 2022-08-03 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Flurförderzeug mit radarmspitzen |
| DE102021102060A1 (de) | 2021-01-29 | 2022-08-04 | Jungheinrich Aktiengesellschaft | Flurförderzeug mit Radarmspitzen |
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