DE739840C - Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents

Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen

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Publication number
DE739840C
DE739840C DEL106302D DEL0106302D DE739840C DE 739840 C DE739840 C DE 739840C DE L106302 D DEL106302 D DE L106302D DE L0106302 D DEL0106302 D DE L0106302D DE 739840 C DE739840 C DE 739840C
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DE
Germany
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guide
hollow body
sleeve
vehicles
clamping device
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Expired
Application number
DEL106302D
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Lentz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Heinrich Lanz AG
Original Assignee
Heinrich Lanz AG
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Publication date
Application filed by Heinrich Lanz AG filed Critical Heinrich Lanz AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/30Track-tensioning means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für die Gleisketten von Fahrbeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für die Gleisketten von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, die über eine zu beiden Seiten des nachstellbaren Kettenrades angeordnete und im Gleiskettenführungsrahmen angebrachte Geradführung auf das Kettenrad einwirkt, in der die als Gleitstücke dienenden Lagerkörper für das Kettenrad geführt sind. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Spannvorrichtung dahingehend zu vervollkommnen, daß ihre Geradführungen die Gleiskettenführungsrahmen verstärken und gleichzeitig als Staubschutz für die einzelnen Teile dienen.
  • Bei den bekannten zweiseitigen Spannvorrichtungen dieser Art sind die aus Profileisen hergestellten Geradführungen rechteckig und offen sowie an den Gleiskettenführungsrahmen angeschraubt. Innerhalb dieser Profileisenrahmen sind die Gleitstücke verschiebbar angeordnet, die gleichzeitig als Lagerkörper für die Achse des nachstellbaren Kettenrades dienen. Die Gleitstücke sind ferner mit einem Schaft versehen, dessen Ende mit einem Federteller verbunden ist, gegen den die zugehörige Spannfeder drückt. Die Spannfedern selbst sind in je einer mittels eines Deckels verschlossenen Hülse untergebracht und werden mittels einer in den Deckel eingeschraubten Stellschraube und eines Federtellers gespannt. Zum Nachstellen der Gleiskette wird die Feder mittels der Stellschraube zusammengedrückt und damit ihre Spannung erhöht, wodurch der Druck auf das nachstellbare Kettenrad verstärkt und das Rad in dem profileisernen Führungsrahmen verschz)ben und die Gleiskette nachgespannt wird. Bei dieser Ausführungsart müssen die Gleiskettenführungsrahmen entsprechende Ausschnitte erhalten und wegen der hierdurch eintretenden Schwächung besonders verstärkt werden. Ferner muß eine besondere Schutzverkleidung für die Geradführungen angebracht werden, um sie vor Staub und Schmutz zu schützen.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Gleitbahn jeder Geradführung aus zwei mit den Seitenwangen des Gleiskettenführungsrahmens fest verbundenen Hohlkörpern besteht, in denen die beiden Lagerkörper allseitig umschlossen geführt sind. Auf diese Weise bildet jede Geradführung einen zusätzlichen Bestandteil des Gleiskettenführungsrahm@ens, der den Rahmen erheblich verstärkt. Infolgedessen kann der übrige Aufbau des Gleiskettenführungsrahmens schwächer gehalten werden als bisher. Außerdem ist keine besondere Schutzverkleidung für die Geradführungen erforderlich, da die innerhalb der Hohlkörper geführten Lagerkörper staubdicht gelagert und gegen Verschmutzung geschützt sind. Hierdurch wird auch der Aufbau der Spannvorrichtung einfacher. Vorteilhaft wird die Anordnung ferner so getroffen, daß der Hohlkörper außer dem Gleitstück gleichzeitig die Spannfeder, den Führungsschaft und die Nachstellvorrichtung umschließt. Hierdurch wird nicht nur die Geradführung, sondern die gesamte Spannvorrichtung gegen Eindringen von Staub und Schmutz weitestgehend geschützt, so daß der Verschleiß auf das natürliche Mindestmaß herabgesetzt und die Lebensdauer der Spannvorrichtung bedeutend erhöht wird. Außerdem schneiden sich hierbei die Achse des Leitrades, der Geradführung und die Federachse in einem Punkt, so daß keine Kippmomente und den Gleitbahndruck erhöhende Kantenpressungen auftreten können. Um das Verschieben der Achse des nachstellbaren Kettenrades zu ermöglichen, ist in dem Hohlkörper ein Längsschlitz vorgesehen. Damit diejenigen Teile der Spannvorrichtung, die dem Verschleiß ausgesetzt sind, besser auswechselbar sind, werden die Gleitflächen zwischen dem Hohlkörper und dem Gleitstück zweckmäßig von einem in den Hohlkörper austauschbar eingeschobenen Führungsstutzen gebildet. Außerdem kann eine über das Gleitstück auswechselbar angeordnete Hülse vorgesehen sein, die den im Hohlkörper angeordneten Längsschlitz abdeckt. Hierbei sind lediglich der Führungsstutzen und die Hülse dem Verschleiß ausgesetzt und können im Bedarfsfalle gegen neue Teile leicht ausgetauscht werden. Die Hülse kann dabei länger als das Gleitstück ausgebildet sein und so gleichzeitig noch als Federführung dienen. Die eigentliche Nachspannvorrichtung ist gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß in das Ende des Hohlkörpers eine Spannhülse nachstellbar eingeschraubt ist, deren Boden auf der Innenseite als Federteller für die Spannfeder und auf der Außenseite als Anschlag für den Führungsschaft dient. Das hat den Vorteil, daß zum Nachspannen der Gleiskette lediglich die Spannhülse mehr oder weniger gegenüber dem Hohlkörper verstellt zu werden braucht, wobei sich mit der Hülse zwangsläufig auch die Spannfeder, das Gleitstück und damit auch das nachstellbare Kettenrad bewegt, während die Feder ihre Spannung beibehält. Diese Ausbildung ist auch bei Spannvorrichtungen bzw. Geradführungen anderer Bauart anwendbar, so daß ihr insofern eine selbständige Bedeutung zukommt.
  • Bei einseitigen Geradführungen ist es bekannt, den Lagerkörper für das Kettenrad als Schlitten auszubilden, der auf einer am Gleiskettenführungsrahmen befestigten Schiene gleitet. Der Schlitten bildet dabei mit der Gleitbahn zwar einen Hohlkörper. Dieser kann aber wegen der Zweiteiligkeit nicht so versteifend wirken wie die als einheitlicher Hohlkörper ausgebildete Gleitbahn. Abgesehen davon, daß auf die Führungsflächen dieser einseitigen Schlittenführung Kippmomente sowohl durch die Kettenspannung als auch durch den Bodendruck wirken, sind die außenliegenden Führungsflächen der Verschmutzung ausgesetzt. Ferner ist es bei zentral auf einen oder beide Gleiskettenführungsrahmen wirkenden Geradführungen bekannt, die Geradführung rohrförmig auszubilden, wobei aber nicht der Lagerkörper für das Kettenrad, sondern ein mit dem Lagerkörper verbundener Schaft in dem Rohrkörper geführt wird. Auch in diesen Füllen lassen sich Kippmomente und Kantenpressungen durch den Bodendruck sowie eine Verschmutzung -der außenliegenden Führungsflächen nicht vermeiden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in den Abb. i bis 4 an zwei Ausführungsbeispielen veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. i bis 3 das erste, Abb. 4 in vergrößertem Maßstab das zweite Ausführungsbeispiel. Dabei ist Abb. i eine Gesamtanordnung der Gleiskette in Seitenansicht mit im Längsschnitt dargestellter Kettenspannvorrichtung, Abb. 2 eine teilweise Ansicht von oben, ebenfalls mit im Schnitt dargestellter K.ettenspannvorrichtung, Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie III-III der Abb.2 und Abb.4 ein teilweiser Längsschnitt durch die Kettenspannvorrichtung gemäß Abb. i. Die Gleiskette i läuft über das Antriebsrad 2 und das Leitrad 3, die beide in dem Kettenführungsrahmen 4. angeordnet sind, wobei der ablaufende Kettenteil auf den ebenfalls im Rahmen ¢ gelagerten Rollen 5 geführt ist. Hierbei kann die Gleiskette i durch entsprechendes Verschieben des Leitrades 3 nachgespannt werden. Die hierfür zu beiden Seiten des Leitrades 3 vorgesehene Kettenspannvorrichtung besteht in diesem Falle aus je einem Führungsrohr 6, das längs des Rahmens 4 verläuft und mit diesem verschweißt oder verschraubt ist. Der Rahmen 4 ist hierzu mit Ausschnitten versehen, in die die Rohre 6 hineinpassen. Die Röhre werden hierdurch ein Bestandteil des Rahmens 4 und tragen wesentlich zu seiner Verstärkung bei. Im Innern eines jeden Rohres 6 ist das als zylindrischer Führungskolb: en 7 ausgebildete Gleitstück verschiebbar angeordnet, auf dessen Schaft 8 die Spannfeder 9 aufgebracht ist. Die Spannfeder 9 legt sich mit einem Ende gegen den Kolben 7 und mit ihrem anderen Ende gegen eine. in das Rohr 6 hineingeschraubte, die Feder teilweise umfassende Hülse io an, die mittels der Gegenmutter i i gegen Verdrehen gesichert ist. Das Ende des Schaftes 8 ist in dem Boden der Hülse io verschiebbar geführt und ragt aus dem Boden heraus. An dem herausragenden Ende des Schaftes 8 ist ein Anschlag 12 vorgesehen, der aus einem auf dem Schaftende befestigten und beispielsweise durch einen Stift gesicherten Ring gebildet wird. Dieser Anschlag legt sich dem Druck der Feder 9 folgend gegen die Stirnfläche des Bodens der Hülse io an. Der Kolben ist ferner mit einer ;rechtwinklig zum Schaft 8 verlaufenden, mit diesem jedoch in der gleichen waagerechten Ebene liegenden Bohrung 13 versehen, die die Achse 14 des Leitrades 3 aufnimmt, wobei ein Ende der Achse 14 mit der zugehörigen Bohrung 13 verkeilt wird.
  • Das Nachspannender Gleiskette i geschieht nun dadurch, daß die Hülse io nach Lockern der Gegenmutter i i tiefer in das Rohr 6 hineingeschraubt wird. Dabei wird der Führungskolben 7 zusammen mit der Spannfeder 9 im Rohr verschoben und das Leitrad 3. zwangsläufig mitbewegt, @ wodurch sich die Kette spannt. Um das Verschieben des Leitrades zu ermöglichen, ist im Rohr 6 ein Längsschlitz 15 vorgesehen, in dem sich die Achse 14 bewegen kann. Beim Verschieben bleibt der Abstand von der Achse 14 zur Spannhülse i o und damit auch die Spannung der Feder 9 unverändert, wodurch die Gleiskette i weitestgehend geschont wird.
  • Gemäß dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. i bis 3 ist der Kolben 7 mit seiner Außenfläche unmittelbar in der Innenwandung des Rohres 6 geführt. Nach Abb. 4 dagegen werden die Gleitbahnen zwischen Rohr 6 und Kolben 7 von einem besonderen, in das Rohr 6 eingeschobenen Rohrstutzen 16 und der über den Kolben 7 gestülpten, auf diesem mittels der Schrauben 17 gesicherten Hülse 18 gebildet, derart, daß nunmehr die Außenfläche der Hülse 18 auf der Innenwandung des Rohrstutzens 16 gleitet. Die Teile 16 und 18 sind dabei leicht auswechselbar. Die Hülse 18 ist ferner länger ausgebildet als der Kolben 7 und dient mit ihrem verlängerten Teil gleichzeitig als Federführung. Da die Hülse 18 zum Einführen der Achse 14 nur .mit einer runden öffnung versehen ist, die etwa dem Durchmesser der Achse 14 entspricht, hat sie noch den Vorteil, daß sie den im Rohr 6 vorgesehenen Längsschlitz 15 abdeckt und so das Eindringen von Staub und Schmutz in das Innere des Rohres 6 verhindert. In diesein. ist es ferner möglich, das vordere Ende des Rohres 6 bzw. des Rohrstutzens 16 mit einem Deckel zu verschließen. Außerdem können der hintere, die Hülse io tragende Teil des Rohres 6 und damit die Hülse 18 selbst sowie der aus dieser herausragende Teil des Schaftes 8 durch eine Schutzverkleidung i9 abgedeckt werden, die mit dem Rohr 6 und dem Kettenführungsrahmen 4 verschraubt ist.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spannvorrichtung für die Gleisketten von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, die über eine zu beiden Seiten des nachstellbaren Kettenrades angeordnete und im Gleiskettenführungsrahmen angebrachte Geradführung auf das Kettenrad einwirkt, in der die als Gleitstücke dienenden Lagerkörper für das Kettenrad geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahn der Geradführung aus zwei mit den Seitenwangen des Gleiskettenführungsrahmens (4) fest verbundenen Hohlkörpern (6) besteht, in denen die beiden Lagerkörper (7-) allseitig umschlossen geführt sind.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlkörper (6) außer dem Gleitstück (7) gleichzeitig die Spannfeder (9), den Führungsschaft (8) und die Nachstellvorrichtung (1o) umschließt.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitflächen zwischen dem Hohlkörper (6) und dem Gleitstück (7) von einem in den Hohlkörper austauschbar eingeschobenen Führungsstutzen (16) gebildet sind.
  4. 4. S?annvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Gleitstück (7) eine auswechselbare Hülse (18) vorgesehen ist, die den im Höhlkörper (6) angeordneten Längsschlitz (15) abdeckt.
  5. 5. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in das eine Ende des Hohlkörpers (6) eine Spannhülse (io) nachstellbar eingeschraubt ist, deren Boden auf der Innenseite als Federteller für die Spannfeder (9) und auf der Außenseite als Anschlag (12) für den Führungsschaft (8) dient.
DEL106302D 1941-12-27 1941-12-28 Spannvorrichtung fuer die Gleisketten von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Expired DE739840C (de)

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DE889490X 1941-12-27
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DE (1) DE739840C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921852C (de) * 1952-05-03 1954-12-30 Int Harvester Co Kettenspannvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge
DE940561C (de) * 1954-06-09 1956-03-22 Demag Ag Kettenspannvorrichtung fuer Raupenfahrwerke mit verschiebbarem Kettenrad als Kettenumkehre
DE1003604B (de) * 1954-11-02 1957-02-28 Massey Harris Ferguson Mfg Ltd Anbauvorrichtung fuer endlose Gleisketten an Ackerschleppern u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE921852C (de) * 1952-05-03 1954-12-30 Int Harvester Co Kettenspannvorrichtung fuer Gleiskettenfahrzeuge
DE940561C (de) * 1954-06-09 1956-03-22 Demag Ag Kettenspannvorrichtung fuer Raupenfahrwerke mit verschiebbarem Kettenrad als Kettenumkehre
DE1003604B (de) * 1954-11-02 1957-02-28 Massey Harris Ferguson Mfg Ltd Anbauvorrichtung fuer endlose Gleisketten an Ackerschleppern u. dgl.

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