DE725327C - Selbsttaetig durch einen Dehnungskoerper geregelter und von Hand an- und abstellbarer Niederdruckdampfheizkoerper - Google Patents

Selbsttaetig durch einen Dehnungskoerper geregelter und von Hand an- und abstellbarer Niederdruckdampfheizkoerper

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DE725327C
DE725327C DEF88478D DEF0088478D DE725327C DE 725327 C DE725327 C DE 725327C DE F88478 D DEF88478 D DE F88478D DE F0088478 D DEF0088478 D DE F0088478D DE 725327 C DE725327 C DE 725327C
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DEF88478D
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Inventor
Ing Gustav Nemetz
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Alex Friedmann KG
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Alex Friedmann KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description

  • Selbsttätig durch einen Dehnungskörper geregelter und von Hand an- und abstellbarer Niederdruckdampfheizkörper Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsttätig durch einen Dehnungskörper geregelten und von Hand an- und abstellbaren Niederdruckdampfheizkörper, insbesondere für Eisenbahnwagen, nach Patent 7:r o68.
  • Das Dampfeinlaßventil eines Heizkörpers dieser Art wird durch die Dehnungsunterschiede eines der Temperatur des entspannten Dampfes ausgesetzten Rohres oder des Heizkörpers selbst gegenüber einer in diesem Dehnungsrohr oder in einem im Heizkörper festen Röhr achsengleich angeordneten Glied, insbesondere einer Stange, selbsttätig gesteuert, wobei es durch die Verstellungen dieser Stange mittels einer äußeren Verstellv orrichtung auch gleichzeitig von Hand aus regelbar ist.
  • Um bei solchen Heizkörpern einen möglichst großen Kalthub des Darnpfeinlaßventils zu erzielen, ist es notwendig, die Baustoffe einerseits für das Dehnungsrohr oder den Heizkörper und andererseits für das das Dampfeinlaßventil verstellende Glied, nämlich für die Stange, so zu wählen, daß das Dehnungsrohr oder der Heizkörper eine möglichst große Wärmedehnung hat, wogegen die erwähnte Stange eine möglichst geringe Wärmedehnung aufweisen soll. Man hat daher das Dehnungsrohr oder den Heizkörper meist aus einem :Metall großer Wärmedehnung, z. B. aus einer Kupferlegierung oder aus Aluminium hergestellt und die Stange aus Invarstahl. Invarstahl ist aber teuer und schwer beschaffbar.
  • Die nachbeschriebene neue Bauart eines solchen Niederdruckdampfheizkörpers verwendet demgegenüber Holz als Baustoff für den Verstellgliedteil, der zwischen der Handverstellvorrichtung und der ventilseitigen Führung liegt. Es ist dies möglich, weil dieser Teil der Stange in dem im Hauptpatent beschriebenen dampffreien Hohlraum angeordnet ist, der die an der Handverstellvorrichtung gelegene Führung mit der freien Luft verbindet und der bis zur ventilseitigen Führung der Stange im Heizkörper verlängert ist. Dieser im Hohlraum liegende Stangenteil ist somit vor Feuchtigkeit geschützt. Wegen der dem leicht beschaffbaren, billigen Holz in der Richtung seiner Längsfaser fehlenden Wärmedehnung erhält man nun unter Beibehaltung der gleichen Dehnungsrohr-oder Heizkörperabmessungen den größtmöglichen Kalthub für das Dampfeinlaßventil.
  • Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäß durchgebildeten Niederdruckdampfheizkörpern in den Abb. i und 2 in senkrechten Längsschnitten dar.
  • Der Heizkörper nach Abb. i besteht aus einem '.%Iantelrolir i, dessen linke Seite im gezeichneten Beispiel durch ein Bußeisernes Kopfstück 2 und dessen rechte Seite durch eine Kappe 3 abgeschlossen ist. Das KopfstiidZ 2 enthält ein Einlaßventil .I, das in der Führung 5 durch eine Feder 6 in der Richtung zum Ventilsitz. ? gedrückt wird. Dem Hochdruckraum 8 des Dampfeinlaßv entils .1 strömt der Dampf aus der unter dem Eisenbahnwagen liegenden, nicht gezeichneten, mit Lokomotivdampf gespeisten Hauptdainpfleitung der Heizanlage über das Rohr g zu. Durch das Rohr io fließt aus dem Innenraum des :Mantelrohres i das Niederschlagwasser ins Freie ab. Der Dampfweg durch den Heizkörper ist durch Pfeile angedeutet.
  • Achsengleich im Mantelrohr i des Heizkörpers ist bei i i im Kopfteil 2 das Dehnungsrohr 12 durch Einschrauben befestigt und dampfdicht durch die Öffnung 13 der Kappe 3 ins Freie geführt. Es trägt an dem ins Freie ragenden Ende das Versteilstück 1¢ mit der von Hand verstellbaren Schraube i@. Außen ist das Dehnungsrohr 12 dem entspannten Dampf des Heizkörpers ausgesetzt, während sein innerer Hohlraum 26 mit der freien Luft in Verbindung steht und sich von dort bis zur ventilseitigen Führungsstelle 18 der Stange 16, 17, 17' erstreckt. Die Stange ist im Dehnungsrohr 12 achsengleich angeordnet und überträgt die Wärmedehnungen des Dehnungsrohres 12 mittels der am linken Ende befestigten und bei 18 dampfdicht im Kopfstück 2 geführten Verlängerung 17, 17' auf das Dampfeinlaßventil d., das gegen das durch die Öffnung des Ventilsitzes 7 hindurchgreifende Stangenende 17' durch die Feder 3 gedrückt wird.
  • Der zwischen der Verstellschraube 13 und der Führung 18 liegende Teil 16 der Stange besteht aus Holz, dessen Fasern parallel zur Stangenachse liegen. Der Stangenteil ist im Hohlraum 26 des Dehnungsrohres 12 gegen Feuchtigkeit gut geschützt. Er führt sich im D:hnungsrolir 12 mittels der Köpfe der Nagel ig. Die Herstellung dieses Stangenteiles i6 aus Holz, das leicht beschaffbar und billig ist, ergibt den Vorteil, daß mangels jeglicher Wärmedehnungen des Holzes in der Längsrichtung der Fasern der größtmögliche Kalthub des Dampfeinlaßventils 4 bei Verwendung der gleichen bisher üblichen Dehnungsrohrlängen gewährleistet ist.
  • Im Heizkörper nach der Abb. 2 ist das Mantelrohr 2o gleichzeitig das Dehnungsrohr. Das Kopfstück 2 und das Dampfeinlaßventil d. sind wie beim Heizkörper nach Abb. i ausgebildet. Unterschiedlich ist aber der Holzstangenteil 16 achsengleich in einem Rohr 21 angeordnet, dessen rechte: Ende durch Einschrauben in der Heizkörperkappe 22 befestigt ist, die gleichzeitig auch die Verstellschraube 1 5 aufweist. Das linke Ende des Rohres 21 trägt ein Reduzierstück 23, dessen verjüngtes Ende 24 an der Stelle 23 ini Kopfstück 2 steckt und seinerseits die Verlängerung 17 der Holzstange 16 bei 18 dantpfdiclit umgreift und führt. Der rechts mit der freien Luft in Verbindung stehende und links durch das ReduzlerStüdi 23 abgeschlossene Hohlraum 27 des Rohres 21 erstreckt sich innerhalb des mit entspanntem Dampf erfüllten Dehnungsrohres 20 von außen bis in die Nähe des Danipfeinlaßv entils .4.. In ihm liegt der aus Holz bestehende Teil 16 des das Dampfeinlaßventil-i verstellenden Gliedes gegen Feuchtigkeit ge- schützt. Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist dieselbe wie die der Einrichtung de Heizkörpers nach Abb. i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätig durch einen Dehnungskörper geregelter und von Hand an- und abstellbarer Niederdruckdampflieizkörper. insbesondere für Eisenbahnwagen, mit einem das Dampfeinlaßventil verstellenden Glied, das entweder von einem im Heizkörper verschiebbar angeordneten rohrförmigen Dehnungskörper oder von einem im Heizkörper, der selbst Delinungskörper ist, fest angeordneten Rohr umschlossen ist, nach Patent 721 068, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstellgliedteil (116) zwischen der Handverstellvorrichtung (15) und der ventilseitigen Führung (18) aus Holz besteht.
DEF88478D 1940-06-23 1940-06-23 Selbsttaetig durch einen Dehnungskoerper geregelter und von Hand an- und abstellbarer Niederdruckdampfheizkoerper Expired DE725327C (de)

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