DE72066C - Eine Ausführungsform der durch PatentNr. 66916 geschützten Vorrichtung zum Trennen der flüssigen und festen Abgangsstoffe - Google Patents

Eine Ausführungsform der durch PatentNr. 66916 geschützten Vorrichtung zum Trennen der flüssigen und festen Abgangsstoffe

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DE72066C
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DENDAT72066D
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Capitain M. P. V. NADIEIN, Ingenieur-Second-Lieutenant B. EWDOKIMOFF und S. VON BASCHMAKOFP in St. Petersburg, Kabinetskaja 6
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/14Devices for separating liquid or solid substances from sewage, e.g. sand or sludge traps, rakes or grates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Processing Of Solid Wastes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
der flüssigen und festen Abgangsstoffe.
Zusatz zum Patente M, 66916 vom 24. October 1891.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. November 1892 ab. Längste Dauer: 23. October 1906.
Die Verbesserung besteht in dem Ersatz des Rohres T des ~ Absonderungsapparates durch ein einfaches Blech Z1, Fig. 1, von parabolischer Form, welche bewirken soll, dais die durch Abfallrohr b auf dasselbe gelangenden flüssigen Theile der- Abwässer, veranlafst durch die Adhäsion, an dem Blech entlang rinnen und in den Trog C gelangen, von welchem aus sie in bekannter Weise durch Rinne C1 in Eimer q u. s. w. gelangen, während die festen Theile in Richtung der Pfeile fallen und so den Kasten Q erreichen sollen, wo sie, wie bisher, mit Torferde u. s. w. vermischt und unschädlich ' gemacht werden.
Fig. 2 zeigt eine Draufsicht dieses Scheidebleches in Richtung des Pfeiles I der Fig. 1. Diese neue Form erleichtert auch besonders die Unterbringung des Scheideapparates in den Strafsenschächten, welche das sich auf den Strafsen ansammelnde Regenwasser den Kanalrohren zuführen (Fig. .3). An dieser Stelle angebracht, gelangen die durch Gitter ax einströmenden Strafsenwässer auf Blech bl, werden durch dieses von ihren mitgeführten festen Theilen (Schlamm, Steinchen u. s. w.) befreit, die in den Kasten bx fallen, und gelangen durch Filterschichten c* cx cx in reinem Zustande in den Kanal dx. Kasten bx wird von Zeit zu Zeit aus Schacht ex herausgenommen und seines Inhalts entledigt. Kasten bx besitzt ferner noch ein Heberrohr fx, welches sich etwa ansammelndes Wasser selbsttätig nach dem Hauptkanal absaugt.
Fig. 4 veranschaulicht die Verbindung der Nadiein'schen Apparate mit dem Hauptrohr dx. Wie ersichtlich, gelangen die aus dem Rohr χ austretenden Wässer in den Schacht gx, wo sie, durch die Filter cx cx cx von den feinsten in ihnen etwa noch befindlichen Unreinigkeiten befreit, durch den Heber hx mit Entlüftungsröhren iy kx nach dem Hauptkanal d* abgeführt werden.
Fig. 4 a zeigt einen Durchschnitt nach x-x durch eine der Ciosetschalen in Fig. 4.
Fig. 5 verdeutlicht die Art der Unterbringung des Absonderungsapparates in dem Keller eines Hauses, sowie den Ersatz des bisherigen, das Streumittel enthaltenden Kastens P mit seiner durch ein Lenkersystem bewegten Schlufsklappe dl (Fig. 4) durch einen Behälter P mit einer Stachelwalze d\ die durch eine Klinkvorrichtung durch den Hebel m in einer Richtung gedreht wird und hierbei die nöthige Menge des Streumaterials in den Kasten Q fallen läfst.
Fig. 6 und 7 zeigen in zwei Aufrissen die Anordnung des Apparates in Ermangelung eines Kellers in einer vor dem Hause geschaffenen Grube.
Die gleichen Zeichen in den Figuren bezeichnen die entsprechenden Theile auf den Zeichnungen des ersten Patentes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 66916 geschützten Vorrichtung zum Trennen der flüssigen und festen Abgangsstoffe aus Aborten und dergleichen, bei welcher an Stelle des als Trennungsglied angenommenen Rohres T eine parabolisch gebogeneFläche eingeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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