DE752639C - - Google Patents

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DE752639C
DE752639C DENDAT752639D DE752639DA DE752639C DE 752639 C DE752639 C DE 752639C DE NDAT752639 D DENDAT752639 D DE NDAT752639D DE 752639D A DE752639D A DE 752639DA DE 752639 C DE752639 C DE 752639C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J19/00Chemical, physical or physico-chemical processes in general; Their relevant apparatus
    • B01J19/18Stationary reactors having moving elements inside
    • B01J19/22Stationary reactors having moving elements inside in the form of endless belts

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description

*1fi '\ΛΊ Ϊ. FARBENINDUSTRIE AKTIENGESELLSCHAFT, FRANKFURT (MAIN)
I. 67 271 IVb/12 gU *;* · -,WV4J (Vo .ITo. 2514).
TorricMung zur kontinuierlichen Durchführung von chemischen
Reaktionen.
Zur Durchführung von chemischen Reaktionen, voizugs= weise unter Erhitzen, bei denen über eine flüssige Phase ein festes Reaktionsprodukt entsteht, bedient man sich im allgemei= nen des Drehrohrofens oder beheizter Rohre oder Linnen, in denen das Reaktionsgut durch Schnecken vorwärtsbewegt unc1 zerkleinert wird. Da das Reaktionsprodukt häufig dazu nei&t, an der Wand zusammenzubacken, wurden Drehrohrofen zuweilen mit Mahlkörpern oder an der \7and befestigten Schlaghämmern ausgerüstet. Ss gibt nun aber Fälle, bei denen das Bestreben des Reaktionsproduktes zum Zusammenbacken und bei dehnen die Haftung an der Ofenwand so gross ist, dass trotz der erwähnten Vorrichtungen sich eine Schicht an der Ofenwand bildet, die immer mehr anwächst, sodass der Ofen allmählich sich völlig verstopft. Dasselbe gilt für beheizte Rohre oder Kinnen. Schon bei Ausbildung einer geringen Schicht von Teaktionsprodukt an der Wand wird bei einem von aussen beheizten Drehrohrofen die Wärmeübertragung so sohleent, dass die Reaktion aufhört.
Es wurde nun gefunden, dass bei Reaktionen, bei denen
über
die Reaktionsmasse/eine flüssige phase in eine feste übergeht und die aus den genannten Gründen in den bekannten Apparaturen nicht durchgeführt worden können, vorteilhaft eine Vorrichtung angewendet wird, die im Prinzip aus einem über Rollen laufenden, muldenförmig gebogenem Metallband besteht, das von aussen be= heizt wird. Eine Ausführungsfoiai der Vorrichtong isx schematisch in Figur /# gegeben.
Das endlose biegsame Metallband a, z.B· aus Stahl oder Messing, läuft über die Rollen b, und b~ durch ein mit dem Brenner c beheiztes Rohr d. In diesem Rohr wird es mit Hilfe der Andrückrollen e auf den Boden des Rohres gedruckt und bildet so eine Rinne, in der das Ausgangsmaterial durch den Stutzen i in fester oder flüssiger Form eingetragen wird. Um ein Zurück= laufen der flüssigen Phase zu verhindern, kann beispielsweise die Rolle bp etwas höher gesetzt werden als der Boden des Rohres d. Auch kann das Rohr d etwas nach unten durchgebogen werden, sodass der tiefste Punkt des Bandes etwa bei f liegt. Das lach= vornlaufen der Flüssigkeit wird durch das bereits festgewordene Reaktionsprodukt verhindert, sodass aus dem Rohr das Reaktions= produkt als gleichmässiger fester Kuchen austritt. Auch sonst festhaftende Produkte lösen sich spielend ab, da das gebogene Band als elastische Unterlage beim Austreten aus dem Rohr wieder plan wird und beim Übergang über die Rolle b-, erneut eine Durch= biegung in einer anderen Richtung erfährt. IJit Hilfe des Scha= bers g kann das Reaktionsprodukt leicht abgenommen werden. Das Rohr d wird zweckmässig in einen gegen Wärme ab siaahlung isolier= ten Heizmantel eingebaut.
Bei manchen Reaktionen entstehen Gase, die aufgefangen werden sollen, häufig soll unter Luftabschluss gearbeitet wer= den, oder das Reaktionsprodukt ist etwas flüchtig oder neigt zur Sublimation. In diesem Falle kann das Band eine Ausgestal= tung erfahren, die in Figur II schematisch dargestellt ist.
Das Rohr d erfährt eine Erweiterung an den Enden nach unten und nach der Seite, sodass das muldenförmig gebogene Band sich noch innerhalb der beheizten Zone plan streckt. Es kann dann durch Schlitze h an den Stirnwänden des Rohres ein- und aus= geführt werden. Gegen das Band kann die Stirnwand mittels einer
Stopfbuchse oder mittels federnd gegen das Band liegenden Schie= bern abgedichtet werden, die auf ihrer Auflagefläche zur besse= ren Abdichtung ein geeignetes Dichtungsmaterial, z.B. Asbest, tragen.
Die Abnahme des Reaktionsproduktes kann ebenfalls un= ter LuftausSchluss erfolgen, z.E. durch einen in das Rohr am Ende eingebauten schräggestellten Schaber g, dem zweckmässig eine Zerkleinerungsvorrichtung k, etwa nach Art eines Brechers, vorgelagert ist/ Das Reaktionsprodukt fällt in einen dicht an= gebauten Silo m, aus dem es ausgeschleust werden und direkt in eine Mahlvorrichtung übergeführt werden kann. Schliesslich kann die Abnahme des Reaktionsproduktes unter LuftausSchluss auch so erfolgen, dass auch der nichtbeheizte Teil des Bandes, also die Rolle, über die es läuft und der rücklaufende Teil, ganz oder teilweise gekapselt ist. Eine solche Ausführungsform ist in Figur ßrüJ schematisch wiederge-ge geben.
Es ist bereits eine Vorrichtung bekannt, bei der ein muldenförmig biegbares und auf Rollen laufendes Transportband zur Aufnahme von Lösungen dient, aus denen bei der Portbewegung des Bandes durch Abkühlung die Substanz als Kristallmasse aus= geschieden wird. Bei Aufhebung der muldenförmigen Gestalt des Bandes am Ende der Apparatur löst sich der noch Mutterlauge ent= haltende Kristallbrei leicht ab. Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der vorliegenden Erfindung um die Durchführung von unter Wärmezufuhr vor sich gehenden Reaktionen, bei denen sich festzusammenbackende Massen bilden. Durch die innige schleifende Berührung des muldenförmigen Transportbandes mit dem beheizten wannenförmigen Boden der Vorrichtung werden lokale Oberhitzun= gen der Reaktionsmasse und bei unmittelbarer Beheizung leicht auftretende Korrosionen des Bandes vermieden.

Claims (1)

  1. Patentansprüche .
    IJf- Vorrichtung zur kontinuierlichen Durchführung von chemischen Reaktionen, bei denen die Reaktionsmasse über eine flüssige Phase in eine feste übergeht, mit einem an beiden En= den der Vorrichtung über Rollen laufenden endlosen, sich imner= halb der Apparatur muldenförmig gestaltenden Transportband, da= durch gekennzeichnet, dass für die Durchführung von unter Y/ärme= zufuhr verlaufenden Reaktionen, bei denen sich festzusammen= backende Massen bilden, die Vorrichtung mit einem aussenbeheiz= ten wannenfö'rmigen Boden versehen ist, über den das Transport= band schleift, sodass es muldenförmig gestaltet wird.
    2-f Vorrichtung nach Anspruch 1 zum Arbeiten bei luft= abschluss, gekennzeichnet durch schmale Schlitze an beiden En= den, deren Ränder mittels eines Dichtungsmaterials gegen das durch die Schlitze geführte plan gestre&kte Band abgedichtet sind. -^__— ■
    Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren
    Folgende Druckschriften*)
    in Betracht gezogen worden;
DENDAT752639D Active DE752639C (de)

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DE (1) DE752639C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0228638A1 (de) * 1985-12-18 1987-07-15 Chemische Fabrik Stockhausen GmbH Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Polymerisaten und Copolymerisaten von wasserlöslichen Monomeren

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0228638A1 (de) * 1985-12-18 1987-07-15 Chemische Fabrik Stockhausen GmbH Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen von Polymerisaten und Copolymerisaten von wasserlöslichen Monomeren
US4857610A (en) * 1985-12-18 1989-08-15 Chemische Fabrik Stockhausen Gmbh Process for the continuous production of polymers and copolymers of water-soluble monomers

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