DE7513534U - Monopolare Koagulationszange - Google Patents

Monopolare Koagulationszange

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DE7513534U
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shaft
coagulation forceps
insulating
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monopolar coagulation
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24 Lübeck, Brail« Straße B3-'4 ;
Anmelder: Richard Wolf GmbH, 7134 Knittlingen, Pforzheimer Str. 22 '
' Monopolare Koagulationszange
Die Neuerung bezieht sich auf eine monopolare Koagulationszange für die Endoskopie, deren nach außen federnde Zangen- oder Greiferarme das distale Ende einer über eine bestimmte proximale Länge isolierten Zugstange bilden, die einen leitenden, die Zangenarme berührenden Führungsschaft proximal abgedichtet durchläuft, der mit einer isolierenden Außenbeschichtung versehen ist und proximal einen HF-Anschluß aufweist, wobei der Schaft und die Zugstange durch eine isolierte Betätigungshandhabe zum Öffnen und Schließen der Zangenarme zueinander verschiebbar sind.
Durch diese an sich bekannten Isoliermaßnahmen des Führungsschaftes und des proximalen Zugstangenteiles wird verhindert, daß während der HF-Koagulation in einer Körperhöhle unkontrolliert vom Schaft zum als Masse dienenden Körper des Patienten hochfrequente Stromübergänge stattfinden, die für den Patienten als auch für den Arzt gefährlich sind. Es hat sich nun in der Praxis gezeigt, daß trotz dieser isolierenden Sicherheitsmaßnahmen kein 100%iger Schutz für den Patienten erreicht wird, denn die Kunststoffbeschichtung als auch ein etwa zusätzlich umhüllender Isolierschlauch des Schaftes und die isolierende Beschichtung des proximalen Zugstangenteiles können Poren oder unterschiedliche Wanddicken aufweisen oder nach
mehrmaligem Gebrauch und Sterilisierung porig bzw. brüchig werden, so daß Stromübergänge auf den Körper des Patienten nicht auszuschließen sind.
Die Neuerung bezweckt, eine loo %ige Sicherheit für den Patienten und den Arzt zu erreichen. Dies wird nach der Neuerung dadurch er*· zielt, daß bei der eingangs erwähnten monopolaren Koagulationszange der Schaft zusätzlich von einem starren Mantel umgeben ist, der von einem schlag- und wärmefesten Kunststoffschlauch umhüllt ist.
Damit wird die bisher bekannte, aus isolierender Beschichtung und etwa zusätzlich umhüllendem Isolierschlauch bestehenden Schaftisolierung durch den starren metallischen oder isolierenden Mantel zusätzlich geschützt, der wiederum durch den äußeren isolierenden Schlauch, z.B. Schrumpfschlauch, geschützt wird. Der gleiche Schutz wird vorteilhaft auch für den proximalen, mit einem Isolierbelag versehenen, teilweise frei liegenden Zugstangenteil vorgesehen.
Die Neuerung wird nun nachstehend anhand der Zeichnung erörtert. Es zeigen:
Fig. 1 einen unterbrochenen, vergrößerten Achsschnitt durch die Koagulationszange ohne
den proximalen Teil mit Betätigungshand-
habe,
Fig. 2 eine Betätigungshandhabe in Seitenansicht uiid teilweisem Abschnitt,
Fig. 3 einen Scherengriff als Betätigungshand-, habe in Seitenansicht,
Fig. 4 eine gegenüber Fig. 2 etwas abgeänderte Betätigungshandhabe.
Die monopolare Koagulationszange besteht in bekannter Weise aus einer Zugstange 1, von der mindestens der freiliegende proximale Längenteil von einem Isolierbelag umgeben ist und deren proximales Ende bei 2a isoliert in den Isolierschenkel 2 eines Federgriffes 3 eingehängt ist und deren distales Ende z.B. über ein Viertel ihrer Länge verdickt ist und hier durch axiales Aufschlitzen die sich federnd spreizenden Schenkel 1a des Zangenmaules 1b bildet. Die Zugstange 1 durchläuft einen metallischen Führungsschaft 4, in den die Zangenschenkel 1a durch den Federgriff 3 zum Schließen des Zangenmaules Ib hineingezogen werden, wodurch die Zangenschenkel ständig mit dem Schaft 4 in elektrisch leitender Verbindung stehen. Proximalscitig ist der Schaft 4 mit einer isolierenden Verstärkung 5 versehen, in deren Bereich der an den Schaft angeschlossene HF-Kontakt 6 mit isoliertem Unterteil 6a liegt. Hier ist auch der andere Schenkel 7 des Federgriffes 3 befestigt. Der verstärkte Isolierteil 5 besitzt proximalseitig eine Olive 5a, auf die eine Gummikappe 9 gesetzt ist, die den Schaft 4 gegen die Zugstange 1 abdichtet, um zu verhindern, daß Gas z.B. CO2 oder N2O aus der Körperhöhle entweichen kann.
Der Schaft 4 ist zur Vermeidung von HF-Stromübergängen auf den
U - 4 -
Körper des Patienten mit einer isolierenden Beschichtung 8 versehen, die zusätzlich auch von einem Isoliorschlauch, Schrumpfschlauch, umhüllt jein kann.
Gemäß der Neuerung ist nun die Schaftisolierung 8 von einem Schutzmantel 10 in Form eins Metall-, Glas-, Keramikmantels 10 od. dgl. umgeben, uer als Rohr auf die Isolierung 8 aufgeschoben ist oder durch Aufdampfen, Aufspritzen oder Galvanisieren aufgebracht wird. Dieser starre ' unter Umständen auch etwas biegsame Mantel 10 wird zusätzlich von einem schlag- und wärmefesten Kunststoffschlauch 11, z.B. Schrumpfschlauch, umhüllt, um den Mantel 10 seinerseits zu schützen, da unter Umständen Brüche des Glas- oder Keramikmaterials auftreten können und um dadurch bei leitendem Mantel 10 einen Stromübergang zum Körper des Patienten zu verhindern.
Die gleichen Maßnahmen 10a, 11a werden vorteilhaft auch im Bereich des isoliert beschichteten, proximalen Längenteils der Zugstange 1 vorgesehen.
Die Schenkel 2,7 des Federgriffes 3 bestehen aus einem iso] -" er enden Kunststoff/ in dem eine die Schenkel spreizende Feder 12 eingebetter ist. Gemäß Fig. 4 können in die aus isolierndem Kunststoff bestehenden Schenkel 2,7 die Enden einer Spreizfeder 13 eingelassen sein. Schließlich ist es auch möglich, an Stelle eines Federgriffes einen Scherengriff 14 nach Figur 3 zu verwenden, dessen Schenkel und Arme ebenfalls isoliert sein müssen, z.B. mit einer Kunststoffbeschichtung versehen sind oder aus glasfaserverstärktem Kunststoff bestehen.

Claims (4)

• · ■ · I · I Dp. Hugo Wiloken «- Dipl.-lng. Thomr.3 Wilcken cJi Dipl.-Chem. Dr. Wolfgang Laufer Lübsck, Breite Sira^a 53-S* Anmelder: Richard Wolf GmbH, 7134 Knittlingen, Pforzheimer Str. 22 Ansprüche
1. Monopola^e Koagulationszange für die Endoskopie, deren nach außen federnde Zangen- oder Greiferarme das distale Ende einer über eina proximale Länge isolierten Zugstange bilden, die einen leitenden die Zangenarme berührenden. Führungsschaft proximal abgedichtet durchläuft/ der mit einer isolierenden Außenbeschichtung versehen ist und proximal einen HF-Anschluß aufweist, wobei der Schaft und die Zugstange durch eine isolierte Betätigungshandhabe zum öffnen und Schließen der Zangenarme zueinander verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) zusätzlich von einem starren Mantel (10)umgeben ist, der von einem schlag- und wärmefesten Kunststoffschlauch (11) umhüllt ist.
2. Monopolare Koagulationszange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der proximal mit einem Isolierbeleg versehene Zugstangenteil zusätzlich von einem starren Mantel (loa) und einem Isolierschlauch (11a) umhüllt ist.
3. Monopolare Koagulationszange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ^r starre Mantel (1o) aus Metall, Glas,
oder Keramikitiaterial besteht.
4. Monopolare Koagulantionszange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der starre Mantel (To) als Rohr auf die Isolierung (8) des Schaftes (4) aufgeschoben oder durch Aufdampfen, Aufspritzen oder Galvanisieren aufgebracht ist.
DE7513534U Monopolare Koagulationszange Expired DE7513534U (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2526303A1 (fr) * 1982-05-07 1983-11-10 Wolf Gmbh Richard Instrument de coagulation
DE3629809A1 (de) * 1986-09-02 1988-03-10 Wolf Gmbh Richard Koagulationszange
DE4209547A1 (de) * 1992-03-24 1993-09-30 Klaus Huber Isolationseinheit für chirurgische Instrumente

Cited By (4)

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DE3217105A1 (de) * 1982-05-07 1983-11-17 Richard Wolf Gmbh, 7134 Knittlingen Koagulationsinstrument
DE3629809A1 (de) * 1986-09-02 1988-03-10 Wolf Gmbh Richard Koagulationszange
DE4209547A1 (de) * 1992-03-24 1993-09-30 Klaus Huber Isolationseinheit für chirurgische Instrumente

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