DE7421663U - Siebdruckmaschine für zylinderförmige Körper - Google Patents
Siebdruckmaschine für zylinderförmige KörperInfo
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Description
Patentanwalt
Dipl.-Ing. Günther Rau
Bielefeld
Dipl.-Ing. Günther Rau
Bielefeld
Willi Heller, 4 932 Bruchmühlen, Schwarzer Weg 3?
Siebdruckmaschine für zylinderfonni«*» Körper
Die Neuerung betrifft eine Siebdruckmaschine für zylinderförmige
Körper mit einer stationär angeordneten Siebschablone und einem unter der Siebschablone umlaufenden Transportkettenpaar
für die zu bedruckenden Körper.
Durch die Gebrauchsmustcrschrift 7.312.634 ist bereits eine
Siebdruckmaschine mit einem im Maschinengestell stationär angeordneten
Sieb und einer mit einem hin- und hergehenden Antrieb verbundenen Rakel bekannt geworden, bei der eine zwefcträngige
Transportkette die zu bedruckenden Hohlkörper unter dem Sieb führt. Unterhalb der Transportkette ist eine Aushebevorrichtung
angeordnet, die die Hohlkörper aus der Transportkette aushebt un-J in die zum Bedrucken vorgesehene Ausgangsstellung am Sieb
verschwenkt.
Tn der Gebrauchsmusterschrift 7.004.625 ist eine Siebdruckvorrichtung
beschrieben, leren Drucksieb ebenfalls? eine Hin- uni
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-Z-
Herbewegung ausführt, die in der einen Hubrichtunr mit einer
zwei strängigen Förderkette synchronisiert Hohlkörper zum Be
drucken an der Siebstation entlangführt.
Diese bekannten Siebdruckmaschinen sind sehr aufwendig und
kompliziert und dadurch auch verhältnismäßig störanfällig. Nachteilig sind besonders die Hin- und Herbewegungen der Siebe
und Rakel sowie die Hubbewegungen der zu bedruckenden Körper zusätzlich zu der Bewegung der Körper in Transportrichtung
parallel zur Ebene des Siebes.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Siebdruckmasehiiie
zu beschreiben, die einen kontinuierlichen Ablauf der Bewegungen der einzelnen Baugruppen mit gleichförmiger Geschwindigkeit,
d.h. unter Vermeidung hin- und hergehender Bewegungen, ermöglicht.
Diese Aufgabe wiri bei der Siebdruckmaschine gemäß der Neuerung
gelöst lurch ein über der Siebschablone angeordnetes im Gegensinn zum Transportkettenpaar und mit gleicher Geschwindigkeit
wie das Transportkettenpaar umlaufendes Rakelkettenpaar mit ^enreren Rakeln, wobei jeie ^akel ^ΙΐϊΘτη zu bedruckenden Körper
zugeordnet ist.
Vorteilhafterweise sini Me zu beiruckenden Xerrer auf dem
Transportkettenpaar ie zwischen zwei Pollencaaren irehbar gelagert,
iiach einem weiteren Merkmal ist dos Transportketten-
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— 3 —
paar in einem solchen Abstand unter der Siebsohablone geführt,
schablone an der Unterseite derselben abrollen. Zweckmäßig
ist es die mit gleicher Geschwindigkeit wie die zu bedruckenden Körper geführten Rakel den zu bedruckenden Körpern so
zuzuordnen, daß sie sich jeweils genau über der Berührungslinie
der unterhalb der Schablone geführten Körper mit, -Jer Schablone befinden.
Die Neuerung wird nun an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt die Figur eine sehematische Seitenansicht der Siebdruckmaschine.
Die Siebdruckmaschine besteht im wesentlichen
aus einer stationär angeordneten Siebschablone 1, einem unter der Siebschablone umlaufenden Transportkettenpaar 2 und einem
über der Siebschablone 1 umlaufenden Rakelkettenpaar 3.
Die Siebschablone 1 mit Klischee ist in bekannter Form gestaltet. Dae Transportkettenpaar 2 ist in einem solchen Abstand unterhalb
der Siebschablone 1 «ingeordnet, daß die von ihm jeweils zwischen zwei Rollenpaaren 4 des oberen Trums transportierten
zylinderförmigen Körper 5, die sowohl Hohl- als auch Vollkörper
sein können, beim Transport von links nach rechts (Figur) in Berührung mit der unteren Fläche der Siebschablone
kommen und an ihr abrollen. Der Abstand der beiden Transportketten
2, in der schematisehen Seitenansicht ist nur eine Transportkette sichtbar, ist der Länge der zylinderförmigen
Körper 5 angepaßt, und die Lagerung der Körper 1 auf den
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Rollenpaaren 4 ist so zu verstehen, daß die Körper 5 jeweils
auf 4 gleichen, losen Rollen drehbar gelagert sir.l. Vz?
Transportkettenpaar 2 ist über ein PUhrungsrollenpaar 6 und über ein Antriebsrollenpaar 7 geführt.
Oberhalb der Siebschablone ist das Rakelkettenpaar 3 über ein Rakelführungsrollenpaar 8 und ein Antriebsrollenpaar 9
geführt. Das Rakelkettenpaar 3 trägt mehrere Rakel 10 und ist so gelagert, daß die Rakel 10 in leichter Berührung mit der
Oberfläche der Siebschablone 1 längs über die Siebschablone und in gleicher Richtung wie die zylinderförmigen Körper 5
unterhalb der Siebschablone ^ also von links nach rechts in
der Figur, geführt sind. Dabei sind die Rakel 10 so ausgerichtet, daß die Berührungslinie der Rakel 10 auf der Oberfläche
der Siebschablone 1 und die Berührungslinie der zylindrischen Körper 5 mit der unteren Fläche der Siebschablone
einander genau gegenüberliegen. Durch die formschlüssige Führung der I.akelkettenpaare 3 und der Transportkettenpaare
mittels der Rakelantriebsrollenpaare 9 und der Antriebsrollenpaare 7, die über Zahnräder (nicht dargestellt) von einem
gemeinsamen Antrieb (nicht dargestellt) angetrieben werden, ist sichergestellt, daß die Zuordnung der oben erwähnten
Berührungslinien bei der gesamten Bewegung der Rakel 10 und der entsprechenden zylinderförmigen Körper 5 erhalten bleibt.
Es ist selbstverständlich, daß anstelle der Transportkettenpaare 2 und Rakelkettenpaare 3 auch Zahnrieinenpaare aus Gummi
oder Kunststoff mit eingegossenen Stahldrähten verwendet
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\ werden können. Die Abstände der Rakel 10 auf dem Rakelkettenpaar
3 stimmen genau mit aen Mittelabständen der Rollpaare 4
: auf den Transportkettenpaaren 2 überein, so daß sichergestellt
ist, daß jedem zylinderförtcigen Körper 5 unter der Siebschablone
1 eine Rakel 10 oberhalb der Siebschablone genau zugeordnet ist.
[ Der Transport- und Druckvorgang gestaltet sich wie folgt:
Der zu bedruckende zylinderförmige Körper 5 wird mittels einer
nicht dargestellten Zuführungseinrichtung über den Anlegetisch
■ 11 in Richtung des Pfeiles 12 dem Transportkettenpaar 2 so
zugeführt, daß der Körp^" 5 jeweils zwischen den Rollenpaaren
4 zu liegen kommt (siehe Figur) und vom Transportkettenpaa- 2 unter die Siebschablone 1 und in Berührung mit ihrer Unter-
: seite transportiert wird. Durch die Friktion mit der Siebschablone
1 und die leicht drehbare Lagerung auf dem Rollen-
; paar 4, rollt der zylindrische Körper 5 an der ünterflache
',' der Siebschablone einwandfrei ab und wird dabei in bekannter
Weise bedruckt. Es wird durch die Abmessung der Länge der
: Siebschablone 1 und die Führung des Transportkettenpaars 2
sichergestellt, daß nach vollständigem Abrollen des zylinder-
! förmigen Körpers 5 (360°) die Berührung mit der Siebschablone 1
aufgehoben wird, um ein Verwischen des Druckes zu verhindern.
Das Transportkettenpaar 2 gibt den Ilörper 5 an den Ablege ti sch
• 13 ab, von dem er mittels einer nicht dargestellten Transportvorrichtung·
in Richtung des Pfeiles 14 z. B. einer Trocknungs-
einrichtung (nicht dargestellt) zu;--eiTnrt wird. Der Transport
and das Bedrucken der ;v~.chfolren!en Körper c erfolgt entsprechend.
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Claims (4)
1. Siebdruckmaschine für zylinderförmige Körper mit einer
stationär angeordneten ebenen Siebschablone und einem unter der Siebschablone umlaufenden Transportkettenpaar
für die zu bedruckenden Körper, gekennzeichnet durch ein über der Siebschablone angeordnetes im Gegensinn zum
Transportkettenpaar und mit gleicher Geschwindigkeit wie das Transportkettenpaar umlaufendes Rakelkettenpaar mit
mehreren Rakeln, wobei jede Raicel einem zu bedruckenden
Körper zugeordnet ist.
2. Siebdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bedruckenden Körper auf dem Transportkettenpaar
je zwischen je zwei Rollenpaaren drehbar gelagert sind,
3. Siebdruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Transportkettenpaar in einem solchen Abstand unter der Siebschablone ^e^ihrt ist, daß iie zu
bedruckenden Körper durch Fiktion mit der Siebschablone an der Unterseite der Siebschablone abrollen.
4. Siebdruckaaschine nach den Ansprachen 1 bis ', dadurch gekennzeichnet,
daß die mit gleicher Geschwindigkeit wie die
zu bedruckenden Körper gef'ihi te rs Rakel 3en ζ a bedruckenden.
Körpern so zugeordnet sind, üa'l sie sich .: : »weile -'
über ier Berührum'slinie "ier unterhalb ■.<■>£.· 3^πίΜ
f\ihi'1.o]n au !'Pini':':pn ·ρπ Kör, er mit :e ■ J p'j.cii'i''! .
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7421663U true DE7421663U (de) | 1975-04-24 |
Family
ID=1306442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7421663U Expired DE7421663U (de) | Siebdruckmaschine für zylinderförmige Körper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7421663U (de) |
-
0
- DE DE7421663U patent/DE7421663U/de not_active Expired
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