DE733049C - Gasturbinenanlage - Google Patents

Gasturbinenanlage

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DE733049C
DE733049C DEM145989D DEM0145989D DE733049C DE 733049 C DE733049 C DE 733049C DE M145989 D DEM145989 D DE M145989D DE M0145989 D DEM0145989 D DE M0145989D DE 733049 C DE733049 C DE 733049C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas turbine
blades
group
ceramic
runners
Prior art date
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Expired
Application number
DEM145989D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Alfred Schuette
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE733049C publication Critical patent/DE733049C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/36Open cycles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2220/00Application
    • F05D2220/30Application in turbines
    • F05D2220/32Application in turbines in gas turbines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F05INDEXING SCHEMES RELATING TO ENGINES OR PUMPS IN VARIOUS SUBCLASSES OF CLASSES F01-F04
    • F05DINDEXING SCHEME FOR ASPECTS RELATING TO NON-POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, GAS-TURBINES OR JET-PROPULSION PLANTS
    • F05D2300/00Materials; Properties thereof
    • F05D2300/20Oxide or non-oxide ceramics
    • F05D2300/21Oxide ceramics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

  • Gasturbinenanlage Wenn eine Gasturbine mit anderen Kraftmaschinen in einen erfolgreichen Wettbewerb eintreten soll, dann ist neben einem günstigen Wirkungsgrad des erforderlichen Verdichters und der Turbine eine sehr hohe Hitzebeständigkeit und Festigkeit der Turbinenschaufeln und des Turbinenläufers unbedingte Voraussetzung. Der Verdichter, welcher die erforderliche Verbrennungsluftmenge auf den, in der Brennkammer herrschenden Druck fördert, ist ein unentbehrlicher Bauteil einer jeden Gasturbine. Bei den großen Luftmengen, um die es sich in fast allen Fällen handelt, kommt, um Preiswürdigkeit und geringen Raumbedarf zu erzielen, nur ein Strömungsgebläse (Kreiselverdichter) in Betracht. Alle Strömungsgebläse arbeiten aber nur dann mit bestem Wirkungsgrad, wenn sie mit sehr hohen Drehzahlen laufen. Da die Gebläse zweckmäßig von der Gasturbine selbst angetrieben werden, erhebt sich also gleichzeitig die Forderung nach hoher Drehzahl der Gasturbine. Andererseits liegen aber die Drehzahlen der von Gasturbinen angetriebenen Maschinen zum größten Teil bedeutend niedriger als die der Verdichter, so daß, um ein Untersetzungsgetriebe zu vermeiden bzw. ein Getriebe mit einem geringeren übersetzungsverhältnis zu erhalten, die Gasturbine langsam laufen müßte.
  • Die sich widersprechenden Forderungen werden erfindungsgemäß in der Weise erfüllt, daß bei einer Gasturbinenanlage mit mehreren hintereinandergeschalteten Turbinenstufen, deren Laufschaufeln und Läufer in an sich bekannter Weise entweder aus keramischen Massen oder aus Stahl bzw. aus ho.chdauerstandfähiger Legierung bestehen, die Stufengruppe, deren Laufschaufeln und Läufer aus keramischen Massen bestehen, zuerst von den licit-en Casun beaufschlagt wird und unmittelbar mit einer langsam laufenden Arbeitsmaschine, z. B. einem elektrischen Stromerzeuger, gekuppelt ist und mindestens eine der nachgeschalteten Turl)inenstufen, deren Laufschaufeln und Läufer in ebenfalls an sich bekannter Weise aus Stahl oder ; ilicr hochdauerstandfesten i.egieruii@@ bestehen, unmittelbar mit einem scliiiell laufenden ':@tr;ämungsgebläse gekuppelt- ist. Es ist zwar bekannt, Turbinen nach dem Druck in Hochdruck-, Mitteldruck- und \iederdruckteile zu unterteilen. Diese Unterteilung erfüllt jedoch einen anderen Zweck und erfolgt auch nach anderen Gesichtspunkten. Die erste Stufengruppe der Turbine wird null von den iieil3`n Gasen, deren untere Tümperaturgrenze etwa bei 65o bis 6oo- C liegt, beaufschlagt, die von =den bisher bekannten hitzebeständigen Sonderstählen nicht mehr verarbeitet werden können. Da die Schaufein und der Läufer dieser Gruppe aus keramischen Massen hergestellt sind, können Gase von derart hoher Temperatur ohne weiteres verwendet werden. Die Drehzahl der Gruppe ist jedoch niedrig festgelegt, um einerseits eine unmittelbare Kupplung mit einer Arbeitsmaschine, beispielsweise einem elektrischen Stromerzeuger, zu ermöglichen und andererseits die Beanspruchung im Turbinenläufer in den für keramischen Massen zulässigen Grenzeil zu halten. .Nach dem Verlassen der ersten Stufengruppe treten die Verbrennungsgase in eine zweite Stufengruppe ein, die wegen der geringeren Temperaturen mit Schaufeln und Läufer aus eitlem hochdauerstandfesten Sonderstahl ausgerüstet ist, und deren Drehzahl wesentlich höher als die der ersten Gruppe gewählt ist. Dadurch kann der mechanisch festere Wcrhstof der Schaufeln und des Laufrades weitg, hendst ausgenutzt werden und diese zweite Stufengruppe lzanii mit de m schnell laufenden @-.er dichterzur Beschaffung derVerbrennungsluft unmittelbar gekuppelt «-erden. Auf diese `'eise ergibt sich eine au13erordentlich günstige wirtschaftliche Ausnutzung des Treibstoffes, da es einerseits möglich ist, die hohe Temperatur der Gase ohne Abkühlung in der aus keramischen Teilen bestehenden Turbine auszunutzen und andererseits die für den Verdichter notwendige Drehzahl ohne Cbersetzungsgetriebe zti erreichen. Es werden lieben der günstigen Wärmeausnutzung also alle Getriebe in der Anlage vermieden.
  • Hinter der zweiten Stufengruppe können noch ,.eitere Gruppen vorgesehen werden, die je nach den vorliegenden Umständen zur Kupplung mit dem Verdichter mit hoher Drehzahl oder zur Kupplung mit beispielsweise einem elektrischen Stromerzeuger mit geringer Drehzahl laufen. Der Werkstoff für Läufer und Schaufeln wird jeweils so getsälilt, dali die auftretenden Beanspruchungen den vorhandenen Festigkeitseigenschaften des ijctr. N#'erlkstofies angepabt sind.
  • in der Zeichnung ist wesenhaft ein @Xusführungsbeispiel einer Gasttirli)iienalilag" nach dvr Lrrindung dargestellt. In der mit i "bezeichneten Brennkammer wird unter Zuführung von Druckluft der Bretiiistofverbrannt-Die heiLleil Z'erbrenriungsgase werden durch die Leitung 2 in die erste Stufc-rigruppe 3 der Brennkraftturbine geleitet. deren Laufschaufeln .l und Läuferscheiben 5 aus keramisch-=n blassen bestellen. Mit der Welle 6 der langsam laufenden ersten Stufengruppe ist unmittelbar ein Stromerzeuger ; gekuppelt. Aus der ersten Stufengruppe 3 treten die Verbrennuligsgase durch die Leitung 5 in die zweite Stufengruppe 9 ein, deren Schaufeln io und Läuferscheiben i i aus hochdauerstandfesteni Sonde:- stahl bestehen. Der n~ eitere Stufengruppe 9 ist noch eine dritte Stufengruppe 1 2 nachgeschaltet, die mit der gleichen Drehzahl wie die zweite Stufengruppe 9 umläuft. Auch bei ihren Schaufeln 13 und Läuferscheiben 1 4. handelt es sich um für hohe Drehzahlen geeigneten Werkstoff, der jedoch nicht nicht die hohe Hitzebeständigkeit aufzuweisen ])raucht, wie der in der ersten und zweiten Stufengruppe verwendete Werkston. Aus der dritten Stufengruppe 1 2 treten die Brenngase durch die Leitung 15 in ein_n nicht dargestellten Luftvorwärmer oder werden vorher noch je nach ihrer Beschaffenheit weiteren Stufengruppen der Gasturbinenania@ e zugeleitet. Mit den schnell laufenden Stufengruppen 9 und 12 ist unmittelbar ein sch.nelllaufeilder Verdichter 16 gekuppelt, welcher die Luft durch den Stutzen 1; ansaugt und über die Leitung 18 in die Brennkammer i zur Verbrennung -des eingeführten Brennstoffes drückt. Ist für den Antrieb des Gebläses nur eine Stufengruppe erforderlich, dann können die Verbrennungsgase, soweit sie noch Energie abzugeben vermögen, in anderen Stufengruppen ausgenutzt werden. die einiveder ebenfalls mit dem Stromerzeuger ; unmittelbar gekuppelt sind, oder sie können mit anderen Arbeitsmaschinen gekuppelt :Derden, wobei die Drehzahl der Stufengruppen derjenigen der betreffenden Arbeitsmaschine angepaf5t ist. Für den . Fall, dal.> die Brenngase vor Eintritt in die den Verdichter 16 antreibende schnell laufende Stufengruppe,) i noch eine zu hohe Temperatur aufweisen, kann man an dieser Stelle noch einen Lufterwärmer einschalten, in dem die Verbrennungsluft für die Brenlilzainmer i vorgewärmt wird. Selbstverständlich können auch ixicli i an anderen Stellen der Anlage derartige Lufterwärmer angeordnet sein. Es ist zwar bekannt, Wärmeaustausch er in den Gasstrom zwischen zwei Gasturbinen einzuschalten. Doch hat diese Maßnahme nicht den Zweck, eine der Hitzebeständigkeit der nachgeschal toten Gasturbine entsprechende Abkühlung der Gase zu erreichen, es soll damit lediglich Luft vorgewärmt werden.
  • Es ergeben sich bei der Arbeitsunterteilung nach der Erfindung auf die verschieden-,n Stufengruppen der Gasturbinenanlage wesentliche bauliche Vorteile bei weitgehendsterA.usnutzung der aus der Brennkammer austretenden Verbrennungsgase.

Claims (2)

  1. hA1'i?N'1'ANSPRIJCllE: i. Gasturbinenanlage mit mehreren hintereinandergeschalteten Turbinenstufen, deren Laufschaufeln und Läufer entweder aus keramischen Massen oder aus Stahl bzw. aus hochdauerstandfähiger Legierung bestehen, dadurch gekennzeichnet, dar die Stufengruppe (3.), deren Laufschaufeln (¢) und Läufer (5) aus keramischen Massen bestehen, zuerst von den heißen Gasen beaufschlagt wird und unmittelbar mit einer langsam laufenden Arbeitsmaschine, z. B. einem Stromerzeuger (7), gekuppelt ist und mindestens eine der nachgeschalteten Turbinenstufen (9, 12)., deren Laufschaufeln (10-,13) und Läufer (14) aus Stahl oder einer hochdauerstandfesten L egierung bestehen, ummittelbar mit einem schnell laufenden Strömungsgebläse (16) gekuppelt ist.
  2. 2. Gasturbinenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor der den Verdichter (16) treibenden schnell laufenden Stufengruppe (9), zwecks eventueller Senkung der Gastemperatur, Wärmeaustauscher, z. B. Lufterhitzer, eingeschaltet sind.
DEM145989D 1939-09-01 1939-09-01 Gasturbinenanlage Expired DE733049C (de)

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