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Verdampfer für Kältemaschinen Die Erfindung bezieht sich auf die besondere
Ausbildung eines Verdampfers für Kältemaschinen, und zwar soll als Werkstoff Eisen
bzw. Stahl Verwendung finden. Der Aufbau des Verdampfers wird daher mit Rücksicht
auf das verwendete Material so gehalten, daß möglichst genormte Rohre Verwendung
finden können. Auch die Werkzeugkosten sollen durch Vermeidung komplizierter Formgebung
möglichst niedrig gehalten werden. Der Verdampfer besteht in der Hauptsache aus
einem senkrechten, oben rechtwinklig abgebogenem Hauptrohr. Diese rechtwinklige
Abbiegung dient als Gassammler. Als Rohr kann ein marktgängiges Stahlrohr von z.
B. 5o mm Durchmesser gewählt werden, das an seinen Enden verschlossen wird und entsprechende
Zu- und Ableitungen besitzt. Eine derartige Anordnung eines vertikalen Rohres zur
Aufnahme des flüssigen Kältemittels und eines daran ansetzenden vertikalen Gassammelrohres
ist bekannt. Bei der bekannten Anordnung ist dann ein zusätzliches Verbindungsrohr
von dem das flüssige Kältemittel enthaltenden vertikalen Rohrstück nach dem als
Gassammelraum dienenden waagerechten Rohr vorgesehen. Dieser doppelte Anschluß des
zusätzlichen Verbindungsrohres und die dadurch gegebene komplizierte Formgebung
sollen nach der Erfindung vermieden werden. Die an das das flüssige Kältemittel
enthaltende senkrechte Hauptrohr angeschlossenen Nebenrohre sind waagerecht angeordnet
und als Blindstutzen ausgebildet. Diese vereinfachte Formgebung ergibt neben der
besseren Herstellung auch die Möglichkeit, Lamellen auf das Zusatzrohr aufzubringen,
nachdem das Rohr selbst bereits mit dem Hauptrohr
verschweißt ist.
Ein nachträgliches Verziehen der Lamellen kann dabei nicht eintreten.
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Die Anordnung von Blindstutzen in senkrechter Richtung ist bekannt.
Diese senkrechte Anordnung bedingt jedoch die Anordnung eines besonderen Sammelgefäßes
und gestattet nicht, Lamellen auf diese Stutzen aufzuschieben.
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Die Lamellen können wegen der geraden Ausbildung des Zusatzrohres
in an sich bekannter Weise derart ausgebildet werden, daß aus der Lamelle Distanzstücke
ausgestanzt werden. Diese Lamellen können dann einfach auf das Rohr aufgeschoben
werden.
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Die Distanzstücke zeigen hierbei nach innen. Um nun ein einfaches
Festpunkten des gesamten Lamellensatzes und eine Verstärkung der äußersten, am blinden
Ende des Stutzens angeordneten Lamelle zu erzielen, wird diese letzte Lamelle mit
ihrem Distanzstück umgekehrt angeordnet, so daß das Distanzstück nach außen zeigt
und leicht angepunktet werden kann. Hierbei liegen dann zwei Lamellenflächen direkt
aneinander und bilden damit einen Schutz gegen Verbiegen, das bei der äußeren Lage
der Lamelle sonst leicht eintreten könnte.
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Soll an dem Verdampfer eine Eisbereitung vorgesehen werden, so wird
eine entsprechende Anzahl von Stutzen fortgelassen und dafür eine entsprechende
Rohrschlange eingesetzt, auf die die Eisbereitungsanlage aufgebracht wird.
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Als Regulierung für die Zufuhr des flüssigen Kältemittels wird zweckmäßig
ein Kapillarrohr verwandt. Die Verwendung von Kapillarrohren zu diesem Zweck ist
an sich bekannt.
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Im vorliegenden Falle wird das Kapillarrohr am unteren Teile des vertikalen
Rohres zugeführt und kann an dem Hauptrohr selbst evtl. über einem Haltestück befestigt
werden. Die Befestigung des Verdampfers in dem Kühlraum kann durch Winkelstücke,
Laschen o. ä. vorgenommen werden, die am horizontalen Teil des Hauptrohres angebracht
werden können.
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In der Zeichnung ist ein Verdampfer nach der Erfindung näher dargestellt.
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Abb. i ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
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Abb. 2 ist die Ansicht von vorn.
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Abb. 3 ist eine perspektivische Darstellung des Rohrenverlaufes am
Eisbereiter.
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Abb. 4. ist der Abschluß eines Blindstutzens.
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Das eigentliche Hauptrohr besitzt einen vertikalen Teil io, an den
sich durch Umbiegen des Rohres der horizontale, als Gassammelraum ausgebildete Teil
i i anschließt. Der Horizontalteil ist durch einen eingeschweißten Deckel abgeschlossen,
in dem sich ein Anschlußstutzen 13 befindet. Weiterhin sind -am horizontalen Rohrteil
Trägerlaschen 1:I vorgesehen, an denen der gesamte Verdampfer aufgehängt werden
kann.
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In der Höhe des Flüssigkeitsspiegels ist am Rohr io ein verschließbarer
Anschlußnippel i S vorgesehen. Vom unteren Ende des Rohres io sind in entsprechendem
Abstand Rohrstutzen 16, und zwar sieben Stück übereinander eingeschweißt, die durch
einen angeschweißten Deckelei verschlossen sind. Die Länge beträgt ungefähr
30 cm. Auf diese Stutzen werden Lamellen 17 aufgesteckt, die ausgestanzte
Zungen 18 besitzen. Durch diese Zungen werden die Lamellen in richtigem Abstand
zueinander gehalten. Der Abstand kann auch durch besonders hergestellte und aufgeschobene
Distanzringe gehalten «-erden. Die Lamellen selbst besitzen zu ihrer Verstärkung
eine kreisförmige Nut ig. Als Abschluß für jeden Stutzen wird die letzte Lamelle
mit ihren Zungen 18 in umgekehrter Richtung aufgesteckt. Diese letzte Lamelle wird
bei ao an jeder Zunge an dem Stutzen angepunktet.
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Anstatt sieben solcher Stutzen übereinander anzubringen ist es möglich,
ein oder mehr Stutzen wegzulassen und dafür eine Eisbereitungsanlagevorzusehen.
Zu diesemZweck wird ein Stahlrohr von kleinerem Durchmesser als die Stutzen 16 angeordnet.
Dies Rohr wird mit seinem Teil 22 an der hinteren'Seite des Rohres io :angeschlossen
und verläuft in einem horizontalen Bogen bei 23 nach vorn, worauf es bei
2.I vorn in der gleichen horizontalen Ebene wie das Rohr 22 verläuft. Durch einen
von dem Rohr io verlaufenden Bogen 25 geht es in ein Horizontalrohr 26 über. Ein
Horizontalbogen 27 führt zu dein hinteren horizontalen Längsrohr 28 usw.
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Der Eisbereitungskasten besteht aus einem Boden 29, der auf beiden
Seiten bei 3o abgeflanscht ist. Ein U-förmig gebogenes Blech 3 i bildet die Seitenwände
und den Deckel des Kastens. An einem solchen Kasten liegen jeweils vier Rohre der
Eisbereitungsschlange an. Ein Streifen 32 hält die Kästen am äußeren Ende der Schlange
zusätzlich. Die eigentliche einsetzbare Wanne zur Eisbereitung ist bei 33 angedeutet.
Der so fertiggestellte Verdampfer wird gebeizt und feuerverzinkt, nachdem die Eisbereitungskästen
in hierzu entsprechender Weise, z. B. durch punktförmiges Hartlöten oder Schweißen
befestigt ,werden.
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Die Zuführung des Kältemittels geschieht durch eine bei 34 aufgewickelte
Kapillare, die in einem Schutzkasten 35 untergebracht ist. Der Kasten mit der Kapillare
wird durch
Schrauben 36, 37 an Bolzen befestigt, die in entsprechender
Weise am Rohr io angebracht sind. Der Kasten wird zweckmäßig am oberen Ende des
Rohrstückes io angebracht. Ein Verbindungsrohr 38 führt über ein Kniestück bei 39
in den unteren Teil des Rohres io. Hierdurch wird ein Siedeverzug vermieden.
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Aus dem vorstehenden ergibt sich, daß der gesamte Verdampfer, selbst
mit der Eisbereitung aus nur drei verschiedenen marktgängigen Rohrleitungen hergestellt
werden kann. Lediglich zur Herstellung der Lamellen und zum Biegen der Rohre sind
Werkzeuge notwendig.