DE74207C - Treibkette für Fahrräder und dergleichen - Google Patents
Treibkette für Fahrräder und dergleichenInfo
- Publication number
- DE74207C DE74207C DENDAT74207D DE74207DA DE74207C DE 74207 C DE74207 C DE 74207C DE NDAT74207 D DENDAT74207 D DE NDAT74207D DE 74207D A DE74207D A DE 74207DA DE 74207 C DE74207 C DE 74207C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- link
- chain
- links
- ring
- lies
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 claims 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 229910000760 Hardened steel Inorganic materials 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G13/00—Chains
- F16G13/02—Driving-chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kette zur Uebertragung der Bewegung der Tretkurbeln
auf das Triebrad bei Fahrrädern.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Kette, Fig. 2 der Grundrifs;
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Treibradachse mit der darüber gehenden Kette; Fig. 4 giebt
einen Grundrifs des Kettenrades; Fig. 5 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung im
Grundrifs.
Diese Kette besteht aus nur zwei Arten von Gliedern. Die Glieder A haben rechteckige
Gestalt, wobei die Querstege al an der Innenseite
zu Schneiden zugeschärft sind. Die Zwischenglieder B, die die Glieder A unter
einander verbinden, sind Schraubenfedern, die aus Vierkant-, Rechteck- oder anderem Eisen
mit dicht an einander liegenden Windungen hergestellt sind.
Um die Kette zusammenzusetzen, schlingt man den Schraubenfederring von der Seite aus
über die zugeschärften Stege zweier Glieder A, indem man die erste Windung öffnet und dann
den Ring so lange über die zu verbindenden Stege dreht, bis er ganz zwischen den Gliedern
liegt; es geschieht dies in derselben Art, wie man einen Schlüssel in einen Schlüsselring
bringt. Die Feder mufs natürlich entsprechend elastisch sein. Auf gleiche Weise bringt man alle folgenden Ringe an. Schliefslich
vereinigt man die letzten Glieder mit einem solchen Federring, so dafs man eine endlose
Kette erhält. Eine derartige Kette ohne Nietung kann ganz aus gehärtetem Stahl gemacht
werden, so dafs sie der Abnutzung in geringem Mafse unterliegt und nur geringes Gewicht zu
haben braucht, da das Material durch die Härtung eine bedeutende Bruchfestigkeit erlangt.
Ferner läuft die Kette mit geringster Reibung, da die Theile al der Glieder A auf
der Innenkante der Ringe B gleichsam wie die Schneiden des Waagebalkens in der Pfanne
ruhen. Die Reibung wird weiter noch durch die besondere Ausführung des weiterhin beschriebenen
Treibrades vermindert. Wichtig ist vor allem auch, dafs man die Kette unterwegs
jederzeit ausbessern kann. Ist ein Glied derselben zerbrochen, so kann man es sofort
durch ein anderes ersetzen, und braucht man hierfür nur einige Ersatzglieder mit sich zu
führen. Schmutz und Staub beeinflussen die leichte Beweglichkeit der Kette nicht, weil ein
grofser freier Raum zwischen Federring und Glied A vorhanden ist und weil bei der
Durchbiegung der Kette keine erhebliche Reibung durch die Schneide bei a1 entsteht. Dabei
besteht die Kette aus nur zwei Arten von Gliedern, und man kann sie stets leicht aus
einander nehmen, um die Abnutzung festzustellen. Ueberdies hat sie wie die gewöhnlichen
Ketten zwei getrennte Biegungsachsen für jedes Glied, was gegenüber den bei Fahrrädern
sonst üblichen Gelenkketten den Vortheil leichterer Beweglichkeit ergiebt.
Die Glieder A können aus gehärtetem Stahl oder irgend einem anderen Material gestanzt,
geschnitten oder gegossen sein; auch die Federringe B können beliebig hergestellt sein und
aus jedem geeigneten Material bestehen.
Damit die Kette sich glatt und sicher über dem Triebrad bewegt, ist es erforderlich, den
Gliedern A und B eine besondere Stützung
Claims (1)
- zu geben, und zwar so, dafs die Ringe eine solche Lage auf dem Rad haben, dafs immer die Linie a'-a2, Fig. 3, die die Schneiden zweier auf einander folgenden Glieder verbindet, ein Durchmesser des Federringes ist. Dementsprechend legt sich das Glied A aufsen auf die Backen C1 des Rades und der Ring b legt sich auf die Sohle der Zahnlücke d.Bei der Kettenaufwickelung (Fig. 3) ruht das Glied A zunächst auf dem Zahn C. Das nächste Kettenglied A liegt dabei in der Verlängerung des ersten Gliedes, welche Lage in Fig. 3 strichpunktirt gezeichnet ist. Beim Umlegen der Ketten um das Rad dreht sich der Ring um den Festpunkt As und legt sich auf cP, wenn das Ganze einen Winkel beschrieben hat, der halb so grofs ist, wie der von zwei auf einander folgenden Kettengliedern gebildete Winkel. Jetzt ist das neue Glied aus der Lage A1 nach A2 und B nach B2 gekommen.Das Glied A2 legt sich dann weiter über den folgenden Zahn in die Lage ΑΆ gegen die Kanten d2 , welche zu beiden Seiten des Zahnes liegen. Dieselben Vorgänge wiederholen sich beim folgenden Gliede. Die Kette ruht auf dem Treibrad in stabilem Gleichgewicht, da die Kräfte, welche die einzelnen Glieder beanspruchen, normal zur Auflagerfläche sind.Fig. 5 stellt eine Abänderung des oben beschriebenen Treibrades dar, bei welcher die Zahnlücke, die den Federring aufnimmt, durch die ganze Breite des Treibrades geht und die Stützflächen d2 fortfallen. Diese Anordnung ist dann möglich, wenn die Zahl der Zähne so grofs ist, dafs der vom Glied A mit der Normalen auf seinen Stützpunkt auf dem Spiralring gebildete Winkel (an jener Stelle, wo der Ring sich gegen As legt) kleiner ist als die Tangente des Reibungswinkels. Dieser Fall tritt ein, wenn die Zähnezahl mindestens acht ist; der Winkel ist dann 3-j-6-§-00. Uebrigens kann diese Anordnung beliebig abgeändert werden.Zur Vermeidung der leichten Abnutzung der Schneiden a1, die von der Drehung der Ringe B herrührt, ist es zweckmäfsig, den Ringen B ovale Gestalt zu geben, wodurch die Drehung der Ringe gehindert wird.Patenτ-Anspruch:Eine Treibkette für Fahrräder u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs rechteckige, geschlossene Glieder (A) mit Querstegen, die innen zugeschärft oder an den Kanten abgerundet sind, versehen und über letztere zur Verbindung der Glieder Schraubenfedern (B) nach Art eines Schlüsselringes aufgeschoben sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE74207C true DE74207C (de) |
Family
ID=347272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT74207D Active DE74207C (de) | Treibkette für Fahrräder und dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE74207C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999000610A1 (en) * | 1997-06-28 | 1999-01-07 | Renold Plc | A chain |
-
0
- DE DENDAT74207D patent/DE74207C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999000610A1 (en) * | 1997-06-28 | 1999-01-07 | Renold Plc | A chain |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60109536T2 (de) | Kettengetriebe | |
| DE2927162C2 (de) | ||
| DE2535943A1 (de) | Fahrradtransmission | |
| DE69914024T2 (de) | Zahnkette mit Kippgelenken mit einem dickeren Gelenkbolzen als zu einem zugehörigen Kippbolzen | |
| EP0192051B1 (de) | Vorrichtung zum Aufreihen von gelochten Blättern | |
| DE10203942A1 (de) | Laschenkette | |
| DE202016004662U1 (de) | Ketten-Verschlußglied | |
| DE74207C (de) | Treibkette für Fahrräder und dergleichen | |
| DE102007009821A1 (de) | Mehrreihige Kraftübertragungskette | |
| DE112010002780T5 (de) | Kette | |
| EP0202644B1 (de) | Gelenkkette | |
| DE1605672B2 (de) | Verschlussglied fuer reifengleitschutzketten von fahrzeugen | |
| DE3046994C2 (de) | ||
| DE2613661C2 (de) | Gelenkhebel für ein Möbelscharnier | |
| DE2126255A1 (de) | Gliederkette | |
| DE3701639A1 (de) | Sitzbeschlag | |
| DE2150078A1 (de) | Bolzensicherung bei schleppketten | |
| CH672667A5 (de) | ||
| DE4327574C5 (de) | Torsionsdämpferscheibe | |
| EP0101604A1 (de) | Getriebe | |
| DE172364C (de) | ||
| DE2747153C2 (de) | Schwimmrahmen und/oder Bremsträger von Scheibenbremsen | |
| DE2516818C2 (de) | Kettenförderer | |
| DE94355C (de) | ||
| DE234565C (de) |