DE740170C - Nach dem Einstechverfahren arbeitende spitzenlose Schleifmaschine - Google Patents

Nach dem Einstechverfahren arbeitende spitzenlose Schleifmaschine

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DE740170C
DE740170C DEA91508D DEA0091508D DE740170C DE 740170 C DE740170 C DE 740170C DE A91508 D DEA91508 D DE A91508D DE A0091508 D DEA0091508 D DE A0091508D DE 740170 C DE740170 C DE 740170C
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DE
Germany
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grinding
piston
workpiece
cylinder
grinding wheel
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Expired
Application number
DEA91508D
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English (en)
Inventor
John Erik Bergstroem
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Malcus Holmquist AB
Original Assignee
Malcus Holmquist AB
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/35Accessories
    • B24B5/355Feeding means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • B24B5/18Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor involving centreless means for supporting, guiding, floating or rotating work

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Nach dem Einstechverfahren arbeitende spitzenlose Schleifmaschine. Die Erfindung bezieht sich auf eine nach dem Einstechverfahren arbeitende spitzenlose Schleifmaschine, bei der die Öffnung und Schließung des Schleifrachens synchron mit der Werkstückzu- und -abführung hydraulisch u. a. mittels eines Beistellkolbens gesteuert werden. Nach der Erfindung soll bei einer derartigen Schleifmaschine die hydraulische Steuerung des die Öffnung und Schließung des Schleifrachens auslösenden Kolbens mit Hilfe einer über ein mechanisches Getriebe fortlaufend in Drehung versletzten Drehschieberanordnung erfolgen, wobei die Welle der Drehsichieber eine als Anschlag für die Kolbenstange dienende Unrundscheibe antreibt.
  • Diesle Unrundscheibe kann im Sinne der Erfindung zwecks Einführung des Werkstückes mit einem die Schließung des Schleifrachens hemmenden sowie die Schleifscheibe und die Gegendruckrolle in genügendem Abstand voneinander haltenden Nocken und außerdem mit Kurventeilen verstehen sein:, die eine selbsttätige Einstellung des Schleifrachens für Schrupp- und Feinschleifen, gestatten. Umeine Veränderung der Stellung des die Schleifscheibe oder Gegendruckrolle tragenden Schlittens. gegenüber dem Kolben zu ermöglichen, ist es, weiter nach der Erfindung möglich, den Schlitten mit der Kolbenstange durch eine Regelstange zu verbinden.
  • Beteiner bekannten Schleifmaschine der behandelten Art wird der Beistellkolben mit Hilfe von hin und her gehrenden Schiebern gesteuert, deren Steuerung wiederum mittels einer Unrundscheibe in der Weise erfolgt, daß diese den Umlauf des hydraulischen Steuermittels in den verschiedenen Leitungen, überwacht. Die Unrundscheibe der bekannten Schleifmaschine übt also nur eine mittelbare Kontrolle der Schleifrachenöffnung und -Schließung aus, während bei der Schleifm.as,chine nach der Erfindung eine unmittelbare und darum sichrere Überwachung des Schleifvorganges dadurch ermöglicht wird, daß die Unrundscheibe einen Anschlag für die Kolbenstange bildet. Hinzu kommt noch, daß die Drehschieberanordnung gegenüber den hin und 'her gehenden Steuerschiebern den Vorteil hat, daß sie in leichter Weise, durch Änderung des die Drehschieber betätigenden mechanischen Getriebes, :eine Veränderung der Arbeitszeit durch Veränderung der Öffnungs- und Schließbewegung des. Schleifrachens gestattet.
  • Die beim Gegenstand der Erfindung zur Anwendung kommende hydraulische Steuerung des Beistellkolbens hat bei spitzenlosen Schleifmaschinen bekannten, rein mechanisch über eine Kurvenscheibe gesteuerten Feinstellvorrichtungen und damit gegenüber synchron und hydraulisch gesteuerten Werkstückzu- und -abführvorrichtungen den Vorteil, daß spie infolge Fehlens, miteinander mechanisch gekuppelter Teile, zwischen denen bei Verschleiß Spielräume entstehen, einen gleichförmigen und ruhigen Betrieb ohne toten Gang und ohne Stöße bei der Bewegungsumkehr gewährleistet.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Schleifmaschine nach der Erfindung dargestellt, bei dem zur Öffnung und Schließung des Schleifrachens der die Gegendruckrolle tragende Schlitten mittels, der hydraulischen Steuervorrichtung hin und her verschiebbar angeordnet ist. In gleicher Weise kann statt dessen auch mit Hilfe der hydraulischen Steuervorrichtung eine Hinundherverschiebung der Schleifscheibe bewirkt werden.
  • Fig. i ist eine schematische Darstellung der Schleifscheibe und der Gegendruckrolle in einem senkrecht zu ihren Achsen verlegten Schnitt.
  • Fig. 2 zeigt einen senkrechten Schnitt durch das die hin und her gehende Verschiebung der Gegendruckrolle bewirkende Getriebe.
  • Fig.3 erläutert eine Einzelheit.
  • Fig.4 veranschaulicht eine Draufsicht auf eine Einzelheit eines Schieberventils.
  • Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig.4: Fig.6 zeigt einen Schnitt durch die Drehs;chiebervorrichtung nach der Linie VI-VI der Füg. 2.
  • Fig.7 stellt eine Seitenansicht der Drehschiebervorrichtung, von der Linie VII-VII der Fing. 6 au-, gesehen, dar.
  • Fig. 8 zeigt .eine zu Fig. i und 2 senkrechte Seitenansicht der Zuführvorrichtung für die Werkstücke.
  • Fig.9 veranschaulicht einen Längsschnitt durch die hydraulische Antriebsvorrichtung der Zuführvarrichtung nach Fig.8.
  • In Fig. i bezeichnet i die Schleifscheibe, 2 die Gegendruckrolle und 3 das zwischen diese eingeschobene Werkstück. Die Schleifscheibe und die Gegendruckrolle laufen in den durch die Pfeile angedeuteten- Richtengen um. 4 bezeichnet die das Werkstück tragende, mit einer V-förmigen Tragfläche versehene Stützschiene, die in einem heb- und senkbaren Halter 5 befestigt ist. Die Stützschiene wird derart eingestellt, daß die Mitte a des Werkstückes 3 etwas oberhalb der Mittellinie b-c zu liegen kommt. Das Werkstück wird dann an der Gegendruckrolle 2 im Punkt d, an der Schleifscheibe i im Punkte und an der Stützschiene 4 im Punkt f, und zwar an einem Schenkel 6 der Tragfläcleder Stützschiene., anliegen.,, während der der Gegendruckrolle am nächsten liegende Schenkel 7 der Stützsichiene während ,dies Schleifens nicht vom Werkstück berührt wird.
  • Die Gegendruckrolle 2 ist an einem Schlitten 8 gelagert, der am Maschinengestell 9 in einer zur Achse a senkrechten Richtung mittels eines im folgenden näher zu beschreibenden Getriebes hin und her verschiebbar angeordnet ist. Bei dieser Verschiebung nimmt der Schlitten 8 die Gegendruckrolle 2 mit. Nachdem ein Werkstück fertiggeschliffen worden ist, verschiebt das Getriebe den Schlitten 8 und die Gegendrucke olle 2 in Fig. i nach links, so daß der Zwischenraum zwischen der Rolle 2 und der Schleifscheibe i vergrößere wird. Zwischen der Schleifscheibe und der Gegendruckrolle ist der eine Schenkel 7 der Stützschiene 4 schräg abgeschnitten, wie in Fig. i bei 7" angedeutet ist, so daß das fertiggeschliffene Werkstück selbsttätig in eine Sammelvorrichtung hinabrollt, sobald die Gegendruckrolle 2 von der Schleifscheibe i entfernt wird.
  • Eine in der Längsrichtung des Werkstückes wirkende Zuführstange Io, deren Wirkungsweise später beschrieben werden soll, schiebt darauf ein neues Werkstück in die Schleiflage zwischen der Schleifscheibe und der Gegendruckrolle vor. Die Gegendruckrolle wird vom Schlitten 8 gegen das neue Werksitück zurückgeführt, das gegen die Schleifscheibe zum Ausführen der Schleifarbeit anmepreßt wird. Das Arbeitsspiel beginnt dann von neuem.
  • Das Getriebe zum Hinundherverschieben des Schlittens und die Einrichtung zum Beeinflussen der Zuführstange Io sind mitein- i ander synchronisiert. Sie werden erfindungsgemäß mittels eines flüssigen Druckmittels, z. B. öl, betrieben.
  • Im folgenden soll zunächst das Getriebe zum Verschieben des Schlittens 8 beschrieben «-erden, dessen allgemeine Anordnung sich aus, Fig.2 ergibt.
  • Der am Mas:chineiiges,t@e@ll 9 verschiebbar gelagerte Schlitten 8 ist in Flic". 2 links mit einem Vorsprung i i versehen, der an einer Konsole 12 befes,tigt ist, welche drehbar, nicht aber verschiebbar gegenüber einer Regelstange 13 gelagert ist, die sich durch eine Bohrung der Konsole 12 erstreckt, Die Regelstange 13 ist mit einem mit Gewinde versehenen Teil 14 ausgerüstet, der in eine ;hohle, mit Gewinde versehene Kolbenstange 15 leingeschraubt ist. Die Kolbenstange 15 trägt ,einen Kolben 16, welcher im seinem Zylinder 17 angeordnet isst, .so daß Zylinderräume 18 bzw. i9 zu beiden Seiten des Kolbens i 6 ,entstehen. Die Zylinderräume 18 bzw. i9 stehen durch Kanäle 2o bzw. 21 im Zylinderkörper mit Leitungen für Drucköl in Verbindung und werden abwechselnd mit der Druckseite bzw. der Saugseihe seiner Ölpumpe in Verbindung gesetzt, so, daß der Kolben 16 doppelwirkend arbeitet und abwechselnd die Kolbenstange 15, die Regelstange 13 und den Schlitten 8 in Fig. 2 nach rechts oder links. verschiebt.
  • Der Zylinder 17 ist auf einer am Masichinen,gestell 9 befestigten Platte 22 angebracht. 23 ist eine an der Kolbenstange 15 befestigte Sperre, die in leine Nut 24 des Gestenteils 22 derart eingreift, daß leine Verschiebung der Kolbenstange 15 zugelassen,, dagegen deren Drehung verhindert wird-Am Gestellteil 22 ist ferner leine Lagerung 25 für eine senkrechte Welle 26 vorgesehen. Auf der Welle 26 ist lein Schraubenrad 27 befestigt, welches mit einer Schnecke 28 in Eingriff steht, .auf deren Welle ein nicht dargestellter Elektromotor angeordnet ist, der die Welle 26 mit der gewünschten Geschwindigkeit dreht. Unten sitzen auf der Welle 26 zwei zylindrische Schieberventile 29 und 3o, welche in :eine zylindrische Bohrung 31 des Schiebergehäuses 32 eingepaßt sind und eine Drehschiebervorrichtung bilden.
  • Die Anordnung der Schieberventile 29, 30 und des Schiebergehäuses gehen im einzelnen ,aus Fig.4 bis 7 hervor. Die Schieberventile 29 und 30 sind gleich aufgeführt, wie aus Fe. 4 und 5 (Grundriß und Längsscbnitt) hervorgeht. Die Schieberventile sind voneinander durch ,ein auf der Welle 26 angebrachtes Zwischenstück 33 getrennt, so, daß ein Zwischenraum 34 zwischen den Ventilen 29 und 3o gebildet wind. Dieser Zwischenraum 34 steht durch die in ,der Wand des Schiebergehäuses vorgesehene Öffnung 35 mit der Druckleitung einer Ölpumpe in ständiger Verbindung , so daß der Raum 34 stets unter Druck steht.
  • Die Schieberventile bestehen aus einer Nabe 36 (Fig. 5) mit zwei zylindrischen Flanschen 37, 38, zwischen: denen ,ein ringförmiger Zwischenraum gebildet ist. Dieser Zwischenraum ist mittels zweier vom der Nabe 36 ausgehender radialer Wände 39 (Fig. 4) in zwei Sektoren geteilt, welche zusammen mit der Zylinderwand 3 1 einen- größeren Raum 4o und einen kleineren Raun 4 i bilden. Um die Räume und Öffnungen der Ventile 29 bzw. der Ventile 30 -unterscheiden zu können, sind die Öffnungen des.. Ventils 29 mit dem Index ,a und die dies Ventils 30 mit dem Index b bezeichnet.
  • Im oberen Ventilflansch 37 sind Löcher 42a bzw. 42b vorgesehen, welche den Raum 4oa mit dem Zylinderraum 43 im oberen Teil dies Schiebergehäuses bzw. dien Raum 40b mit dem Zylinderraum 34 verbinden. Im unteren Ventilflansch 38 ist eine Öffnung 44" bzw. 44t vorgesehen, welche den Raum 41a mit dem Zylinderraum 34 bzw. den Raum 41U Mit dem Zylinderraum 45 im unteren Teil des, Schiebergehäuses verbindet. Die Zylinderräume 43 bzw. 45 :stehen durch die Öffnungen 46 ibzw. 47 (Fig.2) mit dem Kanal 48 (Fig.6) in Verbindung, welcher seinerseits durch den Kanal 49 (Fig.6 und 7) an eine nicht gezeichnete Ölleitung angeschlossen ist, die: mit der Saugleitung der Ölpumpe oder mit einem Ölbehälter verbunden ist, von welchem sich die Saugleitung der Ölpiump:e abzweigt. Während im Zylinderraum 34 Stets Hochdruck herrscht, stehen die Zylinderräume 43 und 45 immer unter Niederdruck.
  • In - der Wand des Schiebergehäuses sind ferner vier Kanäle 50, 51, 52, 53 (Fig.6 und 7) vorgesehen, von denen zwei, 50, 51, während der Drehbewegung der Schieberventile abwechselnd mit den Räumen 40a und 4Ia im oberen Schieberventil 29 in Verbindung gebracht werden, während .die beiden übrigen Kanäle 52, 53, die senkrecht unter den Kanälen 5o bzw. 51 angeordnet sind., in: derselben Weise abwechselnd mit den Räumen 40b und 41b im unteren Schieberventi1 3o verbunden werden. Die Kanäle 50 bzw. 52 sind, wie in Fig.2 angedeutet, mittels Leitungen 54 bzw. 55 .an die Kanäle 2o bzw. 2 i angeschlossen, welche zum ,.Zylinder 17 führen. Die Kanäle 51 und 53 sind in ähnlicher Weise durch nicht gezeichnete Leitungen an i die die Vorschuhstange Io für :die Werkstücke steuernde Einrichtung angeschlossen, was im folgenden näher beschrieben werden wird.
  • In der Leitung 55 oder auch in der Leitung 54 ist ein Drosselventil 55a angeordnet, am die Strömungsgeschwindigkeit des Druckmittels auf einen zun Erreichen eines. stoßfreien Ganges erforderlichen Wert einzustellen. _ Am oberen Ende der Welle 26 ist eine Unrunds:cheibe 56 ;befestigt, die mit einem Stift 57 zusammenwirkt, der in leine Hulse 58 eingesetzt ist. Letztere ist in der Bohrung am rechten Ende der Kolbenstange, 15 (Fig#2) befesitigt. In :einer Nut des. zu einem Koipf 59 (Fig. 3) erweiterten Endes des Stiftes 57 ist ein. Verschleißstück 6.o aus Hartmetall befestigt, welches unmittelbar mit der Unrundscheibe 56 zusammenwirkt. Die Unrundscheibe 56 soll einen Anschlag für den Stift 57 und somit auch für die Kolbenstange 15 bei deren Bewegung in Fig.2 nach. rechts bilden, soll aber nicht die Kolbenstange 15 unmittelabr verschieben, was ausschließlich auf hydraulischem Wege geschieht. Ein Anschlag für die Bewegung der Kolbenstange in Fig.2 links wird durch eine elastische Gummipackung 61 gebildet, deren Lage mittels einer eingeschraubten Hülse 62 abgepaßt werden kann, welche die Regelungsstange 13 mit Spielraum umschließt.
  • Bei der in Fig.2 gezeigten Stellung der Kolbenstange 15 und des Schlittens 8 wird das Werkstück dem Schleifvorgang unterzogen. Das Drucköl wird dabei von :der Pumpe durch den Kanal 35 im Schiebergehäuse 32 in den Zwischenraum 34 eingeführt und von dort durch die Öffnungen 42a, den Raum 40b, den Kanal 52, die Leitung 55 und ,dein Kanal 21 in den Zylinderraum 19 eingeleitet. Es ist somit bestrebt, den Kolben 16 in Fig. 2 nach rechts zu bewegen; diesle: Bewegung wird durch die Unrundscheibe 56 begrenzt. Der Zylinderraum 18 steht gleichzeitig- unter Niederdruck und mit einem Ölbehälter oder mit der Saugseite der Pumpe durch den Kanal 2o, die Leitung 54, den Kanal 50., den Raum 4oa, die Öffnung 42a, den Zylinderraum 43, die Öffnung 46 sowie: die Kanäle 48 und 49 in Verbindung.
  • Inzwischen läuft die Welle 26 um und dreht die Unrundscheibe 56 und die Schieberventile 29, 3o mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit. Nachdem die Schieberventile um einen solchen Betrag gedreht worden sind, daß die Kanäle 5o und 52 mit den Räumen 41ä bzw. 44 in Verbindung gelangen, tritt eine Veränderung der Druckverhältnisse in den Zylinderräumten i 8, i 9 ein. Es strömt dann Drucköl vom Kana1 35 und dem Zwischenraum 34 durch die Öffnung 44a, den Raum 41a, den Kanal 5o, die Leitung 54 und den Kanal 2o in den Zylinderraum 18 ein., so daß der Öldruck bestrebt ist, den Kolben 16 nach links zu verschieben, was ohne weiteres dadurch ermöglicht wird, daß der Zylinderraum i 9 gleichzeitig unter Niederdruck gesetzt wird, da er nun mit der Saugseite der Pumpe durch den Kanal 21, die Leitung 55, den -Kanal 52, den Raum 41v, die Öffnung 44a, den Zylinderraten 45, die Öffnung 47 und die Kanäle q.8 und 49 in Verbindung steht. Der Kolben 16 wird so lange nach links: geführt, bis die Kolbenstange 15 gegen die Packung 61 anschlägt..
  • Die Gegendruckrolle 2 ist dabei so weit von der Schleifscheibe i entfernt worden, daß das, fertiggeschliffene Werkstück längs der schräg abgeschnittenen Fläche: 7a der Stütz schiene 4 (Fig. i) nach einer Sammelvorrich tung für das. Schleifgut abrollen kann. Das Umkehren der Druckverhältnisse in den Zy linderräumen 18 und 19 «wird :durch die Lage der Räume 40a, 40a, 44, und 41a im Verhältnis zu den Kanälen 5,0 und 52 bestimmt Die Räume 41a und 41a haben eine beträcht@ lich geringere Umfangsausdehnung als die Räume 40a und 40b. Der Zylinderraum i S dient somit als Überdruckraum während einer viel kürzeren Zeitperiode als der Zylinderraum i g. Die Steuervorrichtung arbeitet also mit der Drehschiebervorrichtung zusammen, die die Räume 18, i 9 abwechselnd mit der Druck- bzw. Saugseite der Pumpe verbindet.
  • Während der Umwandlung :des Zylinderraumes 18 in :einen Druckraum und der Verschiebung der Kolbenstange. 15 nach links wird gleichzeitig die Unrundscheibe 56 gedreht, so, daß ihr auf :dem Umfang vorgesehener erhabener Tei1 62' gerade gegenüber dem Verschleißstück 6o am Stift 57 liegt. Dadurch wird eine Zurückführung der Gegendruckrolle 2 in die Schleiflage verhindert, also: die Schließung des. Schleifrachens gehemmt, solange der Teil 62' an dem Verschleißstück 6o vorbeibewegt wird. Diese Stellung der Unrundscheibe 56 ist in Fig. 3 gezeigt. In der Zwischenzeit gelangen während der fortgesetzten Umdrehung der Schieberventile 29 und 30 die Räume 40, und 40,, mit den Kanälen 5o bzw. 52 in Verbindung, so daß der Zylinderraute i9 nunmehr zum Überdruckraum, der Raten 18 dagegen zum Niederdruckraum wird und die Stange 15 und die Gegendruckrolle nach rechts verschoben werden. Diese Bewegung wird anfänglich durch den Teil 62' .der Unrundscheibe 56 gehemmt. Nachdem der Teil 62' an dem Verschleißstück 6o vorbeibewegt worden ist, wird die Kolbenstange 15 weiter nach rechts verschoben. Inzwischen schiebt die Vorschubs;tange Io (Fig. 8), während der Teil 62' die Schleifscheibe und die Gegendruckrolle in einem genügenden Abstand voneinander hält. ein neues Werkstück in die Schleiflage zwischen der Schleifscheibe und der Gegendruckrolle vor. Wenn das Verschleißstück 6o mit dem Punkt 63 in Berührung gelangt, hat die Gegendruckrolle das neu eingeführte Werkstück gegen die Schleifscheibe gepreßt, worauf das Schruppschle:ifen des Werkstückes beginnt.
  • Während dieses Vorganges wird die Unrundsüheibe gedreht, his schließlich ein abgepaßt@er Punkt 64 der Scheibe mit dem Verschleißstück in Berührung gelangt. Vom Punkt 64 an wird der Halbmesser der Kurvenscheibe weiterhin etwas abgekürzt, so daß die Kolbenstange 15 und die Gegandruckrolle noch ein wenig nach rechts verschoben werden können, wobei. das, Feinschleifen des 'Werkstückes vonstatten gellt. Nach der Beendigung dieses Vorganges wiederholt sich der Arbeitsverlauf in der beschriebenen Weise.
  • Die Zylinderräume i 8, i 9, die Kanäle 20, 21, die Leitungen 54, 55, sämtliche Kanäle und Räume des Schiebergehäuses 32 und .der Schleierventile- 29 und 30 sowie die nach und von dem Pumpenaggregat geführten Leitungen sind ,stets mit eine zusammenhängende Flüssigkeitssäule bildendem Öl gefüllt, so daß die Druckveränderungen augenblicklich auf die Zylinderräumne 18 und i9 übertragen werden und ,die Bewegungsänderungen des Schlittens 8 und die der Gegendruckrolle ebenfalls augenblicklich und stets genau vor sich gehen.
  • Zum Bearbeiten von Werkstücken verschiedenen Durchmessers ist es notwendig, die Gegendruckrolle und somit den Schlitten 8 auf verschiedene Abstände von der Schleifschesbe einstellen zu können. Zu diesem Zweck wird der mit Gewinde versehene Teil. 14 der Regelstange 13 'hinreichend lang ausgeführt, so daß er mehr ;oder weniger in die Kolbenstange 15 hineingeschraubt werden kann. Dies verfolgt durch Umdrehung des an der Stange 13 befestigten Handrades 65. Zur Ablesung der Einstellung der Gegendruckrolle ist :eine abgestufte Scheibe 66 auf der Stange 13 befestigt, die mit der Stange gedreht wird. Die Abstufung der Scheibe 66 wird beispielsweise an einem mit denn Flansch 67 der Konsole i i verbundenen Zeiger abgelesen.
  • Die zum Vorschub der Werkstücke in die Schleifstellung dienende hydraulische Zuführvorrichtung ist in Fig. B und 9 in der Schleifstellung gezeigt und soll nunmehr beschrieben werden.
  • Wie bereits erwähnt, werden die Werkstücke mittels der Zuführstange Io vorgeschoben, welche hin und her verschiebbar angeordnet ist. Auf der Stange Io ist ein Kolben 70 (Fig. 9) angebracht, welcher m einen doppelwirkenden hydraulischen Zylinder 71-eingepaßt ist. Der Zylinder 71 wird von dem am Maschinengestell 9 befestigten Tisch 72 betragen. Nach den Zylinderräumen 73 bzw. 74 zu beiden Seiten des Kolbens 70 führt eine Ölleitung 75 bzw. 76, die an den Kanal 5 i bzw. 53 des Schieberventilgehhäuses 32 (Fis. 6 rund 7) angeschlossen ist.
  • Aus der oben gegebenen Erklärung der Wirkumgsiweise der Schieberventile 29, 30 folgt, daß, wenn während ,der Drehbewegung der Schieberventile der Kanal 53 mit .dem Raum 40b in Verbindung gelangt, Drucköl durch die Leitung 76 in den Zylinderraum 74 eingeführt wird, während gleichzeitig der Zylinderraum 73 durch die Leitung 75, den Kanal 5 i und den Rauen 40a mit der Saugseite der Ölpumpe in Verbindung tritt. Während dieser Periode werden ,daher der Kolben 73 und die Zuführstange Io in der Vorschubrichtung bewegt oder sind bestrebt, sich in dieser Richtung, d. h. in Fig 9 nach links, zu bewegen.' Wenn wiederum die Kanäle 53 und 5 i mit den Ventilräumen 4 il, bzw. 41" in Verbindung gesetzt werden, sind die Druckverhältnisse in den Zylinderräumen 73 und 74 umgekehrt, so daß der Kolben 70 und -die Zuführstange i o in Fig. 9 nach rechts zurückgedrückt werden.
  • In der Leitung 76, oder gegebenenfalls: in der Leitung 75, ist ein Drosselventil 76a zur Einstellung der Strömungsgeschwindigkeit dies Druckmittels auf einen zum Erreichen eines stoßfreien Ganges erforderlichen Wert vorgesehen.
  • Wie oben beschrieben, wird die Gegen-' druckrohe von der Schleifstellung entfernt, wenn die Kanäle 5o und 52 mit dien Räumen 41" bzw. 44 in Verbindung gelangen: Unmittelbar nachher gelangen die Kanäle 51 und 53 mit denselben Räumen 41a b@w. 4Ib in Verbindung, wonach der Zylinderraum 73 zum Druckraum wird und die Zuführstange 10 nun in ihre rechte Endlage in Fig.9 getriebien wird. Diese Endlage ist dadurch festgelegt, daß der Kolben 7o gegen eine im Zylinder 7 vorgesehene Büchse 77 anschlägt, die von der Zuführstange lose durchsetzt und gegen die Stopfbüchse 78 des Zylinders 7I getrieben wird.
  • Wenn nachher, wie oben beschrieben, die Kanäle 5o und 52 mit den Räumen 4oa bzw. 40v in Verbindung gelangen, wird die Gegendruekrolle zur Schleifscheibe hin zurückgeführt, in dieser Bewegung jedoch vom Teil 62' der Unrundscheibe 56 begrenzt, so &ß ein hinreichend großer Zwischenraum zwi schen der Gegendruckrolle und .der Schleifscheibe zur Zuführung eines neiden Werkstückes verbleibt. Diese Zuführung eines neuen Werkstückes erfolgt, wenn die Kanäle 51,53 unmittelbar danach mit den Räumen 4o bzw. 40b in Verbindung gesetzt werden, wobei der Zylinderraum 74 in einen Druckraum umgewandelt wird, so daß- die Zuführstange Io in Fig. 9 nach links getrieben wird.
  • 79 bezeichnet ein auf dem Tisch 72 angebrachtes Magazin (Fig.8 und 9), in welchem die zu schleifenden Werkstücke aufeinandergestapelt werden. Das Magazin 79 besteht aus zwei am Tisch 72 zu beiden Seiten der Zuführstange i o angeordnetem senkrechten Platten mit gegeneinandergerichteten senkrechten Kantenflanschen 8o. Zwischen den Platten Lund ihren Flansichen 8o ist eine senkrechte Tasche gerade über der Zuführs,tang e i o gebildet, in welcher die Werkstücke 81 Qufeinandergestapelt werden. 82 sind in den Wänden des Magazins vorgesehene Öffnungen, durch welche die Werkstücke beobachtet und gegebenenfalls gerichtet werden können.
  • Wie aus Fig.8 hervorgeht, ruht das unterste Werkstück 8 i im Magazin unmittelbar auf der Zuführstange i o, deren En=de das eingeführte Werkstück 3 in der Schleiflage hält. Wenn nach beendetem Schleifen die Zuführstange i o in Fig. 8 nach rechts am Magazin 79 vorbei zurückgezogen wird', sinkt der Stapel der Werkstücke im Magazin 79 um einen Schritt, so. daß das unterste Werkstück eine Stellung ,axial zur Zuführstange Io vor deren Ende einnimmt. In dieser Stellung wird das Werkstück vom Ende der Zuführstange erfaßt und nach links -in die Schleiflage geführt, sobald die Zuführstange in der beschriebenen Weise nach links geführt wird. Das Werkstück wird dann auf die Tragflächen 6 und 7 der Stützschiene q. aufgelegt. Der Teil 62' der Unrundscheibe 56 ist derart abgepaßt, daß sich die Gegendruckrolle an das Werkstück anlegt; wenn dieses in die Schleiflage gebracht wird.
  • Die Bewegung der Zuführstange in Fig.9 nach links wird dadurch begrenzt, daß am rechten, aus dem Zylinder 7 i vorstehenden Ende der Zuführstange i o :eine Anschlagscheibe 83 angeordnet ist, welche gegen die Enden der Bolzen 8q., mit deinen der Pakkungsdeckel 85 befestigt ist, anschlägt. Die Lage der Anschlagscheibe 83 kann mittels Stellschrauben 86 :eingestellt werden, die in einten auf der Zuführstange festgeklemmten Halter 87 eingeschraubt sind. Das vorstehende Ende der Zuführstange wird von einer am Zylinder 71 oder an -der Stopfbüchse 78 befestigten zylindrischen Hülse 88 geschützt, welche die Zuführstange umschließt.
  • Um das Werkstück 3 während des Schleifvorganges in der Schleiflee festzuhalten, ist eine besondere Anlagestange 89 (Fig. 8) axial zur Zuführstange Io angeordnet. Da die Gegendruckrolle an der Schleifmaschine um eine Achse, die senkrecht zur Achse der Schleiifscheibe verläuft, schwingbar angeordnet ist, so daß sie bei ununterbrochener Zuführung der Werkstücke zur Regelung dies Vorschubes in verschiedene Schrägstellungen einstellbar ist, kann dieser Umstand auch zum Festhalten des Werkstückes beim Einstechschleifen dadurch ausgenutzt werden, daß die Gegendruckrolle nach der entgegengesetzten Richtung schräg gestellt wird, so daß die von ihr auf' das Werksstück ausgeübte Vorschubkraft gegen die Zuführstange i o gerichtet. ist und dadurch das Werkstück während des Schleifens gegen das Ende der Zuführstange gedrückt hält.
  • Der die Stützschiene 4. tragende Halter 5 (Fig. i und 8) ist mittels Wellen 9o und 9 i heb- und senkbar, die mittels eines Kegelradgetriebes zusammengekuppelt sind und mit Hilfeeines Handrades 92 gedreht werden können. 93 bezeichnet seine unterhalb und seitlich der abgeschnittenen Tragfläche 7,1 der Stützsichiene vorgesehene Rinne o. dgl., welche die hinabrollenden fertiggeschliffenen Werksstücke auffängt und nach einem Sammelkasten o, dgl. weiterführt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nach dem Einstechverfahren arbeitende spitzenlose Schleifmaschine, bei der die Öffnung und Schließung des Schleifrachens synchron mit der Werkstückzu-und -abführung hydraulisch u. a. mittels eines Beistellkolbens gesteuert werden, gekennzeichnet durch eine über ein mechanisches Getriebe (27,28) fortlaufend in Drehung versetzte Drehschieberanordnung (29,30) für die hydraulische Steuerung des die Öffnung und Schließung des Schleifrachens auslösenden Kolbens (16) und eine von der Welle (26) der Drehschieber angetriebene, als Anschlag für die Kolbenstange (15) dienende Unrundscheibe (56).
  2. 2. Schleifmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Unr undscheibe (56) zwecks Einführung des Werkstücks mit einem die Schließung des Schleifrachens hemmenden sowie die Schleifscheibe (i) und die Gegendruckrolle (2) in genügendem Abstand voneinander haltenden Nocken (62) und außerdem mit Kurventeilen versehen ist, die einte selbsttätige Einstellung des Schleifrachens für Schnipp- und Feinschleifen gestatten.
  3. 3. Schleifmaschine nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ,die Schleifscheibe (i) oder die Gegendruckrolle (2) tragende Schlitten (8) mit der Kolbenstange (15) durch eine: R gels@tange (13) verbunden ist, die eine: Veränderung der Stellung des Schlittens (8) gegenüber dem Kolben (16) ermöglicht. Zur Abgrenzung desAnmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren in Betracht gezogen worden: amerikanisches Patent .... Nr. 2 00q. 4217, 2 147891-
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1049262B (de) * 1955-05-18 1959-01-22 Franz Erdelyi Spitzenlose Rundschleifmaschine

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2004427A (en) * 1931-07-03 1935-06-11 Cincinnati Grinders Inc Grinding machine
US2147891A (en) * 1937-07-16 1939-02-21 Cincinnati Grinders Inc Tomatic infeed centerless grinder

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