DE7204841U - Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugreifen - Google Patents

Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugreifen

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DE7204841U
DE7204841U DE19727204841 DE7204841U DE7204841U DE 7204841 U DE7204841 U DE 7204841U DE 19727204841 DE19727204841 DE 19727204841 DE 7204841 U DE7204841 U DE 7204841U DE 7204841 U DE7204841 U DE 7204841U
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Description

Gebr. Knecht, Pflugfabrik 7703 Rielasingen-Arien.
Gleitschutz vorrichtung für Fahrzeugreifen.?
Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugreifen, bestehend aus zwei eine Doppelgelenkschere bildenden Scherenstangenpaaren, die an ihren inneren Enden gelenkig miteinander verbunden sind und eine Vorrichtung zum Schließen und öffnen der Doppelgelenkschere aufweisen und deren äußeren Enden ,je einen sich etwa quer zur Lauffläche des Reifens erstreckenden Greifer tragen.
Es ist eine Gleitschutzvorrichtung dieser Art bekannt geworden, bei der an den inneren Enden der Scherenstangenpaare zwei Lagerstellen zur Aufnahme einer Gewindespindel vorgesehen sind. Die eine Lagerstelle wird durch eine Spindelmutter gebildet, die an den Scherenstangenenden drehbar befestigt ist. In der anderen Lagerstelle, die ebenfalls gelenkig mit der Scherenstange verbunden ist, wird die Gewindespindel drehbar und axial unverschiebbar geführt. Durch Drehen der Gewindespindel in der einen Richtung mit einer Handkurbel wird die Schere geschlossen und der radiale Abstand der Greifer vom Mittelpunkt vergrößert. Jn diesem Zustand kann die Gleitschutzvorrichtung auf den Reifen aufgelegt werden. Durch Drehen der Gewindespindel in der anderen Richtung öffnet sich die Schere. Der Abstand der Greifer vom Radmittelpunkt verringert sich so lange, bis dde Greifer an der Lauffläche des Reifens anliegen und gegen diesen verspannt werden können.
Der Nachtei] dieser Ausführung besteht darin, daß der erforderliche Zeitaufwand zum Auflegen der Gleitschutzvorrichtung
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auf den Reifen immer noch relativ hoch ist. Die erforderliche Differenz des Abstandes der Greifer vom Radmittelpunkt beim Auflegen und Pestspannen des Gleitschutzes ist beträchtlich groß. Die Überbrückung dieser Differenz nur mit Hilfe einer Gewindespindel ist zeitraubend und umständlich.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die Gleitschutzvorrichtung zu verbessern und zu vereinfachen und vor allem den Zeitaufwand für das Auflegen der Gleitschutzvorrichtung auf den Reifen erheblich zu senken.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß mindestens eine der beiden Anlenkstellen der Schließ- und öffnungsvorrichtung an den Scherenstangen als leicht lösbare Verbindung ausgebildet ist, wobei die Schließ- und öffnungsvorrichtung beispielsweise durch eine Gewindespindel gebildet wird,
Zur Erzielung gleichmäßiger Bewegungen und Kräfte.besteht die Gewindespindel aus einem Spannschloß mit links- und rechtsgängigen Spindelteilen, die durch eine Spindelmutter miteinander verbunden sind. Vorteilhafterweise ist die Spindelmutter mit einer Profilierung zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels oder mit einer Bohrung zur Aufnahme eines Knebels versehen.
Eine besonders einfache und kostensparende Konstruktion der Erfindung ergibt sich, wenn die Spindelteile an ihren Enden Lageraugen mit quer zur Spindelachse verlaufenden Lagerbohrungen aufweisen, die auf je einen, die inneren Scherenstaugenenden der beiden Scherenstangenpaare miteinander beweglich verbindende, verlängerte Gelenkbolzen aufschiebbar und axial sicherbar sind.
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till Il
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Damit das Spannschloß beim Lösen nicht von beiden Gelenkbolzen abgenommen werden muß, ist der Durchmesser der Lagerbohrungen in den Lageraugen beträchtlich größer als der Durchmesser der Gelenkbolzen.
Zum raschen Lösen der Gewindespindel weist mindestens einer der beiden Gelenkbolzen an seinem freien Ende eine Schnellsicherung in Form eines Federsteckers auf.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Auflegen des Gleitschutzes auf den Fahrzeugreifen sehr rasch und mühelos erfolgt. Das zeitraubende Drehen der Gewindespindel ist nur noch in der letzten Phase des Auflegevorganges erforderlich, nämlich zum Festspannen der Gleitschutzvorrichtung auf dem Reifen. Durch die leicht lösbare Verbindung der Gewindespindel mit den Scherenstangenenden kann die Doppelgelenkschere während der übrigen Zeit immer frei beweglich bleiben und mit einem einzigen Handgriff auf- und zusammengeklappt werden. Außerdem ist durch das doppelseitig wirkende Gewindespannschloß eine gleichmäßige Kräfte- und Bewegungsvertexlung gewährleistet.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel darstellt, zu entnehmen. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht des auf einen Reifen aufgelegten Gleitschutzes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gleitschutz nach Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht des Gleitschutzes im zusammengeklappten Zustand bei gelöstem Spannschloß.
Die schematische Zeichnung zeigt einen strichpunktiert dargestellten Fahrzeugreifen 1, auf den der erfindungsgemäße Gleitschutz montiert ist. Der Gleitschutz besteht aus zwei Scherenstangenpaaren 2. Jedes Scherenstangenpaar 2 wird durch zwei gekreuzte, in einem Gelenkpunkt 3 beweglich miteinander verbundene Scherenstangen 4 gebildet. Die äußeren Enden der Scherenstangen 4 sind rechtwinklig abgebogen und. als Greifer ausgebildet. Die inneren Enden 4 der Scherenstangen 4 sind durch je einen Gelenkbolzen 6 drehbar miteinander verbunden. Dabei ist der Abstand der Gelenkbolzen 6 vom Gelenkpunkt 3 der Scherenstangenpaare 2 kleiner als der Abstand der Greifer 5 vom Gelenkpunkt 3- Der Gelenkbolzen 6 ist über die Scherenstangen 4 hinaus verlängert. Das verlängerte Ende des Gelenkbolzens 6 befindet sich auf der dem Reifen 1 abgewandten Seite der Scherenstangen 4 und dient zur Aufnahme eines Spannschlosses 7. Das Spannschloß 7 besteht aus zwei Spindelteilen 8 und einer Spindelmutter 9. Das eine Spindelteil 8 ist rechtsgängig und das andere linksgängig ausgebildet. Lageraugen 10 der Spindelteile 8 werden von den Gelenkbolzen 6 beweglich durchsetzt und kommen an einem Bund 11 des Gelenkbolzens 6 zur Anlage. Das eine Lagerauge 10 ist durch einen Splint 12 im Gelenkbolzen 6 axial gesichert. Die Verbindung des anderen Lagerauges 10 mit dem Gelenkbolzen 6 ist durch einen Pederstecker 13 gesichert. Der Durchmesser der Lagerbohrungen 14 in den Lageraugen 10 ist erheblich größer als der Durchmesser der Gelenkbolzen 6.
Zum Auflegen der Gleitschutzvorrichtung auf den Reifen 1 wird der Pederstecker 13 vom Gelenkbolzen 6 entfernt. Da zwischen Lagerbohrung 14 und Gelenkbolzen 6 ein großes Lagerspiel vorhanden ist, läßt sich das obere Lagerauge 10 des Spannschlosses 7 vom Gelenkbolzon 6 lösen, ohne daß die Verbindung des unteren Lagerauges 10 vom Gelenkbolzen 6 gelöst werden muß. Die Scherenstangen 4 sind jetzt um die Gelenk-
— 5—
(> ·') i'rei drehbar·. Die Doppelgelenkschere 3,4,6 wird i'io^chlüsseii bezw. die Scherenstangen 4 mit einem Handgriff ;;u::,amiiu.'j)jrekluppt. Der Gleitschutz wird von unten her auf den lu'iJ'ei! 1 etwa bis zum Radmittelpunkt aufgelegt. Dann läßt in.μii dio unteren Scherenstangen 4 los, so daß sich die Schere öiTnet bezw. die Scherenstangen 4 so weit auseinanderklappen, bis die Greifer 5 an der Lauffläche der Reifen 1 anliegen. Dann wird das freie Lagerauge 10 des Spannschlosses 7 im oberen Gelenkbolzen 6 eingehängt und mit dem Federstecker 13 gesichert. Durch einige Umdrehungen der Spindelmutter 9 werden die Greifer 5 der Gleitschutzvorrichtung gegen den Reifen 1 verspannt. Das Abnehmen der Gleitschutzvorrichtung vom Reifen geschieht in gleicher Weise, jedoch in umgekehrter Reihenfolge. Zur Erleichterung des Drehvorganges ist die Spindelmutter 9 mit einer Profilierung zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels versehen. Anstelle eines Schraubenschlüssels könnte auch ein Knebel verwendet werden, der in eine Bohrung der Spindelmutter eingreift.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf das gezeichnete Ausführungsbeispiel. Das Spannschloß 7 könnte auch an einer anderen Stelle als der gezeichneten angeordnet sein oder es könnten zwei Spannschlösser 7 beispielsweise im äußeren Bereich der Scherenstangen 4 vorgesehen sein.
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Claims (6)

I lit» · » I » « « II· · I I · I till G 72 04 841.0 Gebr. Knecht KG Schutzansprüche
1. Gleitschutz für Fahrzeugreifen, bestehend aus zwei eine Doppelgelenkschere bildenden Scherenstangenpaaren, die an ihren inneren Enden gelenkig miteinander verbunden sind und eine Vorrichtung zum Schließen und öffnen der Doppelgelenkschere aufweisen und deren äußeren Enden je einen sich etwa quer zur Lauffläche des Reifens erstreckenden Greifer tragen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der beiden Anlenkstellen der Schließ- und Öffnungsvorrichtung an den Scherenstangen (4) als leicht lösbare Verbindung ausgebildet ist, wobei die Schließ- und Öffnungsvorrichtung beispielsweise durch eine Gewindespindel gebildet wird.
2. Gleitschutz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewindespindel aus einem Spannschloß (7) mit linksbezw. rechtsgängigen Spindelteilen (8) besteht, die durch eine Spindelmutter (9) miteinander verbunden sind.
3. Gleitschutz nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (9) mit einer Profilierung zum Ansetzen eines Schraubenschlüssels oder mit einer Bohrung zur Auf-
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nahme eines Knebels versehen ist.
4. Gleitschutz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bpindelteile (8) an ihren Enden
Lageraugen (10) mit quer zur Spindelachse verlaufenden
Lagerbohrungen (14) aufweisen, die auf je einen, die inneren Scherenstangenenden (4V) der beiden Scherenstangenpaare (2) miteinander beweglich verbindende, verlängerte Gelenkbolzen (6) aufschiebbar und axial sicherbar sind.
5. Gleitschutz nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchmesser der Lagerbohrungen (14) beträchtlich größer ist als der Durchmesser der Gelenkbolzen (6).
6. Gleitschutz nach Anspruch 4 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden Gelenkbolzen (6)
an seinem freien Ende eine Schnellsicherung für das
Lagerauge (10) des Spannschloßes (7) in Form eines Federsteckers (1$) aufweist.
DE19727204841 1972-02-09 1972-02-09 Gleitschutzvorrichtung fuer fahrzeugreifen Expired DE7204841U (de)

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