DE722435C - Buchse zum Befestigen von Gegenstaenden an Wandungen, insbesondere am Deck von Schiffen - Google Patents

Buchse zum Befestigen von Gegenstaenden an Wandungen, insbesondere am Deck von Schiffen

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Publication number
DE722435C
DE722435C DEH162869D DEH0162869D DE722435C DE 722435 C DE722435 C DE 722435C DE H162869 D DEH162869 D DE H162869D DE H0162869 D DEH0162869 D DE H0162869D DE 722435 C DE722435 C DE 722435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
socket
insert
walls
deck
solder
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Expired
Application number
DEH162869D
Other languages
English (en)
Inventor
Leo Hoppe
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Hoppe & Krooss GmbH
Original Assignee
Hoppe & Krooss GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63GOFFENSIVE OR DEFENSIVE ARRANGEMENTS ON VESSELS; MINE-LAYING; MINE-SWEEPING; SUBMARINES; AIRCRAFT CARRIERS
    • B63G1/00Arrangements of guns or missile launchers; Vessels characterised thereby

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Buchse zum Befestigen von Gegenständen an Wandungen, insbesondere am Deck von Schiffen Die Erfindung betrifft eine Buchse zum Befestigen von Gegenständen 'an Wandungen, insbesondere :am Deck von Schiffen. Hier sind z. B. Geschütze zu befestigen, die gegebenenfalls auch wieder leicht entfernbar sein müssen. Es ist bekannt, die Befestigung durch Anschrauben an Buchsen zu bewirken, welche in das Deckeingelassen sind. Die Buchsen weissen zu diesem Zweck Muttergewinde auf. Dieses Gewinde ist erheblichen chemischen Beanspruchungen durch Seewasser und ebenfalls nennenswerten mechanischen Beanspruchungen durch häufiges An- und Ab- schrauben der Gegenstände, z. B. der Geschütze, ausgesetzt. Angesichts der Rostgefahr bei Eisen hat man für das Muttergewinde- der Buchsen einen besonderen Einsatz aus Nichteisenmetall., z. B. Bronze, vorgesehen. Ein derartiger Einsatz wurde mit Außen- und Innenge-winde hergestellt und in den Buchsenhauptkörper ,eingeschraubt, wobei Stifte zur Sicherung gegen Herausdrehen des Einsatzes dienten. Diese Bauart mit Außen-und Innengewinde am Einsatzerforderte einen unerwünscht höhen Verbrauch an Nichteisenmetall. Man hat daher versucht, den Einsatz aus einem nichtrostenden Stahl, z. B. aus Chrommolybdänstahl, herzustellen. Da jedoch auch in diesem Falle der Einsatz wegen der Schwierigkeit der Einarbeitung des Gewindes verhältnismäßig stark sein mußte, wurde die Bauart sehr teuer.
  • Mit der Erfindung wird wieder auf die Verwendung .eines Nichteisenmetalls, wie Bronze, für den Buchseneinsatz zurückgegangen. Jedoch wird dieser Einsatz nicht eingeschraubt, sondern eingelötet. Im Fahrradbau ist @es bekannt, zwei ineinandergefügte Rohrteile dadurch miteinander zu verbinden, daß der äußere Rohrteil mit nach außen gedrückter Rille und der innere Teil mit nach innen gedrückter Rille versehen werden und der beim Zusämmenfügen der Rohrteile aus den übereinanderliegenden Rillen gebildete Hohlraum mit Lot angegossen wird. Eine übertragung dieser Befestigungsweise auf die Verbindung des Einsatzes mit der Buchse würde zur Aussparung einer Rille im Einsatz nötigen. Um dabei nun zu geringe Wandstärken des Einsatzes, die einen Bruch des Gewindes begünstigen könnten, zu vermeiden, müßte der ganze Einsatz von vornherein mit großer Wandstärke hergestellt werden, was v6rmieden werden soll. Gemäß der Erfindung wird bei Befestigung des nur mit einem Innengewinde versehenen Einsatzes in der Buchse durch ein Hartlot, das unter Bildung eines das Herausreißen verhindernden Letwulstes zwischen die eine entsprechende Aussparung ausweisenden, aneinander zu befestigenden Wandungen eingegossen wird, die Aussparung für den Lotwulst nur an der Innenwand der Buchse vorgesehen, so daß der Einsatz mit geringer gleichförmiger Wandstärke ausführbar ist.
  • Es war nicht ohne weiteres vorauszusehen, daß der bei dieser Ausführung nur in den Buchsenhauptkörper eingreifende Lotwulst eine hinreichende Sicherung gegen ein Herausreißen der Buchse gewährt. Tatsächlich hat sich die vorstehend gekennzeichnete Bauart der Buchse in vielen praktischen Ausführungen als in jeder Beziehung einwandfrei erwiesen.
  • Statt einer Aussparung für das Lot können an der Innenwand der Buchse mehrere Aussparungen vorgesehen sein, vorzusweise in solcher Anordnung, daß ein -Teil' der Aussparungen in Achsrichtung der Buchse liegt. Dann wird nämlich ein Verdrehen des Gewindeeinsatzes in der Buchse zuverlässig verhindert. Die Maßnahme, zur Sicherung gegen Verdrehen bestimmte `'Wulste anzuordnen, ist bei Überzügen, Ausfütterungen u. dgl. von Befestigungselementen an sich bekannt.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in zwei Ausführungsformen dargestellt.
  • Fig. i stellt einen axialen Schnitt durch eine in ein Eisendeck eingeschweißte Buchse dar, und Fig.2 veranschaulicht in axialem Schnitt eine für die Befestigung an einem Holzdeck in Frage kommende Buchse.
  • Fig.3 ist eine Draufsicht auf die Buchse nach der Fig.2.
  • In der Fig. i ist i die aus Eisen oder Stahl bestehende, für Befestigungszwecke vorgesehene Buchse. Sie ist finit der Schweißnaht 2 am Eisendeck 3 angeschiveil@t. Ihre Gestalt ist topfförmig, d.h. sie ist unten durch eine Wand 4. abgeschlossen. Das im eigentlichen dem Befestigungszweck dienende Gewinde besteht wegen der hohen Witterungsbeanspruchung aus einem Nichteisenmetall, nämlich aus Bronze. Es ist als besonderer Einsatz ausgebildet und in der Zeichnung mit 5-bezeichnet. Diesier Einsatz ist durch ein Hartlot 6 an der Innenwand 7 der Buchse i befestigt. Um das Haften des Hartlotes an dieser Wand zu unterstützen, ist sie mit einer ringförmigen Aussparung 8 versehen, «-elche sich beim Einlöten mit dem Lot füllt, so dal dieses einen ringförmigen, unter die Schulter 9 der Buchse i greifenden Wulst bildet. Ein unbeabsichtigtes Herausreißen des Einsatzes 5 ist damit wirksam verhindert. Falls in die Buchse i mit dem Einsatz 5 kein besonderer Gegenstand eingeschraubt werden soll, wird der Hohlraum der Buchse durch Einschrauben der :eisernen Verschlul5schraube io, die einen breiten fachen Kopf i i aufweist, abgeschlossen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. z und 3 ist die Buchse i2 mit einem breiten Flansch 13 versehen, der Durchgangslöcher 14. für die Schrauben zur Befestigung der Buchse an einem Holzdeck aufweist. Der Bronzeeinsatz 15 entspricht im wesentlichen dem Einsatz 5. Er ist lediglich in seinem oberen Teil kegelförmig ausgezogen, um den Kegelkopf 16 einer Verschlußschraube 17 aufnehmen zu können. Das Hartlot i 8 bildet wieder in einer ringförmigen Aussparung ig an der Innenwand der Buchse 12 einen Wulst, der sich hinter die Schulter 2o der Buchse legt und eine zuverlässige Sicherung gegen unbeabsichtigtes -Herausreißen der Buchse darstellt.
  • Die Zeichnung läßt erkennen, daß bei beiden Ausführungsformen der Buchse mit Einsatz der L otwulst nur in den Buchsenhauptkörper eingreift. Die Wandstärke des Einsatzes bleibt daher auf der ganzen Höhe gleichmäßig. Es-ist somit möglich, mit einer geringen Wandstärke auszukommen und auf diese Weise den Verbrauch an Nichteisenmetall für Buchseneinsätze klein zu halten.
  • An Stelle einer einzigen Aussparung können an der Innenwand der Buchse auch mehrere Aussparungen vorgesehen sein, insbesondere kann die Ausbildung auch so getroffen werden, daß die Wulste des Hartlotes auch in axialer Ebene der Buchse liegende Schulterflächen als Anschlagflächen gegen ein Verdrehen des Einsatzes in der Buchse linden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Buchse zum Befestigen von an Wandungen, insbesondere am Deck von Schiffen, mit hülsenförmigem. gegen Herausreißen gesichertem Gewindeeinsatz aus einem witterungsbeständigen Nichteisenmetall, z. B. Bronze, dadurch gekennzeichnet, daß bei -Befestigung des nur mit einem Innengewinde versehenen Einsatzes _ (5) in der Buchse (i) durch sein Hartlot (6, 8), das unter Bildung eines das Herausreißen verhindernden Lotwulstes (8) zwischen die eine :entsprechende Aussparung aufweisenden, anein-,ander zu befestigenden Wandungen eingegossen wird, die Aussparung für den Lotwulst nur an der Innenwand der Buchse vorgesehen ist, so daß der Einsatz mit geringer gleichförmiger Wandstärke ausführbar ist. a. Buchse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß statt einer Aussparung mehrere Aussparungen für das Lot (8) an der Innenwand .der Buchsee vorgesehen sind, vorzugsweise in solcher Anordnung, daß ein Teil der Aussparungen, in Achsrichtung der Buchse liegt.
DEH162869D 1940-08-02 1940-08-02 Buchse zum Befestigen von Gegenstaenden an Wandungen, insbesondere am Deck von Schiffen Expired DE722435C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019200356A1 (de) * 2019-01-14 2020-07-16 Thyssenkrupp Ag Kriegsschiff mit Waffenmodul

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019200356A1 (de) * 2019-01-14 2020-07-16 Thyssenkrupp Ag Kriegsschiff mit Waffenmodul
WO2020148167A1 (de) * 2019-01-14 2020-07-23 Thyssenkrupp Marine Systems Gmbh Kriegsschiff mit waffenmodul

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