DE720352C - Anordnung zum Nachweis von in einem elektromagnetischen Strahlungsfeld sich bewegenden Gegenstaenden - Google Patents

Anordnung zum Nachweis von in einem elektromagnetischen Strahlungsfeld sich bewegenden Gegenstaenden

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DE720352C
DE720352C DET45409D DET0045409D DE720352C DE 720352 C DE720352 C DE 720352C DE T45409 D DET45409 D DE T45409D DE T0045409 D DET0045409 D DE T0045409D DE 720352 C DE720352 C DE 720352C
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DE
Germany
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receiver
modulated
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transmitter
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DET45409D
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Inventor
Dr Ernst Gerhard
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Telefunken AG
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Telefunken AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S1/00Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith
    • G01S1/02Beacons or beacon systems transmitting signals having a characteristic or characteristics capable of being detected by non-directional receivers and defining directions, positions, or position lines fixed relatively to the beacon transmitters; Receivers co-operating therewith using radio waves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Anordnung zum Nachweis von in einem elektromagnetischen Strahlungsfeld sich bewegenden Gegenständen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Feststellung sich bewegender rückstrahlender Gegenstände mittels eliektromagnetischer Wellen.
  • Es ist bekannt, mittels eines S:endeempfangsgerätes ein Gelände, auf dem sich Rückstrahler befinden, abzutasten. Man geht hierbei etwa so vor, daß mittels :eines vom Sender :entkoppelten Richtempfängers die Richtung festgestellt wird, aus der die -vom Reflektor zurückgeworfene Strahlung am Empfangsort einfällt.
  • Eine ähnliche bekannte Anordnung ist in Abb. i dargestellt. Die von dem UltrakurzwellensendeT i ausgehende gerichtete Strahlung trifft auf den Gegenstand 2, von dem sie reflektiert wird. Der in der Nähe des Senders i befindliche Empfänger 3 empfängt einen Teil der Strahlung direkt vom Sender über die Strecke q., einen anderen Teil über die Strecke 5, 6 nach Reflexion an dem Gegenstand z. Bei Bewegung des Gegenstandes 2 entstehen im Empfänger Interferenzen zwischen den direkten und den reflektierten Wellen, wodurch der Gegenstand bzw. dessen Bewegung nachgewiesen werden kann.
  • Zur Durchführung dieser Methode sind verschiedene Ausführungsmöglichkeiten be- kannt. Der Sender wird entweder gar nicht oder niederfrequent oder hochfrequent moduliert.
  • Im ersten Fall, d. h. bei unmodulierter Sendung, tritt im Empfänger nur die sehr tiefe, sich nach dem Doppelprinzip ergebende Schwebungsfrequenz von z. B. 2o Hz auf, die sich sehr ,schwer verstärken läßt.
  • Wird die vom Sender erzeugte Schwingung mit einer Niederfrequenz moduliert, so tritt sendeseitig zumeist noch eine unerwünschte zusätzliche mehr oder weniger starke Frequenzmodulation auf. Diese Frequenzmodulation führt zur Unterdrückung der Interferenzen in bestimmten Abständen, sofern sich direkte und reflektierte Welle um ? unter-2 scheiden. Ein Schwebungsmaximum kann ja dann nicht mehr auftreten. Ändert sich die Sendewelpe beispielsweise um i %, so würde sich die Phase der reflektierten Welle gegenüber der Phase' der direkten Welle bei einer Gesamtweglänge von i oo A, um i). ändern. Bei einer Gesamtweglänge von nur 50). würde dieser Unterschied gerade 2 betragen. Bei dieser Gesamtweglänge, die seinem Abstand zwischen Sender und reflektierendem Gegenstand von 257. entspricht, würde also gerade keine Interferenz mehr auftreten. Nimmt inan eine Frequenzmodulation des Senders von tt olo an, so treten also bei einer Entfernung des reflektierenden Gegenstandes von - t#-ab zeitweise keine Interferenzen mehr auf.
  • Die dritte Möglichkeit besteht darin, daß der Sender hochfrequent moduliert wird. Es treten jetzt wieder die Nachteile auf, wie bei niederfrequenter Modulation. Außerdem ergibt sich aber noch folgender Nachteil.: Brei einer Modulation mit z. B. i o5 Hz wäre hei' einer Entfernung des reflektierenden Gegenstandes von 0,751,--m die Phase der im Empfänger 3 über die Wege 4. bzw. 5, 6 ankommenden Modulationswel.len gerade entgegengesetzt, so daß für manche Entfernungen des Rückstrahlers die Modulation überhaupt nicht mehr bemerkbar ist.
  • Diese Nachteile werden bei einer Anordnung zum Nachweis von in einem elektromagnetischen Strahlungsfeld sich bewegenden Gegenständen, bei der ein Teil der Sendeenergie direkt. ein anderer Teil erst nach Reflexion an dem Gegenstand mit einer von dessen Geschwindigkeit und Richtung abhängigen geänderten Frequenz. in den Interferenzempfänger gelangt, dadurch vermieden, daß der Sender gemäß der Erfindung urmoduliert strahlt und daß nur die direkt auf den Empfänger übertragenie Strahlung oder Teile von ihr moduliert sind.
  • Einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in den Abb. 2 und 3 gezeigt.
  • In der Anordnung nach Abb. 2 erhält der Empfänger 3 nicht mehr direkt vom Sender Energie, sondern über den in bekannter Weise mit dem Modulator 7 verbundenen Rückstrahler i o auf der Strecke ß, g.
  • In Abb.3 wird mittels der Energieleitung i i dem Empfänger ein Teil der Sendeenergie zugeführt. Die Modulation erfolgt in der Energieleitung mittels des Modulators 7.
  • Die Modulationsfrequenzen können beliebig gewählt sein.
  • Die Vorteile der gezeigten Ausführungen des Erfindungsgedankens bestehen vor allem darin, daß geringe Frequenzmodulationen hier nichts schaden, zumal da die Wegstrecke Sender-Empfänger beliebig klein gehalten werden kann. Außerdem kann jetzt die Sendeleistung für den Hauptstrahl. 5 voll ausgenutzt werden, da auf Modulation keine Rücksicht genommen zu werden braucht. Schließlich ist eine Modulation mit Hochfrequenz und damit auf der Empfangsseite die Verwendung eines Hochfrequenxverstärkers möglich.

Claims (5)

  1. PATRNTTANSPRI:CHR: i. Anordnung zum Nachweis von in einem - elektromagnetischen Strahlungsfeld sich. bewegenden Gegenständen, bei der ein Teil der Sendeenergie direkt, ein anderer Teil erst nach Reflexion an dem Gegenstand mit einer von dessen Geschwindigkeit und Richtung abhängigen geänderten Frequenz in den Interferenzempfänger gelangt; dadurch, gekennzeichnet, daß der Sender urmoduliert strahlt und daß nur die direkt auf den Empfänger übertragene Strahlung oder Teile von ihr moduliert sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Weglänge des direkt in den Empfänger gelangenden Strahles so klein ist, daß durch eine :etwa vorhandene Frequenzmodulation die Bildung der' Interferenzschwingungen bei Bewegung des reflektierenden Gegenstandes nicht gestört wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i, - dadurch gekennzeichnet, daß der dem Empfänger direkt zugeführte Teil der Sendeenergie hochfrequent moduliert wird und am Empfänger Hochfrequenzverstärker zur Anwendung gelangen.
  4. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines modulierten Reflektors.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, - gekennzeichnet durch Verwendung einer modulierten Energieleitung zwischen Sender und Empfänger für den -direkt auf den Empfänger übertragenen Energieteil.
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