DE731589C - Stufenlos regelbares Getriebe - Google Patents
Stufenlos regelbares GetriebeInfo
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- DE731589C DE731589C DEB188503D DEB0188503D DE731589C DE 731589 C DE731589 C DE 731589C DE B188503 D DEB188503 D DE B188503D DE B0188503 D DEB0188503 D DE B0188503D DE 731589 C DE731589 C DE 731589C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H15/00—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
- F16H15/02—Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
- F16H15/04—Gearings providing a continuous range of gear ratios
- F16H15/06—Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
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Description
- Stufenlos regelbares Getriebe Gegenstand der Erfindung ist ein stufenlos regelbares Getriebe, das gebildet ist ;durch zwei Kraftübertragungorgane, insbesondere zwei koaxiale Teller- oder Kegelräder, zwischen. denen .ein diese Organe in Reibungsschluß verbindender Kupplungsring in radialer Richtung verstellbar ist.
- Derartige Getriebe sind an sich schon bekannt. Sie sind jedoch in ihrer bisherigen Ausbildung ungeeignet, größere Leistungen zu übertragen, weil der hierfür die Kupplung zwischen. den sich anliegenden Flächenteilen der Getriebeglieder bildende Reibungswert meist nicht die erforderliche Größe hat. Dies ist vor allem deshalb besonders mißlich, weil das Getriebe der vorliegenden Art im übrigen. an sich ganz beträchtliche Vorzüge hat. Während sonst bei stufenlos regelbaren Getrieblevorrichtungen meist zwei Parallelwellen, Planeten- oder sonstige Zwischenräder notwendig sind und vor allem auch die bekannten Kegelscheibengetriebie im Stillstand nicht ein--stellbar sind, abgesehen davon, daß hierbei noch mehr oder weniger umständliche Schalt-Schaltorgane und in vielen Fällen verhältnismäßig große Abmessungen Verwendung finden müssen, ist das den Gegenstand der Erfindung bildende Getriebe seinem Wesen nach von größter Einfachheit.- Ohne Planeten- oder sonstige rückwinkende Räder arbeiten bei ihm An- und Abtriebsrad nebeneinander in der gleichen unversetzten Wellenrichtung, was u. a. kleinste bauliche Abmessungen einzuhalten gestattet. Als Übertragungsorgan dient lediglich neineinfacher Zwischenring, welcher nur etwa 2/3 des Durchmessers der An- und Abtriebsradanordnung haben muß.
- Dias Ziel der Erfindung ist es nun, die Reibungsverbindung zwischen den Getriebeteilen so zu verbessern, daß das Getriebe der angegebenen Art .ebenfalls eine erhöhte Leistungsübertragungsfähigkeit erhält, also auch bei schon verhältnismäßig kleinen Abmessungen hochleistungswertig ausfällt. Dies wird durch Verwendung von in besonders eigenartiger Weise allgeordneten, zur Erhöhung der Reibung federnd angedrückten Lamellen erreicht, die erfindungsgemäß, in den Kupplungsring in Form eines geschlossenen Lamellenpaketringes eingesetzt sind, wobei die einzelnen auf beiden Seiten des Ringes etwas vorstehenden, unmittelbar aufeinanderliegenden und sich so gegenseitig versteifenden Lamellenblättchen in ihrer Mitte im Ring verankert und nach beiden Arbeitsseiten hin in sich federnd ausgebildet sind.
- Der Gebrauch von zur Reibungserhöhung unter Federdruck stehend hochkant angreifenden Lamellenbündeln ist bei Getrieben zur Erzielung einer Kupplungswirkung zwar an sich bekannt. Hierbei ist jedoch eine Anordnung und Wirkung der Lamellen in Form eines in sich völlig geschlossenen homogenen Lamellenringes entsprechend der Erfindung nichterzielt, dessen Elemente für sich in einem Tragring verankert sind und außerdem selbst in sich federn, so daß zusätzliche Führungs- oder Halteteile sowie besondere Andrückfedern entbehrlich sind. Es ist damit bei einfachster Bauart und geringsten Ab- messungen ein Bestwert an kraftschlüssiger Energieübertragungswirkung geschaffen. Das neue Getriebe kann daher vielfach ohne Schwierigkeit bereits im Motorgehäuse Untergebracht werden. Der Kraftfluß verläuft dabei nämlich fast geradlinig in gleichbleibender Dreh- und Wellenrichtung, und es kann am Abtriebsrad über- oder untersetzt mit großem Regelbereich jede beliebige Drehzahl stufenlos abgenommen werden, wobei auch bei geringster Abmessung eine sichere Energieübertragung ;gewährleistet ist.
- Nachstehend ist die Erfindung an Hand der Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Es zeigen: Fig. i das entsprechend der Erfindung durchgebildete Getriebe mit Gehäuse in einem axialen Mittelschnitt, Fig. 2 die Arbeitsfläche des Übertragungsringes in schematischer -Darstellung, Fig. 3 einen Querschnitt durch Getriebe tu, und Gehäuse senkrecht zur Getriebewelle, Fig. 4 und 5 Draufsicht auf Antriebs-und Abtriebsrad mit Zahnungsaufrauhung in schematischer Darstellungsweise und Fig. 6 in vergrößerter Abbildung :einen Teilschnitt durch den Lamellenkupplungsring mit Einzelansicht einer Lamelle, ihrer Ausbildung und Befestigung.
- Im Getriebegehäuse i lagert das Antriebszud das Abtriebsrad 2 bzw. 3, oder unigekehrt. Der diese beiden Tellerräder verbindende Bolzen 6 (Fig. i) ist hinsichtlich des Rades 2 durch den Stift 9 gegen Drehung gesichert, gegenüber dem Rad 3 dagegen auf Rollen drehbar angeordnet. Zwischen den Getrieberädern 2 und 3 ist ein kraftübertragender Zwischenring 4-4a :mit ,eingesetztem Lamellenring 5 vorgesehen, der dreh- und gegenüber den Rädern 2 und 3 radial verschiebbar .angeordnet ist. Die Lagerung des Übertragungsorgans 4-4a übernimmt ein in den Führungen 12 verschiebbares Wälzlager B.
- Durch Verschieben des Übertragungsringes 4-4a radial zu den Rädern 2 und 3 wird das Drehzahlverhältnis zwischen An- und Abtrieb stufenlos verändert. Zur Regelungseinstellung dient der Hebel i i, der im Gehäuse i lagert und über sein Ritzel Io die Stellung des Lagers 8 zusammen mit dem Kupplungsring 4-4a verändert.
- Die als geschlossener Ring im Übertragungsglied 4-4a sitzenden Lamellen 5 sind in mäanderbandartiger Form in ihrer Längsrichtung federnd (Fig. 6) und einzeln im äußeren und inneren Ringstück :4 und 4a verankert. Da die Lamellen 5 federnd mit Vorspannung arbeiten, drücken sie sich wechselseitig schmiegsam intensiv an die Räder 2 und 3 an und bewirken auch bei glatter Oberfläche der Räder 2 und 3 über den Ring 4-4a eine intensive Kupplung. In Fig. 2 ist die durch die Lamellen 5 geschaffene kraftschlüssige Ringfläche ersichtlich gemacht.
- Die Räder 2 und 3 können aber auch noch eine ihre Oberfläche aufrauhende Radialverzahnung nach Fig. 4 und 5 erhalten, so daß die Kupplungswirkung noch etwas zwangsläufiger wird. Die Lamellen 5 des Ringes 4-4a können sich dann den Zähnen und Lücken 3o und 31 bzw. 40 und 41 entsprechend eingreifend anpassen. Die Laanellen 5 können dabei an ihrer Stoßkante eine etwas elliptisch abgerundete Form haben, so. daß sie ein um wenige Grade wechselbares ;gutes Einfassen an den Zahnflanken selbsttätig ermöglichen, wie dies die Wölbungsform der Tellerräder 2 und -i wünschenswert machen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenlos regelbares Getriebe, gebildet durch zweiKraftübertragwngso.rgane, insbesondere zwei koaxiale Teller- oder Kegelräder, zwischen denen ein diese Organe unter Verwendung federnd angedrückter Lamellen in Reibungsschluß verbindender Kupplungsring in radialer Richtung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellen (5) in den Kupplungsring (4-4a) in Form eilfies geschlossenen Lamellenpaketringes (Fg. 2 und 3) eingesetzt sind, wobei die einzelnen auf beiden Seiten des Ringes (4-4a) etwas vorstehenden, unmittelbar aufeinanderliegenden und sich so gegenseidig versteifenden Lamellenblättchen (5) in ihrer Mitte im Ring (4-4a) verankert und nach beiden Arbeitsseiten hin in sich federnd ausgebildet sind (Fig. 6). z. Getriebe nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die ,den Kupplungsring bildenden Einzellamellen (5) beidseitig ihres Verankerungssteges durch Mat:erialaussparung, insbesondere in mäanderbandartiger Form, elastisch ,gestaltet sind (Fig. 6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB188503D DE731589C (de) | 1938-11-03 | 1938-11-03 | Stufenlos regelbares Getriebe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB188503D DE731589C (de) | 1938-11-03 | 1938-11-03 | Stufenlos regelbares Getriebe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE731589C true DE731589C (de) | 1943-02-22 |
Family
ID=7010678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB188503D Expired DE731589C (de) | 1938-11-03 | 1938-11-03 | Stufenlos regelbares Getriebe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE731589C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146321B (de) * | 1956-09-05 | 1963-03-28 | Elfriede Perret Geb Prang | Getriebe mit veraenderlichem UEbersetzungsverhaeltnis |
-
1938
- 1938-11-03 DE DEB188503D patent/DE731589C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1146321B (de) * | 1956-09-05 | 1963-03-28 | Elfriede Perret Geb Prang | Getriebe mit veraenderlichem UEbersetzungsverhaeltnis |
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