DE721850C - Einschleusvorrichtung fuer Druckluftfoerderanlagen - Google Patents
Einschleusvorrichtung fuer DruckluftfoerderanlagenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F15/00—Methods or devices for placing filling-up materials in underground workings
- E21F15/08—Filling-up hydraulically or pneumatically
- E21F15/10—Hydraulic or pneumatic filling-up machines
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Description
- Einschleusvorrichtung für Druckluftförderanlagen Die Erfindung h;etrifft eine Einschleusvorrichtung für Druckluftfürderanlagen, bei welcher ein konisches Zellenrad in einer im Vorrichtungsge-häuse reingesetzten nicht drehbaren Büchse umläuft. Vorrichtungen dieser Art werden besonders als Blasverpatzmaschinen im unterirdischen Gruhenbetrieb verwendet. Zum Ausgleich des bei diesen Maschinen eintretenden erheblichen Verschleißes zwischen Zellenrad und Büchse hat man das Zellenrad in dem Gehäuse axial verschiebbar gelagert und zwischen Zellenrad und Gehäuse eine am Gehäuse befestigte Nachstellvorrichtung vorgesehen. Auf diese Weise konnte durch Hineinziehen des Zellenrades in das Gehäuse der Verschleiß in gewissen Grenzen ausgeglichen und dadurch auch die Druckluftverluste im Bereich des Zellenrades wesentlich verringert werden. Bei diesen bekannten Einschleusvorrichtungen ist es aber erforderlich, daß die der Zellenradabstützung dienende Lagerung auch die axiale Verschiebung des Zellenrades mit ausführt. Außerdem muß die Nachstellvorrichtung derart an dem Gehäuse vorgesehen werden, daß sie bei der getrieblichen Verbindung mit dem Zellenrad dessen Drehbewegung nicht stört. Auch das Antriebsritzel für das Zellenrad muß gegenüber der Zellenradwell,e verschieblich sein und am Gehäuse der Vorrichtung gegen Abstreifen gesichert werden, um ,einen dauernden guten Eingriff mit dem Ritzel des. Antriebsmotors zu wahren; ferner bereitet auch die Dichtung des Zellenrades in der Gehäusebüchse Schwierigkeiten, da diese die Drehbewegung des Zellenrades nicht mitmacht, jedoch bei axialer Verschiebung mit der Zellenwand verschoben werden soll. Es ist zwar bekannt, die Dichtung in der Gehäusebüchse feststehend anzuordnen, jedoch erfordert diese Ausführung eine Vergrößerung der Baulänge des Zellenrades, und zwar zur Erzielung von dem Verstellweg des Zellenrades @entsprechend lang bemessenen Dichtflächen.
- Von der Erfindung werden die vorgenannten Schwierigkeiten und Nachteile dadurch beseitigt, daß das Zellenrad in der Gehäusestirnwand gegen axiales Verschieben gesichert gelagert und die auf der Außenseite zylindrische Büchse in dem Vorrichtungsgehäuse axial verschieblich geführt und mit dem Nachstellgetriebe gekuppelt ist. Esfindetnunmehr keine Verstellung des Zellenrades gegenüber dem Gehäuse mehr statt, sondern diese Nachstellung erfolgt vielmehr durch das Verschieben eines nicht drehbaren Vorrichtungsteils, nämlich der Büchse. Dadurch kann aber die Lagerung des Zellenrades mit denn Gehäuse in einfacher und guter Weise vorgenommen werden, da die Berücksichtigung einer axialen Verschieblichkeit nicht mehr zu erfolgen braucht. Ein weiterer Vorteil. liegt darin, daß auch das Nachstellgetriebe von dem, sich drehenden Zellenrad und dessen Achse unabhängig ist und nunmehr in einfachster Weise mit der nicht drehbaren Büchse zu kuppeln ist. Diese feste Lage des Zellenrades zum Gehäuse ermöglicht aber auch eine einfache Anordnung der Abdichtungsmittel zwischen Zellenrad und Büchse, da diese Abdichtungsmittel nicht mehr unter dem Einfluß der Nachstellbarkeit liegen.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die stirnseitig des Zellenrades vorgesehenen Dichtungen und Druckringe zwischen Büchse und Zellenrad in einfachster Weise nunmehr von Einem nach einwärts vorspringenden Ringkragen der Gehäusestirnwände getragen. Die Druckschrauben zum Anpressen der Dichtungen können hierbei ebenfalls in den Stirnwänden gelagert sein. Bei Einschleusvorrichtung,en mit zylindrischem Zellenrad ist es bekannt, diese Dichtungen auf einem Kragen der Gehäusestirnwände anzuordnen. Es handelt sich bei diesen bekannten Maschinen jedoch niemals um solche, bei welchen zum Zwecke einer Verschleißnachstellungeine axiale Relativverschiebung zwischen den Vor richtungsteilen erfolgt.
- Bei der Vorrichtung nach der Erfindung kann das i@,Tachstellgetriebe in verschiedener Weise ausgebildet sein; zweckmäßig wird dieses jedoch auf einer Stirnwand des Gehäuses befestigt und mit der Büchse über Durchbrechungen der Gehäusestirnwand unter Zwischenschaltung einer Traverse gekuppelt. Die Lager für die Zellenradwelle können hierbei auf Grund der einmal festliegenden Lage zum Zellenrad auf der Innenseite der Gehäusestirnwände vorgesehen werden, und zwar in einem Raum, welcher bei den bekannten Maschinen im wesentlichen für die Tragmittel der Dichtung und. die Verschiebung des Zellenrades erforderlich war. Auf diese Weise ist auch eine Verkürzung der Baulänge der gesamten Einrichtung zu erreichen.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dar-,gestellt.
- Fig. i ist ein senkrechter Längsschnitt durch die Zellenradschleuse.
- Fig. 2 ist eine Draufsicht zu Fig. i.
- Das konische Zellenrad i ist auf seiner Welle 2 in den beiden Stirnwänden 3 und des Gehäuses 5 in den Lagern 6 gelagert. Das Zellenrad dreht sich hierbei in einer Büchse 7, welche auf der Außenseite zylindrisch geformt und in dem Gehäuse 5 axial verschieblich geführt ist. Die Gehäusestirnwände 3 und :1 besitzen nach einwärts gerichtete Kragen 8, welche etwa bis an die Seitenwände des Zellenrades reichen. In dem zwischen der Büchse 7 und dem Kragen 8 gebildeten Ringraum sind Dichtungen 9 vorgesehen, welche mit Hilfe der Schrauben io und der Druckringe i i gegen die Seitenwände des Zellenrades und gleichzeitig auch gegen die Büchse 7 angepreßt werden. Das Zellenrad erhält auf diese Weise eine in dem Gehäuse festgelegte Stellung, welche eine axiale Verschiebung nicht zuläßt. Die an den Gehäusestirnwänden 3 und ¢ vorgesehenen Lageransätze sind ebenfalls wie die Kragen 8 nach einwärts gerichtet.
- Auf der Gehäusestirnwand q. ist ein Gehäuse 12 befestigt, in welchem. ein Schneckenrad 13 drehbar, jedoch gegen axiale Verschiebung gesichert gelagert ist. Dieses Schneckenrad ist axial zur Zellenrades ellle angeordnet. Das Schneckenrad 13 ist mit Hilfe der Schnecke 1 4. und der aus dem Gehäuse 12 herausragenden Handkurbel 15 drehbar. Mit der Büchse 7 ist über die Stehbolzen 16 eine Traverse 17 verbunden, welche das Gehäuse 12 des Schnekkenrades brückenartig übergreift. Die Stehbolzen 16 sind durch Durchbrechungen 18 der Gehäusestirnwand q. hindurchgeführt. Die Traverse 17 ist mit dem Schneckenrad 13 durch den Gewindezapfen i9 gekuppelt, so daß beim Drehen des Schneckenrades eine Axialverschiebung dieses G.ewindempfensund damit der Traverse einschließlich der Büchse 7 erfolgen muß.
- Die Büchse 7 besitzt unterhalb des Einfülltrichters 2o eine entsprechende Eintrittsöffnung 21 und auf der Unterseite, d. h. zum Blastrog 22 hin, eine entsprechende Austrittsöffnung 23. Auf der Seite des kleineren Zellenraddurchmessers sind die Büchsenöffnungen 21 und 23 nach außen hin trichterförmig erweitert, derart, daß Schrägflächen 24 gebildet werden. Die an der Eintrittsöffnung 2 i vorgesehene schräge Fläche 24 unterschneidet dabei die innere- Kante des Einfülltrichters 20 etwa um das Maß der im Laufe des Betriebes erforderlich werdenden Nachstellung, so daß am Ende der Nachstellung die schräge Fläche 24 ehva die Verlängerung der schrägen Fläche des Einfülitrichters 20 bildet. Die. Abschrägung 24 an der Austrittsöffnung begünstigt das Abführen des in den Blastrog 22 hineinfallenden Versatzgutes. Seitlich des Zellenrades, das ist im Bereich der Dichtungen 9 und der Druckringe i i, sind die Bohrungen der Büchse 7 zylindrisch ausgebildet.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einschleusvorxichtung für Druckluftförderanlagen, insbesondere Blasversatzmaschinen mit einem konischen Zellenrad, welches in einer im Vorrichtungsgehäuse ,eingesetzten nicht drehbaren Büchse umläuft, wobei der Verschleiß zwischen Büchse und. Zellenrad durch deren Relativverschiebung mittels eines ortsfest am Gehäuse hefestigten Getriebes ausgleichbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Zellenrad (i) in den Gehäusestirnwänden (3, 4) gegen axiales Verschieben gesichert gelagert und die auf der Außenseite zylindrische Büchse (7) in dem Vorrichtungsgehäuse (5) axial verschieblich geführt und mit dem Naehsbellgetriebe (13, 14) gekuppelt ist.
- 2. Einschleusvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die stirnseitig des Zellenrades zwischen Büchse (7) und Zellenrad (i) vorgesehenenDichtungen (9) und Druckringe (i i) von nach einwärts vorspringenden Ringkragen der Gehäusestirnwände (3, 4) getragen sind.
- 3. Einschleugvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß, das Nachs.tellgetriebe axial zur Zellenradachse auf einer Gehäusiestirnwand (4) befestigt ist und über mindestens eine Traverse (17) durch Durchbrechungen (18) der Gehäusestirnwand hindurch mit der Büchse (7) gekuppelt ist.
- 4. Einschleusvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die unter dem Einfülltrichter (20) liegende Einfüllöffnung (21) und gegeben,enfall.s auch die Austrittsöffnung (23) auf der Seite des kleineren Zellenraddurchmessers nach außen trichterförmig erweitert ist, derart, daß bei unbenutzter Maschine die äußerste Kante der schrägen Fläche (24) die Innenkante des Einfülltrichters (2o) etwa um. das Maß der Gesamtnachstellung unterschneidet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM148127D DE721850C (de) | 1940-07-03 | 1940-07-03 | Einschleusvorrichtung fuer Druckluftfoerderanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM148127D DE721850C (de) | 1940-07-03 | 1940-07-03 | Einschleusvorrichtung fuer Druckluftfoerderanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721850C true DE721850C (de) | 1942-06-19 |
Family
ID=7336416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM148127D Expired DE721850C (de) | 1940-07-03 | 1940-07-03 | Einschleusvorrichtung fuer Druckluftfoerderanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721850C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3708890A (en) * | 1970-02-05 | 1973-01-09 | Wyssmont Co Inc | Rotary air lock apparatus |
| EP2944719A1 (de) | 2014-05-15 | 2015-11-18 | Andritz, Inc. | Einstellmechanismus für eine zellradschleuse und einstellgehäuseanordnung |
-
1940
- 1940-07-03 DE DEM148127D patent/DE721850C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3708890A (en) * | 1970-02-05 | 1973-01-09 | Wyssmont Co Inc | Rotary air lock apparatus |
| EP2944719A1 (de) | 2014-05-15 | 2015-11-18 | Andritz, Inc. | Einstellmechanismus für eine zellradschleuse und einstellgehäuseanordnung |
| US9523462B2 (en) | 2014-05-15 | 2016-12-20 | Andritz Inc. | Adjustment housing assembly and monitoring and support system for a rotary feeder in a cellulose chip feeding system for a continuous digester |
| US9771682B2 (en) | 2014-05-15 | 2017-09-26 | Andritz Inc. | Adjustment assembly for axially adjusting a rotor in a rotary feeder |
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