DE74207C - Treibkette für Fahrräder und dergleichen - Google Patents

Treibkette für Fahrräder und dergleichen

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DE74207C
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DENDAT74207D
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J. BARDET in Paris, 54—56 Avenue de la Republique
Publication of DE74207C publication Critical patent/DE74207C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kette zur Uebertragung der Bewegung der Tretkurbeln auf das Triebrad bei Fahrrädern.
Auf der Zeichnung ist Fig. 1 ein Längsschnitt durch die Kette, Fig. 2 der Grundrifs; Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Treibradachse mit der darüber gehenden Kette; Fig. 4 giebt einen Grundrifs des Kettenrades; Fig. 5 veranschaulicht eine abgeänderte Ausführung im Grundrifs.
Diese Kette besteht aus nur zwei Arten von Gliedern. Die Glieder A haben rechteckige Gestalt, wobei die Querstege al an der Innenseite zu Schneiden zugeschärft sind. Die Zwischenglieder B, die die Glieder A unter einander verbinden, sind Schraubenfedern, die aus Vierkant-, Rechteck- oder anderem Eisen mit dicht an einander liegenden Windungen hergestellt sind.
Um die Kette zusammenzusetzen, schlingt man den Schraubenfederring von der Seite aus über die zugeschärften Stege zweier Glieder A, indem man die erste Windung öffnet und dann den Ring so lange über die zu verbindenden Stege dreht, bis er ganz zwischen den Gliedern liegt; es geschieht dies in derselben Art, wie man einen Schlüssel in einen Schlüsselring bringt. Die Feder mufs natürlich entsprechend elastisch sein. Auf gleiche Weise bringt man alle folgenden Ringe an. Schliefslich vereinigt man die letzten Glieder mit einem solchen Federring, so dafs man eine endlose Kette erhält. Eine derartige Kette ohne Nietung kann ganz aus gehärtetem Stahl gemacht werden, so dafs sie der Abnutzung in geringem Mafse unterliegt und nur geringes Gewicht zu haben braucht, da das Material durch die Härtung eine bedeutende Bruchfestigkeit erlangt. Ferner läuft die Kette mit geringster Reibung, da die Theile al der Glieder A auf der Innenkante der Ringe B gleichsam wie die Schneiden des Waagebalkens in der Pfanne ruhen. Die Reibung wird weiter noch durch die besondere Ausführung des weiterhin beschriebenen Treibrades vermindert. Wichtig ist vor allem auch, dafs man die Kette unterwegs jederzeit ausbessern kann. Ist ein Glied derselben zerbrochen, so kann man es sofort durch ein anderes ersetzen, und braucht man hierfür nur einige Ersatzglieder mit sich zu führen. Schmutz und Staub beeinflussen die leichte Beweglichkeit der Kette nicht, weil ein grofser freier Raum zwischen Federring und Glied A vorhanden ist und weil bei der Durchbiegung der Kette keine erhebliche Reibung durch die Schneide bei a1 entsteht. Dabei besteht die Kette aus nur zwei Arten von Gliedern, und man kann sie stets leicht aus einander nehmen, um die Abnutzung festzustellen. Ueberdies hat sie wie die gewöhnlichen Ketten zwei getrennte Biegungsachsen für jedes Glied, was gegenüber den bei Fahrrädern sonst üblichen Gelenkketten den Vortheil leichterer Beweglichkeit ergiebt.
Die Glieder A können aus gehärtetem Stahl oder irgend einem anderen Material gestanzt, geschnitten oder gegossen sein; auch die Federringe B können beliebig hergestellt sein und aus jedem geeigneten Material bestehen.
Damit die Kette sich glatt und sicher über dem Triebrad bewegt, ist es erforderlich, den Gliedern A und B eine besondere Stützung

Claims (1)

  1. zu geben, und zwar so, dafs die Ringe eine solche Lage auf dem Rad haben, dafs immer die Linie a'-a2, Fig. 3, die die Schneiden zweier auf einander folgenden Glieder verbindet, ein Durchmesser des Federringes ist. Dementsprechend legt sich das Glied A aufsen auf die Backen C1 des Rades und der Ring b legt sich auf die Sohle der Zahnlücke d.
    Bei der Kettenaufwickelung (Fig. 3) ruht das Glied A zunächst auf dem Zahn C. Das nächste Kettenglied A liegt dabei in der Verlängerung des ersten Gliedes, welche Lage in Fig. 3 strichpunktirt gezeichnet ist. Beim Umlegen der Ketten um das Rad dreht sich der Ring um den Festpunkt As und legt sich auf cP, wenn das Ganze einen Winkel beschrieben hat, der halb so grofs ist, wie der von zwei auf einander folgenden Kettengliedern gebildete Winkel. Jetzt ist das neue Glied aus der Lage A1 nach A2 und B nach B2 gekommen.
    Das Glied A2 legt sich dann weiter über den folgenden Zahn in die Lage ΑΆ gegen die Kanten d2 , welche zu beiden Seiten des Zahnes liegen. Dieselben Vorgänge wiederholen sich beim folgenden Gliede. Die Kette ruht auf dem Treibrad in stabilem Gleichgewicht, da die Kräfte, welche die einzelnen Glieder beanspruchen, normal zur Auflagerfläche sind.
    Fig. 5 stellt eine Abänderung des oben beschriebenen Treibrades dar, bei welcher die Zahnlücke, die den Federring aufnimmt, durch die ganze Breite des Treibrades geht und die Stützflächen d2 fortfallen. Diese Anordnung ist dann möglich, wenn die Zahl der Zähne so grofs ist, dafs der vom Glied A mit der Normalen auf seinen Stützpunkt auf dem Spiralring gebildete Winkel (an jener Stelle, wo der Ring sich gegen As legt) kleiner ist als die Tangente des Reibungswinkels. Dieser Fall tritt ein, wenn die Zähnezahl mindestens acht ist; der Winkel ist dann 3-j-6-§-00. Uebrigens kann diese Anordnung beliebig abgeändert werden.
    Zur Vermeidung der leichten Abnutzung der Schneiden a1, die von der Drehung der Ringe B herrührt, ist es zweckmäfsig, den Ringen B ovale Gestalt zu geben, wodurch die Drehung der Ringe gehindert wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Treibkette für Fahrräder u. dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs rechteckige, geschlossene Glieder (A) mit Querstegen, die innen zugeschärft oder an den Kanten abgerundet sind, versehen und über letztere zur Verbindung der Glieder Schraubenfedern (B) nach Art eines Schlüsselringes aufgeschoben sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT74207D Treibkette für Fahrräder und dergleichen Active DE74207C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1999000610A1 (en) * 1997-06-28 1999-01-07 Renold Plc A chain

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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